990-11 – Historie: Die „Senatsreserve“ ist und bleibt u.a. Dosenfleisch, nun aus Neuruppin, das war früher schlicht undenkbar!

Senatsreserve, jetzt aus Neuruppin!
Senatsreserve, jetzt aus Neuruppin!

Manchmal führt Nachdenken zu Ergebnissen, manchmal ist auch Kommissar Zufall im Spiel. Der Frage „Was macht eigentlich die Senatsreserve heute?“ bin ich verschiedentlich und ohne jedes Ergebnis nachgegangen. Bis mich Kommissar Zufall in Heiligenhafen (Ost-Holstein, Ostsee) in einen Supermarkt führte. Ich schickte mich an, einen Segeltörn zu bevorraten und da stand sie dann plötzlich: die Fleisch gewordene Lust meiner Kindheitserinnerungen!

Das waren noch Zeiten: Als Kinder aßen wir die, wenn der Senat seine Bestände verkloppte. Ziemlich gern. Die Westberliner Bevölkerung wurde gegen eine drohende Wiederholung der Berlin-Blockade eingedeckt. Wikipedia verzeichnet dazu alle erhältlichen, guten Informationen. Wir fügen nur das Dosenfleisch hinzu. Heute kommt es aus Neuruppin, sozusagen vom damaligen östlichen Klassenfeind (für Nicht-Ironiker: Scherz!). Aber das ist Geschichte und möglicherweise ist das Unternehmen ja nur dort hingezogen, weil…..(bitte selbst recherchieren)…

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989-11 – Bücher: Christian von Ditfurth´s fiktiver Roman „Der 21. Juli“ erscheint als Neuausgabe im Geest-Verlag

Buchbesprechung

Lea Rosh, Fernsehjournalistin mit Vergangenheit (hier), titelte einmal

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland! (#Todesfuge: Das hatte Paul Celan mal geschrieben und sie griff es, fatal, wie es nun mal ist, auf, wurde dafür berühmt, gelobt, aber auch geschmäht und beleidigt! Allerdings: Der Titel war „eine Faust aufs Auge“!)

und weckte mit einer provokanten Titulierung fulminantes Interesse: ihr ging es um die Aufarbeitung des Holocaust und die Systematik des Bösen. Ich traf Lea Rosh einst am Flughafen und stellte ihr diese blöde Frage: „Sind Sie nicht…?“ Und als sie bejahte, sagte ich ihr: „Ich bewundere Sie und Ihre Arbeit, Ihren Mut und Ihre Gottesgabe, dem Tod als einem Meister aus Deutschland einen solchen Titel zu geben“. Wenn er auch nur „entliehen“ wäre. Sie winkte erfreut, aber bescheiden ab. Wenn wir nun sagen, „Die Vergangenheit ist eine Last aus Deutschland“, so beschreiben wir damit -leider- den Seelenzustand nachwachsender Generationen bzw. das „deutsche Gefühl jüngerer Generationen“. Man wird älter, das ist normal. Man wächst mit seinen Aufgaben. Auch das ist normal. Aber dass die Aufgabe einen fast umbringt, das ist keineswegs normal. Apropos umbringt: Christian von Ditfurth, Berlin-Kreuzberg, hat eine Neuausgabe seines Romans „Der 21. Juli“ (im Geest-Verlag) angekündigt.

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988-11 – News: Ein bisschen Abenteuer soll dabei sein: Mit Isomatten gen Amerika…“Dans le dunkle c´est bon munkle“

Isomattenumzug (© BILD Zeitung)
Isomattenumzug (© BILD Zeitung)

Der Faktor Abenteuer Guttenberg: Dans le dunkle c´est bon munkle….(Im Dunkeln ist gut Munkeln, alte deutsche Redensart) – und …auf der Isomatte erst recht!

…hat die BILD-Zeitung als neues deutsches Abenteuer politikverdrossener Jungstars ausgemacht und interviewte die vormalige First Lady Stephanie zu Guttenberg über ihre aktuellen Umzugspläne gen Amerika.

Und sie hat gelernt: „Was ich wirklich, wirklich gern mitnehmen würde, sind: Wurscht, Brot und Bier aus Oberfranken. Aber dann hab ich gelernt, dass man einfach keine Lebensmittel einführen darf. Aber das, was ich am liebsten habe, ist eh dabei: mein Mann und meine Kinder.“ Das ganze Interview ist verlinkt.

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987-11 – News: Was Spammer für einen Mist schreiben, Autozündler nicht bestraft werden und Engagement Routine widerspricht

Eintrag aus der Kommentar-Funktion dieser Website vom Sonntag:

(Zitat)

Hallo :) dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum ist , lassen awesome place Sie mich Ihnen sagen !rnIch kam hier vor ein paar Minuten auf dem Forum, und ich tue mein 1rst Post an mir selbst , das Forum Benutzer einzuführen, stieß ich auf dieses Forum, um die meisten Themen , die hier anwesend sind, zu diskutieren.rnAls mir mein Name ist Alice , ich war auf Bristol geboren und jetzt tut erasmus am anderen Ort zu dem Zeitpunkt auf Physik , so dass ich Abschluss bekommen kann.

