949/10: Bundesgerichtshof: Die Linkhaftung von Heise.de im Spannungsfeld der Kopierschutzbeknackten!

Bundesgerichtshof

Man muss schon den Mut, die Eloquenz und das moderne Draufgängertum bewundern, das die Website gesichtspunkte.de im direkten, konfrontativen Angriff der Musikindustrie Deutschlands insgesamt an den Tag legt, wenn es in dem hier erschienenen Artikel mutig, aber dennoch beherzt einen Hyperlink ausbringt! (Fazit dieses Artikels)

Nein, die Begründung des Bundesgerichtshofs liegt schriftlich noch gar nicht vor, da meldet der Branchendienst heise.de schon die Essentials einer neuen Entscheidung der obersten Richter. Die Entscheidung betrifft, kurz gesagt, das weite Feld der äußerst dämlich gehandhabten Linkhaftung in Deutschland. An hilfreichen Hinweisen fehlt es ja nicht, und dennoch sind so gut wie fast sämtliche Websites mit einem Urschleim des Hamburger Landgerichts aus 1998 impressumstechnisch zugetextet, oft ohne Sinn und Verstand. Schon unken Websites wie bspw. sheng-fui.de und machen sich einen Spaß draus, den Betreibern von Websites hohlbirnenmäßige Impressi (oder ist der Plural dann: Impressarios? …ho ho…) anzubieten. Das Beste überhaupt: die werden tatsächlich benutzt.

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948/10: Kommunikation: Via iPhone ist nicht leicht und Immobilienmakler nicht der Beruf der Zukunft!

gesichtspunkte.de heute im Rausch guter Kommunikation. Wer kennt das nicht? Antwort: Alle, die kein iPhone haben. Aha, jetzt gibt es bad news, siehste Steve Jobs, man kann noch Dinge besser machen an dem Ding, das jeder haben will. Der facebook-Dialog, den Häuptling „Stinkende Socke“ (Profilname geändert) heute aus seinem Tipi fernüberwacht hat, ging auszugsweise so, wobei die persönlichen Daten aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes, aber das wisst Ihr ja, köstlich der Dialog:

Profilinhaber: „das RAR UND WERTVOLL (* Name geändert) steht zur miete — schickes kleines lokal, fertig eingerichtet, mit sehr kleiner profiküche, keller und terrassenausstattung .. von J.R. Kelly (* Name geändert) bestens eingeführt. -> 2150,- netto kalt / 50 000,- ablöse / knaackstraße 3585, direkt am wasserklo (*Ort geändert). tel. des schnöselmaklers: 030 12 34 56 78 (* Telefonnummer geändert)

Häuptling Stinkende Socke (* Name geändert): Ups. Ein Schnöselmakler. Es heißt doch: „Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.“ (Bauernweisheit)

Ladeninteressent (ohne Name): Markier nein danke:-) kosten nur Geld und bringen nicht hatte grade einen für ein Objekt der wollte 10.000 € und wusste nicht mal das der Betreiber Insolvenz angemeldet hat

Ladeninteressent: iPhone sei dank ich meine markler

Häuptling Stinkende Socke: Das iPhone-Rechtschreibprogramm ist einzigartig, oder? Meintest du eigentlich „Makler“? Ich bin gerade nicht an meinem iPhone….

Dieser Dialog, der über eine facebook-Pinnwand gelaufen ist, sagt vieles: Er sagt etwas über das Ansehen von Immobilienmaklern und über die Schwierigkeiten, ein Telefon der Marke iPhone adäquat zu benutzen, ohne dass einem ständig die Worte verbessert werden, die man zu tippen beabsichtigt. Ein lehrreicher Dialog mit Haken und Ösen, aber nicht ohne Wahrheit.

947/10: Schornsteinfeger: Von der hohen Kunst guter Kommunikation, der Dumpfbacke und böse sein!

