1810/13: Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache

Positionen

Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich derartiges nicht mehr durchlesen.

Klar kennst du das, Leser dieses Artikels.

Du willst einen einfachen Lebenssachverhalt bewerkstelligen und gerätst in eine Mühle gefährlicher Missverständnisse und Verstrickungen in tiefsten Abgründen von Sachbearbeitung.

Diejenigen, die Aufträge entgegen nehmen oder welche absenden, sind gemeint. Sie möchten Gestaltungsvorteile herausschlagen, eine Sache auf eine vermeintliche einzig richtige, federführende Art und Weise auf den Weg bringen.

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Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein "Konzern"

1809/13: Fotowelt: Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein „Konzern“

Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein "Konzern"

Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein „Konzern“

Das fiel uns auf, im Posteingang neulich. Die Ista Deutschland GmbH hat unsere Micky-Maus-Firma nachträglich zum „Konzern“ umstrukturiert, wie das Adressfeld beweist. Ob das eine Adelung ist, nachträglich? Wir hatten ja verschiedentlich hier über die Firma berichtet. Oder ist das daher Rache, wie Blutwurst? Keine Ahnung.

Wie aus einer kleinen Firma, einem schlicht „einfachen Arbeiter im Weinberg des ein Wohnungseigentum besitzenden Dienstherrn“ (etwas abgewandelt, zitiert nach Benedikt, dem Sechszehnten) ein multinationaler Konzern wird, das stand bei Redaktionsschluss  noch nicht fest.

1808/13: Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!

Psycho-Logik

„Menschlicher Anstand“ ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die „geschuldete Leistung“ des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.

Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als „Da liegen die Nerven der Betroffenen blank“ versuchen kann ab zu tun zu begreifen.

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1807/13: Positionen: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar nimmt in seinem Wort zum Sonntag die internationale Abhöre auf!

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Vollständig zitiert, aus gegebenem Anlass, schreibt Peter Schaar, Link am Ende des Artikels/Zitats (das vollständig erfolgt):

„Die Aufregung über die zunehmende Überwachung internationaler (und innerstaatlicher) Kommunikationsbeziehungen reißt nicht ab. Das US-Programm PRISM und das britische System Tempora stehen für einen Ansatz, der letztlich alles wissen will, nach einem DDR-Staatssicherheitsminister Erich Mielke zugeschriebenen Motto: „Um sicher zu sein, muss man alles wissen“. Dabei hat doch der reuige Ex-Geheimdienstler Snowdon das Tuch nur etwas gelüftet – das wahre Ausmaß der Überwachung ist dabei bis heute gar nicht sichtbar geworden.

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1806/13: News: Präsident Obamas Rede vor dem Brandenburger Tor – Hier und heute ein Preview! #breaking news

Positionen

news

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Die Welt auf Schwäbisch – Best of Obama – Vollversammlung der Eigentümer(via Youtube)

Während die Welt gespannt auf die bevorstehende Rede von Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor schaut, ist es uns gelungen, ein paar der Lehrsätze bereits videotisch aufzuzeichnen und hier „ganz weltexklusiv“ rechtzeitig vorher zu zeigen.

Die wesentliche Message der Rede erhält der interessierte Besucher, indem er den Player kurz anwirft. Später wird die Stadt auch wieder befahrbar sein. Alle Straßensperren werden fortgeräumt und auch die angesprochenen Fahrräder: Alles erledigt. Dass die Welt dann wieder in Ordnung ist, ist auch irgendwie deutsch. Obama hat sich im Übrigen bereits berichten lassen, dass es so ist. S´wurde oazapft.

1805/13: Positionen: Neues Gesetz in der Mache, Ferienwohnungen zu verbieten #Presseecho

Positionen

Banner Presseecho

Es schadet Touristen und Berlinern gleichermaßen. Wer Kinder hat und gerne fremde Städte bereist, der weiß, wie teuer das ist. Kaum ein Hotel bietet Familienzimmer an. In einer Berliner Ferienwohnung kann eine Familie für 90 Euro pro Nacht einkehren. Das nenne ich Gastfreundschaft, dass es diese Angebote bei uns gibt! – meint Gunnar Schupelius, Kommentator der BZ, auszugsweise, unten verlinkt

Da war doch noch was. Richtig, die BZ berichtet darüber. Ob der Kommentar des BZ-Autoren sachverständig ist, ist eine andere Frage. Die wesentliche Information taucht in dem Kommentar nicht auf: Der BGH hat festgestellt, dass es ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht, seine Eigentumswohnung als „Ferienwohnung“ zu vermieten und dass das gedeckt ist. #Lesezeichen

Weblotse

 

 

1804/13: Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen

Ameise

Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum….let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe….

Es ist schon was los. Ein Wimmeln, ein Wieseln. Wie ein Ameisenhaufen sieht der Mailverkehr inzwischen aus. Die Tendenz ist deutlich: Einzelne Emails werden immer unwichtiger. Stattdessen schaut man sich nur noch Betreffzeilen an und wertet aus: Wichtig, weniger wichtig, unwichtig. Das Problem ist auch, dass Probleme heute oft den Umweg über die verstandgesteuerte Tatstatur laufen. Mit der Tastatur die Dinge des Lebens zu regeln…, also nicht mehr zupacken.

