28.09.26 Karl Marx (* 5. Mai 1818 Trier; † 14. März 1883 London) – Foto: John Jabez Edwin Mayall 1875 #gemeinfrei #nachbearbeitet für #gesichtspunkteDE (2026) – #KarlMarx #LondonYears #Revolution #Manifestation #gesichtspunkteDE
Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn. (Heinz Erhardt, früher) – In sprachlicher Hinsicht muss hier und heute nachgeschärft werden.
Das bürokratische Manifest – Marx und Murks
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Bürokratismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen den Bürger verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten, das Lumpenproletariat der öffentlich Bediensteten, das Berufsbeamtentum und die leitenden Angestellten aller Behörden und Schreibstuben. Für Rückfragen sind sie telefonisch auch nicht mehr erreichbar, weil sie neue Technik einsetzen. Anrufbeantworter unter veröffentlichten Durchwahlnummern, die immer weniger werden. Die Telefonzentralen sind abgeschafft, jetzt geht unter einem Zentralruf nur noch „Berlin“ selbst ans Telefon, das sind zentrale Abwimmelsekretariate mit gut ausgebildeten Nein-Sagern. Können Sie mich mal durchstellen? Nein. – Wissen Sie, wer da zuständig ist? Nein. – Warum ist denn da keiner da? Sie rufen zur falschen Zeit an. Es ist neun Uhr. Es ist immer die falsche Zeit. Schreiben Sie doch was. Was denn? Jetzt werden gerade alle Emailadressen wieder abgeschafft. Sie haben festgestellt, dass man als Inhaber einer Emailadresse antworten muss. Und wie lästig das ist.
Der Kollege feiert heute Geburtstag. Ganz nach Richtlinie für Geburtstagsfeiern.
Wo ist die Opposition, die nicht von ihren regierenden Gegnern als bürokratisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf der Bürokratie nicht zurückgeschleudert hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor.
Die Bürokratie wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass die Bürokraten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst der Bürgernähe ein Manifest des Customer care selbst entgegenstellen.
28.09.26 Be Berlin: Customer Care Praxis-Ratgeber Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #Bürokratiewegweiser #gesichtspunkteDE
Zu diesem Zweck haben sich Bürokraten der verschiedensten Nationalitäten in Brüssel versammelt und ein Manifest entworfen, in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache. Die Landesausgabe Berlin liegt bereits vor. (Abbildung)
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Zuständigkeitsfragen und Bürgerkämpfen im Ringen um Antworten.
Seinen Scheitel zu schütteln, also den Kopf, angesichts dessen was gerade in der Bergmannstr. läuft: Bzw. probiert wird. Das Brainstorming hat bereits begonnen. Es sieht zwar nicht gelungen aus, aber dafür erinnert uns jetzt vieles wieder an Geschiebegemergele in Urstromtälern in und um Berlin: Kreuzberg entdeckt den Findling. Das steht doch schon seit Jahren still. Kein Mensch, mit dem ich reden will. Mit mir beginnt die Eiszeit.
Das waren noch Zeiten, als Kreuzberg vom gleichnamigen Bezirksamt eine Oase der Beschaulichkeit genannt wurde. Jetzt ist das anders: Aktuell probiert das Bezirksamt in der Bergmannstr. längs der Automagistrale Bergmannstr., vorbei an der Marheineckehalle, Findlinge aufs Pflaster zu nageln. Ferner gibt es Straßenmobiliar, um Oasen der Betunichtkeit (gibt es das Wort?) zu schaffen. Wenn aber Worte meine Sprache wären, dann hätte ich sogar Lust, meine Meinung dazu zu sagen.
So aber lass ich es dabei, auf ein Blog zu verlinken, das mir persönlich zu viele Worte macht. Wenn man eine Sache so wortreich erklären muss, werde ich die nächsten Misswahlen wohl gewinnen. Die Miss Trauisch steht im September 2019 wieder an. Wohl bekomms.
Panzerschrank aus Diamant: Kombination unbekannt.
Eiszeit, mit mir beginnt die Eiszeit. Minus 90 Grad. Endlich.
