2099/14: Jahreswechsel: Mit der Doppelnull!

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Kerze

Udo.Juergens

Boah, das war aber auch ein Jahr. Es ist viel passiert:

2015 wird….wie? – Keine Ahnung: Die Null hat große Bedeutung erhalten, die Staatsverschuldung wird mit einer „Schwarzen Null“ zum zweitwichtigsten Wort des Jahres gewählt, das hätten wir erledigt. Insofern ist es auch nur konsequent, an das Jahr 2014 schnell einen Haken zu machen und mit einer Doppelnull vor Augen (schwarz, bitte) nach 2015 aufzubrechen. Das ist der Sinn dieses Artikels.

Die Doppelnull, weil doppelt Null besser hält.

Ich melde mich im neuen Jahr mit neuen Betrachtungen aus dem inneren des Lebens im bewohnten Mehrfamilienhaus. Bis dahin ist die Schreibstube zu. Und das Büro offiziell auch: Hinter den Kulissen wird natürlich gearbeitet. Der Jahreswechsel macht in einer Hausverwaltung Arbeit. Und das ist kein Spaß. Euch eine schöne Zeit und danke für die vielen Zugrifflichkeiten.

Udo ist tot: Für ihn, einen Freund in meinem Herzen, einen großen Musiker, stelle ich heute noch schnell diese Kerze auf und verlinke zu diesem Nachruf, dessen Worte meiner Sprache und meinen Gefühlen entsprechen.

Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung

2098/14: Rechtsanwalt: Von der Vergütung

Rechtsanwalt 2.0

Das mit dem neuen Anwalt hatte sich gut angelassen. Eine Alternative zu bewährter Zusammenarbeit. Und jetzt?

Der Anwalt schreibt, ich sei stillos.

Ich habe eine Gebührenrechnung seinerseits beanstandet. Gleich als sie kam, beanstandete ich die Höhe und den Umstand, dass wir nun namens der von uns vertretenen Wohnungseigentümer eine solch hohe Rechnung zu bezahlen hätten, einerseits. Und andererseits: Der Anwaltsauftrag lautete ja gerade, die Gegenseite dazu zu zwingen, ihren Giebel auf einem Weddinger Altbau-Nachbargrundstück instand zusetzen, damit unser neugemachter Lichthof (ein Grillplatz) nutzbar ist, ohne dass Putzbrocken auf die Grill- und Sonnenfreunde herabregnen.

Das liegt jetzt erfolgreich eine Weile zurück.

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2097/14: Positionen: Mercedes oder Skoda? – Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.

Positionen

sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache einfach komplett hängen lassen.
Nochmal kurz zur Sache selbst: Man kann eine Heizung bauen und sagen wir 25.000,‐ EUR dafür ausgeben. Oder man kann das Dreifache für eine gute, durchdachte Lösung ausgeben. Finden Sie es nicht auch haarsträubend, wenn jemand, der versucht einen Mercedes zu kaufen, bedient wird wie ein Skoda‐Käufer? Also, ich ärgere mich inzwischen über die Permanenz der Nichtklärung von Fragen, die für Sie so einfach sein müssen wie „Alltagsgeschäft“. Bis wann, also jetzt das dritte Mal, darf ich eine Antwort erwarten? (Aus einer Beschwerdeemail)

Nein, man tut Skoda sicherlich Unrecht damit. Die haben viel gemacht in den letzten zwanzig Jahren. Der Vergleich ist historisch zu verstehen. Sekt oder Selters? Oder tolle Heizungsanlage oder Mainstreamlösung von der Stange? Dass der Kunde, der diese Email geschrieben hat, sich so ärgert, ist verständlich: Er will eine Heizungsanlage projektieren, die zugleich als Blockheizkraftwerk fungiert, Strom erzeugt. Diese Anlage ist förderfähig oder nicht förderfähig nach bestimmten, komplizierten Kriterien der BAFA und der KfW mit ungefähr 100 verschiedenen Förderungskatalognummern. Das muss vorher richtig eingeschätzt werden, denn darauf fußt die Überlegung: „Ist eine solch aufwändige Anlage wirtschaftlich sinnvoll?“ – Es ist also eine ganz elementare Angelegenheit. – Aber antworten, auf Fragen, das ist nicht inkludiert.

