2153-26 #Positionslicht – Kommentar zur Auflösung der Wohnungsmisere, zur Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen (Leidlinien der bundesdeutschen Immobilienwirtschaft)

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#Bloggwart #BloggwartKI #TheTypewriter #gesichtspunkteDE
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DER SPIEGEL befasst sich intensiv mit der Frage, ob Wohnungsbestände in Berlin vergesellschaftet, also enteignet werden sollen. Im Leitartikel (Kommentar) hinter der Paywall (als Abonnent ja, für Leser hier nicht), deswegen sehe ich von Zitationen ab. Die ins Feld geführten Gesichtspunkte erfolgreicher Wohnungspolitik folgen zurzeit noch keinem Roten Faden, sie erscheinen uns teils als verrückt. Was mal war, wurde längst abgeschafft. Was kommt, trägt keine Spuren von Senfsaat, Kümmel oder ätherischen Ölen. Die Debatte wird nicht ganzheitlich geführt und trägt Vergesslichkeit in sich. Die Frage aller Fragen lautet: Auf welche Weise gelänge es deutschen Ballungszentren, adäquaten, bezahlbaren Wohnungsbestand aufzustellen und zu bewirtschaften, ohne die wirtschaftliche Lebensleistung vieler Immobilieneigner schlicht zu klauen. Wie bekommen wir genügend Wohnungen, um die Wohnungsnot – das Fehlen von ausreichend vielen, guten Wohnungen zu bezahlbaren Mieten – wirksam einzudämmen. Dabei wird nicht verkannt, frühere öffentlich geförderte Wohnungsbestände wurden vielfach von Privatkapital gebaut. Im SPIEGEL hat der Bloggwart (ich) diese Duftnote hinterlassen:

„Hierzu hat ein SPIEGEL-Leitartikel (Kommentar) Stellung bezogen. Allerdings mit fehlendem wohnungswirtschaftlichem Wissen. Im Kern die Frage der Enteignung. Steht das Eigentum an Immobilien allen zu, werden sie verlottern wie bspw. bei der Kommunalen Wohnungsverwaltung der DDR. Zweitens bleibt der Bestand gleich, kein Wohnungsneubau. Objekt- und Subjektförderung waren früher Handlungsmaximen einer gesteuerten, staatlichen Wohnungspolitik. Im ersten Wohnungsbauprogramm (Wbp) des Westens (Fünfziger, Sechsziger Jahre – der Staat gibt Darlehen zinsgünstig aus, das mindert die Miete, weil der Kapitalmarkt außen vor bleibt) mit öffentlichen Darlehen (Gedanke fehlt), im zweiten Wbg Aufwandssubvention (Kostenmiete, heruntergefördert bis bezahlbare Miete, weil im ersten Wbp Finanzmittel ausgingen) fehlt dieser Gedanke JETZT und kommt „vermutlich nie“. In Berlin bspw. hat Klaus Wowereit mit Tilo Sarrazin gewirkt, dass die zweiten Wbp HAURUCK (oder HAUSRUCK?) aus der Anschlussförderung entlassen. Die Folge eine absehbare Insolvenzwelle großer Wohnungsbestände der Siebziger. Großer Schaden. – Dann wurde der kommunale Wohnungsbestand privatisiert über Heuschrecken und Hedge Fonds. Soweit ich weiß, beteiligte sich Black Rock. Saß Fritzchen (#FtznFrtz) schon im Aufsichtsrat? – Ich fasse mich lieber kurz und knapp. Es gibt keine groß gedachte Lösung des deutschen Wohnungsmarkts in Ballungsgebieten. Es ist wie eine Flasche leer. Ich habe fertig. (Arbeite berufl. in der Wohnungswirtschaft.)“

Gedacht als #Medienspiegel – denn wer verlässt sich gern auf fremdes Terrain und Admins, deren Gesichtspunkte nicht die hiesigen sind. Ein paar weiterführende Links verweisen teils auf Paywall-Angebote: Sorry dafür. Diesen Gesichtspunkt kann ich von hieraus nämlich gar nicht administrieren.

