Und merke: Es ist nicht link gemeint, wenn wir am Ende des Artikels zu einem großartigen Künstler verlinken, der tolle, aussagekräftige und intensive Songs unters Volk streut. Es ist der „Gang der Gerechten“! Denn verdient ist verdient!
Hach, das haben wir ja geschickt abgepasst. Wenn es denn Oktober wird, verändert sich unsere Umwelt. Sie wird bunter. Herbst.
Und wenn es dann November wird, passiert weiteres. Zu viel, um das hier in wenige Worte angemessen zu kleiden.
Frizz Feick hat es getan: er ist ein gefühlvoller, mitreißender Sänger/Interpret und kommt aus Bückeburg. Dort hält er auch Esel „auf dem Lande“. Wir aus Berlin halten uns keine. Manchmal sind wir selbst welche. Das allerdings ist eine vorschnelle Beurteilung aus einer künstlich überhöhten Position. Esel sind liebenswerte Geschöpfe. Sie verdienen unseren Spott nicht.
Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)
Was ist am Webzwonull denn zweifelsohne schöne? Doch nicht dit posten in der facebook-Szene. (Abwandlung von Otto Waalkes Büttenrede auf´s Kalbfleisch)
Soeben erschienen und soeben eingetroffen: Christian Heller hat im Münchner Verlag C.H. Beck das Buch „POST-PRIVACY“ – Prima leben ohne Privatsphäre veröffentlicht. Man kann die Druckerschwärze noch riechen. Ob das Buch auch als iBook downloadbar ist, haben wir aus Gründen alter Gewohnheit noch nicht recherchiert. Fest steht aber schon jetzt, dass mit der Veröffentlichung dieses „Ratgebers“ dem Autor eine zumal im gediegenen Verlags-Ambiente eines der ganz renommierten, deutschen Rechtsverlage „großer Wurf“ gelungen ist.
[iframe_youtube video=“DbfQU5X2UKk“] Charles Aznavour: Du läßt Dich gehn (via Youtube)
Sich geh´n lassen: Ein Beziehungskiller!
Der Beschwerdeführer Charles Aznavour ist männlich und sein Lied schon etwas älter. Es ist aus einer anderen Zeit. Ja, so ist das: sie lässt sich gehen, er beschwert sich darüber. Und irgendwann lässt er sie gehen, so wie man in einer Beziehung jemand anderes ziehen lässt, weil man zu viel an ihm auszusetzen hat. Ob die Gründe hier wohlweislich zutreffen, das ist eine ganz andere Geschichte. Es ist eher eine gefühlvoll angemeldete Stimmungslage. Ein Bericht zur Lage der Beziehung.
Das Lied ist berühmt geworden, ein zeitloser Klassiker. Da kommen die „Toten Hosen“ nicht an das Original ran, auch wenn es lustig ist, wie sie den Klassiker interpretiert haben. Aber wer braucht schon verzerrte E-Gitarren, um das Stück zu fühlen. Es ist doch eher störend, wenn die Gitarren bratzen! So als hätte niemals ein Stück Musik seine Berechtigung, wenn es nicht binnen weniger Songstruktur-Minuten in etwas Ätzendes umkippt. Nö, so war das von Charles Aznavour nicht gedacht. Das ist (zum Beweis) verlinkt.
Es ist ein Glücksfall und gerade nicht Pech, wenn sich in Wohnanlagen Eigentümer bereiterklären, freiwillig und ehrenamtlich das Gemeinschaftseigentum zu hegen und zu pflegen. Es ist demzufolge auch mindestens ein Gebot der Höflichkeit, einem solchen Kundenkreis gegenüber, besonders offene Ohren zu haben und diesen Menschen -aus Dankbarkeit für ihren Einsatz- genauer zuzuhören, wenn sie Vorschläge haben, die man nüchtern und auch aus distanziertem Blick als „für das Allgemeinwohl“ förderliche, konstruktive Verbesserungen anzusehen hat.
Unser Gespräch ist kurz, sachlich und ergebnisorientiert. Frau Vierer (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf hat ein Konzept entwickelt. Dazu hat sie eine hölzerne Tulpe an ihr Klingelbrett geheftet. Denn sie hat den Vorsitz geführt, oder besser: sie hat die Gruppe irgendwie angeleitet. Die Gruppe, das ist die „Tulpentruppe“ der Wohnanlage. Das Konzept ist fertig. Der Verwaltungsbeirat hat sich schon dazu geäußert. Gegenüber dem Verwalter. Nicht gegenüber Frau Vierer. Das ist der Sinn des heutige Gesprächs: Der Verwalter hat sich das durchgelesen, was die Tulpentruppe zur künftigen Pflege der Vorgärten ausgeheckt hat.
Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ganz vielen Faktoren ab. U.a. auch von einem guten Hausverwalter. Aber nicht nur. Heute ist ein besonderer Tag: Unsere Bundeskanzlerin wird heute vermutlich sagen, dass sie sich freut. Muammar al Gaddafi soll tot sein. Einen Nachruf kriegt der hier nicht. Nicht hier.
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Weihnachten bringt es schöne Geschenke, es duftet nach Lebkuchen. Weihnachten, hach, das ist auch ein fest eingeplanter Termin des zur Ruhekommens und der inneren Einkehr, besonders in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Viele schließen ihr Büro, nehmen ein paar Tage Ferien, sind einfach nur gern weg. Auch der Verwalter ist weg. Den „Weihnachtsfrieden“ rettend ist das Büro geschlossen. Im neuen Jahr soll alles viel besser werden.
Das denken sich auch Eigentümer, die ihren bisherigen Verwalter in diesem Jahr wieder rechtzeitig „in die nächstjährige Wüste“ schicken. Dazu ist Zeitmanagement und Obacht erforderlich.
Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als „bekennender Flexitarier“ unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der „Wochentagsvegetarier“. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst herausgefunden hatte: Es gibt keinen Neuschnee. Längst hatten andere die Gruppe, der ich mich künftig zuordnen mochte, als „Flexitarier“ bezeichnet. Gut, das unterschreibe ich, bis auf weiteres und niemals gleich für immer. Momentan finde ich die Grundeinstellung, Flexitarier zu sein, äußerst sympathisch, gewinnbringend und im Grunde genommen ein Modell für eine bessere Welt ohne Massentierhaltung. Das erschöpfend zu vertiefen, verzichte ich hier bewusst. So wie auf Fleisch und, Leute, heute ist ein Wochentag im Leben eines Wochentagsvegetariers! Bis man mich davon überzeugt, dass es richtig sei, Tiere in Massen zu halten, sie zu schlachten und täglich große Mengen von ihnen aufzuessen.
Olaf Maske ist ein Berliner Musiker und „Kiez-Unternehmer“. Er verkauft „Kabel und Steckers“ am Bahnhof Westend, wo man ihn seit Jahrzehnten als feste Größe kennt und schätzt.
Ansonsten ist Olaf Maske auch „der vor dem Wind wohnt“. Dort hat er sich Gedanken gemacht über Globalkonsum, Fleisch essen, kurz: wohin das alles führt. Und witzig verpackt. In dem musikalischen Stück „Allein unter Gurken“ fasst Maske viele heiße Eisen an, von denen niemand behaupten kann, sie seien gar nicht existent.
Fleischgenuss steht inzwischen mehr am Pranger. Das Thema ist „up to date“, so ist unsere Wahrnehmung. Der Inhaber der Industriefirma Wiesenhof, „der Hühnerbaron“, geht in die Offensive und stellt sich über PR-Aktionen als Tierliebhaber, liebevoller Familienvater und Hobbykoch dar. Lachen da die Hühner? Nein, sie haben nichts zu lachen.
Einen Ausweg aus was nachdenkliche Menschen Gewissensnot nennen, bietet die Website unverbissen-vegetarisch.de. Wir lesen als Motto dort (Bildunterschrift), unserem Motto (Bildüberschrift) ist das ähnlich. Zweitens deckt es sich mit der Erfahrung: verbissen ist Quatsch, Standpunkte sind wichtig und Paradigmenwechsel. Gewissenhaft, also bewusst Fleisch konsumieren und nur besseres aus zweifelsfreier Herkunft. Und seltener. Gegen täglichen Fleischkonsum. Für die unverbissene Einstellung gibt es den #Linktipp des Tages. Sehr guter Ansatz. Und fragt bitte nicht den Pofalla, das gäbe Ärger.
