3271/18: Positionen: Wo gearbeitet wird, fallen auch Schornsteinfeger vom Dach

Arbeit am Abgrund – Als Schornsteinfeger über Berlin

Arbeiten in 20 Metern Höhe – nichts für schwache Nerven. Und schon gar nichts für Menschen mit Höhenangst.

Für Schornsteinfeger wie Max ist die Höhe Berufsalltag, denn sein Arbeitsplatz sind die Kamine Berlins. Für die neue Folge “follow me.reports” nimmt er Robin einen Tag als Praktikanten mit aufs Dach. Ob der wohl so schwindelfrei ist, wie er denkt? Schwarzer Zylinder, schwarze Uniform und der Stoßbesen über der Schulter: Am traditionellen Bild des Schornsteinfegers hat sich nicht viel geändert. Dabei ist das Handwerk mindestens so alt wie der Kamin selbst. Heute gibt es mehr als 9.000 ausgebildete Schornsteinfeger in Deutschland und abgesehen von seiner namensgebenden Tätigkeit erfüllt der Schornsteinfeger mittlerweile ganz unterschiedliche Aufgaben: Neben Elektriker und Dachdecker, ist er Experte für Abluftsysteme und Heizungsanlagen – und natürlich Glücksbringer. Doch warum bringt ein Schornsteinfeger überhaupt Glück? Auf diese und viele weitere Fragen sucht Robin im Video antwort. Er begleitet Max nicht nur zum Kaminkehren aufs Dach, sondern auch in einem Heizungskeller. Dabei wird klar, wie wichtig der Beruf des Schornsteinfegers auch heute noch für den Brandschutz sowie für den Umweltschutz ist. Egal ob Kamin oder Kachelofen, Gasheizung oder Dunstabzugshaube – ohne regelmäßige Überprüfung der Feuerstätte kann es schnell brenzlig werden. Am Ende des Tages muss Robin den Balanceakt auf dem 25cm-Steg in schwindelerregender Höhe bestehen – behält er die Nerven? (Klappentext auf YouTube – Wir danken für diesen tollen Beitrag! Herzlich)

Weiterführend

3268/18: Positionen: Knofi Express – Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!

Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel.

Das Geruchsprotokoll

Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die Geruchsbelästigung durch Knoblauch aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum Hof: Schlafzimmer, Bad, Küche und Flur), wenn dort überwiegend mit viel Knoblauch gekocht wird:

Freitag, 31.08.18
Samstag, 01.09.18
Dienstag, 04.09.18
Freitag, 07.09.18
Freitag, 14.09.18
Samstag, 15.09.18
Montag, 17.09.18
Freitag, 21.09.18 – an diesem Tag hat es besonders stark und auch im Treppenhaus gestunken.

Ab ca. 20.00 oder 21.00 Uhr hat es jeweils begonnen zu stinken.

Der Gestank kommt immer im Flur beginnend in folgende andere Zimmer meiner Wohnung: Schlafzimmer, Bad, Küche.
Trotz stundenlangem Lüften hält sich der Gestank, je nach Intensität, bis nachts oder bis zum nächsten Morgen.

In der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit werde ich auch vom längerem Lüften Abstand nehmen müssen.

(Aus der täglichen Eingangspost)

3246/18: Menschen: …die ich nicht mag

Beachte: Bevor Du verwunschene Flüche und Mantren als Sudelei ausstößt, schalte das Telefon auf „Trennen“. Sonst hört der Beschimpfte das versehentlich mit.

Wir wollen Geschäftsbeziehungen von guter Qualität. Häufig sind wir viel zu vertrauensselig. Erst in der Dauer der Zeit beweist sich echte Qualität und ein blindes sich aufeinander verlassen können, wie man gut miteinander umgeht. Das muss den Tag überstehen. Bis dahin ist Vorsicht angebracht. Blender, Lügner, Hasardeure, Blutsauger.

Face nach vorn: Lächeln. Und hinten rum denken: Ah, der Idiot. So läuft das häufiger als man denkt. Oder so mit vermeintlicher Fachexpertise, die aber keine ist. So ist auch der Landschaftsgärtner, der meinen Auftrag nicht begreift zu überprüfen, welcher von vier Gartenwassersprenghähnen fest für die Tröpfelschläuche benützt wird. Es sind vier Hähne und vier Sprengwasseruhren, also wollen wir zwei einsparen, die sich nicht rechnen. Nun redet der Gärtner immer wieder aufs Neue darüber, das könne man nicht festlegen.