Wie die Frage aus Berlin-Friedenau. Wie beschrifte ich mein Namensschild? Die Antwort ist einfach: Selbst. Aber ordentlich. Was macht die WEG gegen Ameisen? Antwort: Gar nichts, selbst etwas tun.

Das stellt nicht zufrieden, ist kurz angebunden. Schlechter Dienstleister, wer da nicht den passenden Textbaustein hat, der in aller Ausführlichkeit …..rhabarbert. Und verschleiert, was wirklich ist: Nämlich dass nicht jeder Mist per Email zu lösen ist. Früher sprachen die Menschen miteinander. Heute schicken sie sich fünf Emails hin und her, stattdessen. Ist auch wirklich warm heute. Stimmt.

Weblotse

1803/13: Positionen: Vom Unsinn zu aufgeblähter Stromrechnungen #Vattenfall

Positionen

Durchschnitts-Stromverbrauch

Durchschnitts-Stromverbrauch

Schickt dir jemand zu lange, zu aussagekräftige Abrechnungen über verbrauchsabhängige Kosten, fällt als nächstes gleich ein Generalverdacht auf den Emittenten. Dass wer zuviel sagt, am Ende etwas verschweigt, sagt einem die Lebenserfahrung.

Was ist denn das Wesentliche? Du willst eine Stromabrechnung haben, die vielleicht maximal doppelseitig bedruckt ist und aus einer nachvollziehbaren transparenten Abrechnung besteht. Dazu gehört die Angabe der Zählernummer, der Anfangs- und der Endbestand, der errechnete Verbrauch und die Bepreisung des Verbrauchs mit einem Strompreis pro kwH. Das war´s dann aber auch schon.

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Nelson Mandela #prayers

1802/13: Positionen: Im Nachrichtenwust über die Flut, Markus Lanz und Erdogans Parforceritt gegens eigene Volk kommt eines zu kurz

Positionen

Nelson Mandela #prayers

Nelson Mandela #prayers

Hoffnung, Glaube, Zuversicht und spüren, dass etwas anders wird, weil sich so viel verändert. Alles ändert sich. Nichts wird mehr so sein, wie es früher einmal war. Die Welt im Orga-Krieg mit sich selbst.

Viel los derzeit auf der Welt. Überall Katastrophen. Wir mogeln uns durch. Das ist auch irgendwie unwürdig. Genug zu tun andererseits, kaum Zeit zum bloggen. Dafür ‚whistleblower‘, Trillerpfeifen, sehr gescheit, 29 Jahr alt, sie berichten, was wirklich los ist und wie viel die Geheimdienste schon wissen. Der demokratische Schutzanstrich am amerikanischen Präsidenten blättert. „Niemand hat was zu verbergen,“ sagt irgendjemand. Sollen sie doch alles lesen. Peter Glaser von der Stuttgarter Zeitung kommentiert die amerikanische Glaserei: „Der Staat soll seine Bürger nicht abhören. Er soll ihnen zuhören.“ Scharfer Chili mit viel Capsaicin. Feuerrot. Oder Kristallkugel?

Eins aber fällt unangenehm auf. Wir sollten uns für und auf Nelson Mandela konzentrieren. ‚…sending him some prayers…‘, wie die Amis sagen. Nutzen wir die Zeit, die wir nicht haben, an ihn zu denken. Für ihn in Gedanken da zu sein. Das hilft. Ihm. Uns. Nelson Mandela wird sein wichtigstes Projekt abschließen. Wir wissen: Es war ein äußerst erfolgreiches Projekt. Mensch sein. Was für einer. Ein Gigant. Er wollte auch nie abgehört werden. Am Ende hat der Wunsch schon geholfen.

Für ihn mit allen guten Gedanken. Schreibblockade. Eine Rose für Nelson Mandela. Viele gute Wünsche nach Südafrika, großer afrikanischer Mann.

(EP)

1801/13: Alltag: Zu sehen ist, was passiert. Nichts.

Messiewohnung Foto 10/15 - Foto: Klaus Gotthal

Messiewohnung Foto 10/15 – Foto: Klaus Gotthal

♪♫ Verflucht, Sacramento, Dolores ♪♫ – Suche „braungebrannten Gaucho“ zwecks ordnungsgemäßer Wohnungsentleerung. „Mann, hat der eine knarrige Stimme, der Heino,“ sagt Dieter-Thomas Heck am Ende des verlinkten Videos. Na klar, das kommt vom Entrümpeln der Wohnung! Oder? Karamba Karacho, Dolores!

Das Foto oben zeigt nicht die Wohnung, um die es aktuell in Berlin-Lichtenberg geht. Sondern eine andere, die vergleichbar aussah. Nein, sie war etwas ordentlicher. Es gab noch Stühle und Tische. In Lichtenberg gibt es nur noch Müll, ca. 1,50 m hoch in der 1-Zimmer-Wohnung. Die Sperrmüllentsorgung wurde aus dem Internet angesurft.

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