1000-11 – Lyrik: Die Rohrverstopfung #Unverblümte Textlilien

Rohrverstopfung
(Berlin-Lichtenrade) – 23.08.11

Dass „der Scheißdreck hier über die Wupper geschwuppert,“
sagt Frau Prinz aus Lichtenrade gerade.
Dem im Hause gastierenden Heizungs-Monteur war das viel zu schwör.
Er rief schnell zur zusätzlichen Handwerkerparade.

Ein Rohrleistungsgefräse mit vielen, unendlichen Metern,
unheimlich Gewese, Frau Prinz nur am Zetern.
Der Scheißdreck ist weg,
zurück blieb von allem nur ein bräunlicher Fleck.

Herr Fräse rät es und sein vieles Gewese
Meter um Meter, war doch vom Erfolge gekrönt.
Frau Prinz hat gepetert,
Die Rechnung vom Fräsen las sich nicht sehr erlesen,
und übrigens überwiegend bräunlich getönt,
Frau Prinz nahm zum Abschluß nen Besen.
Sie hat nach dem Duschen ihr Haupthaar gefönt.

(aus: Unverblümte Textlilien – Gebrauchs- und Alltagsprosa, © 2011)

998-11 – Personen: Michael T. Glaser erzählt von „Weinbrandt-Willy“ Brandt, Franz Josef Strauß und lauter Schnurren #Kneipe

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Das kann doch unseren Willy nicht erschüttern: Willy Brandt im Statement!  (via Youtube)

Diese Person des öffentlichen Lebens habe ich gestern in einer Berliner Eckkneipe in Berlin-Wilmersdorf, Blissestr., aufgenommen. Sie war eingedenk ihrer Popularität auf mein Nachfragen hin mit einer Veröffentlichung einverstanden. Politik muss ja bekanntlich Gehör bekommen. Aus aktuellem Anlass zum Berliner Wahlkampf hier der passende Wal: Der Titan der Berliner Bürgermeister: Willy Brandt!

Früher war Michael T. Glaser, der von sich sagt, er habe eine führende „6“ im eigenen Lebensalter, von Beruf Kaufmann. „Ich war immer Vertriebler“, sagt er, und so ist es noch heute. Jetzt verkauft er ein System namens „Hausnotruf“. Das ist ein Gerät so ähnlich wie ein Anrufbeantworter. Es hat einen roten Buzzer! Da draufkloppen, wenn Not am Mann ist und es baut sich eine Verbindung zur Störungszentrale auf. Für monatlich 24,36 € gibt es das Gerät. Es hilft alten Menschen, die allein sind. Gute Idee: bisschen Sicherheit, Lücken schließen, Hilflosigkeitslücken!

Ansonsten erinnert sich Michael T. Glaser auch gern an „Weinbrand-Willy“, wie er im berolinesken Jargon der Lästermäuler gern genannt wurde: den unsterblich gewordenen Mythenmann und Berliner Bürgermeister, späteren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt.

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997-11 – Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!

Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, ist  Montagnacht, am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche gestorben. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. (Website diogenes-Verlag hier)

Der Diogenes Verlag teilt das auf seiner Website mit.

Loriot ist tot, wie schmerzlich. Ein großartiger Mensch, ein Herzensbrecher, Held, Satiriker, Kritiker spießbürgerlicher Normen und rundherum ein Vorbild. Wie oft in meinem Leben wünschte ich mir, eine Sache ähnlich der Herangehensweise von dir, Loriot, zu antichambrieren, um sie der Lächerlichkeit preis zu geben und den Nachweis zu führen, dass die Welt vollkommen irre geworden ist? Oder war sie eigentlich schon immer?

