777-11 – News: Globalwarnung an Berliner Südbezirke bleibt berechtigt: Gefahr droht (wieder mal) aus Brandenburg

Gesichtspunkte eines Kamels!

Wer kennt es nicht: Wir fahren automobil aus den Berliner Stadtgrenzen raus und unvermittelt stoßen wir auf das Schild „Straßenschäden im gesamten Gemeindegebiet“. Ja, der Aufbau Ost ist noch längst nicht komplett vollendet und aus Haftungsgründen lehnt manche Gemeinde auch heute noch jegliche Haftung für Schäden am PKW-Lenkgestänge ab. Würden wir stattdessen die Augen schließen und uns einfach mal gedanklich auf die Radnarben unseres Fahrzeugs konzentrieren, ja, dann fühlte sich das alles an, wie vom größten Wildwestschwindler aller Zeiten aus Radebeul, Karl May, eingehend beschrieben. Oder von Heinz Erhardt. Durch das wilde Hamudistan, reitend wähnte man sich auf dem Rücken eines Wüstentaxis, eines Kamels, eines Dromedars, mitnichten auf dem Lama. In Teltow hat die Sache nun gemeingefährliche Züge angenommen.

Weiterlesen

776-11 – Positionen: Vom Alter, psychologischen Tricks, dem Versuch, Männlein, Weiblein + Nachbarn zu sortieren!

Report Nachbarn - Banner

Der Mensch um die 50 seiner Lebensjahre ist in einem permanenten Zwist mit sich selbst. Es geht um die Frage, ob was routiniert als Leben Revue passiert, ausreicht um alt zu werden oder ob das überhaupt erstrebenswert ist. Der Mensch um die 20 seiner Lebensjahre wäre niemals auf die Idee gekommen, älter als 40 zu werden. 40 sein, das hat schon was von scheintot sein, meinen zumindest nicht wenige 20-jährige. Mich seinerzeit eingeschlossen.

Inzwischen bin ich fast 50 Jahre alt und habe gelebt. Ich lebte Höhen und Tiefen, ich konnte weinen und lachen, manches davon erst nach einem gewissen Bemühen, derartige Ecken, Kanten, Leuchtkandelaber der Lebenslust zuzulassen. Die Jahre gingen dahin und da steh bzw. sitz ich nun herum und schaue auf dies Leben zurück.

Weiterlesen

775-11 – Lied des Tages: Überlin von R.E.M., die U-Bahn, David Bowie und Christiane F.

Hits von Mirielle Mathieu, Drafi Deutscher, Juliane Werding, Marianne Rosenberg, Manuela, Christian Anders und viele, viele mehr wurden hier wie am Fließband produziert. Dazu kamen viele erfolgreiche Alben von Peter Maffay, Udo Jürgens, Roland Kaiser, die zum Teil heute noch hier produzieren! In den achtziger Jahren wurden die Hansa Studios durch ihre Ausstattung, die Anbindung an den legendären Meistersaal, und nicht zuletzt durch die einzigartige Akustik, zu den führenden internationalen Studios. Depeche Mode, David Bowie, U2 und viele andere Top-Acts produzierten ihre weltweiten Erfolge im Hansa Tonstudio. (Zitat: Website Hansa-Studios Berlin, Link am Ende)

Bestimmt hängt im großen Aufnahmesaal vom Hansa-Studio Berlin ein kristallener Lüster, aber ohne Klemme. In diesem Saal sitzt niemand in der Klemme, nicht mal emotional. Er ist ungefähr so altehrwürdig, gediegen und verdient um das Weltkulturerbe wie der Aufnahmesaal von den Abbey Road Studios in London. Da in London sind die Zebrastreifen-Streifen auf dem Trottoir vor dem Studio nun eine Art englisches Kulturerbe geworden. In der Köthener Str. in Berlin-Kreuzberg, near by the Potsdamer Platz, warten die dort Wohnenden noch darauf, dass man das „Verkehrsberuhigte-Zone“-Schild ebenfalls zum Weltkulturerbe verklärt. Oder spinnen die Engländer?

Weiterlesen

774-11 – Linktipp: In Wahrheit wird König Sex installiert, überschätzt und unerträglich!

Lebenslust trotz schütterem, grauen Deckhaar? Kein Problem...

Er sagt u.a. dies hier:

Damals erschien der Gedanke, dass die ganze verachtete Gesellschaft stürzt, wenn die Verhältnisse sexuell befreit würden, durchaus einleuchtend. Aber in Wahrheit wurde ein König Sex installiert. Und es wurde maßlos überschätzt, was man aus der sexuellen Sphäre herausziehen kann: Glück, unendlichen Spaß und das Ende des Kapitalismus. Die symbolische Überhöhung war geradezu unerträglich. (Volkmar Sigusch, im Interview mit DER SPIEGEL, Link unten)

Worüber man nachdenken kann. Heute hat sich das ein bisschen geändert: Erst muss Windows 7 installiert werden oder Apple-OS, dann erst darf König Sex installiert werden, post view sozusagen. Das ganze Interview ist lesenswert.

Weblotse

773-11 – Linktipp: Wohnungsmarktbericht 2010 offenbart steigende Mieten und knapper werdende Angebote

Der Tagesspiegel schreibt am 02.03.11 einleitend dies:

Weil der Zuzug nach Berlin anhält, aber nicht im gleichen Maße Wohnungen gebaut werden, steigen die Mieten in Berlin stetig an. Nur einige Randbezirke gelten noch als günstig.

Tja, Spekulatius lässt grüßen!

