3274/18: Positionen: Was Barbara Schöneberger über Berlin denkt. – Restaurant in Piece, Berlin #BeBerlin

Und hier nochmal zum Auslesen:

Nein, denn Berlin ist nie richtig gut in irgendwas. Vielleicht fehlt ein bisschen der Druck. Denn alle studieren im 100. Semester, gucken sich um und sehen dann nur Leute, die auch im 100. Semester studieren. Es ist hier nicht so ein Spirit wie du das auf den Straßen in Hamburg, Frankfurt oder München hast. Da merkst du: Die Leute stehen unter Druck, die wollen etwas schaffen. Da ist Business angesagt. Wenn du in Berlin nicht gerade ein Start-up machst, ziehst du auch schnell wieder weg. Und Leute, die hierher kommen und ihren Job verlieren, die können keinen neuen Job suchen, weil es hier im Prinzip nichts gibt: keinen Mittelstand, keine Industrie. In Berlin liegt das Geld nicht auf der Straße. – Be Berlin? – Barbara Schöneberger, 27.12.17 Berliner Zeitung, Interview

Bitte lasst uns jetzt nicht gleich streiten, wie es wirklich ist und ob Barbara S. aus B. eine dumme Kuh ist. Ist sie bestimmt nicht, ganz bestimmt nicht. Ich schlage der Einfachheit halber vor, wir durchdenken erst nochmal kurz unsere Argumente und fangen dann mit dem discotearen an, sobald der Großflughafen Berlin eröffnet ist.

Aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes, denn es ist ein Brandreden.  Ganz heißer Asphalt. Nicht am Flughafen. Der ist zwischenzeitlich kalt. Aus dem Speckgürtel Berlins wird berichtet: Indonesiens Vulkane speien wieder, man befürchtet weitere Tsunamis. Wir wünschen allen schönen Urlaub, die sich derzeit dort aufhalten und hoffen, dass nichts passiert. Wo bekommt man eigentlich in Berlin rote, gutaussehende und geschmackssichere Lederhosen? Diese Branche ist insgesamt mindestens verschnupft, wenn nicht unbemerkt gestorben. Guckt euch mal um. Für Tipps bin ich dankbar.

Weiterführend

(Herkunft des Fotos: Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook)

1971/14: Video: Eine Dokumentation über einen Mann, den die Bräute gerne küssen!

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Logo der Schornsteinfegerinnung

(Logo der Schornsteinfegerinnung!)

Manch Schornsteinfeger irrt. Mancher ist verwirrt. Frei sind sie jetzt alle.  Einer für alle, alle für einen. Haben das die Toten Hosen für die Schornsteinfeger geschrieben? Eine Auftragsarbeit?

Im Mai 2010 wurde von einer sehr netten Französin diese Dokumentation über den Alltag eines Berliner Schornsteinfegermeisters ins Netz gestellt. Schornsteinfeger Skrobek sagt das. Dass sie sehr nett gewesen sei. Einer für alle, alle für einen. Diese Tradition sei auch ein Stück Lebenswirklichkeit, sagt Norbert Skrobek, der Kreuzberger. Schön gemachtes, kurzweiliges Video über den Berufsalltag oben auf´m Dach.

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1935/14: Video: Besonders liebenswürdige oder auch besonders arschige Menschen mit Behinderungen! #Personen

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Raul Krauthausen – Zur Person (via Vimeo)

In der Verstetigung des Informationsflusses liegt der Gewinn und die Konzentration auf das persönliche Ziel von echtem Freiheits-Zugewinn: In einer an Informationen zu reichhaltigen Zeit ist das klare Wasser im Gebirgsbach Tibets besonders. Oder ein besonders klarer Körper, bzw. Geist. Einer der uns sagt, was wirklich wichtig ist. Und wie viel Glück wir haben.

Raul Krauthausen führt die Sozialhelden, einen Verein in Berlin, an. Dies Video ist ein Kurzporträt, in dem er zu Wort kommt. Sehr gekonnt und berührend. Er führt sie an, die Sozialhelden. Dachdecker wollte er nie werden.

