939/10: Historie: Vom Datenschutz, dem deutschen Herbst 1977 und der konspirativen Wohnungsanmietung

Hätte Hanns-Martin Schleyer aus dem Gefängnis der RAF befreit werden können? Was ist schief gelaufen? Die TAZ schrieb 2007 dazu ein Dossier!

1977 ruft ein Polizeibeamter beim Hausverwalter einer Groß-Wohnanlage in Erftstadt-Liblar, Adresse: Am Renngraben 8, an. Darüber wird später wie folgt berichtet:

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938/10: Linktipp: Über dieses Wochenende eröffnen nun die Markthallen am Gleisdreieck, hingeschaut

Kaskadierte Immobilienblasen

Berlins neue Attraktion!
Ab Sa+So, den 9./10. Oktober 2010, bieten wir Ihnen alle 14 Tage ein völlig neues Marktkonzept: Wochenmarkt (inkl. Bio) & Foodmarkt, Antik-, Kunst-, Design- & Fashion- und Flohmarkt verteilt auf 4 wunderschöne historische Hallen und einem Open Air Bereich im Zentrum von Berlin! Nach Vorbild anderer weltweiter Metropolen jetzt endlich auch in Berlin, der neuer Treffpunkt für alle Berliner zum brunchen, shoppen, schlendern, alles unter einem wetterfesten Dach. Hier können Köstlichkeiten aus der Region eingekauft und/oder an gemütlichen Tischreihen verzehrt werden. 20 Gastronomen präsentieren sich neben den Betreibern von Blumen-/Gemüse-/Fleisch- & Fischständen. Flanieren Sie über unseren Antik-, Kunst- und Flohmarkt. Live Jazz, Karaoke, Auktionen, DJs und vieles mehr – Marktschreierei auf der noch übersichtlichen Website des künftigen Shopping-Paradieses (Link am Ende des Artikels)

Was hier oben fassadenmäßig als Kaskade im Foto verbaut ist, erfüllt eben doch nicht die Träume Andersdenkender. Coolness war gestern. Wie von gewöhnlich gut unterrichteten Kreuzberger Greisen zu erfahren war, eröffnet am Wochenende ein ganz neues Shopping-Refugium „im gehobenen Kreuzberger Standard“ die Scherengitter: die Markthallen am Gleisdreieck. Was sollen wir lange reden, der Tagesspiegel hat darüber berichtet, und eine etwas leer wirkende Website ist auch im Netz. Auch wenn einige das „voll link“ finden, wir verweisen dorthin!

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937/10: Bild des Tages: #Flurbereinigung erinnert uns an die Buchmesse vom 6.-10.10.2010

Roter Stern: #Flurbereinigung

Roter Stern: #Flurbereinigung

Kurz und schmerzlos, gut gesehen! Gut gemacht! Und daher hier empfohlen: #Flurbereinigung, Berliner Künstler aus Charlottenburg! Isst gern Kuchen! Notfalls lässt er ihn verpixeln, darüber berichteten wir! Google Street View, Google Cake View oder -das gibt es aber schon- Google Book View (kurz: google books)

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  • Hier geht´s lang zur Homepage #Flurbereinigung
  • Archiv: Der verpixelte Kuchen von #Flurbereinigung

936/10: Tagestipp: Reinhard Schubert fertigt vorzügliche Panorama-Fotos an (360°) – bei überschaubaren Kosten!

Reinhard Schubert (Quelle: 360 cities)

Reinhard Schubert (Quelle: 360 cities)

Der Globus quietscht und eiert, der Rost sitzt überall,
Bald is er ausgeleiert, der alte Erdenball!
Doch wir, wir wollen ihn schmieren, wer wäre nicht dafür?
Und’s dann nochmal probieren! Ja singt eins, zwei, drei, vier…

Der Globus quietscht und eiert!

Was Reinhard Schubert macht, lässt sich ganz einfach geschichtlich erklären. Reinhard Schubert war früher mal professioneller Musiker. In seiner heutigen Arbeit ist ebenfalls eine stark musikalische Komponente, die Laien nicht wahrnehmen. Er fängt Schwingungen ein, wenn sie entstehen – „flyin´through the air“…., wie in dem alten Song gleichen Namens der Oliver Onions (Oliver´s Zwiebeln) aus Italien. Das Video dazu ist hier, hat aber mit unserer Geschichte nichts zu tun.

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935/10: Update: Schnee- & Eisbeseitigung, das neue Gesetz kommt, oder nicht? Was ist die Lehre des Schaufelns?

Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: „Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?“ (Kulturbeflissener Hinweis auf „Die Lehre des Schaufelns“ – Filmarbeit z.Zt. ungenannt)

Ich muss es zugeben: Ich möchte wahrlich nicht Lompscher heißen in diesen Tagen, ganz zu schweigen davon, Senatorin sein „zu müssen“. Oh Gott! Senatorin Kathrin Lompscher hat es wirklich nicht leicht. In der Schneebranche wird derzeit oft metaphernhaft gesagt:

Dann soll sich Frau Lompscher mal warm anziehen!