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2096/14: Positionen: Über den Umgang mit Grundstücksnachbarn – Hausverwaltung des Nachbargrundstücks recherchieren!

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Aus dem Alltag: Hausverwaltung des Nachbargrundstücks recherchieren!

Internet anwerfen, Suchmaschine, Adresse des Nachbargrundstücks checken, Fundeinträge auswerten. Großer Erotic-Massage-Club mit seitenweise Fotos von Massagemodellen und Hotline, angerufen abends um 21:45 Uhr. Gespräch vorher schnell zurechtgelegt, ähem, nein, kein Kunde, ähem, Hausverwaltung? – Das Telefon nicht erreichbar. Ein AB bittet Nachricht zu hinterlassen. Aufgelegt.

Anderen Eintrag rausgesucht. Alte Frau. Anruf zurechtgelegt, für den späten Anruf entschuldigt. Ähem. Hausverwaltung, aha? Ach ja? Warum? Na ja, okay, ach, das ist aber nett. Wieso? Na der Baum, der muss weg, der stört. Ach so, naja. Danke, danke. Aufgelegt. Gefreut. Erfolgreich gewesen. Das zählt. Weiter arbeiten…

Früher war das anders. Früher schickte man eine Postkarte an google….und wartete auf Antwort…

2095/14: Konfuzius spricht: Immer Ärger mit den Heizkostenverteiler-Ablesern

_Konfuzius_Subunternehmer

Im Zeitpunkt der Auftragserteilung, eine Liegenschaft zu betreuen hinsichtlich der Ablesung und der Betreuung von verbrauchstechnischen Messeinrichtungen wird dies nicht klar kommuniziert: Dass Ableseunternehmen schon ganz überwiegend, ja in der Regel, Subunternehmer beauftragen. Oft schlecht ausgebildete „Hiwis“ (Hilfskräfte), die in Schulungen übergeholfen bekommen, wie man einen Heizkostenverteiler abliest. Dafür reicht es noch.

Doch der Mensch lebt zwischen den Ableseterminen und tut Dinge, die zu tun gewöhnliche Dinge sind. Am 31.12. bzw. rund um diesen Termin kommen die „Hiwis“ und lesen ab. Dann reicht es noch gerade für einen Hinweis vor Ort: Oh, kein Ablesegerät da! Och!

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Heizkostenabrechnung durch TECHEM

2094/14: Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem

_Konfuzius_Textbausteinmonster

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.
Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.

Der Text kommt freundlich daher. Doch das ist ein Irrtum. Denn der Text sagt: Du bist zu doof, verständliche Daten anzugeben, wenn Du uns eine Email schickst. Hast Du noch Fragen? Dann ruf an. Ist doch einfach.

Was die Fa. TECHEM schreibt, stimmt so nicht und ist ein Textbausteinmonster. Denn der „beanstandeten Email“ ging folgendes voraus, im Interesse der Vollständigkeit.

Was Konfuzius, der nickelige chinesische Philosoph ebenfalls beanstandet, war passiert: Der Kunde hatte zuerst angerufen….

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2093/14: Recht: Was der Bundesgerichtshof über Schadenersatz ggü. einem Telekomunternehmen sagt und zur Einordnung von Faxgeräten!

Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof

Aus den Urteilsgründen zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs
Aktenzeichen: III ZR 98/12 vom 24. Januar 2013
Textauszug: Zum Thema „Telefax

„Das Telefaxgerät dient der Fernübertragung von Abbildungen, zu denen insbesondere auch Texte gehören. Die Übermittlung der Bilder mittels Signalen über Telekommunikationsnetze (vgl. § 3 Nr. 24, 27 TKG) ersetzt dabei die Versendung von Ausdrucken oder Datenträgern auf dem herkömmlichen Post- oder Kurierweg. Die Telefaxtechnik weist gegenüber diesem den Vorteil auf, dass der Versand weniger aufwändig ist, da das Einlegen in Umschläge, das Adressieren, das Frankieren und der Einwurf in einen Briefkasten beziehungsweise Übergabe an einen Kurierdienst entfallen.