So nun geschieht das Unfassbare: Wir müssen eingeben „Raul Krauthausen“ und „Dachdecker“, um zu erfahren, was er nie werden wollte: Dachdecker. Semantisch noch nicht ganz auf der Höhe, aber man arbeitet dran. Weltweit. Am 29.01. gab es dazu den Fritz-Tipp 1:45 Minuten Sendelänge.

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1470/12: Positionen: Er ist ein Wulff im Schafspelz, in der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen!

Laber laber und sortier! Warum hält sie nicht zu mir? (Wulff, über „die Öffentlichkeit“, zu Bettina) – Die Gewissheit wächst! Rücktritt „next“.

Die Diskussionen um Bundespräsident Christian Wulff dauern an. Jetzt hat sich jemand eingemischt, der gänzlich unverdächtig ist, gegen die C-Gruppen allzu harsche Propaganda ins Feld zu führen. „Die Welt“ äußert sich zur Einmischung in die „inneren Angelegenheiten“ der Fressehreipeit. So in etwa schrub man das Wort noch neulich im Bundespräsidentenamt um, weil „Welt-Reporter“ wieder etwas „Schräges“ zu schreiben gedachten.

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1289/11: Gesagt ist gesagt: Was Filmemacher Klaus Lemke über Mädchen in Berlin sagt. #Interview #Linktipp

Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada

Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada

 Also, wenn ich durch Berlin laufe, frage ich mich auch ab und zu, ob es Mädchen überhaupt noch gibt oder ob das so eine Fantasie war des letzten Jahrtausends. Bei den meisten Mädchen hat man das Gefühl, das sind die Strohmänner der Jungs. Die meisten Mädchen empfinden sich auch so. Das ist immerhin sehr viel besser, als wenn man Mädchen für irgend was mag, was sie gar nicht sind. Also dumm sind sie in jedem Fall. So wie wir. Hilflose Deppen. So wie wir. Mädchen sind alle die Hölle. Aber das ist das Beste überhaupt, dass man da durch muss. (Quelle: Interview, TAZ, Link unten)

sagt Klaus Lemke, Filmemacher, in einem Interview, das uns lesenswert erscheint. Und was für ein Diskurs, man sieht lauter Ecken und Kanten. Der Link ist angehängt. #Lesetipp

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1279/11: Gastrotipp: Enterbt die Schlechten, eßt nur die Wurst der Gerechten! – In der Currybaude im Wedding

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Rainer Lehman´s currywurst (via Youtube) 

Raina Lehmann (Schreibweise überprüft) ist so ein Gerechter. Er betreibt seit „anno zwirn“ eine Currybude namens Currybaude und ist der heimliche „Currywurstfleischer Berlins“, zugleich Zulieferer und die Qualität der Wurst ist ihm nicht wurst. Raina Lehmann hat sein Frontend, die Currybaude am S-Bahnhof Gesundbrunnen so gut im Griff, dass über ihn auch berichtet wurde. Und wir, als Wurst-Sachverständige wider Willen, müssen darüber natürlich zutreffend berichten. Wider Willen? Na klar, es ist eine Verlegenheitslösung: Currywurst zu essen, weil man verlegen um eine bessere Zwischenmahlzeit wäre. Gilt übrigens berlinweit.

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1159/11: Video: Die Rückenmuskulatur wird durch übermässiges Sitzen untätig und verliert an Kraft!

Schlemmerei versus Schlämmerei!