Philosofisch betrachtet kotzt mich das an. Es verschwendet meine Zeit. Hier will jemand nicht mitarbeiten. Also müssen wir uns trennen. Demnächst. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Sache ist zu weit eskaliert. Mit dem wird das nichts mehr. Der ist im Prinzip immer nur am Abwenden von Neuerungen. Er ist neuerungsfeindlich, er redet mit aller Macht dagegen an und immer wenn er selbst in die Pflicht genommen zu werden droht, wendet er das ab.

Damit ist bald Schluss. Neue Gärtner braucht das Land. Ich kann es förmlich wachsen sehen.

Menschen, die ich nicht leiden kann: Menschen ohne den Willen zu guter Zusammenarbeit und zum gelungenen Kompromiss mit mir. Ich will gut sein in meinem Beruf, ich will gute Standards setzen, korrekt arbeiten, Maßstäbe setzen und zuverlässig sein. Das ist mein Menschenbild. Viele andere Menschen sind vollkommen anders. Ja, sie besitzen eben nicht dieselbe Funktion wie ich.

Faule Kompromisse kann jeder.  Z.B. sich durchmogeln. Nichts Gegenteiliges sagen, schweigen, den Anderen im Glauben lassen, das werde ernst genommen. Ernst genommen? Hast Du das gehört? Charlie, ernst genommen, har har har har, so ein Idiot. Z.B. Schweigen und einfach Zeit verstreichen lassen. So ist auch der Heizkostenverteiler-Ableser, der Hund. Lässt mehr als die Hälfte dessen liegen, das ich fordere und sagt einfach nichts. Macht nichts. Und wenn wieder die Zeit abgelaufen ist, die Eichfrist, das ist die Frist, die der Gesetzgeber den Hauseigentümern reingeschrieben hat ins Pflichtenheft, damit der Heizkostenverteiler-Ableser-Fritze auch ein festes Einkommen kriegt. Von irgendwas müssen solche Leute auch leben.

Mir ist schlecht.
Ich geh schaukeln.

3209/17: Positionen: Das Schlagwort „eRechnung“ nimmt Fahrt auf und führt zu systematischerer Berichterstattung.

Dass wir uns entscheiden, Vorzüge des Internets zu nutzen, ja klar. Uih, wir sind sooo modern, aber so was von ….Allerdings verändert das die Verhältnisse erneut. Im Vorteil ist der Herausgeber. Und nun macht der Anbieter digitaler „Mehrwerte“ alles Mögliche: Er schickt die bestellte Rechnung nicht digital. Sondern Emails ohne jede Angabe, worum es eigentlich geht. Man soll sich irgendwo einloggen und irgendwas tun. Eine irische Firma meldet sich für den Stromanbieter Vattenfall: Wir testen die Kundenzufriedenheit. Ha! Die Krönung sinnfreier Formulierung aus der Telekom: Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten, …, und nein: Wir wollen nicht stöbern. Wir wollen echte Mehrwerte. Bekommen wir das, was uns versprochen wird? Wenn wir in Kundencentern Zugangsdaten anlegen?

Wenn Menschen bloggen, ist es von Zeit zu Zeit tatsächlich so, dass bestimmte Themen immer mehr in einen Fokus geraten. Automatisierte Geschäftsprozesse beispielsweise. Also Autofokus. Was ist eigentlich noch richtig? Was ist falsch? Bin ich selbst durcheinander? Selbstkritisch zu reflektieren, was man schreibt, ist keine schlechte Idee.  Dies Thema bewegt mich derzeit sehr:

Der Trend ist die Umstellung von analogem auf digitalen Schriftwechsel. Stichwort: eRechnung. Sogar eine gesetzliche Grundlage existiert seit kurzem. Ganz klar: Mit der Überführung vom gelben Postrechnungs- auf elektronischen Versand sind enorme Einsparpotenziale verbunden. Ja, richtig: Für Unternehmen. Deswegen wollen immer mehr viele ihrer Prozesse digital abbilden. Da gibt es jede Menge Fehlentwicklungen, wie immer, wenn Unternehmen nur sich selbst denken. Der Kunde wird zum digitalen Sklaven degradiert, zum Hilfsangestellten. Gleichzeitig wird der bisherige Service drastisch -Hervorhebung: DRASTISCH- eingeschränkt. Weniger Mitarbeiter, weniger Telefonsprechzeiten, weniger Weswegen rufen Sie an?. Ganze Workflows schalten die Unternehmen vor: 10 bis 20 Minuten Tastatureingaben keine Seltenheit, und Warteschleifen.