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Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945

2092/14: Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl

Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945

Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945

In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp)

Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und „Hinz + Kunz“ verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: „Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945“, darunter notiert persönliche Befindlichkeiten, zum Ausdruck gebracht mit Empathie. Was Exilanten wohl fühlen, denken, leben müssen? – So ging es ihnen wohl 1933-1945 oder so ähnlich.

Wahr ist, dass Exilanten jetzt bei uns auftreffen, weil sie immigrieren! Dass daher die geschichtsbasierte Zusammenstellung von Ängsten, Einschränkungen, persönlichen Befindlichkeiten 1933-1945 heute, hier in Echtzeit, anzutreffen ist. Nicht, dass wir verantwortlich wären, für das Glücksgeschmeide anderer Menschen aus aller Welt, aber dass wir ein bisschen (Häppchen) -ganz vorsichtig- versuchen, empfindsam zu bleiben und „Heimat zu geben“.  „Hug your neighbour“, umarme die Welt: Neue Heimat Deutschland. Denn wir werden immer besser, siehe oben!

Empathie von Schülern, schön empfindsam: Brainstorming auf hohem Gefühlsniveau. Das Wandbild „hat was“. Je mehr man überlegt, desto besser. Nicht gleich jeden Gedanken intellektuell ausschlagen. Sehr schön, Schinkel-Gymnasium.

Noch was: Hat Erich Fried gesagt….(Bild aus demselben Raum) – Walter Mehring übrigens hat das gesagt… – Zitate aus dem Zusammenhang.

2091/14: Video: Simonetta Hauptstadtharfe lässt schön grüßen – Froher Weinnachtsgruß!

Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de

Reinen Wein einschenken – gesichtspunkte.de

ein musikalischer Harfen-Engel-Weihnachts-Gruß from Simonetta Hauptstadtharfe on Vimeo.

Frohe Weinnachten -hicks- wünscht gesichtspunkte.de noch nicht, zu früh. Aber man kann ja mal schön vorgrüßen!

Die vielleicht schönste Harfenistin der Welt hat uns soeben herzlich grüßen lassen.

Und das ist Blogjournalismus pur, eins zu eins. – Treffen sich zwei Clochards unter der Seinebrücke. Wünschen sich gegenseitig frohe Weinnachten. Hicks. Quatsch aus Kalau. Unpassend. Schön gespielt, Frau Ginelli. Danke dafür.

Nun hat die Leserschaft ihn auch: Diesen schönen Weihnachtsgruß! Still jetzt.

Weblotse

2090/14: Positionen: Die Standortfrage, der Brötchenbackfaktor und die Marktzusammensetzung im Bäckereiwesen

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Dem Häuserkampf der Achtziger Jahre in Berlin-West folgt jetzt der Brot- und Brötchenkampf der Bäckerei-Filialisten. Es geht hart zu. Immer wieder gehen ganze Filialketten pleite. Quo vadis, Brötchen? – Müssen wir am Ende aller wieder kleinere Brötchen backen?

Herr Schranz (* Name geändert) ist Brötchenmillionär und gehört zur High Society in Deutschland. Das ist schon lange so.

Sein bundesweites Filialnetz backt Brötchen. Kleine + große Brotlaibchen werden verkauft, ein Backparadies. Seit 2011 hat sich Herr Schranz von einigen seiner Filialen bundesweit getrennt. Branchenkundige munkeln, es handele sich dabei um 1 B-Lagen, also Läden, deren Geschäfte nicht so gut liefen. In die Bresche sprang ein anderer Backmulti, der das Filialnetz von fast 100 Standortshops übernahm.

Seit dem bemüht sich Herr Schranz in seiner Konzernzentrale um Bereinigung seiner Vertragsverhältnisse.

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