Lehrer Lämpel: Keine Atempause....

1838/13: Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung

Lehrer Lämpel: Keine Atempause....

Lehrer Lämpel: Keine Atempause….

Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)

Die Redewendung „Ich lass mich nicht zum Buhmann machen“ kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als „floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt“. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das Schlossgespenst, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von Kasteiung.

Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-… Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er „booman“ vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants kategorischer Aperativ, vorm Essen: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, „ein schlechtes Gewissen“ zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen „um Schonung zu bitten“, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten

(EP) 

1837/13: Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Übler Scherz mit Amazon.de

Übler Scherz mit Amazon.de

Ähnlich gedacht: Das kann doch alles gar nicht war sein. Einfach Wahre bestellt. Nicht Falsche….

Übler Scherz? Aber tatsächlich.

Irgendein „Hinterfinger“ bestellt für seinen missliebigen Nachbarn Farben und Pinsel auf dessen Namen und gibt für die Lastschrifteinzugsermächtigung das Konto der Hausverwaltung an. Inzwischen liegen auch tatsächlich rund 10 Abbuchungen einzeln von Amazon vor, die per Rücklastschrift zurückgerufen werden.

Erstaunlich. Von einem „secure Zahlungsverkehr“ ist Amazon wohl noch weit entfernt? Die Staatsanwaltschaft wird ermitteln.

Sachen gips.

1835/12: Hundsgefährlich: Drei Tote, fünf Verletzte, Wohnungseigentümer leben gefährlich, Verwalter aber auch! #breaking news

news

Ist der Verwalter fleißig, bloggt er nicht. Oder nur kurz, ausnahmsweise:

Mobiltelefonie: Wenn der Vorsitzende eines Verwaltungsbeirat der Wohnanlage unterwegs die Tagesordnung abstimmt, dann die Verbindung unterbrochen wird und ein nochmaliger Anruf ergibt, wir müssten morgen telefonieren, er sei gerade gestürzt und habe sich vermutlich den Finger gebrochen. Au weia. Grenzenlos telefonieren!

Soeben passiert. Gute Besserung.

Schon kurz nach der Schießerei ist TSG-Vereinspräsident Willi Ortlipp am Tatort. „Bei einer Versammlung einer Hausverwaltungsgesellschaft hat ein etwa 70-jähriger Mann um sich geschossen“, sagt Ortlipp, der vom Wirt der Gaststätte über das Geschehen informiert wurde. (Quelle: hier)

Breaking news: Bei der Turn- und Sportgemeinde Dossenheim e.V. in Heidelberg ging die Eigentümerversammlung äußerst blutig aus. Verwalter! Du lebst gefährlich. Drei Tote und fünf Verletzte.

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Banner Report: Instandhaltung

1834/12: Report: Instandhaltung: Der Müllratplatzratgeber ist wiederauffindbar. Red keinen Müll, sondern trenne korrekt!

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Strukturelle Verbesserungen sind besser als welche, die die Oberfläche der Substanz weitgehend unberührt lassen. Eine strukturelle Verbesserung ist es beispielsweise, wenn in einer über zwei Straßen gehenden Innenhof-Wohnanlage der Innenhof von einer Vielzahl von stinkenden Mülltonnen befreit werden kann, weil Ersatzflächen geschaffen werden können. Ja, wo denn?

Im Kellergeschoss sind Teileigentume angelegt in Berlin-Wedding, eins davon wird seit 1984 oder noch länger von einem Mieter angemietet. Genutzt wird dies als Lagerfläche. Dieses Teileigentum hat nun die WEG angekauft, vertreten durch den Verwalter. Der ist hier Berichterstatter.

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1832/12: Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt

Positionen

Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil

Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil

Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin.

Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht.

Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die Versicherung erst kürzlich gewechselt worden. Kein guter Einstand. Was noch schlimmer ist: Eigentümer spielen nicht mit.

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1830/13: Fotowelt: Das Foto des Tages trägt viel Wahrheit in sich über Schrott und Lifestyle, Verunsicherung & Revolution

Quelle: Notes Of Berlin, Link unten

Quelle: Notes Of Berlin, Link unten

Wer hier sein Fahrrad so eloquent beschriftet hat, wissen wir nicht. Das Foto wurde außerhalb jeglicher Redaktionszuständigkeit dieser Website auf „notes of Berlin“ veröffentlicht. Aber es trägt eine tiefe Wahrheit in sich. Denn das beschäftigt die Hausverwalter in uns nahezu täglich, jedenfalls mehrmals jährlich. Ist das Kunst oder kann das weg? Ist das Schrott oder ist das ein betriebsbereites Fahrrad? Die Menschen hinterlassen auch Schrott auf Abstellplätzen wie diesem. Und nehmen damit denjenigen Menschen die Fahrradabstellplätze weg, die sie für ihr tägliches Gefährt so dringend benötigten. Ja, deswegen trägt der Ausdruck einen tieferen, nein einen höheren Sinn in sich. Er ist zutiefst fair, berechtigt und keineswegs lustig. Den Rest erledigen wir bspw. mit einem orangefarbenen Punkt. Was? Ist verlinkt.