Frau Schniederpelz von #Vodafone sagt, sie kommt aus der Elternzeit und ruft alle ihre Kunden an, um nicht persönlich herein zu schneien. Habe gesagt, es ist Mai, und im Winter hätte ich keine Zeit und einen super Winterdienst, ob sie die Kontaktdaten haben will? Ihr freundlicher Entertainment-Singsang nervt: Ich brülle, was ihr einfällt, es gibt nichts gemeinsam. Wenn sie nicht aufhöre, auch drei Altverträge – Ende Banane. Widerliches Parkett. #Telefonmarketing
Hildegard Knef-Sie Doch So, Eins Und Eins das macht Zwei
Eins und eins, das macht zwei, drum küss und denk nicht dabei. Denn Denken schadet der Illusion. Alles dreht sich, dreht sich im Kreis. Und kommst du mal aus dem Gleis, war’s eben Erfahrung anstatt Offenbarung, was macht das schon? Der Mensch an sich ist einsam und bleibt verlassen zurück. Sucht man sich nicht gemeinsam ein kleines Stück von dem Glück. Dem Glück, das man mit Füßen ein ganzes Leben lang trat. Das man mit ein paar Küssen plötzlich zu Hause hat. Eins und eins, das macht zwei, ein Herz ist immer dabei, und wenn du Glück hast, dann sind es zwei. Das Rezept wird keiner erfinden, das wird keiner ergründen. Mal bleibt’s für’s Leben und mal bleibt es eben nur Liebelei.
1 & 1 Internet AG heißt aus firmentaktischen Gründen jetzt Ionos, in Karlsruher Teilbereichen. Karlsruhe, das weiß ja jedes Kind, liegt im Berliner Speckgürtel, etwas jottwedeh! Wie am Telefon auf Nachfrage sei mit dem Namenswechsel nur eine firmenstrategische Maßnahme, kein Ab- oder Ausverkauf an einen amerikanischen oder chinesischen Seelenverkäufer. Trotzdem: Da geht was, die Sache mit 1 & 1 wird schon seit längerem irgendwie größer und kosmopolitischer. Hier und da auch wie überall nicht besser. Sprachsekretärsysteme nehmen Menschen die vernünftige und gewinnbringende Arbeit ab und tippen Sie hier Eins und Eins und tippen Sie aber nicht Zwei, selbst wenn eins und eins zwei ergibt.
Sehr schön ist auch das Naming der Mitarbeiter. Auf einer Kündigung las ich brüllend vor Lachen: Wir hoffen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Kunden begrüßen zu dürfen, Mit freundlichen Grüßen – Gunter Eberling, Leiter Kundenzufriedenheit.
Ehrlich gesagt drängt sich doch sofort folgende Frage auf: Wie heißt eigentlich der Leiter der Abteilung Kundenunzufriedenheit?
Der Mensch an sich ist einsam und die denken sich immer so Quatschnamen aus für Sache, die es gar nicht gibt – und es klingt alles so hübsch proaktiv und modern:
Man soll mit voreiliger Bewertung vorsichtig sein. Und überhaupt. Die ganz gewieften Global Player im Internet versuchen, das Bewertungswesen zu türken. Sie schalten so Bewertungsheinis mit viel Software davor ein, so Balustraden wie Nebelbomben, dass am Ende negative Kritik nicht mehr auslesbar ist. Das liest sich so wie bei Check24, wo Check draufsteht, aber der interessierte Leser dann keinen Check hat. Nämlich was gut und was schlecht ist. Da steht pseudotransparent bei Facebook: 817.078 Bewertungen und 98.08% grün oder zufrieden. Stand: Heute, tata….
Wirklich klasse. Aber ganz doof ist ja niemand.
Ich bewerte lieber frei von der Leber weg und mit freier Hand-Feinzeichnung. Niemals nur global Verriss. Sondern auf den Punkt. Bei Check 24 habe ich richtige Kritik, die gerechtfertigt ist. Es gibt mehr Vergleichsportale, eins davon heißt beispielsweise Verivox, ein anderes heißt Check 24. Auf Check 24 bezogen passiert folgendes.