„Wer verbreitet Angst und Schrecken, wer vernichtet, was er will? Jeder versucht sich zu verstecken vor dem Hund von Baskerville.“ („Der Hund von Baskerville“, 1971, als Synonym für den Berliner Schornsteinfeger?) – Hinzuzufügen ist: Dass ein Chef seinen Mitarbeitern nicht richtig Aufträge erteilt, ist gar nicht mal so selten. Dagegen zu sagen ist lediglich nur, dass es dann nicht die Aufgabe Dritter ist, Arbeitsaufträge erst mit Sinn zu erfüllen, sozusagen vom Hörensagen und nach dem Motto: „Er könnte wohl das gemeint haben!“ Auch Hausverwalter sind da manchmal ganz gern „Endkunden“, für die ein gewisser Verbraucherschutz programmiert ist!

Nein, nein, kein Problem, Herr Müller (* Name geändert)! Herr Müller ist Mitarbeiter des Schornsteinfegermeisters Herrn Piepenbrink (* Name geändert) in Berlin Wedding (* Bezirk nicht geändert) und ruft mich heute Morgen an. Er steht entweder irgendwo auf einem Dach oder in einem Keller, jedenfalls ruft er nicht vom Festnetz an. Viele Menschen rufen lediglich nur per Mobiltelefon an, von irgendwo, manchmal auch aus dem Nirgendwo.  Man merkt das an mehreren Dingen:

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946/10: Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag

Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart

Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart

Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen!

Im Web 2.0 treiben sich allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch „skurrile Sympathen“ wie Gerald Angerer aka LOKALREPORTER, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe schreibt. Heute hat Gerald Angerer Geburtstag und so wird heute seiner Mutter zur Geburt ihres Sohns herzlich gratuliert.

Am  12. Oktober 1958 erblickte Klein-Gerald in Steyr, Österreich, das Licht der Welt. Wer es noch nicht wusste: Steyr ist eine „Statutarstadt“ und darüber hinaus der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks Stey-Land. Statu …. was? Niemand kannte das Wort zuvor. Bis Gerald Angerer Berliner wurde und das Internet zu 2.0 mutierte. Eine Erklärung gibt es hier.

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945/10: Juristerei: Anspruch auf rechtliches Gehör, Anhörungsrügen und Chinas Nobelpreisträger Liu Xiaobo

Banner Rechtliches Gehör

Leih mir dein Ohr und ich sing dir ein Lied und ich bemüh mich die Tonart zu sehen, uh, ja ich schaff´s wenn mir die Freunde helfen! (Deutsche Textversion von „With A Little Help from my Friends“, The Beatles)

Das Recht, angehört zu werden, entstammt nicht den Berufsstatuten der Hörgeräteakustiker-Vereinigung von Deutschland und ist in größeren Teilen im Land des (eingefrorenen?) Lächelns -im Reich der ehemaligen Mitte- in China eher nicht sehr stark verbreitet. Das muss aktuell der chinesische Nobelpreisträger Liu Xiaobo erfahren. Was gäbe er drum, auch nur einmal angemessen angehört und schließlich freigelassen zu werden? Das wird Weile haben, braucht Zeit und währenddessen macht China ordentlich diplomatischen Druck über Skandinavien auf, erschießt den norwegischen Blauling und prügelt auf die Weltmeinung ein. Mir ist die Einflussnahme der chinesischen Regierung (nur von der rede ich) auf die Weltmeinung viel zu stark und „bekomme Kreislauf“, „Hals“ und „Rücken“ auf einmal!

Das chinesische Äquivalent zum deutschen Wort China ist Zhōngguó, das im Deutschen Recht gut mit Reich der Mitte wiedergegeben wird. (Quelle: deutsche Wikipedia) Insofern ist klar, dass damit nicht etwa eine meinungsmäßige Mitte und eine besondere Gemäßigtheit zum Ausdruck kommt! Damit hat das nichts zu tun!

Dass das Nobelpreiskomitee gar nichts mit dem norwegischen Staat zu tun hat, stört die Chinesen nicht, denn es passt nicht ins Denkschema. Für die chinesische Regierung ist, was in Zeitungen steht oder in Komitees beschlossen wird, immer nur eins: das Ergebnis wirksamer Kontrolle, Einflussnahme und äußerst rigider Staatsführung. Möglicherweise können sie sich kaum vorstellen, dass in westlichen Ländern unterschiedliche Meinungen, Strömungen, unabhängige Entscheidungen, Würdigungen und allerhand Freiwilligkeit existieren. Ein Land, das die Anzahl der Kinder gesetzlich vorschreibt, hat keinen besseren Weg gewusst.

