1028-11 – Positionen: Zum Wahlsonntag tauchen überall „Suaden“ der Unfreiheit und Selbstzerstörung auf. Mir ist das zuwider!

Ich bin Ausländer überall!

Zur bevorstehenden Wahl 2011 in Berlin bin ich gedanklich noch einmal durch unser politisches Mehrfamilienhaus gelaufen, die Treppenstufen auf und ab. Habe nochmal überall geklingelt und dann überlegt!

Ich gebe zu, mein Vorhaben dieses Blog weitgehend unpolitisch zu führen, ist auf eine harte Probe gestellt, dieser Tage. Denn ich fühle mich eingeengt, meiner persönlichen Lebensfreiheit beraubt. Immer wenn ich Wahlplakate irgendwo hängen sehe, kommt mir das zuletzt Gegessene wieder hoch. Was sich vor allem die Partei der NPD im Wahlkampf herausnimmt, ist schon ein starker Angriff auf meine persönliche Lebens- und Denkfreiheit. Ich kann diesen Scheiß kaum ertragen.

Auch wenn ich die Meinung derjenigen nicht teile, die in dem Spruch „Gas geben“ und einem grauhaarigen NPD-Vorsitzenden auf dem Motorrad eine „absichtliche Verbreitung möglichst mehrdeutiger Aussagen“ besonders in der Nähe jüdischer Einrichtungen sehen. Das ist Humbug. Hier eine unselige Parallele zu Zyklon B und den Nationalsozialisten zu ziehen, halte ich schlicht für abwegig. Ich hab mir da meine Meinung gebildet. Die bezeugt mir das. Anders aber sieht es aus, beispielsweise, mit diesen unseligen, ausländerfeindlichen Parolen der „new Nazis“, der „braunen Kackbratzen“ (Krömers Schimpfwort, einmal sinnvoll in Verwendung gebracht, nicht von ihm).

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1027-11 – Internationale Fragen: Das internationale Bild von uns als Berliner ist im Wandel begriffen! Offenbar positiv!

icon Internationale

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 CURRYWURST O TRADICIONAL HOT DOG DE BERLIM (via Youtube) 

International: „Ihr Schuldner muss kein Russisch können. Er wird uns auch so verstehen!“ #Inkasso-Team Moskau (nicht verlinkt, sicherheitshalber!)

Und in der Tat: Wir haben der Currywurst immer wieder gehuldigt hier. Fleischgewordener Traum. Mit oder ohne dünnen Darm.

Wie das Ausland uns Berliner sieht, das hat sich doch stark gewandelt. Waren wir früher bei dem Amis „The Krauts“ und benannte man auch gleich sämtliche Musik aus diesem, unserem Lande sicherheitshalber so: „Krautrock“, so sind wir heute vom Vegetarischen zum bloßen Fleischfresser verkommen: Wurst, Currywurst und dazu „Joa, wir soan mit´m Radl da!“

Wir sehen unsere ausländischen Nachbarn ja selbst durch manch skurrile Brille: Dass das umgekehrt genau so ist, darf dann nicht verwundern. Guten Appetit. 

Currywurst o tradicional, das sei ein „Hot Dog de Berlin“. Von wegen! Und hätten wir jetzt einen „kleinen Grenzverkehr“ mit denen, die das behaupten, ja dann……

Suchtipps: Currywurst, Curry36, Wurst (auf gesichtspunkte.de)

1025-11 – Verwaltervertrag: Schuld war nur der Bossa Nova! Der war schuld daran! Von den „7 Sünden“ eines Verwalters!