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986-11 – Polaroid des Tages: Am Balkongeländer rostet es, wieder! Rost schläft nie! #Foto des Tages

Polaroid des Tages: "Das Balkongeländer"
Polaroid des Tages: „Das Balkongeländer“

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Neil Young – Hey Hey, My My LIVE aus dem Album „Rust Never Sleeps“ (via Youtube)  

Rust Never Sleeps ist der Titel eines Albums sowie eines zur gleichen Zeit aufgenommenen Konzertfilms von Neil Young und Crazy Horse. (Wikipedia-Eintrag hier) – Dass Rost nie schläft, ist hierdurch praktisch weltweit bekannt geworden. Zur Sicherheit übersetzen hier.

Womit der Bewohner zweifelsohne Recht hat. Die ausführende Firma muss hin. Sie erklärt sich ohne Umschweife dazu bereit. Sie rufen den Bewohner an und vereinbaren einen Termin: Sollte wider Erwarten die Mängelbehauptung zutreffen, so sagen sie, werden sie das neu machen. Hoffentlich besser.

 

985-11 – Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale

Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen

Es ist richtig, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist „holzfreies Papier“ hart und nicht „alt wie ein Baum“. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon seit Jahren dumm rum. Eigentlich ist es ein ansehnliches, schönes Stück, aber es wächst. Flachwurzler oder Tiefwurzler? Keine Ahnung.

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984-11 – Bücher: Zwei Neuerscheinungen: Charlotte Roche „Schoßgebete“ und „Weltende“ mit verbotenen Fotos von Detlef Matthes!

Buchbesprechung

Charlotte Roche war mal ein Teenidol als bekannte TV-Moderatorin und hat zuletzt viele, viele Bücher namens „Feuchtgebiete“ (welt online, 15.02.08, hier) verkauft. Das war auch als Hörbuch zu haben und schwere Kost: in Bus, U- und S-Bahn sitzend, Kaugummi kauend mit Ohrstöpseln so Sachen anhören, die von Analfissuren handeln oder vom eigenen Lusterleben. Das Thema eigener „Feuchtgebiete“ war bis dahin noch von niemanden auf ähnliche Art und Weise „verarbeitet“ worden. Im Nachhinein und etwa 2 Millionen verkaufte Exemplare später, übersetzt in ca. 24 Sprachen, ist das Interesse an ihrem neuen Werk namens „Schoßgebete“ groß.

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983-11 – Der/die VorleserIn: Neuer Wettbewerb im Vorlesen schwieriger Texte gestartet, Gewinner bekommt kleine Anerkennung!

Banner VorleserIn-Wettbewerb
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Ein Mensch durchstreift das Gelände der Kulturbrauerei und sieht alles in Farben, die Erinnerungen in ihm wecken! Nein, er hatte nichts zu sich genommen!

Tja, es wird immer gesagt, wir lesen alle zu wenig. Stimmt das? – Wir haben mal einen wirklich nicht ganz leicht zu lesenden Text geschrieben und loben hiermit einen „freiwilligen“ Wettbewerb begnadeter Vorleser und Vorleserinnen aus. Ob man dabei in der Wadebanne sitzt und sich den Rücken schrubbt? Vielleicht besser nicht. Das Ganze soll man aufnehmen und als Audiodatei an uns einsenden. Der Text ist verlinkt, die Website ist ein Fotoblog des Büro Gotthal in Berlin und die Fotos des entsprechenden Artikels wurden neulich in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg aufgenommen. Mit ganz überraschenden Ergebnissen, was die textliche Nachlese des Gesehenen betrifft, oder?

Der Text selbst ist sicherlich nicht ganz ernst zu nehmen.

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982-11 – Hausordnung: Im deutschen Verbotsschilderwald sind Skurrilitäten keineswegs selten! #One Way Wind

Und die Lieder singen weiter
vom Frieden auf der Welt.
Und der Wind ist ihr Begleiter
unterm weiten Himmelszelt.
Ja wir hören immer wieder
und es klingt so wunderbar,
wenn die Menschen sich nur lieben
werden Märchen einmal wahr.

One Way Wind, The Cats, 1973

Ja, man kann alles ordentlich beschriften. Das geht. Kein Problem.

Wir kennen Mehrfamilienhäuser, in denen alle 5 m irgendein Hinweis, eine freundliche Belehrung und/oder ein Warnhinweis für „mehr korrektes Verhalten“ der Hausbewohner angebracht ist. Schon vor einiger Zeit haben wir uns in Berlin-Kreuzberg in einem „nicht von uns verwalteten“ Treppenhaus darüber beölt, dort steht: „Fahrräder abstellen verboten!“ Direkt dort, wo die Fahrräder immer stehen. Mit Vehemenz und trotz alledem. Nun streunerten wir wieder durch die Gegend dort und gelangten noch einmal dorthin, wo wir schon waren.

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981-11 – Report: Instandhaltung: Das Fallrohr ist rausgerutscht, es droht Ungemach! #Foto des Tages

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Wenn´s „volles Rohr schifft“, meint der Norddeutsche, es plattert und plattert, nu kugge! Niemand käme hier auf die Idee, es regnete Katzen und Hunde, wie die Briten meinen. #Redensarten-Index

Wenn´s von oben „schietert“ (norddeutsch für „regnet“ und auch weitere Naturerlebnisse, die von Vögeln ausgehen), gibt das Ärger. Es drohen Wasserschäden. Und genau das ist der Fall am Vorderhaus des Mehrfamilienhauses in Berlin-Wedding. Das Foto ist eindeutig, das weitere erklärt die Lage der Leckage am Haus.

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