#Linkwegweiser 200 Pixel
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2152-26 – #Verdingslichung – Das Bürokratische Manifest (ein Mehrakter in ∞ Zügen) – Jedes Ding verdient seinen Namen: Und was Wortfindungsstörungen diesbezüglich betrifft

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28.09.26 Karl Marx (* 5. Mai 1818 Trier; † 14. März 1883 London) - Foto: John Jabez Edwin Mayall 1875 #gemeinfrei #nachbearbeitet für #gesichtspunkteDE (2026) - #KarlMarx #LondonYears #Revolution #Manifestation #gesichtspunkteDE
28.09.26 Karl Marx (* 5. Mai 1818 Trier; † 14. März 1883 London) – Foto: John Jabez Edwin Mayall 1875 #gemeinfrei #nachbearbeitet für #gesichtspunkteDE (2026) – #KarlMarx #LondonYears #Revolution #Manifestation #gesichtspunkteDE

Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn. (Heinz Erhardt, früher) – In sprachlicher Hinsicht muss hier und heute nachgeschärft werden.

Das bürokratische Manifest – Marx und Murks

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Bürokratismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen den Bürger verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten, das Lumpenproletariat der öffentlich Bediensteten, das Berufsbeamtentum und die leitenden Angestellten aller Behörden und Schreibstuben. Für Rückfragen sind sie telefonisch auch nicht mehr erreichbar, weil sie neue Technik einsetzen. Anrufbeantworter unter veröffentlichten Durchwahlnummern, die immer weniger werden. Die Telefonzentralen sind abgeschafft, jetzt geht unter einem Zentralruf nur noch „Berlin“ selbst ans Telefon, das sind zentrale Abwimmelsekretariate mit gut ausgebildeten Nein-Sagern. Können Sie mich mal durchstellen? Nein. – Wissen Sie, wer da zuständig ist? Nein. – Warum ist denn da keiner da? Sie rufen zur falschen Zeit an. Es ist neun Uhr. Es ist immer die falsche Zeit. Schreiben Sie doch was. Was denn? Jetzt werden gerade alle Emailadressen wieder abgeschafft. Sie haben festgestellt, dass man als Inhaber einer Emailadresse antworten muss. Und wie lästig das ist.

Der Kollege feiert heute Geburtstag. Ganz nach Richtlinie für Geburtstagsfeiern.

Wo ist die Opposition, die nicht von ihren regierenden Gegnern als bürokratisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf der Bürokratie nicht zurückgeschleudert hätte?

Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor.

Die Bürokratie wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.

Es ist hohe Zeit, dass die Bürokraten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst der Bürgernähe ein Manifest des Customer care selbst entgegenstellen.

28.09.26 Be Berlin: Customer Care Praxis-Ratgeber Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #Bürokratiewegweiser #gesichtspunkteDE
28.09.26 Be Berlin: Customer Care Praxis-Ratgeber Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #Bürokratiewegweiser #gesichtspunkteDE

Zu diesem Zweck haben sich Bürokraten der verschiedensten Nationalitäten in Brüssel versammelt und ein Manifest entworfen, in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache. Die Landesausgabe Berlin liegt bereits vor. (Abbildung)

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Zuständigkeitsfragen und Bürgerkämpfen im Ringen um Antworten.

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2130-24 – #Podcast – Christian Schertz, Rechtsanwalt und Retter der Privatsphäre – Mut und den Willen zum Sieg – Liebt er Italien?

#Podcastwegweiser #gesichtspunkteDE (850 Pixel)
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Medienanwalt Christian Schertz – Was ist uns Privatsphäre noch wert? – via YouTube

Christian Schertz -Kettenhund- ist nicht nur Sohn des Berliner Ex-Polizeipräsidenten Georg Schertz, Bewohner von Schwanenwerder. Das stellt keine Verletzung der Privatsphäre des Alt-Polizeipräsidenten dar und ist unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt geplant. Wendet man sich Christian Schertz zu, fällt auf, dass ihn viele kennen, die Meisten nicht wirklich wissen, wie der Mann sich eigentlich anhört.

Seine Sache sind Pressemitteilungen in Sachen Promischutz. Und die beherzte Vertretung seiner Mandanten vor Gericht. Der Rammstein-Sänger Till Lindemann, dessen Row Zero einen bühnendichten Sonderbereich dargestellt haben soll. Es gab Unbestreitbares. Weiteres lässt sich der Presse entnehmen, und Schertz ist in den Medien bekannt wie ein bunter Hund. wie ist es, wenn Christian Lindner auf Sylt heiratet oder Helene Fischer sich von ihrem Lebensgefährten trennt? Es ist fast ein bisschen langweilig, die Namen seiner Mandanten aufzulisten. Trägt keinen Walter-Ulbricht-Bart und möchte nicht als Promi-Anwalt bezeichnet werden.