Die Sache ist anders gelaufen als geplant. Nichts ist passiert. Woran hat es gelegen? War´s der Mondenschein? No no, der Bossa Nova! Oder war´s der Wein? No no, der Bossa Nova! Kann das möglich sein, yeah yeah, der Bossa Nova war schuld daran. Steht der Bossa Nova als Synonym für „den Verwalter“? Fragen über Fragen. Die Strategie, richtig darüber zu denken, entblättert dieser Seelenstriptease. Das ist Häuptling „Der Möglichst Immer Früher Als Andere Kommt, auf indianisch“: „Aha!“

Schuld auf sich zu laden, ist des Verwalters Sache -normalerweise- nicht. Er kann sich keine „7 Sünden“ leisten, darf also nicht schuldhaft handeln. Die „7 Sünden“ hat bereits der Berliner Soul- und Funkmusiker Dirk Zöllner auf seinem gleichnamigen Album kenntnisreich beschrieben. Das reicht, um sauber, klar und unverfroren zu denken. 

Ein Verwalter hingegen darf nicht schuldhaft handeln oder auch z.B. „schluderhaft“. Schuld und Schluder sind zwei Teppichluder im Beruf des Verwalters. Im schlimmsten Fall wird die Sache ein Fall für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. So ein Fall ist die verabredete Schritt-für-Schritt-Handlung namens „Sanierung von teils defekten Garagen-Fertigteileinhausungen“ aus hässlichem Waschbeton mit Dächern obendrauf, wenn Schuld und Schluder am Werke sind. Ein bisschen Geld in die Hand nehmen und so etwas sanieren, das ist der Bedarf, der bereits beschlossen ist zu tun. Schon seit längerem.

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1024-11 – Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben! #Erschließungsstraße

Korrekturhilfe zur "Erschließungsstraße"
Korrekturhilfe zur "Erschließungsstraße"

Gib mir mein Herz zurück, Du brauchst meine Liebe nicht, gib mir mein Herz zurück, bevor´s auseinanderbricht und je eher Du gehst, um so leichter, um so leichter wird´s für mich. #Lyrics #Herbert Grönemeyer (Aus meiner Serie: Ich und mein Freund Herbert)

Rein mechanisch und nur aus Pflichtgefühl -völlig steril- berichte ich im Interesse der Nachhaltigkeit meines Tuns über Alternativen zum Wort „Erschließungsstraße“. Ich hätte sonst nicht gewusst, dass die erste vorgeschlagene Alternative eine echte sein könnte. Geschweige denn, eine Erschließungstraße könne sowas sein wie eine „Markterschließungsstrategie“. Wahrscheinlich muss ich es erst ausprobieren, eine „Erschließungsmaßnahme“ durchführen, bzw. eine „Markterschließungsmaßnahme“. 

Mich in einer „Erschließungsgesellschaft“ dort im Kiez ständig wachsam voran bewegen, „Erschließungsarbeiten“ leisten. Erst setze ich jetzt dies Angebot für eine neue WEG-Verwaltung in Berlin-Friedenau ab, wenn die Eigentümer über den Angeboten brüten, wird schon bald aus der Erschließungs- eine Erschießungsstraße: die überflüssigen Angebote werden aussortiert, die Bewerberkandidaten gedanklich abgeschossen, aussortiert. Die Angebotsrecherche führt mich zu google-Maps. Dort lese ich schlagwortartig im Umfeld der Wohnanlage „Autismus Deutschland„, da ist er also, dort sitzt er fest, markiert mit einem kleinen Pinn, aber nicht einmal mit warnendem Ausrufezeichen. Ach, ich muss das Nachdenken abschalten. Einfach nur arbeiten. So führt das zu gar nichts anderem als vielleicht Diskrepanz-Dissonanz, ein eventueller Neukunde sich verschaukelt.

(Suche nach „Korrekturhilfen„)

1023-11 – Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11

Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? – Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur)

In der Ausgabe „9/11“ vom 11. September 2011 taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre stammt. Sie ist lang, lesbar, subjektiv wie nichts anderes und inzwischen stark umstritten. Wie immer, wenn es um Distanziertheit, Nüchtern- und Ausgewogenheit gehen soll im deutschen Medienjournalismus, scheiden sich die Geister in mehrere Lager, darunter wenigstens welche, die von Stuckrad-Barre im Grunde untersagen möchten, derartiges aufzuschreiben und andere, die solche Texte nicht für Journalismus, sondern für Unterhaltung halten.

