Heidegger oder Biberkopf – NAHPORTRAIT hat sie alle gehabt.
#streetphotography #streetcredibilitis #GeraldAngerer #Nahporträt
Heidegger oder Biberkopf – NAHPORTRAIT hat sie alle gehabt.
#streetphotography #streetcredibilitis #GeraldAngerer #Nahporträt
Gerald Angerer, Berlin (Quelle: Privatarchiv) #Straßenblogger #Gastrokritik
Ob Heidegger oder Biberkopf – er hat sie ALLE gehabt. Vor der Linse. Filter: Silver-, nicht Mocking-, nicht Black-, sondern Silverbird. Fotos angefertigt in Berlin-Mitte von Gerald Angerer, Fotos sein Archiv (mit Dank).
Ich habe die alte gallische Redensart (*) verlegt. Die Asterix-Ausgabe, in der Gutemine (**) Nachbarn flüstert: „Sag’s nicht weiter“ (*). Unten links Fußnote: „alte gallische Redensart“. Alles verbreitete sich, weil sie es nicht weitersagte. Fast in jedem Haus gibt es eine/einen, soziales Netzwerk wie früher. Sabbeln an der Wohnungstüre – Treppenhauspodestgespräche. Auch gg. die Hausverwaltung oder Gott und die Welt: Treppenhausprotestgespräche. Wahrheit und Dichtung liegen nahe beieinander. Ich erzähle jetzt was, was raus muss. Eine Bitte: Sagt’s nicht weiter.
Gerald Angerer heißt der Beelzebub von Berlin-Mitte. Kommt die Straße lang, wo Promis flanieren und ihm vors Smartphone laufen. Er schnappt sie sich, hält die Linse vor die Goschen, richtet sie aus und lässt sie gut aussehen. Sie versuchen noch zu gucken und ritsch-ratsch-klick, eine Aufnahme in die Subskription. Angerer betreibt u.a. Nahporträt. Schabernack ist möglich. Schalk auch. Zwei Artefakte (Kunstfetzen) betreffen Martin Heidegger (1889–1976), nicht Ludwig Stumpfegger (1910–1945). Und Franz Biberkopf (Berlin Alexanderplatz, 1929, unweit der Geschehnisse von Babylon Berlin).
Angerer mag das Spiel mit dem Time Out, layert tollkühn den Heidegger auf seinem Walk of Fame mit Telefonsäule, während Franz Biberkopf vor dem Webdesign-Geschäft steht. Extra Tempus: Heute #Tagesfoto – zwei Fotos des Tages. Wieder ein Schnapsschuss, wie ein Stück Eckkneipe zur aufgehenden Biersonne. Streetcredibility ist nicht Debilität, vielleicht aber Bilitis. Street-Debilitis: David Hamilton hätte Weichzeichner benützt. U50 verstehen den Terminus „Streetcredibilitis“ nicht. Wer sucht, wird etwas finden.
Viel Spaß damit.
Grüße gehen raus nach Berlin (Mitte).
(*) Aber sag’s nicht weiter. (Alte gallische Redensart)
(**) Gutemine (zum bösen Spiel), Frau von Majestix, Chef des unbeugsamen Dorfs bei Kleinbonum, das Widerstand gg. Cäsar und die Römer leistet, Wildschweinbraten liebt und bei Dorffesten den Dorfbarden am Baum fesselt und knebelt.
#Statistiktrallala_IconeFormular-Entwicklungsland Deutschland früher: Schreibgeschützte PDF-Formulare #Spackensuada #gesichtspunkteDE
Der Gedanke liegt nahe. Im FotoPodcast berichtet jemand über starke Preisanstiege für Mietwagen im Ausland. Papierpreise marschieren durch die Decke. Der Podcast aus Zeiten Coronas (2021) betrifft die Sorgen und Nöte von fotografriedenden Menschen (Leica-Fotografen, die auf Grönland touren, es ist kalt, Manolito. Bzw. Alaska. Ausgerechnet Alaska. Ich nachdenklich. Fotografrieren nicht so meins. Wo früher ordentliche Bilder aus Entwicklungsländern zurückkamen, um sie in Ruhe zu betrachten, geht es heute schneller und papierlos. Die durch und durch digitalen Phrasen haben erst Überzeugungsarbeit (bildet Sätze!) gekostet und schließlich nach dem Klimax deutscher Papierverbräuche (2021) angefangen zu existieren. Allerdings definitiv nicht im öffentlichen Dienst, wo weiterhin wichtige Formulare zum Druck per Elektronik verschickt werden, die einfach nur dumm sind. Wir berichteten. Seitdem ist der Papierverlauf teils rückläufig, außer wegen gestiegener Ansprüche an Scheißhauspapier. Muss mehrlagig. Kein Wunder: Wenn Immobilienmäkler (Kaufkunden, Nihilisten, die Ablehngründe suchen) eins hören von Immobilienmaklern, dies: Lage, Lage, Lage.