Weblotse

1827/13: Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat… #Eigenmacht

Positionen

Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister

Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister

Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt „der Sohn“ wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr…. – Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. Er ist „das Gute an sich“, das wird schnell deutlich. Es geht um unerlaubte #Eigenmacht.

Über diesen Anruf muss man nochmal reflektieren. Ist das Gute das Schlechte? Der Ton macht die Musik. Irgendein Irrer ruft an und sagt, er ist Elektriker und war in Berlin-Kreuzberg. Hat was repariert. Und dann noch das hier:

„Ich habe im Auftrag von (Name eines Gewerbetreibenden dort) in der Soundsostr. 72 (* geändert) Elektroarbeiten verrichtet. Bei der Gelegenheit hat mich ein anderer Mieter des Hauses angesprochen und auf einen Fehler der Sprechanlage hingewiesen.

Ich habe den Fehler gefunden und ihn beseitigt. Ich möchte nun dafür eine kleine Rechnung stellen.“

Dazu erwidere ich: „Nein. Da müssen Sie sich an den Auftraggeber wenden.“

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Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!

1825/13: Fotowelt: Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang! #Foto des Tages

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Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!

Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!

Als ich Herrn Yang am Kassiertresen frage, gibt er mir bereitwillig Auskunft. Drei Stück gibt es in Berlin, sagt er. Und beeilt sich hinzuzufügen: „Aber der hier ist der Beste.“ Nun ja. Fest steht eins: Der einstige Vorzeigemulti Vinh Loi mit ebenfalls drei Filialen in Berlin bekommt Konkurrenz. Ja, das kann man schon so sehen.

Go Asia, das ist eine relativ neue Supermarktkette in Berlin. Drei Filialen gibt es. Eine in der Kantstr., Ecke Stuttgarter Platz, eine in der Turmstr. in Berlin-Moabit und diese hier, in der Hauptstr. 132 in Berlin-Schöneberg. Während noch vor kurzem ein namentlich ungenannter Anrainer (gegenüberliegend) beklagte, der alte kleine Tante Asia-Laden habe schließen müssen und bei den Großen kaufe er nicht ein, boomt der Verkauf von asiatischem Food in Berlin. Herr Yang sucht Mitarbeiter: Yin, gesucht von Yang. Mit unvergleichlich schönen Suchanzeigen.

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Die Berliner Orangen! BSR

1823/13: Positionen: Dieser Weg wird kein leichter sein. Ich weiß, was diesen Sommer zu tun ist. Sag´s mit Popmusik und Filmtiteln.

Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!

Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!

Zeig mir deine Tonne und ich sage dir, was du frisst! #Lebensweisheiten

Dass ich gerne schreibe, ist vermutlich bekannt da draußen. Nicht alle finden das gut. Manchmal wird mir vorgeworfen, mein Stil sei – besonders im beruflichen Leben – zu stilblütenartig. Ich weiß, dass das stimmt.

Ich mag es nur nicht ändern. Ich nenne es „ätherisches Schreiben„. Die Formulierungen meinerseits müssen/sollen assoziativ würgen wirken. So sind in der Rock- und Popmusik übrigens auch die besten Texte. Dass sich der Hörer in was hineindenken kann und es mit eigener „Imagination“ ausfüllen kann. So beteilige ich gerade heute Morgen bis zu elf verschiedene Firmen, Nachbarn, Hausverwalter, Verwaltungsbeiräte, an den kleinen Planungen allen gedeihlichen Zusammenlebens. Bestimmt bekomme ich dafür keinen Ritterschlag. Und hoffentlich keinen Nackenschlag.

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1821/13: Korrekturhilfe: Mein Office-Programm bietet mir immer Alternativen #Wasseruhr

Korrekturhilfe zu "Wasseruhr"

Korrekturhilfe zu „Wasseruhr“

Kein noch so gutes Schätzprogramm eines Abrechnungs-Dienstleisters kennt die besonderen Lebensumstände des Geringduschers. Möglicherweise wäscht der sich nicht. Oder er lebt in Spanien auf einer Insel, ist nie zuhause. Das Programm aber schätzt die tröpfelnde Brause zuhause. Unabhängig davon, wo jemand duscht und ob er überhaupt duscht. Die Abrechnung muss fertig werden.

Zu beklagen sind in Berlin-Pankow, aber auch anderswo, Schätzungen des individuellen Verbrauchs, hier an den Wasseruhren. Die gehen erfahrungsgemäß besonders in die Hose, wenn die Schätzung auf allgemeinen Annahmen üblicherweise basiert, aber der im Verbrauch eingeschätzte Bewohner „wasserscheu“ ist. Wie das Office-Programm auch sprachlich zutreffend als Alternative anbietet. Hurtz.

In puncto Bewohnerverhalten lässt sich berichten, waren die Bewohner verhalten! Dass sich die seit kurzem auf Funkablesbarkeit (Officeprogramm bietet als Alternative an „Unablesbarkeit“) umgestellten Heizkostenverteiler um bis zu 2.500% in einer Wohnanlage unterscheiden, stößt auf Missfallen, Skepsis und führt dazu, nachzuhaken. Die Fa. ISTA muss die Richtigkeit ihrer Ablesungen beweisen, vermutet man. Ärgerlich: Die Abrechnung wird nicht fertig. Es ist höchste Zeit, Veit.