

Der Gedanke liegt nahe. Im FotoPodcast berichtet jemand über starke Preisanstiege für Mietwagen im Ausland. Papierpreise marschieren durch die Decke. Der Podcast aus Zeiten Coronas (2021) betrifft die Sorgen und Nöte von fotografriedenden Menschen (Leica-Fotografen, die auf Grönland touren, es ist kalt, Manolito. Bzw. Alaska. Ausgerechnet Alaska. Ich nachdenklich. Fotografrieren nicht so meins. Wo früher ordentliche Bilder aus Entwicklungsländern zurückkamen, um sie in Ruhe zu betrachten, geht es heute schneller und papierlos. Die durch und durch digitalen Phrasen haben erst Überzeugungsarbeit (bildet Sätze!) gekostet und schließlich nach dem Klimax deutscher Papierverbräuche (2021) angefangen zu existieren. Allerdings definitiv nicht im öffentlichen Dienst, wo weiterhin wichtige Formulare zum Druck per Elektronik verschickt werden, die einfach nur dumm sind. Wir berichteten. Seitdem ist der Papierverlauf teils rückläufig, außer wegen gestiegener Ansprüche an Scheißhauspapier. Muss mehrlagig. Kein Wunder: Wenn Immobilienmäkler (Kaufkunden, Nihilisten, die Ablehngründe suchen) eins hören von Immobilienmaklern, dies: Lage, Lage, Lage.
Damit ist kein Toilettenpapier gemeint. Es ist verwirrend, deswegen schreibe ich es auf, nicht papieren, volle Kante digital. Ein heftiges Brot. Sowohl Papierproduktion als auch Papierverbrauch in Deutschland sind in den letzten Jahren rückläufig.
Während der rechnerische Papierverbrauch über zwei Jahrzehnte hinweg (von 2000 bis 2021) auf einem historisch hohen Niveau von jährlich etwa 19 bis 20 Millionen Tonnen stagnierte, kam es ab 2022 zu einer deutlichen Trendwende. Bis zum Jahr 2025/2026 ist der Gesamtverbrauch auf knapp 15,2 Millionen Tonnen gesunken.
Die inländische Produktion der deutschen Papier- und Zellstoffindustrie ist stark betroffen: Sie schrumpfte von einem Höchstwert im Jahr 2021 (23,1 Millionen Tonnen) auf rund 18,7 Millionen Tonnen im Jahr 2025 und verzeichnete auch im Jahr 2026 weitere Rückgänge. Trotz dieser Entwicklung gehört Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor zu den fünf größten Papierverbrauchern weltweit.