Damit ist kein Toilettenpapier gemeint. Es ist verwirrend, deswegen schreibe ich es auf, nicht papieren, volle Kante digital. Ein heftiges Brot. Sowohl Papierproduktion als auch Papierverbrauch in Deutschland sind in den letzten Jahren rückläufig.
Während der rechnerische Papierverbrauch über zwei Jahrzehnte hinweg (von 2000 bis 2021) auf einem historisch hohen Niveau von jährlich etwa 19 bis 20 Millionen Tonnen stagnierte, kam es ab 2022 zu einer deutlichen Trendwende. Bis zum Jahr 2025/2026 ist der Gesamtverbrauch auf knapp 15,2 Millionen Tonnen gesunken.
Die inländische Produktion der deutschen Papier- und Zellstoffindustrie ist stark betroffen: Sie schrumpfte von einem Höchstwert im Jahr 2021 (23,1 Millionen Tonnen) auf rund 18,7 Millionen Tonnen im Jahr 2025 und verzeichnete auch im Jahr 2026 weitere Rückgänge. Trotz dieser Entwicklung gehört Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor zu den fünf größten Papierverbrauchern weltweit.
So hat das Leben doch keinen Gin. Ich mein, die Sache ist wirklich ganz klar. In Zeiten absoluter Mangelverwaltung müssen Wege beschritten werden. Berlin funktioniert nicht. Die Verwaltung hat ausverwaltet. They broke together. Das ist ein Fakt. Wir müssen nicht drum herum reden. Der Gedanke ist ganz einfach und bestechend. Wenn der Öllieferant für jede Ölbetankung Halteverbotsschilder in bestimmten Straßen aufstellen muss, um durchzusetzen, dass er anfahren kann, so mag man das als besondere Dienstleistung des Landes Berlin sehen. Falls man keinen richtigen Blick auf diese Sache hat. Oder man kann sagen, das ist eine Notwendigkeit. Die Anfahrt mit großen Tankfahrzeugen ist logistisch gut zu durchdenken. Und dann kommt der öffentliche Dienst und die Rechtslage ins Spiel.
Die Behörde muss Halteverbotsschilder für diesen Zweck rausgeben. Sie muss auf Antrag hin prüfen, ob dafür eine Genehmigung erteilt werden muss. Im Zusammenhang mit einem Grundstück im Afrikanischen Viertel in Berlin Wedding ist das Bezirksamt Mitte dafür zuständig. Man hat die Rechtslage mal durchgekaut. Aufsätze über die Rechtslage wollen wir heute nicht näher anfertigen und wozu auch. Es ist vernünftig und sogar geboten, dass Wohnanlagen mit mehr als einer Familie durch Betankungen am Erfrieren wintersüber gehindert werden. Dies ist vor allem wichtig, wenn wie jetzt gerade
ein Präsident in Übersee an der Straße von Hummus (* Namen geändert, Tatenschutz) Krieg erklärt und Ölpreise und Kontingente durch die Decke gehen, „Nie war es so wertvoll wie heute“.
wenn seit vielen Jahren die öffentliche Verwaltung eher immer schlechter als besser erreichbar wird, die Mitarbeiter herumschwurbeln, Webseiten nicht aktualisieren, Formulare schaffen anstatt Waffen ganz abzuschaffen.