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944/10: Update: Die Markthalle am Gleisdreieck hatte am Wochenende eröffnet, ein Eindruck davon!

Wir hatten darüber berichtet, dass die Markthalle am Gleisdreieck ihre Scherengitter über das letzte Wochenende das erste Mal hochklappt (Ankündigung hier)

Reinhard Schubert war da und hat folgenden repräsentativen Eindruck fototechnisch festgehalten, den wir hiermit unserer werten Leserschaft gern präsentieren.

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943/10: Linktipp: Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof #Reinhard Schubert

Machen wir es kurz:

Die Headline (Überschrift) dieses Artikels entstammt einem Lied von Ingo Insterburg namens „Ich liebte ein Mädchen…“ und wurde hier schon des Öfteren -wenigstens- teilweise zitiert. Leider reimt sich nichts auf Tempelhof, was sich auf Wannsee reimt: ….die konnt kein nackten Mann sehen!

Allerdings: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gestern Abend gab es ja genug davon, sodass wir heute auf Entzug gehen und Nudisten außen vor bleiben! Unvergessen und erneut erinnert: Kurt Krömer als Moderator und mit der Aussage, er sei Illusionskünstler, er könne Körperteile in anderen Menschen verschwinden lassen! weiterführend hier…

Aber Tempelhof, das ist ein neues Projekt von Reinhard Schubert und hier gibt es mal einen eindrucksvollen Preview (einen Vorausblick) auf das Projekt, Tempelhof in 360° Panoramen abzubilden.

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942/10: Historische Sprüche: Bundespräsident Christian Wulff hat gesagt…und das wird zu erinnern sein!

Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen!

Christian Wulff, Bundespräsident, Rede zu 20 Jahre Deutsche Einheit, Bremen, 2010

941/10: Lied des Tages: Timon Hoffmann hat einen neuen Hit geschrieben, er sagt, niemand hat’s bemerkt!

Wir sind so fett und satt, aber so mancher hat zum Überleben nur ne Schale Reis! (Textauszug „Grüner Punkt“)

Allerdings hat die Feststellung von Timon Hoffmann, Berliner mit Wohnsitz in Lichterfelde, einen Haken: Sie stimmt nicht ganz. Denn wir haben das Video gesehen, und wo, spielt keine Rolle. Es ist jedenfalls ein Song, der nachdenklich macht. Und da er textbasiert ist, wird es kaum Sinn machen, wenn wir noch viel neuen Text hinzufügen. Viel Spaß bei diesem Song oder sollten wir besser einfach nur sagen: Hörenswert?


Timon Hoffmann – Grüner Punkt (via Youtube)

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940/10: Historische Sprüche: Heiner Geißler hat jetzt was zu Stuttgart21 gesagt, das geht in die Geschichte ein!

Und auch dies hat er gesagt: „Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Das menschliche Leben besteht nicht nur aus solchen Gegensätzen. Es gibt auch Blau, Grün, Gelb. Die Schlichtung hat noch nicht mal begonnen und ich soll schon sagen, wie die Sache ausgeht. Dann braucht man keine Schlichtung machen.“ (Interview mit Heiner Geißler, Link am Ende des Artikels)

Ja, Heiner Geißler, den kennt man ja noch von früher. Und ab und zu sitzt er auch in Talkrunden. Dann zeichnet er sich stets durch eine etwas abseitige, dafür aber klar umrissene und -vor allem- erkennbare Meinung aus. Seine Meinung kann man sich merken. Ob er in der Rolle des Schlichters mitten im Baustaub von Stuttgart21 eine glückliche Hand führt, bleibt abzuwarten. Heiner Geißler ist doch eigentlich immer jemand gewesen, der es vermochte zu polarisieren.

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