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Genosse Datenschutz klein

3151/16: Positionen: Der Rauchwarnmelder im Spannungsfeld der Berliner Eigentumswohnungsverwaltung. #BauOBerlin

Positionen

Rauchmelder

Die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in § 48 Abs. 4 neu BauO Bln belastet die Wirtschaftsunternehmen und im weiteren Verlauf die Privathaushalte. Die Kosten für die Installation, als auch die Wartung der Rauchwarnmelder, werden zunächst von den Eigentümern getragen, welche diese aber zumindest zum Teil über die Betriebskosten auf die Mieter/Privathaushalte umlegen können. (Aus der Begründung zum angenommenen Änderungsentwurf zur BauO Berlin, Quelle: hier)

Brandenburg hat sie schon beschlossen. Berlin hat nachgezogen. Thematisch geht es um die Rauchmelderpflicht in Berlin. In den Datumstagen des Berliner Parlaments vor den Parlamentsferien ist die Sache durchgewunken worden.

Die Rauchmelderpflicht trifft Menschen, die sich in Berlin wohnend in dafür geeigneten Räumlichkeiten aufhalten (Mieter, Wohnungseigentümer).

Im selben Zeitfenster ist der Mindestabstand von Glücksspielstätten zueinander beraten worden. Zufall? Rauchwarnmelder sind keine Glücksspielautomaten, sondern helfen Leben retten.

In den verschiedenen Bundesländern Deutschlands existieren unterschiedliche Rechtsvorschriften. Die Verpflichtung zum Einbau einerseits. Die Verpflichtung zur Wartung und Unterhaltung andererseits. Es geht um die Frage, wer rechtswirksam verpflichtet wird: Der Hauseigentümer? Der Verwalter? Mieter? Wohnungseigentümer?

Wir befassen uns sehr viel mit Wohnungseigentum. Deswegen.

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Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

3120/16: Trend: Bei den Berliner Wasserbetrieben gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen, wenn geschätzt wurde

trendbarometer

Korrekturhilfe zu "Wasseruhr"

Korrekturhilfe zu „Wasseruhr“

Dass beim Berliner Wasser alles klar sei, behauptet momentan niemand. Im Gegenteil: Nach einer telefonischen Auskunft bei den Mitarbeitern der Hotline der Berliner Wasserbetriebe heute gibt es derzeit keine richtigen Rechnungen unter folgender Voraussetzung. Hat der Lieferant den Wasserverbrauch am 31.12. unzutreffend geschätzt und erhebt jemand Widerspruch gegen die unrichtige Schätzung, so reichte es bislang aus, den korrigierten Zählerstand per 31.12. mitzuteilen. Das ließe sich bei guter Programmierung der Webcenter-Kundenschnittstelle sicherlich unproblematisch per Kundeneingabe realisieren. Das geht aber nicht. Ist so nicht vorgesehen.

Hier ist das System ungut programmiert. Der Kunde, der am 18.05. im Zuge einer Jahresabrechnung des Hauses den berichtigten Stand einzugeben gedenkt, wird zurückgewiesen. Ein so lange zurückliegender richtiger Zählerstand ist unzulässig. Dazu bedarf es eines Briefs oder einer elektronischen Nachricht per Email.

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Blumenstrauß (DSC06101)

3117/16: Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..

Schatten seiner selbst (DSC06030)

Schatten seiner selbst (DSC06030)

„Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.“ (Robert Gernhardt) – Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.

Mutter, der Mann mit dem Koks war da.

Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.

Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly – In A Gadda da Vida – und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot

Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.

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Das schreit nach einer Lösung!