Es ist ein Hauen & Stechen um alles mögliche. Einfach jedenfalls ist der zukunftsweisende Move:
Wenn wir einen kleinen Tank haben und viele Wohnungen, dann müssen wir bis zu viermal pro Jahr eintanken. Durch die Berliner- und Weltgesamtsituation sind die Ölpreise hoch, der Druck auf die Ölhändler ist offenbar immens, Öl ist etwas ganz Kostbares und Teures geworden, Verhandlungen dauern ewig, es werden heute Liefervereinbarungen „in vier Wochen“ geschaffen, das bedeutet unter diesen Umständen, wir müssen ganz neue Bevorratungsstrategien erdenken. Und mein Verdacht ist, Heizöl wird in Kürze ganz sterben. Wer rette sich, wer kann? Wer hat noch nicht. Ein formloser, komplett durchdachter Antrag in schriftlicher Formlosform ist erforderlich. Formulare sind nach Rechtslage nicht vorgeschrieben.
Der Antrag ist wirklich gut geworden. Es fehlt ihm an buchstäblich nichts. Nun kann entschieden werden. Die Antwort kommt formlos und relativ schnell. Und NEIN, in Betracht kommt allenfalls eine einjährige Erlaubnis unter bestimmten Umständen, sagt Frau Soundso. Das konterkariert allerdings meinen Antragszweck. Ich springe auch nicht gern für Andere in die Bresche. Muss ich also künftig, anders als vorher, rechtzeitig jährlich im Vorhinein einen Verlängerungsantrag stellen.
#Das.Scheissigste_IconIch sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was Du mit mir machst, was Du mit mir machst (Ideal, 1981, Der Ernst des Lebens) – #Anrufe #Alltag #Telefon
Anruf Telefonnummer 0241 98090247 KI – wg. Google Bewertungen – Jetzt ruft eine KI an und fragt, ob wir Interesse haben, Google Bewertungen zu verbessern? Sofort aufgelegt. Nun Modern Times. Maschinen rufen an, uns telefonisch zu belästigen. Ich habe Anhaltspunkte, dies ist rechtswidrig. – Der Anruf am 12.10.26 um 11:28 Uhr ist kurz und präzise. Anrufassistentin Lora ruft an, redet kurz zur Sache, fragt, ob ich Interesse habe. Ich denke JA, sage nichts und lege auf. Ich denke JA, ich habe Interesse. Dich umfassend zu vernichten. Du Sau. Warum Emotion, wozu Wut? Es ist nicht schlecht, wenn google uns nur noch gut bewertet. Du bis gut genu-hu-hu-hug…da steckt das amerikanische „to hug“ (umarmen) im viralen Welthit drin. – Im Ernst: Werden uns bald KI-Bots telefonisch überfallen, um uns zu vernichten? Bin ich neurotisch?
Jetzt macht KI die Drecksarbeit:
Der Anruf erfolgt um 11:28 Uhr. Ich hebe ab, Rufnummer aus Westdeutschland. Eine Computerstimme (weiblich) stellt sich kurz vor als „Lora“ (Name vergessen) und „Ich bin die Telefonassistentin von Quarkspeise GmbH (Name vergessen). Wir befassen uns mit Ihren Google Bewertungen und helfen Ihnen, diese zu verbessern. Haben Sie daran Interesse?“
Zack, ich habe aufgelegt. Stutze einen Moment. Soweit ist es jetzt. Jetzt ruft keine Frau von den Philippinen mehr an, die so lala Deutsch kann oder dieser Mann aus Bangalore, der von Indien aus meine Welt heißer macht. Jetzt gibt es einen Telefonassistenten mit Mitteln der KI, der diese Drecksarbeit für die Früchtchen des Netzes erledigt. Auf backe, nach warte, das kann ja Eiter werden.
