625-10 – Foto des Tages: Miriam W. aus Berlin hat den Entwurf eines Hausaufgabengutscheins vorgestellt #Krakel

Paul, die Krake "Das Orakel von Krakel"

Ich muss gestehen, ich kannte bis heute diesen Kraken Paul überhaupt nicht.

Ich bin auch, was den Fußball angeht, gänzlich untalentiert und habe die Fußball-WM nicht einmal vollständig verfolgt. Was die Finalspiele angeht, machte ich eine Ausnahme und überlebe diese Spiele, ohne wie andere Bierflaschen Richtung Fernseher zu werfen.

Dass nun eine Krake aus Deutschland sogar Weltruhm erlangte, war infolgedessen aber komplett an mir vorbei gegangen. Wahrscheinlich ist ein solcher Lärm nichts für meine Wahrnehmung oder ich huldige dem männlichen Prinzip: Ohren auf Durchzug stellen!

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623-10 – Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht: Endlich zieht die türkische Familie aus! Eine neue Epoche wird anbrechen!

Banner "und dann war da noch"

Warnhinweis Eichenprozessionsspinner

 …der Eichenprozessionsspinner, an den jetzt keiner mehr denkt….und der Echte Hausschwamm, der jetzt gern besonders aktiv ist….und…

…die türkische Familie, die seit mehr als zwanzig Jahren in dem Haus in Berlin-Kreuzberg wohnte und jetzt aufgrund eines gerichtlich abgeschlossenen Räumungsvergleichs auszieht zum 31.10.2010. 

Die Sache werde ich nur kurz erzählen:

Der türkische Mieter hat immer, auch schon dem Voreigentümer gegenüber, stets nur JA gesagt. Gemeint hat er immer NEIN. Die Haltung des Mieters ist historisch so belegt, aktenkundig und genau so spinnwebern, wie der Mietvertrag von „anno zwirn“, sagen wir 1983. Der alte Eigentümer der Wohnung hat irgendwann vollkommen entnervt aufgegeben, mit dem Mann auch nur zu reden. Zeitverschwendung. Möglichst immer über Rechtsanwälte.

Hat die Wohnung wegverkauft! Dass dieser Mieter da drin ist, hat den Kaufpreis sehr gesenkt: umfassende Informationspflicht! Die ganze Wohnung hatte bei über 100 m² in guter, begehrter Kreuzberglage immer noch einen Mietzins von warm 450,- €. Man kann sagen, das ist schön für den Mieter. Auskömmlich ist das nicht, Vermieter müssen Wohnungen auch irgendwie bewirtschaften. Also, wer wirtschaftlich denken kann…., na ja, dieser Mieter jedenfalls nicht, zumindest nicht für andere als sich selbst.

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622-10 – Alltag: Der Anruf des Tages „a little job of horrors“ #Hausverwaltung

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

Sie:

Rrrrasscchhhhellll kkkkrrrruuuummmpppelll rrrrhhhh…..ich habe da mal eine Frage…krrrccchhhhhh: Stellen sie auch Wohnberechtigungsscheine aus?

Er:

Nein!

Sie:

Ach so, danke!   Krrrkkssss…..aufgelegt!

Übrigens: Wir sollten auch schon Babyschwimmen, Rückenmassagen und gynäkologische Eingriffe vereinbaren! Haben wir aber nicht! Wohnberechtigungsscheine haben wir noch nie bearbeitet! Das war heute das erste Mal! Glücklich ist, wer vergisst, dass es nicht zu ändern ist!

621-10 – Kulturecke: Rache – „Nieder mit IT“ (Pigor) #Lied des Tages

Mein geliebter ATARI…..! Wer nicht ausdruckt, guckt in die Röhre…! Ihr Nachfolgemodelle, fahrt zur Hölle! (Textauszug)

Pigor hat sich Gedanken gemacht über den Sinn und Unsinn von IT. Das Ergebnis ist überraschend.

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620-10 – Kommunikation: Von guten und schlechten Anrufern, alten Menschen und Gewitterziegen!

 Als behindert gelten solche Mieter, deren Bewegungsfreiheit erheblichen oder dauerhaften Einschränkungen unterliegt. Gemeint sind damit nicht nur Einschränkungen aufgrund einer anerkannten Schwerbehinderung, sondern auch solche, die auf altersbedingten Behinderungen beruhen. (Internetratgeber Recht, Link am Ende des Artikels)

Es ist ein Vormittag. Montagvormittag. Herr Lemke (* geändert) aus Lichtenrade ruft an. Er ist 93 Jahre alt. Vor Wochen bat er telefonisch um eine Einbauerlaubnis als Mieter. Er möchte anstatt der Badewanne eine Dusche einbauen, zu ebener Erde, weil er in die Wanne nicht mehr reinkommt. Seine Frau ist auch schon 90. Ich hatte gesagt, dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Ich dürfte es aber nicht entscheiden, das sei eine Frage, die müsse er seinem Vermieter (dem Wohnungseigentümer) stellen. Das hat er schon, sagt er, der hätte ihn an mich verwiesen. Problematisch sei, da müsse ein Deckendurchbruch gemacht werden in den Keller.

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618-10 – Historische Irrtümer: Die Kopftuchmädchen waren 1911 in Kanada bereits gang und gäbe. #Migranten

Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada
Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada
Skurril: Ideen verwirklichen

Womit aus aktuellen Anlass doch schon einiges gesagt ist, oder? Das Foto hat uns jemand zur Verfügung gestellt, der in einem ausländischen Blog über die Frage der aktuellen Sarrazin-Veröffentlichung publiziert. Das Bild erscheint z.B. in einem französisch-sprachigen Artikel über die Geschichte von Kanada in der Wikipedia. Viel mehr möchte man beim Betrachten dieses Bildes eigentlich gar nicht sagen. Es spricht für sich.