3070/15: Positionen: Der Schrei aus der Stille der Nacht

Alltag

Das schreit nach einer Lösung!

Das schreit nach einer Lösung!

Guten Tag, Herr Maier-Vorfelder, (* Name geändert)
es gibt Trouble mit dem Mieter Ihrer Wohnung (Name unbekannt). Dieser macht regelmäßig seit Wochen Krach. Er schreit regelmäßig gegen 2 – 4 Uhr nachts über längeren Zeitraum. Was andere Leute im Haus über diesen Mieter sagen, geht mich nichts an. Aber eine Art „Verbot zu schreien“ dürfte mietvertragl. erfolgreich abgemahnt werden können. Bitte informieren Sie mich kurz, eventuell überlegen Sie doch mal einen angekündigten Besuch bei dem Mieter? Sich mal ein Bild machen, ob der Mann ein ernsthaftes Problem, von dem wir nichts ahnen. Informieren Sie mich? #Tagespost

3064/15: Positionen: Die Eichamtsprozessionsspinner, das neue Meldewesen für eichartige Geräte und die Zukunft Europas

Positionen

Warnhinweis Eichenprozessionsspinner

Warnhinweis Eichenprozessionsspinner

Geräteart Wasserzähler
Hersteller Wehrle / Messwerk
Typbezeichnung APK + UPK
Jahr der Kennzeichnung 2015
Messgeräteliste vorhanden ja
Anzeigepflicht nach § 32 Mess- und Eichgesetz (MessEG) – Bestätigung

(Email an Hausverwaltung)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bestätigen Ihnen, dass Sie, wie vom Gesetzgeber gefordert, die Verwendung eines neuen bzw. erneuerten Messgerätes / Messgeräteart nach § 32 Abs. 1 Abs. 2 MessEG*) angezeigt haben.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
die Eichbehörden der Länder

Fundstellen der Rechtsvorschriften:
*) Gesetz über das Inverkehrbringen und die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt, ihre Verwendung und Eichung sowie über Fertigpackungen (Mess- und Eichgesetz – MessEG) vom 25.07.2013 (BGBl. I S. 2722)

Schöne, neue Welt! – Wir merken schon: Der Eichamtsprozessionsspinner dräut wieder. Wobei es dieses Wort erst seit gerade eben gibt. Google wird es verbreiten. Gegenmaßnahmen? Weit gefehlt, hier gibt es nichts entgegen zu setzen. Die Sache ist beschlossen und wird daher für richtig gehalten, europaweit.

Noch ist der Batterientausch am Zeiteichgerät (Uhr) nicht anzeigepflichtig.

#Spackensuada pdf Formulare

3044/15: Positionen: Was sind das eigentlich für Menschen? Eine #Spackensuada

#Spackensuada pdf Formulare

Kennwortschutz

Was sind das eigentlich für Menschen in Firmen und Behörden, die eFormulare zum Ausfüllen als ‚pdf‘ bereit stellen, die Benutzung derselben jedoch als „schreibgeschützt“ mit Kennwortschutz anlegen, damit man sie nicht ändern
kann?

Wie sehen eigentlich Spacken aus? Das Wort geistert herum und niemand hat eine genaue Vorstellung vom Antlitz des Dämlichen. Indes eine Spackensuada vom Zaune zu brechen, böte sich an: Erstens gibt es das Wort so gar nicht. Damit werden wir wortschöpferisch tätig. Googles neue Aufgaben: Das Wort hat Berechtigung. Eine Suada auf Spacken vom Zaune zu brechen, die Formulare anfertigen, die Benutzer nicht benutzen dürfen, ohne von der neuen Welt (digital) in Analogie (Ausdrucken, Ausfüllen, Unterschreiben) des zwanzigsten Jahrhunderts (und früher) zurück zu lustwandeln, dann den Vordruck wieder einzuscannen und ihn erneut digital loszusenden. Damit er als nächstes gleich als unzulässig abgelehnt wird. Das ist doch irre.

Die sich das ausdenken, als Spacken zu bezeichnen? Oder einfach nur als Hirnis? Oder aber als ganz besonders gewissenhafte Reichsbedenkenträger…. Das überlassen wir dem Leser, sich dazu eine eigene Meinung zu bilden.