Ich mache mich kurz schlau. Es wird ohnehin nichts helfen, Aber die Hilfetexte meines Lebens haben auch KI. Ich las kürzlich, sie kommen bei der Grundsicherung einfach nicht mehr an gegen die explodierende Zahl der rechtlich einigermaßen schlau wirkenden Einsprüche und Rechtsbehelfe. Zu Tausenden gehen diese inzwischen ein wie ziviler Ungehorsam. Es geht gegen die Streichung, Kürzung und Leistungsprüfung. Leistung kommt nun nur noch behördlicherweits zum Erliegen. Die Hilfeempfänger liefern zufällig generierten Content, und keiner merkts. Die Behörden dürfen keine KI einsetzen, denn das wäre nur als Verstoß gegen deutsche Datenschutzvorschriften denkbar. Au backe, und jetzt haben sie kein Personal, das diese Scheiß-Einsprüche adäquat bearbeitet. Und dann schließen sie das Schlupfloch wieder: Fortan arbeiten KIs gegeneinander auf der Leistungs- wie auf Seiten der Bedürftigen. Es wird wettgerüstet, wer den neueren Prozessor hat, gewinnt. Und wessen Sprachmodell glaubwürdiger klingt, beim sinnlosen Aneinanderreihen von Zufälligkeitsclustern. Jede Eingangspost, die in Behörden dokumentargescannt wird, trägt so zum Einspruchmodus der Rechtsbehelfsstelle ein bisschen bei. Wat wollen se denn, so isses Leben, Missus.
Die Politik zieht immer wieder ihre großen Besänftigungsregister:
Wer unlautere Telefonwerbung kriegt, soll der Bundesnetzagentur petzen. Ich habe den Vorgang aufgegriffen und durchgeprüft. Ich kann sagen, dass am Ende erforderliche ca. zehn (kein Scherz) Captcha Sicherheitsabfragen mit Buchstabenfolgen händisch abzuschreiben sind, um zu beweisen: Wer immer etwas im Netz macht, ist es im öffentliche Interesse, geht es immer gern besonders schief, als hätten die IT-Abteilungen dieser Verwaltungsbehörden einen oder zwei an der Waffel.
Ich bin doch keine Maschine,
ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut.
Ich will leben, bis zum letzten Atemzug.
#Statistiktrallala_IconDas Brathuhn und der Heizkostenverteiler!
Dissonanz: Der Gesetzgeber zwingt Vermieter und Mieter in ein aufwendiges, ressourcenfressendes Hard- und Software-Abonnement, in der vagen Hoffnung, dass der Bürger beim Blick aufs Smartphone die Heizung drosselt. – Das Brathuhn verduftet und der Heizkostenverteiler verdunstet. Doch damit ist es jetzt vorbei: Die funkablesbaren sind alle digital. Treffen sich zwei digitale Heizkostenverteiler auf der Heizkörpermitte des Großplattenkonvektors: „Los, wir verzählen uns was.“
Der Mieter Herr Danielsson (Name geändert) aus Pankow arbeitet in IT-Zusammenhängen. Das ist sein berufliches Betätigungsfeld. In diesem Zusammenhang ist es ihm vertraut, auf Datenbasen zuzugreifen. Kürzlich hat er ein Balkonkraftwerk installiert: Sonnenstrom for householding. Ein kleiner Peak seines Verbrauchs wird nun direkt aus der Luft geholt. Love is in the Air, everywhere I walk around. Siebziger Jahre Hit-Ohrwurm. Die Bundesregierung hat 2022 eine weitere gesetzliche Grundlage geschaffen für mehr Transparenz, mehr Klarheit. Sehenden Auges sollen wir künftig in den heizkosten- und wasserkostenartigen Mehrverbrauch hineinschliddern. „Give a little bit, give a little bit of your life to me“ (Text geändert, im Original Supertramp). Der Fall kann heute als heißer Shice wie folgt auf den Punkt gebracht werden. Es folgt ein zweiteiliges Intermezzo, Frage und Antwort.
Der Fall
Nachdem ein von sechsundzwanzig Bewohner eine UVI (unterjährige Verbrauchsinformation Heizung Wasser) von seinem Vermieter verlangt und zuhause unterjährige Verbrauchsinformationen erarbeitet und statistisch aufbereitet, wurde das Haus diesbezüglich freigeschaltet beim Dienstleister, der dafür eine extra Vergütung erhält. Nun beschwert sich anderer Bewohner (Dachgeschoss, Vorderhaus), er werde mit Infos geflutet – es gibt papierene Briefe, sozusagen Newsletter wider Willen. Monatlich. Er findet das „krank“. Ich übrigens auch. Also hat er angerufen und gesagt, er will keine Newsletter. Beim Absender erhielt er die Auskunft, er soll sich mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen. Das Abschalten der Sendungen beantragen. Wir sind also nicht Absender, sollen das aber inhaltlich betreuen.
