1160-12 – Positionen: Wer ist eigentlich Nisbetiye Mah aus 34349 Istanbul? Wir bitten alle befreundeten Türken um Hilfe!

Ich bin Ausländer überall!

Erst nach Unterschrift unter dem Fax und Rücksendung kommt ein dreijähriger Vertrag über einen kostenpflichtigen Eintrag im Internetregister diegewerbeseiten.com mit Kosten von jährlich 948,–Euro plus Mehrwertsteuer zustande, also insgesamt mit Kosten von 2.844,– Euro plus Mehrwertsteuer für drei Jahre. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Website von „Selbstständige in Bayern“, Link unten

Die Büro Gotthal GmbH hat uns heute dieses hier veröffentlichte Telefax zur redaktionellen Behandlung auf unsere Bitte hin zur Verfügung gestellt. Es fällt für uns die Kategorie „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ und das geht so.

Als „verfügbarer Standort“ ist Deutschland als Drehscheibe der Website diegewerbeseiten.com angegeben, wie hier (heute) zu recherchieren ist. Inhaber der genannten Website ist (Vorsicht!)

Intermedia AG – Limited, Nisbetiye Mah. Barbaros Bulvari No.102 34349 Istanbul – T: +90 (0) 212963 1146 
F: +90 (0) 212963 1147 – Email: service(@)diegewerbeseiten.com

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1159-12 – Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben. #Mandantschaft

Korrekturhilfe "Mandantschaft"
Korrekturhilfe „Mandantschaft“

Was fällt einem ein, wenn man das Wort „Mandantschaften“ benutzt. Das Officeprogramm ist recht einfallsreich. Das gibt Anlass, über „Mandantschaften“ nachzudenken. Mein Officeprogramm eröffnet mir überhaupt erst  Möglichkeiten, über die Welt im Übrigen angemessen nachzudenken.

Genau: Mandantschaften. Werte Mandantschaften. Freundliche Gesandtschaften.

Mandantschaften, das hat sowas Hochherrschaftliches. Seine Eminenz, Hochwürden. Wir aber sind Lakaien, Dünnbrettbohrer, billiges Hilfspersonal. Fremdgesteuert ohne eigene Vorlieben und Schwerpunktalente. Wir handeln namens und im Auftrage, doch wer bedient uns mittels Fernbedienung?

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1158-12 – Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis

Banner Report: Instandhaltung

Nicht nur gnadenlose Kälte führt uns dieser Tage aufs Glatteis. Auch Handwerksfirmen, die versuchen, Aufträge zu beschaffen, von denen man sich fragt: Was soll´s? Eins davon habe ich heute bearbeitet. Frechheit.

An jedem Treppenkopf eines nachträglich ausgebauten obersten Geschosses von Berliner Altbauten befinden sich entsprechenden Forderungen der Bauaufsicht zufolge Rauchwarnmeldeanlagen („RWA-Anlagen“). Diese müssen auch gewartet werden, jährlich. Das hat zur Folge, man wendet sich an Fachleute für Brandschutztechnik, die darauf spezialisiert sind. Oft wurde dies jahrelang nicht ordnungsgemäß gemacht. Und nun ist die Sache eingetütet und läuft weitgehend automatisch ab. In unserem Fall im Monat Januar des Jahres 2012.

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1157-12 – Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt

Lacke & Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)
Lacke & Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)

Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die sie im April 2011 angeboten haben, einen Winterrabatt von 5% „auf alles“, natürlich außer Tiernahrung.

Alles wird gut. Sie haben jetzt Arbeit in einer arbeitsarmen Zeit. Und wir haben einen guten Preis und die Eigentümer sind bald wieder glücklich. Antizyklisches Verhalten.

 

1156-12 – Report: Instandhaltung: Auch Kleinvieh macht Mist #Fotowelt #Polaroid des Tages

Polaroid des Tages "Der Viertelstab"
Polaroid des Tages "Der Viertelstab"

Der gelockerte Viertelstab muss festgeschraubt werden in Berlin-Kreuzberg.

Das macht der Hausmeister. Keine große Sache. Kleinvieh macht auch Mist.

Weggeschickt. Wir arbeiten dran.

 

1155-12 – Biggest Bohei: Neue Erkenntnisse zum wireless „flatliner“ #Psychowelt

wiresless 'flatliners'

 

Der flatliner besitzt eine Flatrate, telefoniert ohne Berücksichtigung der Frage, ob der Anruf jetzt zielführend wäre. Er kennt nicht den richtigen und spürt nie den falschen Moment. Ihm geht es darum, sich ‘für lau’ zu verströmen und Anrufe organisatorisch zu erledigen. Anrufe sind für ihn kostenlos. Zeit und Ergebnis sind keine Kriterien in seiner Kostenbilanz. Er tut was, also ist er. flatliner hören schlecht zu. flatlines betreffen schnurlose Telefone und Internetanschluss. So gerät der flatliner  wie zufällig an Grenzen, wie z.B. auf Anrufbeantworter, Voiceboxen, Abwesenheitsassistenten. Dort hinterlässt er den Wunsch, zurückgerufen zu werden. Seine Anrufe kosten ihn nichts. flatliner sind niemals kostengünstig zu festen Zeiten auf Festnetztelefonen erreichbar und hören konzentriert zu, haben ihre Gedanken beieinander und treffen verbindliche Verabredungen. Der flatliner verlagert die Kosten und Mühen seiner Erreichbarkeit auf die Angerufenen und erwartet von ihnen dasselbe. Erreichbarkeitszeiten braucht er sich grundsätzlich nicht zu merken. Wozu?