Wie hört es sich an, wenn Schertz Öffis benutzt, in die S-Bahn Bahnhof Westend einsteigt und Ringbahn fährt? Ausgangspunkt des Podcastgesprächs ist der S-Bahnhof Westend, weil Schertz den Berliner Liedermacher Klaus Hoffmann wertschätzt, dessen Plattencover der Musikmanager und großartige Fotograf Jim Rakete auf Zelluloid schoss. Christian Schertz gehört ganz sicher zu den 20 interessantesten Berliner Persönlichkeiten. Die Menschen haben inzwischen keine Scheu mehr, auch die privatesten Dinge von sich preiszugeben, bei Instagram, Facebook & Co. – „Was Du preisgibst, kriegst Du nie wieder zurück,“ rät Schertz.

Hörenswerter Podcast. Sehr gern. Grüße gehen raus an Christian Schertz, danke fürs geredet haben. Ein Gewinn. Ein absoluter Beatles-Fanatiker. „Ich weiß, wer bei welchem Stück Gitarre gespielt hat.“ – Das haben wir gemeinsam. Sagt man nicht, stimmt aber: Geiler Tüp.

Weiterführend

* Tagesspiegel Podcast Eine Runde Berlin #Lesezeichenohnegleichen

2128-23 – #Positionen – Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin – (Handbuch 456. Ausgabe)

Customer care - leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram
Customer care – leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram

Das obige Bild wurde uns von der Stadtguerilla (tpa – tulip press agency) zugespielt

Noch kurz vor Redaktionsschluss druckfrisch eingetroffen: Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin (Handbuch 456. Ausgabe).

Wer den stolzen Kaufpreis in Höhe von 461,- € für den seit 1989 veröffentlichten Band in 456igster Änderungsausgabe (Stichtag 30.11.23) nicht berappen möchte, kann auf der Website berlin.de die Hilfeseiten besuchen und in ähnlicher Breite, aber mit schlechterer Suchfunktion die neuesten Stände der Hilfedateien (Stichtag 31.07.2004) ansehen, allerdings nicht ohne auf die Gefahr von Aktualisierungsmankos zu stoßen.

2024 bei uns wird besser als der Ruf von Berlin jetzt schon ist. Wir haben vorgesorgt.

2115-21 – #Positionen – Chris Kurjuhn redet vom Müll

Icon #Positionen
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Mülltonne

Das Zerkleinern von Kartons an der Papierabfall-Tonne ist meist Aufgabe von mit Weitblick ausgestatteten Männern in den mittleren Jahren. Wenn einem bei dieser Tätigkeit zum ersten Mal Hilfe angeboten wird, weiß man, dass die nächste Generation nunmehr bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Und man selbst begonnen hat, die ersten Meter Richtung Abstellgleis zurückzulegen.

…bemerkt Chris Kurbjuhn feinsinnig heute, sommersüber in Berlin-Friedenau. Jetzt haben wir den Salat: Das steht jetzt alles im Internet.

Meist übers Wochenende erscheinen Kurbjuhns süffisante Wochenrückblicke in lesbar klar geschriebener Zusammenfassung als Splitterbrötchen.

Im Heavy-Metal-Bereich unverdächtigt, denn dann müsste es wohl heißen: Splatter-Brötchen.

Aber das ist eine andere Geschichte.
Ein andermal.

Weiterführend

* Hat keine Zeit meistens: Splitterbrötchen
* Kunst, ein Kerl zu sein: Nassrasur

2109-20 – #Alltag – Die Durchführung eines Auftrags mit einer Querulantenklausel in Berlin (Wilmersdorf)

Banner Baum der Erkenntnis

*** Achtung! Wegen einer Besonderheit HIER ist bei Erstellung des Angebots bzw. späterer Bearbeitung des Auftrags mit Manpower dort zufällig aufhältigen Personen strikter Hinweis zu geben, das Personal nicht anzusprechen und in Gespräche zu verwickeln. Neugierige Passanten werden STRIKT und kurz gehalten hingewiesen, sich bei Rückfragen an die Hausverwaltung zu wenden und die Arbeit JETZT HIER nicht weiter zu beeinträchtigen und weitere Beaufsichtigung derselben zu unterlassen. Sodann sind derartige Personen strikt zu ignorieren (Querulantenklausel). Die Klausel bezieht sich auf namentlich in diesem Auftrag NICHT erwähnte, andere Personen und erfolgt erfahrungsgemäß.***

Es hat doch keinen Sinn, wenn es nur textlich da steht, aber sich die Sache niemand zu eigen machen kann, weil sie zu fern ab jeglichen Verständnisses stattfindet. Es geht um einen dicken Elektriker aus Wilmersdorf, der dort ein Teileigentum besitzt und nun Gott und die Welt drangsaliert, und niemand kann noch vernünftig Hausverwaltungsaufgaben durchführen, ohne mit dem Dicken in Konflikt zu geraten.