Es ist uns egal, ob Menschen Bedürfnisse auf mehr Information haben. Das ist ihr gutes Recht. Ein Telefonat mit einem Kundigen im Abrechnungswesen (Name egal) ergibt: Das Abschalten geht nicht, weil es vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben sei. Ist der Gesetzgeber ein Arschloch? Ob ich Informationen haben will oder ich auf diese verzichte? Ich bin meines Glückes Schmied. Der Gesetzgeber hat mit der Gießkanne gehandelt und Bedenken der Wohnungswirtschaft weggewischt. Stichwort: Bürokratie. Verbraucher zahlen die Zeche von Prozeduren wider Willen.
Behauptung: Es ist schon im Ansatz gedanklich „Müll“: So war die Gesetzgebung nicht zu verstehen. – Der Vorschlag ist rechtswidrig: Benutzer sollen sich ins Rechenzentrum mit Benutzerdaten einloggen und Fantasie-Emailadressen angeben. Um unter dem Radar zu laufen und den Terror abzuschalten. Keine analoge und keine elektronische Post. Das ist mindestens kafkaesk. Darüber hinaus steht die Sonne über Deutschland offenbar schräg, zu niedrig und Karl Kraus wusste: Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten. Wir fassen einmal all die Behauptungen, die harten Fakten aus Gesetz, Rechtsprechung und Kommentierung zusammen, um qualifizierte Fachmeinung und Fortbildung zu betreiben. Es gibt eine Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter. Heute ist wieder so ein Tag.
Faktenlage
Meinung: EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) – EU Energieeffizienz ist, wenn Energie aufgewendet wird, um Energieeinsparung zu betreiben. Wieviel Co2-Ausstoß kostet eigentlich der automatisierte Betrieb von Großrechenzentren, um eine unterjährige Verbrauchsinformation monatlich an alle -sämtliche- Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu versenden, auf analogem, elektronischen oder sonstigen Wegen? Warum kann stattdessen nicht einfach der Bewohner an seine Verbrauchsmessgeräte gehen und diese zu den Stichtagen auslesen und sich die Stände notieren? Eine Beeinflussung des Energieverbrauchs pro Wohnung ist direkt am schnellsten zu erreichen, nicht über weitverzweigte, weltweite Datennetzwerke und Postversandstraßen, die Massenpost versenden.
Fakten: Die unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) ist nach § 6a HeizkostenV zwingend vorgeschrieben, sofern fernablesbare Ausstattungen zur Verbrauchserfassung installiert sind; der Gebäudeeigentümer muss Nutzern monatlich Verbrauchsinformationen mitteilen. Diese Informationspflicht dient dem Ziel der Energieeinsparung und ist aus der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) abgeleitet. Die Heizkostenverordnung geht dabei abweichenden Vereinbarungen der Parteien vor und schränkt Gestaltungsfreiheit kraft Gesetz ein. Der Verzicht einzelner Nutzer auf Information ist gesetzlich nicht vorgesehen; die Informationspflicht trifft den Gebäudeeigentümer, nicht den Nutzer, und ist nicht abdingbar.
In der Art eines Fluchs, in einer unangenehmen Situation auch „Heilige Scheiße“ als Stoßgebet gen Himmel gerichtet,
weil der Bauunternehmer im Bauablauf eines Bauvertrags versucht zu behumsen, mit frei erfundenen, mindestens aber Laborbefunden über Schadstoffe, die als Auffindeort sicher nicht unsere Baustelle betreffen, die fünfstellige Mehrkosten verursachen und wenn das nachweislich richtige Beprobungsmaterial aus dem Gegentestlabor zurückkommt. Kannst du dir nicht ausdenken.
Die Bevölkerung Berlins ist von 2010 bis 2026 deutlich und fast kontinuierlich gewachsen. Die Einwohnerzahl stieg in diesem Zeitraum um rund 240.000 Menschen.
Die Zahlen im Überblick (Fortschreibung des Amtes für Statistik)
• 2010: Berlin hatte am Jahresende eine registrierte Einwohnerzahl von ca. 3,46 Millionen Menschen.