Lass mich zufrieden, ich habe Rücken! #Horst Schlämmer

Horst Schlämmer hat der gesamten Medizinbranche einen großen Zuwachs an ganz neuen, bis dahin unbekannten Kurzform-Krankheiten aufgebürdet. Allerdings wird sein Tun insbesondere auch von den Krankenkassen-Vereinigungen Deutschlands noch nicht als „subversiv“ oder „die Volksgesundheit negativ“ treffend verachtet. Vielmehr weiß man auch bei den grau angezogenen Managern der Gesundheitsbranche: Lachen ist sehr gesund. Horst Schlämmer hat „Kreislauf“, „so nen Hals“ und aber auch und vor allem „Rücken“. Allein diese Kurzbezeichnung seines Problems zeichnet ihn schon aus: als stellvertretenden Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts. Die Zeitung hat seit Schlämmer´s Eintritt sozusagen Weltgeltung. Und hier kommt der Berliner Orthopäde und Rückenarzt Dr. Ulf Marnitz ins Gespräch, er nimmt sich „ZEIT“. Nomen est omen.

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1143/11: Linktipp: Die Stiftung Warentest nimmt Empfehlungsportale im Internet auf´s Korn

Auf Herz & Nieren getestet!

Auf Herz & Nieren getestet!

(Quelle: wikipedia)

Sushi oder Currywurst? Haute Couture oder Wühltisch? Edel-Figaro oder Discount-Friseur? Auf Empfehlungsportalen können Nutzer ihre Erfahrungen mit Dienstleistern und Orten weitergeben – zum Vorteil anderer Verbraucher. test.de zeigt, wie die Portale funktionieren. (Artikel: Digitale Mundpropaganda, Link unten)

Dass Frank Dersch von der Redaktion test.de sich mit Empfehlungsportalen beschäftigt hat, hatten wir schon berichtet. Jetzt erschien am 28.03. der insoweit „grundlegende Marktüberblick“ über alles, was hinsichtlich Empfehlen, Beratschlagen und Bewerten so auf dem Markt der ungeahnten Möglichkeiten kreucht und fleucht. Schaut euch einfach mal den gutgemachten Artikel auf der Website der Test.de-Redaktion an. Lesenswert.

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1107/11: Video: Berlinale-Gästebetreuung, Roger Willemsen, das afghanische Talibanklo & Toilettenpapier!

Das Leben der anderen...

Ein gutgemachter, kurzweiliger, durchaus diskreter Einblick in die Notwendigkeiten am Rande der Berlinale: Was alles passiert, damit „hinter der Fassade“ der Berlinale alles wie am Schnürchen klappt, verrät Florian Dufour-Feronce mit einem gutgemachten Video der Fa. Red Eye FX.  Es ist nicht das ganz große Kino, das Dufour-Feronce vorführt, sondern die Begleitumstände dessen, was Berlinalechef Dieter Kosslick herbeikomplimentiert, damit das ganze Festival eine Art rühmlichen Weltruf beibehält.

Florian Dufour-Feronce von der Fa. Red Eye FX hat das Video erstellt, das mit 3:55 Minuten eine „kurze Ode an die Gästebetreuung“ der Berlinale ist. Wenn man mit Gästen unterwegs ist, hat man dran zu denken, dass der Schnee zwar bildschön aussieht, aber darunter ist Eis. Mit der „attitude“ des Gästebetreuers steht und fällt, ob es funktioniert oder nicht zwischen Gästebetreuer und Berlinale-Gast. VIP-Lounge, Hyatt Hotel, ein sehr privater Rahmen? Na gut.

Florian Dufour-Feronce

Florian Dufour-Feronce (Quelle: Privatarchiv)

Richtig: die Stars, nicht die Sternchen und auch nicht die „Teppichluder“, die nicht einmal am Rand des roten Teppichs stehen dürfenNein, das wär „scheiße“. Scheiße übrigens….

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830/2010: Video des Tages: Gerald Angerers Arbeit zum Thema „gerührt & geschüttelt“ – Videotipp zum Tiefsinn!

Thema: Die besten Weine der Welt – Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger Drehort: Restaurant Cantamaggio / Berlin Mitte Idee / Redaktion: Gerald Angerer Kamera / Schnitt: Stefan Czimmek Regie / Produktion: Ingmar Bertram / Media Consors
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