Von den oberen Geschossen erfolgen aus den Wohnungsfenstern Ausastungen an einem großen Essigbaum, alsbald. Dazu wird man keinen Steiger (Hebebühne) mieten, als Baumdienst, sondern hohe Stockwerksetagen im dreiseitigen Innenhof betreten und aus Fenstern und von Balkonen langstielige Teleskopschneidegeräte verwenden. Das Natur- und Grünflächenamt des Bezirks hat den Umfang der Arbeiten behördlich genehmigt. Schon das sicherheitshalber. Wegen Herald B., dem dicken Elektriker. Er droht schon telefonisch, „mit dem Amtsleiter dort befreundet“ zu sein und fragt telefonisch die Hausverwaltung. Auch zu dem Sachbearbeiter vom Amt ist Herald B. wie eine Klette. Man wird ihn einfach nicht los. Sobald irgend jemand den Hof betritt, taucht „der Dicke“ wichtigtuerisch auf, schwingt bedrohlich wirkende Reden, droht mit seinen guten Beziehungen zum Chef von Bundesrechnungshof, zur Steuerfahndung und sagt, das Wohnungsamt würde Zwangsmaßnahmen einleiten. Es ist ein hanebüchener Quatsch, den der Dicke absondert. Wer ihn länger kennt, weiß das. Man schaltet auf Durchzug. Lass ihn reden.

Man verhält sich den Erfordernissen entsprechend: Aufträge an Handwerker werden bis zur Undurchführbarkeit und Verteuerung erschwert, niemand arbeitet dort gern und die Hausverwaltung kriegt solche Aufträge „nicht mehr auf die Kette“. Die Handwerker haben genug zu tun, sie müssen nicht auch noch die Bescheuerten bedienen. Die Hausverwaltung setzt jetzt ganz offiziell solche Querulantenklauseln zu den Aufträgen hinzu als Warnhinweis. Das ist natürlich total abschreckend.

Verfassungsrichter Andreas Voßkuhles Senat (Beschluss  2 BvR 2153/18 – hier) entschied schriftlich nachzulesen: „Die Verfassungsbeschwerde des gerichtsbekannten Beschwerdeführers ist aus den genannten Gründen offensichtlich unzulässig. Die Ausführungen in den Schriftsätzen erschöpfen sich zudem über weite Teile in persönlichen Angriffen auf Angehörige der Justiz (**); sie sind weit überwiegend obszöner, vulgärer und beleidigender Natur.“ Und weiter: „Die Verfassungsbeschwerde wurde missbräuchlich im Sinne von § 34 Abs. 2 BVerfGG erhoben. Dem Beschwerdeführer war daher eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 250 Euro aufzuerlegen.“ – Zum letzten Mal zog Andreas Voßkuhle am 5. Mai 2020 nach zwölf Richterjahren seine rote Robe an.  Mehr Mut, mehr Räson. – Querulanten für die Quadraturen ihrer Querulanz zu bestrafen wird sie nicht wirklich treffen, es füttert doch den Affen mit Zucker. Der Berichterstatter überträgt den Justizfall Querulantenklausel auf den dicken Elektriker aus Wilmersdorf. Wer kann hier noch folgen? 

Die Querulantenklausel im Handwerkerauftrag für den Baumdienst in Berlin-Wilmersdorf: Wer hätte das gedacht? Während wir hier Bericht erstatten, sitzt irgendwo ein beschäftigungsarmer, dicker Elektriker und schreibt Verriss-Bewertungen über seine Hausverwaltung. Mit Fotos und mit roten Pfeilen auf den Fotos, die beweisen sollen, wie bescheuert die Hausverwaltung ist. Herald B. ist einer von vielen, die wie Andreas Voßkuhle zu entscheiden hatte, obszöner, vulgärer und beleidigender Natur sind – im Grunde seines Herzens. Männer wie Herald B., das sind auch Wutbürger, wütende Deutsche, besorgte Bürger und verkrachte Existenzen. Die geliebt werden müssten. Liebe ist alles.  