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1022-11 – #Statistiktrallala – Die Website-Statistik dieser Website für den Zeitraum 01-08.2011 #gesichtspunkteDE

#Statistiktrallala_Icon
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Seitenaufrufe.01.bis.08.2011
Seitenaufrufe.01.bis.08.2011

Im Januar mit 95.309 Seitenaufrufen, im März mit 106.036 bis zum August 2011 als „highlight“ mit 130.870 Seitenaufrufen: schöner Trend. Ob das so bleibt? Abwarten. Hängt natürlich vom Content ab, den wir hier feilbieten!  Okay, wir geben uns weiterhin Mühe. Nach diesem Wort sucht man auf dieser Website, um ältere, vergleichbare Beiträge zu suchen: „Website-Statistik“

Sporadisch schaue ich nach, wie sich die Seitenzugriffe entwickeln. Natürlich auch noch tiefer, als ich mit diesem Diagramm aus den Webtools der Website veröffentliche. Um es aber kurz zusammenzufassen, ist die Entwicklung der Seitenabrufe insgesamt erfreulich, entwickelt sich weiter und sogar noch nach oben. Danke der werten Leserschaft. Ich werde weiterhin versuchen, auf dieser Website relevante, aber auch kurzweilige kurze Statements abzugeben. Und manchmal auch längere.

 

1021-11 – Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch

Der Kritiker - MRR

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Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)

Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow „Günther Jauch“, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, hier)

Vor meinem geistigen Auge erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich „Dusty Springfield“, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige („dusty“) „Spring ins Feld“, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr.

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1020-11 – Wahlen 2011: Die Wahlen 2011 fanden heute vorgezogen statt, in der Mühlenau-Grundschule

Kühe würden Künast wählen!
Kühe würden Künast wählen!

„Und warum hast Du SPD gewählt? Wegen Wowereit?“ „Ne, ich glaub, die SPD ist doch ganz gut, Papa, oder?“ „Ach weißt du, vielleicht auch paar andere, oder?“ „Ich weiß nicht!“ „Na gut, wir denken nochmal in Ruhe drüber nach, und eines Tages wirst du richtig mit wählen, ja?“ „Ja, Papa!“

Kühe würden Künast wählen. Das entdeckten wir im April 2010 in Berlin, wie dieses Foto beweist. Wie aber würden Grundschüler wählen, wenn es auf ihre Stimme ankäme? Direktor Volker Herz und die gesamte Mühlenau-Grundschule haben heute die Urne aufsuchen lassen von den Grundschülern, ohne Netz und ohne doppelten Boden.

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1019-11 – Video: Gaby Köster hat auf stern.tv über ihren Schlaganfall berichtet, offen, ehrlich und zu Herzen gehend! Gute Besserung!

Quelle: Stern.tv – 2011 Quelle: hier

 Ich muss kurz zu meiner Mama sagen, also die schaut jetzt zu: Mama, Du musst jetzt nicht mehr weinen! Es geht mir sehr gut! #Gaby Köster, im stern.tv-Interview

Gute Besserung, Gaby Köster! Und weiter so! Und weil das jetzt bestimmt auch kommt: Danke, ausdrücklich, an stern.tv.

Ich habe keine sonderlich hohe Meinung vom durch Werbung finanzierten Privatfernsehen und halte vieles schlicht für flüssiger als flüssig: überflüssig. Dieser Beitrag über Gaby Köster war wichtig und er erinnert zugleich an eine Vielzahl weiterer, weniger bekannter Opfer. Wer Schlaganfall im engeren Familienkreis schon erlebt hat oder selbst davon betroffen war, weiß Bescheid. Das ist der Sinn solcher Ausstrahlungen: Solchem Leid ein Gesicht geben, von mir aus ein bekanntes!

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