Ein Kundin von uns ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft mit sagen wir 30 Wohnungen im schönen Bezirk Pankow. Die Anlage hat Gaszentralheizung und ein Anbieterwechsel zu einem anderen Gasanbieter ist über die Plattform schnell realisiert. Dann wird ein Vertrag abgeschlossen. Das ist weder bei Verivox noch bei Check 24 ganz einfach, weil diese Portale ihren Fokus auf natürliche Personen, Einzelverbraucher ausgerichtet haben. Auch Wohnungseigentümer heizen gern.
Alle diese Geschäftsbeziehungen werden elektronisch abgebildet. Dazu ist u.a. erforderlich, die Emailadresse an den künftigen Lieferanten bereitzustellen. Für elektronische Rechnungen schreibt der Gesetzgeber bestimmten Normen- und Formalienketten vor. Um es kurz zu machen, gibt es bei uns eine besondere Emailadresse für elektronische Rechnungen. Die heißt auch so. Irgendwas mit Rechnung. Liebe Spammer, nein, verrat ich nicht.
Nun fangen Probleme an, mit denen niemand gerechnet hat.
Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel.
Das Geruchsprotokoll
Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die Geruchsbelästigung durch Knoblauch aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum Hof: Schlafzimmer, Bad, Küche und Flur), wenn dort überwiegend mit viel Knoblauch gekocht wird:
Freitag, 31.08.18 Samstag, 01.09.18 Dienstag, 04.09.18 Freitag, 07.09.18 Freitag, 14.09.18 Samstag, 15.09.18 Montag, 17.09.18 Freitag, 21.09.18 – an diesem Tag hat es besonders stark und auch im Treppenhaus gestunken.
Ab ca. 20.00 oder 21.00 Uhr hat es jeweils begonnen zu stinken.
Der Gestank kommt immer im Flur beginnend in folgende andere Zimmer meiner Wohnung: Schlafzimmer, Bad, Küche. Trotz stundenlangem Lüften hält sich der Gestank, je nach Intensität, bis nachts oder bis zum nächsten Morgen.
In der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit werde ich auch vom längerem Lüften Abstand nehmen müssen.
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Jeder hat so Chichi in Emails fest eingedruckt und schickt was mit. Bspw. der Spielplatz- und Winterservice Huebner (* Name geändert). Er schickt dies Angebot über Spielplatzsanierung und es besteht keine Sekunde Zweifel daran, dass diese Email an Dritte weitergeleitet werden muss. Denn es sind Wohnungseigentümer, die verwaltet werden und davon nicht zu wenige. Wir halten fest: Der ganze Chichi – dieser Text, der es unter besondere Vertraulichkeit stellt – ist nichts anderes als bullshit, Füllwatte, Textfragment, das nur dazu geeignet ist, den Blick aufs Wesentliche zu verschleiern. Fehlt nur noch, er schickt uns 20 Seiten Allgemeine Geschwätzbedingungen. Und eins ist klar: Man fragt ein Zaunbauunternehmen in Berlin mit 100jähriger Tradition nicht, ob es noch alle Latten am Zaun hat. Es sind zuweilen Maschendrahtzäune. Luftmaschen, zum Durchgucken.
Nein, das braucht es nicht. Genau so wie dieser häufig grün grafisch applizierte Hinweis: Müssen Sie dies wirklich ausdrucken? Denken Sie auch an die Umwelt.
Alles bullshit. Sorry. Nicht grün, sondern braun. Mit Fladenhaftung auf dem Boulevard of Broken Dreams.
In einem Artikel der Frankfurter Neuen Presse über einen verschärften Datenschutz ist ein Link zur Datenschutz-Grundverordnung gesetzt worden, der auf den Gesetzestext der neuen Datenschutz-Grundverordnung verlinkt.
Diesen habe ich zu leichtfertig angeklickt.