Weiterführend

2099-19 – Sinn: Wie ist das eigentlich mit dem Wohnsitzfinanzamt

#Ortsschild #Berlin #PLZ #10407
#Ortsschild #Berlin #PLZ #10407

Liegt hier schon ein Versuch von Steuerflucht des Finanzamts vor? „DHL. Oder wie der Volksmund sagt: Mehr Glück als Versand.“ (via Twitter #Regendelfin)

Dass das Finanzamt Pankow/Weißensee gemäß Anschriftangabe auf der Website berlin.de unter Storkower Str. 134, 10407 Berlin (Prenzlauer Berg) ansässig ist?

Wir sind verwirrt. Das hat es bislang nicht gegeben. Ein No Go, ein So nicht, ein Skandal im steuerlichen Aufenthaltsbestimmungsrecht. Eventuell muss das Finanzamt auch eine gesplittete Steuererklärung (im Fachjargon: Die Streuererklärung oder bei Weltenbummlern: Die Streunererklärung) abgeben? Jeder Schreibtisch, der sich in Sachen Pankow mit Steuer befasst, wird zu X% abgeschrieben (Betriebsvermögen) und für Weißensee mit Y%.

Da haben wir es wieder. Das Berufsbeamtentum und der ganze Apparat kümmern sich um solche Fragen gar nicht. Schön einfach, bisserl kameralistische Buchführung, aber von Kameradistik mit dem armen Steuerbürger keine Spur. Was dort steht, an der Storkower?

Eine Spur der Steine.

Weiter arbeiten…es ist ja nicht zum auszuhalten…

Weiterführend

* Berlinkompetent: Kaupert klärt wie immer alles auf hier

2098-19 – Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt

Aufzug

Wenn der Aufzug stehen bleibt, wie in Berlin (Schöneberg), ist Eile geboten. Und: Wenn man sich verschreibt, wird aus Sinnbild häufig sinnblind. #nurmalso

Ein paar ältere Damen und Herren im Haus sind bewegungsunfähig. Der Aufzug geht nicht. Sie haben an den Beinen Behinderungen. Es schmerzt. Die Treppe hoch geht leichter als runter. „Da scheuern die Gelenke“, sagt Frau Reche (* Name geändert). Dass der Aufzug stehen blieb, ist Folge einer Überhitzung im Aufzugsschacht. Der Aufzug ist ein Fassadengleiter mit Ölhydraulik. Wird es zu warm, wird das Öl weich. Um das zu ändern, hat die Aufzugsfirma ein Angebot geschickt. Es ist schon beauftragt, also freigegeben.

Und keiner will es gewesen sein: Dass der Aufzug heute steht, liegt nicht am mangelnden Kontakt mit dem Auftraggeber, sondern an der Erderwärmung, sagt heute auf Nachfrage der Mitarbeiter der Aufzugsfirma, die immer wenn sie in Seil- und Zugzwang gerät, rechtfertigt warum es ist wie es ist. Weil es auch nicht schneller geht. Weil Personal fehlt, Zeit, zu viele Aufträge, zu wenig Zeit, zu lange Reaktionszeiten. Und deswegen reden wir heute übers Weltklima. Die Firma sagt nicht: Wir haben zu wenig Personal. Die Sache dauert noch. Es geht eine Bestellung auf Reisen. Salvatore Adamo würde es besingen und alle wüssten Bescheid. Stattdessen drumrum Gerede. Alles Wattebäuschchen. Seichtes Palaver, nur nicht zur Sache kommen. Wer den Aufzug so bestellt hat, trägt die Verantwortung für einen in Zeiten wie diesen unvernünftigen Ölhydraulikaufzug? Ja, bitte, wer? Wer hat denn die Entscheidung für den Aufzug getroffen? Solche Probleme sind doch vorhersehbar mit solchen Aufzügen, sagt der Aufzugsmensch. Heutzutage nicht mehr sachgerecht, diese Technik. Wegen der Erderwärmung.

Mensch, jetzt halt aber mal die Klappe, Aufzugsmann: Ich war’s, damals. Ich hab den Aufzug 1996 bestellt. Da war Erderwärmung noch kein Thema. Wie? Das wussten Sie nicht? Höchste Zeit nachzudenken. Nicht aus einer Mücke (einem Auftrag und wann er abgearbeitet ist) einen Elefanten (schwerwiegendste Fehlentscheidung 1996 und Welt-Klimakatastrophe) ins Feld zu führen. Viele müssen sich derzeit auftragsmäßig übernehmen. Ich muss mich kurz übergeben. Weiter arbeiten….das Erdklima ist verlinkt. Klink.

Weiterführend

* Die Erderwärmung