• 2026 (Aktuell): Nach den neuesten Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg zum Stichtag 30. Juni 2026 zählt die Stadt 3.699.847 Einwohner.
(Hinweis zur Statistik: Zwischendurch korrigierten die Volkszählungen (Zensus 2011 und Zensus 2022) die amtlichen Registerzahlen nach unten. Die tatsächliche Wachstumsdynamik blieb davon unberührt. Das Melderegister selbst führt Berlin je nach Zählweise sogar mit rund 3,91 Millionen Personen).
Wichtigste Wachstumstreiber
• Internationale Zuwanderung: Das Wachstum speist sich primär aus einem deutlichen Wanderungsgewinn. Allein im Jahr 2025 verzeichnete Berlin einen Zuzugsüberschuss von knapp 19.700 Personen, wobei vor allem Zuzüge aus dem Ausland (wie z.B. Indien, der Ukraine und der Türkei) die Entwicklung prägen.
• Geburten und Sterbefälle: Lange Zeit wies Berlin einen Geburtenüberschuss auf. In den letzten Jahren schlug dies jedoch in einen Sterbeüberschuss um (z. B. –4.345 Personen im Jahr 2025 und –180 Personen im Juni 2026). Das Gesamtwachstum wird also rein durch die Zuwanderung getragen.
• Abwanderung ins Umland: Viele Familien und Deutsche ziehen aus Berlin in das angrenzende Bundesland Brandenburg („Speckgürtel“).
Ausblick
Nach der aktuellen Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung wird Berlin auch in den kommenden Jahren moderat weiterwachsen. Bis zum Jahr 2040 wird mit einem Erreichen der 4-Millionen-Marke gerechnet
In puncto Wohnungsneubau 2010 bis 2026 kann folgendes festgehalten werden.
#Statistik Wohnungsneubau in Berlin (2010-2026) – Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg – Stand: 03.10.26 (Auf Bild klicken)
Jahr
Fertiggestellte Wohnungen (gesamt)
Phase
2010
ca. 4.300
langsamer Start
2011
4.491
„
2012
5.417
„
2013
ca. 6.600
„
2014
8.744
rasanter Aufschwung
2015
10.722
„
2016
13.659
„
2017
15.669
„
2018
16.706
„
2019
18.999
Höchststand
2020
16.337
hohes Niveau mit Dellen
2021
15.870
„
2022
17.310
„
2023
15.965
„
2024
15.362
aktueller Einbruch
2025
11.027
„
2026
Laufendes Jahr
keine Abschlusszahlen
(Quelle der exakten Zahlen ab 2011/2014: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg / IBB Wohnungsmarktberichte)
1. Der langsame Start (2010 – 2013): Nach den Stagnationsjahren der 2000er lag die Bauleistung in Berlin anfangs noch brach. 2010 und 2011 wurden lediglich um die 4.000 bis 4.500 Wohnungen fertiggestellt. Die Bautätigkeit konzentrierte sich stark auf Baulücken und vereinzelte Großprojekte.
2. Der rasante Aufschwung (2014 – 2019): Mit dem massiven Zuzug nach Berlin und dem historisch niedrigen Zinsniveau explodierte die Bautätigkeit regelrecht. Die Fertigstellungen verdoppelten und verdreifachten sich. Im Jahr 2019 erreichte Berlin mit knapp 19.000 fertiggestellten Einheiten (Neubau sowie Ausbauten) den absoluten Höchststand der betrachteten Dekade.
3. Das hohe Niveau mit Dellen (2020 – 2023): Trotz Corona-Pandemie, ersten Lieferkettenproblemen und knapper werdenden Handwerkerkapazitäten hielt sich das Bauvolumen in dieser Zeit robust. Viele in den Vorjahren genehmigte und begonnene Großprojekte wurden noch abgearbeitet (der sogenannte Bauüberhang). Die Zahlen pendelten sich bei 16.000 bis 17.000 Einheiten pro Jahr ein.