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996-11 – Schilder: Tierhalter setzen immer eigene Prioritäten, manche Schilder gibt´s nicht vorgedruckt! #Cats

Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf
Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf

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Angelika Milster im Katzenkostüm ‚Erinnerung‘ ZDF-Hitparade 1984 (via Youtube)

Nach einem Ausflug in die Welt des Kabaretts am Düsseldorfer Kom(m)ödchen spielt sie dann 1983 die Rolle, die ihr Leben nachhaltig verändert: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs „Cats“ in Wien übernimmt sie den Part der Grizabella. „Erinnerung“ wird zu ihrem Erkennungslied und macht Angelika Milster zum Musicalstar Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. (Biografie, Angelika Milster, Homepage, Link unten)

Also, wie gesagt, nicht „flach auf den Boden legen“ und „Hilfe vom Hundehalter abwarten“, sondern Hunde bitte weg. Schildunikat, vermutlich, gesehen in Berlin-Zehlendorf: Oder kennt jemand das als vorgedrucktes Schild? Worüber die Leute sich bei google+ mit Abstand am meisten hin- und herposten, hat Sascha Lobo neulich veröffentlicht: über Katzen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass nun unsere Zugriffszahlen mit Sicherheit explodieren werden. Oder? Sex sells? So´nen Quatsch: „Cat sells“! Miau!

 Weblotse

995-11 – FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz & Inge – seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages

Ein schneller Schluck bei Heinz & Inge, Berlin-Mitte
Ein schneller Schluck bei Heinz & Inge, Berlin-Mitte

Der perfekte Laden um Bier zu trinken! Manchmal stinken die Klos 🙁 (Usermeinung von XzuXzu auf qype, Link unten)

Endlich Schluss mit den hartnäckigen „Gerüchen“ um das „Kneipensterben“, „Rauchverbot“ und alle anderen mäandernden Meinungen. In Berlin-Mitte ist „seit 1983“ ein gastronomisches Ausnahmepärchen am Start: Heinz & Inge bieten einen „schnellen Schluck“ an, und das nun schon seit so vielen Jahren, wie die Beschriftung des Schaufensters insgesamt gesehen beweist. Niemand hat beim Vorbeiflanieren Leichengeruch bemerkt und es heißt auch nicht umgekehrt: „Das schnellste aller Dinge ein schöner Schluck bei Heinz & Inge“.  Eventuell ist es ja „das längste aller stadtbekannten Dinge“, das am längsten Währende, ein Schluck auf die Ewigkeit. Rülps.

Weblotse

994-11 – Netzfundstück: Zu tagesaktuellen Fragen, das eigene Auto betreffend. #Strategien #Foto des Tages

Ich will mein Auto nicht verkaufen!
Ich will mein Auto nicht verkaufen!

Guter Rat, das ist net teyer! Autoverkauf: Frag Lorenz Meyer! #Rüttelreime

Apropos: Guter Rat ist nicht teuer. Wolle Auto verkaufe?

Weblotse

993-11 – Linktipp: Das ist doch mal ne gute Sache: Angela Merkel darum bitten, die Überfischung der Meere zu stoppen! #Fische

Mehr Fisch essen....

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 Aquabella – Fisch im Wasser (a cappella) – Original: Nina Hagen (via Youtube)

Was die Fischerei angeht, so können wir uns nur dringend wünschen, dass Fische, Krebse, Krabben und anderes Meeresgetier hoffentlich bald nicht mehr „unter menschlichen Bedingungen“ aufzuwachsen beabsichtigen. Denn das wäre wohl ihr sicherer Tod! Wir müssen für die maritime Weltbevölkerung „ein paar Blasen blubbern“ lassen. Küstenfischer bekommen bald alle „FISCH4“, das ist das maritime Gegenstück zum Lebensunterhalt „HARTZIV“. Einerseits. Andererseits können wir unsere Eingangsempfehlung, mehr Fisch zu essen, guten Gewissens kaum noch empfehlen! Denn: (Zitat) „die europäischen Meere steuern auf eine Katastrophe zu. Die Mehrheit der Fischbestände ist überfischt. Wir subventionieren die fischvernichtenden industriellen Fischereiboote und einfache traditionelle Fischer können ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Wenn sich nicht bald etwas ändert, werden unsere Kinder den Fisch nur noch aus Geschichtsbüchern kennen.“ (Ende Zitat, Link zur Erklärung hier)