Womit wir beim Branchen-Wortwitz der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche, von manchen -mafia genannt, sind. Hohoho! Haben wir gelacht! Aber mal im Ernst: Die Branche hat noch nicht verstanden, was die Senatorin da für ein schönes Geschenk macht, man kann jetzt viel mehr Geld verdienen. Mal sehen, wann die Branche das einsieht und ob sie es wirklich irgendwann einmal sagt, z.B. rückblickend betrachtet? Weiter beobachten….

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934/10: Positionen: In Italien ist man mit dem „laissez faire“ schon etwas weiter, eine Art Modus vivendi

Banner Italien

OK, die Italiener sind heißblütig, emotionaler als wir, geraten schneller in Rage. Aber das ist noch lange kein Grund, Abneigung gegen die einzigen Stiefeletten Europas zu hegen. Ganz im Gegenteil: ein sympathisches, ätherisch freundliches Völkchen sind sie, die Italiener, darunter auch eine Vielzahl von italienischen Kunden im eigenen Bestand. Also sage nie etwas gegen das Land der Spaghettis, Tortellinis, der Sophia Loren, eines Marcello Mastroianni und nicht zuletzt einer Gina Lolloferrari, oder wie hieß die Frau gleich noch? Auch in puncto Städtebau haben uns die Italiener viel voraus: ihr Hang zur Ehrlichkeit, zur ungefilterten Wahrheit und zur Konzentration auf das Wesentliche ist legendär.

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933/10: Presseecho: Was die Zeitungen u.a. über Bundespräsident Wulff schreiben….

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„Vier Monate ist er jetzt im Amt, und er sah sich schon dem Vorwurf ausgesetzt, dass er zwar die eine oder andere Rede hält, aber eigentlich nichts zu sagen hat. Seit gestern wissen wir: Das stimmt.“ (Presseschau der Süddeutschen Zeitung, das Zitat wird der gedruckten Ausgabe der Berliner Zeitung zugeschrieben)

Langsam, langsam, Berliner Zeitung. Richard von Weizsäckers Format erarbeitet man sich nicht über Nacht! Lasst ihm ein bisschen Zeit, sich zu entwickeln!

932/10: Twitter Wochenschau: 2010-10-03

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931/10: Prognosen: Gebäudeenergetische Sanierung, Merkelangst, Stuttgart, Silly, alles grün, rot, wie denn nun?

Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten

Ausriss aus SPIEGEL Online-Artikel: CO2-Vermeidungskosten

Am Stuttgart21-Bahnhof wurden gestern die Kinderchen von der Polizei gepfeffert, die Gegner des Projekts bewusst mit in die ersten Reihen genommen haben und nun kalauern sie über die Gewaltbereitschaft der Polizei, in Berlin outet sich die Merkel als grüne Öko-Revolutionärin der Gebäudesanierung? Osama bin Laden ruft anstatt zu Gewalt zu Ackerbau und Viehzucht auf. Oder ist die Audiobotschaft in Wirklichkeit schon Monate alt und bin Laden in Pakistans Hochwässern ersoffen? Die Welt ist vollkommen durcheinander. Zeiten sind das! Jetzt versteht man, warum die Gruppe SILLY ihr neues Album „Alles rot“ genannt hat. Aus Liebe? Aus Wut? Das ist ja das Spannende an diesem Titel: Man kann ihn nach eigener Facon auslegen! Wir tun es ebenfalls! Und huldigen zugleich Ina Müller (Credo: Sabbeln, saufen, singen!), der lt. blackbirds.tv besten Backgroundsängerin Deutschlands! (Quelle: hier)

Richtig, die Kern- bzw. Gretchenfrage ist doch derzeit wohl: Quo vadis, Gebäudesanierung? Dass die Merkel einiges vor hat, ist bekannt. Wohin das führt, darüber sinniert der SPIEGEL online mit einem Beitrag vom 01.10.2010 feinsinnig nach. Und da wir es persönlich lesenswert finden, haben wir den Artikel verlinkt und empfehlen ihn daher! Er zeigt gut auf, womit man als Hausbewohner einer Miet- oder Eigentumswohnung zu rechnen hat, mittelfristig, sagen wir mal bis 2050. Ach so, ich vielleicht nicht, aber schauen wir mal!

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930/10: Alltag: Von Telefonanrufern, Anrufbeantwortern und verpassten Rückrufgelegenheiten #Lied des Tages

Gute Kommunikation? Telefon

Gute Kommunikation? Telefon

Das Telefon macht einen Großteil unserer täglichen Praxis aus. Wie auch beispielsweise diese Anrufe.

Herr Kurze (* Name geändert), Verwaltungsbeirat, Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz, ruft von unterwegs nach Potsdam aus dem Auto per Handy zurück. Das ist die Mobilitätsgarantie. Ich hatte ihn darum gebeten. Er hat schon fünfmal heute angerufen, sehe ich in der Anrufliste. Jetzt, beim sechsten Mal, kommt er wieder nicht zum Ziel. Denn ich telefoniere „auf der anderen“ Leitung. Ich bin erst seit 9 Uhr morgens im Büro, es ist 09:10 Uhr. Ragga dang, rrrinng, das Telefon klingelt und klingelt, sie haben sich heute Morgen alle gegen mich verschworen.

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