Okay, ich geb es zu. Die Erkenntnisse sind nicht neu.

Aber ich habe sie mal griffig für mich zusammengefasst.

Ob das „unnützes Wissen“ ist, entscheidet bitte jeder für sich selbst.

1154-12 – Report: Instandhaltung: Die große Klappe überm Elektroraum

Banner Report: Instandhaltung

Die Klappe ist schon länger da eingebaut in Berlin-Kreuzberg. Seit wann genau, weiß keiner. Vermutlich. Ist auch unwichtig. Nun ist sie da und niemand kümmert sich um sie. Sie ist direkt in der Decke vom Elektroanschlussraum eingebaut. Der Eigentümer oben drüber sagt, sie „steht seit Jahrzehnten auf“. Das führe dazu, dass kalte Kellerluft in die Zwischendecke einströmt. Und müssen wir nicht ohnehin unterste Geschoßdecken irgendwann alle dämmen? Soweit möglich? Ein weites Feld, die EnEV, die Verordnung, die das vorschreibt. Bohren wir hier und heute nicht zu tief.

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1153-12 – FotoPodcast: Wie man Apple ins Esszimmer stellt und es kurzerhand zur computerfreien Zone erklärt! #Zehlendorf

Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf
Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf

Was folgt? Eine Art „Premium-Content“, erstklassige Verarbeitung, teure Superqualität und „unbezahlbare“ Möbel für eine erlesene Klientel in Berlin-Zehlendorf und im Speckgürtel des „grünen Bezirks“

Früher war die Firma „Neue Wohnkultur“ eine Berlin-Schöneberger Größe unmittelbar am Innsbrucker Platz. Doch das war ein richtig großer Laden. Die Zeiten haben sich geändert. Man ist schlanker geworden, kleiner, übersichtlicher: und man kommt ein Stück näher ran an die potenzielle Kundschaft, erklärt mir einer der Mitarbeiter der Firma auf Nachfrage. Sie sind jetzt in Zehlendorf-Mitte seit ein paar Jahren. Ich habe es bislang schlicht übersehen, obwohl ich regelmäßig dran vorbeifuhr. „Da kann man das Geld der Leute leichter abholen“, witzele ich, er lacht. Gewitzt. Schluck. Apropos Schluck: aus der Flasche guten Weines! Oder ich brauch noch einen Schlauch.

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1152-12 – News: Der Bundesgerichtshof verneint die Zulässigkeit der Abrechnung von Heizkosten nach „dem Abflussprinzip“

Bundesgerichtshof

In der Sache nicht überraschend, sondern erwartungsgemäß. Selbstverständlich und Usus fachlich gut ausgebildeter Haus- und Grundstücksverwalter. Die aktuelle BGH-Entscheidung überrascht uns nicht.

Und gerade weil es sogar „unter Kollegen“ fachlichen Dissens darüber gibt, was nun besser ist, ist doch der aktuelle Beschluss vom Bundesgerichtshof eine Art Wegweisung. Nämlich hinsichtlich der Frage, wie man gut und richtig abrechnet. Es spielt für uns auch deswegen eine Rolle, weil der BGH klargestellt hat, dass in der Frage verbrauchsabhängiger Kosten (hier: nur der Heizkosten) nicht richtig abgerechnet werden würde, wenn man lediglich nur die an den Wärmelieferanten bzw. Energielieferanten gezahlten „Vorschusszahlungen“ abrechnet, nicht aber den Verbrauch abgrenzt, misst und die tatsächlich verbrauchten Energiekosten zugrunde legt. Dass dies sogar auch für Wasser und Strom bzw. andere verbrauchsabhängige Kostenarten künftig gelten dürfte, ist aber leider nicht zu vermuten. Die Heizkosten sind nach wie vor eine Ausnahme. Hier hat nämlich der Bundesgesetzgeber die Sache rechtlich durch Verordnung geregelt. Unerfindlich ist, warum er dies in den weiteren Bereichen unterlassen hat. Die Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs drucken wir hier -der Einfachheit halber- unverändert ab.

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1151-12 – Berolinismen: Wie nennt man einen Balkon-Kräutergarten an seiner eigenen Wohnung in Berlin?

Berliner Kodderschnauze "Kräuter der Provinz"
Berliner Kodderschnauze „Kräuter der Provinz“

Auf die Idee hat mich Stefan Heide gebracht. Er sagte zum Thema Hertha BSC, da kennt er sich definitiv besser aus als ich:

„Berlin braucht einen Erstligisten. Wir sind schon in vielen anderen Dingen Provinz.“ (Stefan Heide, Makler, über Hertha BSC und Berlin)

Die Franzosen haben ihre „Kräuter der Provence“, das gilt nicht als Schimpfwort, sondern als alerte Auszeichnung. Die Berliner haben eine Provinzstr. in Reinickendorf, ihren Balkon, einen Kräutergarten und einen verletzten Fußballkapitän namens André Mijatovic.  Gute Besserung!

Allgemein gefürchtet: die Berliner Kodderschnauze. Nun, seit heute gibt es diesen neuen Begriff, Berliner Slang, peng: die „Kräuter der Provinz„, das haben wir Stefan Heide zu verdanken, der einen Erstligisten so dringend wünscht.

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