Auch wenn Fisch ohne jeden Zweifel, gesund aufgewachsen vorausgesetzt, nur positive Ernährungs-Rahmeneckdaten bildet, könnte er bald der Vergangenheit angehören. Da wir uns jüngst an der Ostsee aufhielten und „die trübe Brühe“, durchsetzt mit Algenteppichen, Menschenmüll und stinkendem Hafenbecken (in Dänemark)  Eindruck hinterließ, waren wir umso erfreuter, heute eine Website „zu fischen“, die Angela Merkel an „Lohn & Brot“ von Küstenfischern, traditionellen Fangmethoden und einst gegebene Versprechen erinnert. Nun, Schnitt, Berlin, Weigandufer: Meine Damen und Herren, es geht auch anders! Vollkommen bedenkenlose Binnenfischerei listet zum Zwecke der Beweisführung das kurzweilige, lustige und spannende Projekt „notes of berlin“ auf der Fotoblog-Website auf.

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992-11 – Report: Methusalem-Kompott: Wie Trickdiebe vorgehen und alte Menschen ausnützen #Polizeiticker

Banner Methusalem-Kompott!

Praxistipp: Man kann diesen Text bspw. ausdrucken und im Treppenhaus als „Sichtaushang“ aushängen! Vielleicht gibt er ja den Bewohnern zu denken und informiert sie in praxisgerechter Art und Weise darüber, was man besser machen kann. Bzw. was uns allen lieber nicht passieren möchte….

Vorkommnisse der letzten Tage erregen auch unsere Aufmerksamkeit. Es geht um „Trickdiebe“ bzw. „Trickdiebinnen“, einiges davon lässt sich aus dem Polizeiticker Berlin herauslesen. Dass auch in unseren Verwaltungsobjekten, so wie in Berlin-Wilmersdorf, dieser Tage Trickdiebinnen ein- und ausgehen, können wir zwar noch nicht mit letzter Gewissheit sagen, könnte sich aber herausstellen. Betroffen sind in der Regel „alte Menschen“, also Menschen, die angesichts ihrer eigenen körperlichen Verfassung nur schwer durchschauen, wie ihnen geschieht. Teils gehen die Trickdiebe auch recht gewitzt vor, wie die Meldungen im Wortlaut zeigen. Aus gegebenem Anlass bilden wir auszugsweise ein paar Meldungen der Polizei Berlin ab und weisen hierauf ausdrücklich hin.

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991-11 – Report: Instandhaltung: Es stinkt im Bad, wir lesen eine Explosionszeichnung und unterscheiden Sonder- & Gemeinschaftseigentum!

Banner Report: Instandhaltung

Die Qualität des „googlens“ (Rechtschreibung nicht überprüft) in Bezug auf Fachfragen zum Bereich Wohnungseigentumsrecht ist von fragwürdiger Qualität, wie das auch für gebrauchte Autos, Waschmaschinen, Saftpressen und das Mietrecht gilt. Eine Vielzahl von Antworten auf eine Suchanfrage bedeutet noch nicht, dass man die richtige Antwort bekommt. Eher bekommt man ganze Sammelsurien verschiedener, vollkommen subjektiver Meinungen von „Autoren“, deren Qualität im Übrigen häufig „unter aller Sau“ ist. Problematisch: Man erkennt den Wissenshintergrund von „Alleswissern“ häufig nicht. Dies hat der internetaffine, belesene Mensch klug mit zu bedenken. Wie auch beim Thema „Badlüftungen“

In Berlin-Wilmersdorf stinkt es im innenliegenden Bad des Mieters. Es ist der, der gern schreibt, manchmal auch nachts, ein bisschen poesieartig und dann verschickt er die Poesie elektronisch an seinen Vermieter. Der schickt uns dessen Poesie und „Nachtgedanken“ dann mal zu, bis wir uns das schließlich verbitten und darauf verweisen, dass wir nicht beauftragt sind, den Mieter zu verwalten. Sind wir nämlich tatsächlich nicht. Der Vermieter ist Wohnungseigentümer und will Zusatzkosten für eine entgeltpflichtige Zusatz-Dienstleistung namens „Sondereigentumsverwaltung“ einsparen. Und doch uns klären lassen, was der Mieter anficht. Dass es jetzt im innenliegenden Bad stinkt, erfahren wir folglich erst zu einem späteren Zeitpunkt, am Tag der Versammlung der Wohnungseigentümer.

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