4. Der aktuelle Einbruch (2024 – 2026):Die massiv gestiegenen Bauzinsen und Materialkosten schlugen ab 2024 spürbar auf die Fertigstellungen durch (15.362 Einheiten). Im Jahr 2025 kam es dann zu einem drastischen Einbruch um knapp 28 % auf nur noch rund 11.000 fertiggestellte Wohnungen. Für 2026 liegen naturgemäß noch keine Jahresabschlusszahlen vor (Stand: Oktober 2026). Zwar verzeichnete das erste Halbjahr 2026 wieder einen leichten Anstieg bei den Baugenehmigungen, bis diese jedoch als Fertigstellungen in der Statistik auftauchen, vergehen im Schnitt zwei Jahre.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
#IBU #899031026 #2 – Ziel: Systemvergleich Bevölkerungsentwicklung und Neubau-Erstbezug in Jahren 2010 bis 2026, Wohnungsmarktanalyse nach Abgeordnetenhauswahlen
Die Haltung eines Schweins (auch eines Minischweins oder „Mini Pigs“) in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist in Deutschland rechtlich und tierschutzrechtlich praktisch unmöglich und verboten.
Aktuelle Urteile (wie das des Verwaltungsgerichts Berlin vom September 2026, Az. VG 17 K 288/25) stellen unmissverständlich klar, dass eine reine Wohnungshaltung von Schweinen generell gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
Die Haltung scheitert an drei wesentlichen rechtlichen und praktischen Hürden:
1. Tierschutzrecht (Keine artgerechte Haltung)
Das Verwaltungsgericht Berlin entschied, dass selbst für vermeintliche Minischweine dieselben strengen Maßstäbe gelten wie für normale Hausschweine. Eine Wohnungshaltung ist demnach illegal, weil:
• Fehlender Auslauf: Schweine benötigen zwingend einen frei zugänglichen Außenbereich mit der Möglichkeit zum Wühlen und Suhlen.
• Körperliche Belastung: Der Bewegungsapparat von Schweinen ist anatomisch nicht für das Treppensteigen gemacht.
• Keine Einzelhaltung: Schweine sind soziale Rotten-Tiere. Sie einzeln in einer Wohnung zu halten (selbst wenn sie „gerne auf der Couch liegen“), ist tierschutzwidrig.
• Fehlende Funktionsbereiche: In einer normalen Wohnung fehlt die strikte Trennung zwischen den Bereichen für Fressen, Ruhen und Ausscheiden.
DER SPIEGEL befasst sich intensiv mit der Frage, ob Wohnungsbestände in Berlin vergesellschaftet, also enteignet werden sollen. Im Leitartikel (Kommentar) hinter der Paywall (als Abonnent ja, für Leser hier nicht), deswegen sehe ich von Zitationen ab. Die ins Feld geführten Gesichtspunkte erfolgreicher Wohnungspolitik folgen zurzeit noch keinem Roten Faden, sie erscheinen uns teils als verrückt. Was mal war, wurde längst abgeschafft. Was kommt, trägt keine Spuren von Senfsaat, Kümmel oder ätherischen Ölen. Die Debatte wird nicht ganzheitlich geführt und trägt Vergesslichkeit in sich. Die Frage aller Fragen lautet: Auf welche Weise gelänge es deutschen Ballungszentren, adäquaten, bezahlbaren Wohnungsbestand aufzustellen und zu bewirtschaften, ohne die wirtschaftliche Lebensleistung vieler Immobilieneigner schlicht zu klauen. Wie bekommen wir genügend Wohnungen, um die Wohnungsnot – das Fehlen von ausreichend vielen, guten Wohnungen zu bezahlbaren Mieten – wirksam einzudämmen. Dabei wird nicht verkannt, frühere öffentlich geförderte Wohnungsbestände wurden vielfach von Privatkapital gebaut. Im SPIEGEL hat der Bloggwart (ich) diese Duftnote hinterlassen:
„Hierzu hat ein SPIEGEL-Leitartikel (Kommentar) Stellung bezogen. Allerdings mit fehlendem wohnungswirtschaftlichem Wissen. Im Kern die Frage der Enteignung. Steht das Eigentum an Immobilien allen zu, werden sie verlottern wie bspw. bei der Kommunalen Wohnungsverwaltung der DDR. Zweitens bleibt der Bestand gleich, kein Wohnungsneubau. Objekt- und Subjektförderung waren früher Handlungsmaximen einer gesteuerten, staatlichen Wohnungspolitik. Im ersten Wohnungsbauprogramm (Wbp) des Westens (Fünfziger, Sechsziger Jahre – der Staat gibt Darlehen zinsgünstig aus, das mindert die Miete, weil der Kapitalmarkt außen vor bleibt) mit öffentlichen Darlehen (Gedanke fehlt), im zweiten Wbg Aufwandssubvention (Kostenmiete, heruntergefördert bis bezahlbare Miete, weil im ersten Wbp Finanzmittel ausgingen) fehlt dieser Gedanke JETZT und kommt „vermutlich nie“. In Berlin bspw. hat Klaus Wowereit mit Tilo Sarrazin gewirkt, dass die zweiten Wbp HAURUCK (oder HAUSRUCK?) aus der Anschlussförderung entlassen. Die Folge eine absehbare Insolvenzwelle großer Wohnungsbestände der Siebziger. Großer Schaden. – Dann wurde der kommunale Wohnungsbestand privatisiert über Heuschrecken und Hedge Fonds. Soweit ich weiß, beteiligte sich Black Rock. Saß Fritzchen (#FtznFrtz) schon im Aufsichtsrat? – Ich fasse mich lieber kurz und knapp. Es gibt keine groß gedachte Lösung des deutschen Wohnungsmarkts in Ballungsgebieten. Es ist wie eine Flasche leer. Ich habe fertig. (Arbeite berufl. in der Wohnungswirtschaft.)“
Gedacht als #Medienspiegel – denn wer verlässt sich gern auf fremdes Terrain und Admins, deren Gesichtspunkte nicht die hiesigen sind. Ein paar weiterführende Links verweisen teils auf Paywall-Angebote: Sorry dafür. Diesen Gesichtspunkt kann ich von hieraus nämlich gar nicht administrieren.
28.09.26 Karl Marx (* 5. Mai 1818 Trier; † 14. März 1883 London) – Foto: John Jabez Edwin Mayall 1875 #gemeinfrei #nachbearbeitet für #gesichtspunkteDE (2026) – #KarlMarx #LondonYears #Revolution #Manifestation #gesichtspunkteDE
Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch nen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn. (Heinz Erhardt, früher) – In sprachlicher Hinsicht muss hier und heute nachgeschärft werden.
Das bürokratische Manifest – Marx und Murks
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Bürokratismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen den Bürger verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten, das Lumpenproletariat der öffentlich Bediensteten, das Berufsbeamtentum und die leitenden Angestellten aller Behörden und Schreibstuben. Für Rückfragen sind sie telefonisch auch nicht mehr erreichbar, weil sie neue Technik einsetzen. Anrufbeantworter unter veröffentlichten Durchwahlnummern, die immer weniger werden. Die Telefonzentralen sind abgeschafft, jetzt geht unter einem Zentralruf nur noch „Berlin“ selbst ans Telefon, das sind zentrale Abwimmelsekretariate mit gut ausgebildeten Nein-Sagern. Können Sie mich mal durchstellen? Nein. – Wissen Sie, wer da zuständig ist? Nein. – Warum ist denn da keiner da? Sie rufen zur falschen Zeit an. Es ist neun Uhr. Es ist immer die falsche Zeit. Schreiben Sie doch was. Was denn? Jetzt werden gerade alle Emailadressen wieder abgeschafft. Sie haben festgestellt, dass man als Inhaber einer Emailadresse antworten muss. Und wie lästig das ist.
Der Kollege feiert heute Geburtstag. Ganz nach Richtlinie für Geburtstagsfeiern.
Wo ist die Opposition, die nicht von ihren regierenden Gegnern als bürokratisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf der Bürokratie nicht zurückgeschleudert hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor.
Die Bürokratie wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass die Bürokraten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst der Bürgernähe ein Manifest des Customer care selbst entgegenstellen.
28.09.26 Be Berlin: Customer Care Praxis-Ratgeber Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #Bürokratiewegweiser #gesichtspunkteDE
Zu diesem Zweck haben sich Bürokraten der verschiedensten Nationalitäten in Brüssel versammelt und ein Manifest entworfen, in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache. Die Landesausgabe Berlin liegt bereits vor. (Abbildung)
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Zuständigkeitsfragen und Bürgerkämpfen im Ringen um Antworten.