Wir geben den Artikel mal als Linktipp auf die Schnelle weiter. Und nicht zuletzt haben wir den Bericht als Service als kostenlosen Download von hieraus zur Verfügung gestellt. Es sind rund 100 Seiten, lesenswerte Basisinformationen über den Wohnungsmarkt in Berlin.

Weblotse

772-11 – Zitat des Tages: Was Karl Theodor zu Guttenberg zu seinen Rücktrittsgründen sagt!

„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht!“ #Karl Theodor zu Guttenberg #Rücktritt

…sagte soeben Karl Theodor zu Guttenberg der Presse, wobei die gesamte Rede 6:30 Minuten Zeit in Anspruch nahm.

Er kann sich selbst richtig einschätzen,  trotzdem er noch nicht so alt ist. Was in den letzten Wochen passiert, perlt an niemandem spurlos ab.

Dies Kapitel ist beendet.  Hoffentlich.

771-11 – Twitter Wochenschau: 2011-02-27

770-11 – Kreuzberg: Einer für alle, alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg

Schornsteinfeger-Website mit Usability

„Ich gehöre zu den Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Denn wer kann das schon von sich sagen: Ich bin seit über 40 Jahren mit Spaß Schornsteinfeger.“ (sagt Schornsteinfegermeister Michael Schmidt hier – allerdings: Das ist schon „der Brüller“, oder? Kennt jemand einen, der das Hobby, Schornsteine zu fegen angibt? Und hat sich das positiv oder negativ auf die Partnerwahl ausgewirkt? Ich würde nie behaupten, es war schon in frühester Kindheit mein Hobby, Häuser zu verwalten! Wobei: In der Park- bzw. der Schloßallee auf dem Monopoly-Brett…? Nein, es ging darum, Immobilien und Straßenzüge zu „raffken“ und nicht darum, sie mit Anstand, Beständigkeit und über Jahre hinweg kontinuierlich positiv zu verwalten. #Hobbys & Sternstunden der Internet-Selbstdarstellung #Anregung zur Textüberarbeitung

Als wir über die Anfänge des Interneteinzugs (nicht Durchzug) im Schornsteinfegerwesen berichteten und die obige Sperrung der rechten Maustaste durch einen besonders klugen „Schorni“ erwähnten, war die Welt schon anfangs in der Ruhr. In Aufruhr. Es hat sich seit dem viel getan, auch und sogar im Schornsteinfegerwesen. Die obige eingerückte Lösung ist eine Wahllösung für die berühmten drei Musketiere, aber sie gilt auch im Schornsteinfegerwesen als Wahlspruch, als Credo der schwarzgewandeten Männer, die jedenfalls früher regelmäßig auch zum Glück bringen verdonnert waren. Sie traten jedenfalls seltener in welches, als sie Glück brachten. Hoffen wir mal.
Und wenn, wäre es nicht aufgefallen, die schwarze Kleidung von Kopf bis Fuß, doch lassen wir das.

Weiterlesen

769-11 – Linktipp: Der Sohn von Thilo Sarrazin fühlt sich als schwarzes Schaf der Familie…

Auch die Hölle ist ein Ort, der sich um die Sonne dreht! #Lieblingszitat eines facebookianers auf seiner Pinnwand

Das halten wir notizhalber kurz fest, weil es interessant ist, obwohl es vielleicht gar nichts „mit Gene“ zu tun hat, also „genetischem Code“ usw…, so wie diese eine These, die da herum lichterte, die BUNTE, die wir üblicherweise nicht verlinken, hält jedenfalls insbesondere folgendes fest, und das merken wir uns:

„Es ist eigentlich ganz gut, arbeitslos zu sein und nicht gebraucht zu werden, weil man dann sein Lebenstempo selbst bestimmen kann.“ Richard Sarrazin, Sohn von Thilo Sarrazin

Weblotse

768-11 – Mal abgesehen von der Schnapszahl: Brauchen wir Makler? Oder kostet das nur Geld?

Banner FotocreditsMit Dank an www.ulistein.de für die Genehmigung!

Kein „Dissertationsdesaster“: In dem nachfolgenden Artikel ist teils abgeschrieben worden, allerdings nicht in Bayreuth oder im Deutschen Bundestag, sondern in der Onlineausgabe der WELT! Und im Übrigen gibt uns „Men´s Health Club Band“ Berlin einen famosen Song der Pop- und Rockgeschichte. Wird am Ende das Wort Dissertationsdesaster das Unwort des Jahres 2011?

Um es gleich ganz klar zu sagen: Ich bin der Meinung, wir brauchen Makler. Allerdings ist auch genau so richtig: Manche Makler bräuchten wir nun wirklich besser nicht, und leider sind es einige. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Oder umgekehrt? Egal, das weiter zu führen, ist nicht sinnvoll. Einen seriösen Makler braucht die Immobilienbranche. Ein paar Gesichtspunkte aus dem Berliner Koffer dazu will ich gern vortragen.

Und ich war nicht betrunken, während ich diese Argumente aufschrieb, aber ich entschloss mich aus Spaß an der Freude, diesen Artikel heute um 11:11 Uhr (Serverzeit) zu veröffentlichen, obwohl er schon früher entstand. Das hatte folgenden Grund: Der Artikel trägt die beziehungsreiche Artikel-Fortlaufende Nummer 1111 (ArtikelNr) im Jahre (20)11 also 1111/11 und es kam mir einfach nur angemessen vor, dem mit der entsprechenden Uhrzeit Rechnung zu tragen. Na egal. Der Häusermäkler…

Weiterlesen