Das Ergebnis: Ich wurde unter Außerachtlassung meiner persönlichen Einstellung zu diesem mehr als diffizilen Rechtsgebiet, auf das sich kaum einer vorwagt, zu der entsprechenden Seite weitergeleitet. Das hat mich nachdenklich gemacht. Denn ich bin nicht gefragt worden, ob ich beim Anklicken eines Links auf dem Artikelangebot der Frankfurter Neuen Presse willkürlich auf eine ganz andere Website weitergeleitet werden will, also damit einverstanden bin. Der Skandal könnte nicht größer sein, so kurz vor Inkraftsetzung der Datenschutz-Grundverordnung: Meine Daten wurden weitergegeben. Ein Skandal.
Natürlich kann ein privater Sprengwasserzähler den Verbrauch von Frischwasser auf einem Grundstück nicht vollkommen regellos machen. Man kann das Gegenteil tun. Mit elektronischer Tatenverarbeitung dreht man den Spieß um und macht Verwaltungsakte draus, weitgehend automatisiert.
Das Schreiben ist aus einer Bibliothek: Ich hab da eine Wasseruhr eingebaut. Und nun geht dieser Fall, wie hunderttausende Male in Berlin jedes Jahr, wieder los. Ordnung: (1) Deutschland, es gibt Antragsformulare. Irgendwie steht nirgends richtig, dass deren Verwendung vorgeschrieben ist. Formlos wäre ja das Leben. Also muss das Gegenteil beschwerlich sein. (2) ist, um Ordnung zu schaffen und sie permanent zu halten – kein Scherz, liebe Leser – der Seitenzahl-Aufwand des per Email gemeldeten Sprengwasserzählers in der Antwort der Berliner Wasserbetriebe 10 (zehn!) Textseiten. Zehn Seiten Texte, Allgemeine Geschwätzbedingungen und ein Formular. Ich richte gedanklich gerade ein Formblatt ein, mit dem ich unter Übersendung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen solchen Unternehmen mitteile, dass das Lesen von unnötigen Texten (wie diesen) bei uns gebührenpflichtig ist und von der Einzahlung eines Zeitstundenhonorars in zunächst geschätzter Höhe abhängig gemacht wird. Im Auftragsfall seien wir gern bereit, auch unnötige Texte zu lesen. Dann wären wir diese Arbeit einfach insgesamt los.
Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von ….Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler „Mehrwerte“ alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich geht. Man soll sich irgendwo einloggen und irgendwas tun. Eine irische Firma meldet sich für den Stromanbieter Vattenfall: Wir testen die Kundenzufriedenheit. Ha! Die Krönung sinnfreier Formulierung aus der Telekom: Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten, …, und nein: Wir wollen nicht stöbern. Wir wollen echte Mehrwerte. Bekommen wir das, was uns versprochen wird? Wenn wir in Kundencentern Zugangsdaten anlegen?
Wenn Menschen bloggen, ist es von Zeit zu Zeit tatsächlich so, dass bestimmte Themen immer mehr in einen Fokus geraten. Automatisierte Geschäftsprozesse beispielsweise. Also Autofokus. Was ist eigentlich noch richtig? Was ist falsch? Bin ich selbst durcheinander? Selbstkritisch zu reflektieren, was man schreibt, ist keine schlechte Idee. Dies Thema bewegt mich derzeit sehr:
Der Trend ist die Umstellung von analogem auf digitalen Schriftwechsel. Stichwort: eRechnung. Sogar eine gesetzliche Grundlage existiert seit kurzem. Ganz klar: Mit der Überführung vom gelben Postrechnungs- auf elektronischen Versand sind enorme Einsparpotenziale verbunden. Ja, richtig: Für Unternehmen. Deswegen wollen immer mehr viele ihrer Prozesse digital abbilden. Da gibt es jede Menge Fehlentwicklungen, wie immer, wenn Unternehmen nur sich selbst denken. Der Kunde wird zum digitalen Sklaven degradiert, zum Hilfsangestellten. Gleichzeitig wird der bisherige Service drastisch -Hervorhebung: DRASTISCH- eingeschränkt. Weniger Mitarbeiter, weniger Telefonsprechzeiten, weniger Weswegen rufen Sie an?. Ganze Workflows schalten die Unternehmen vor: 10 bis 20 Minuten Tastatureingaben keine Seltenheit, und Warteschleifen.