Ein lokales soziales Netz ist nicht von ganz oben aufsetzbar, sondern müsste von unten, von und mit den Menschen bzw. Interessenten, mit den ansässigen Vereinen und Institutionen, Initiativen und Projekt-Gruppen aufgezogen werden. Es hätte viel in Sachen Internet-Bildung zu leisten und müsste einen quasi-öffentlich rechtlichen Charakter haben: frei vom Streben nach Profit, ohne Wachstumszwang, einzig den Anliegen der Nutzer/innen verpflichtet und an diesen entlang weiter zu entwickeln. (schreibt Claudia Klinger, Link am Ende des Artikels)
Ich muss gestehen, dass mich das weitgehend unverständliche Technik-Geratsche der (mehrheitlichen) Männer in den Weiten des Weh-Weh-Weh traurig stimmt und weder technisch noch inhaltlich erreicht. Zu technikaffin, zu verliebt ins Digitale. Allerdings ist das Akronym „LSD“ längst durch Morphing zu etwas anderem geworden. In der Potsdamer Str. in Berlin-Schöneberg heißt jetzt „LSD“ sinngemäß „Love, Sex & Dreams“, dahinter steckt ein Erotikkaufhaus der billigen Art und Weise.
[iframe_youtube video=“FaDPF1S6HtU“] „Na warte!“ – RIP Vicco von Bülow und Evelyn Hamann
Da ist jemand aufgestiegen in den „Rock´n Roll-Himmel“, da wo Elvis und Buddy Holly schon gemeinsam jammen. Miles Davis spielt mit. Und John Lennon hört zu. Egal: Wie immer es da oben jetzt ist, wird sich der Himmel jetzt verändern. Von den Kindern kennen wir diese Himmelsbeobachtung: Wenn der Himmel sich glutrot färbt, arbeiten die Engel fleißig, especially before Weihnachten. Nein, nichts wird da oben jetzt so bleiben, wie es einstmals war: Steve Jobs ist im Außendienst, da oben und schaut nach, was man besser machen kann. Wie es Loriot über Evelyn Hamann einst sagte: Dieser vorzeitige Himmelsritt, das war nicht abgesprochen. Loriot sagte es über Evelyn Hamann und es gilt auch für Steve Jobs: „Na warte!“ – #Timing
Er hat Computern eine handhabbare Oberfläche gegeben, ein Betriebssystem, das man zwar nicht verstehen muss, aber bedienen kann: Steve Jobs. Wie tagesschau.de soeben meldet, ist Steve Jobs gestorben. Diese Nachricht ist wahrscheinlich richtig, offiziell überprüft und damit eine seriöse Quelle. Was bleibt?
Apple stehen jetzt die schwierigsten Zeiten in der gesamten Zeit der Firmengeschichte bevor.
Steve Jobs ist tot, weg. Er hinterlässt ohne jeden Zweifel eine große, schmerzliche Lücke in einer Welt, in der viele Innovationen nachweislich von ihm selbst stammten.
Die Geschichte des Personalcomputer ist längst aufgeschrieben, darin hat er seinen Platz in der Geschichte, und das für die Ewigkeit.
Da wenige so „genial“ sind, wie Steve Jobs es war, ist wohl auch die Frage, ob Apple weiterhin so „platzgreifend“ im Geschäft bleibt. Das heute zu beurteilen, ist schlicht unmöglich.
Steve Jobs war ein guter Soldat: Pflichterfüllung bis zum Ende, und hier zum bitteren….
Nein, die Geschichte wird ab morgen nicht umgeschrieben. Die jetzt Nachrufe verfassen werden, wissen die Verdienste und die Lebensleistung des Masterminds von Apple richtig einzuschätzen, soviel ist sicher. Er wird der modernen Welt von heute, morgen und übermorgen ebenso fehlen, wie der Welt, die wir in Erinnerung behalten. Großartiger Unternehmer, kein Zweifel. Deshalb diese Kerze. Sie gebührt ihm allein.
Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)
Mehrfamilienhäuser sind in der Regel bewohnte Häuser, in denen Mieter gegen Entgelt wohnen. Oder Eigentümer, die ihre Wohnung erworben haben. Die Wenigsten machen sich hingegen klar, wie viele weitere Bewohner so ein Haus hat. Je älter das Haus, desto größer die Gewissheit, dass neben den „Offiziellen“ auch jede Menge Inoffizielle im Haus leben. Manche davon mit drastischen Folgen für die Offiziellen. Bis zum Auszug der Offiziellen, weil das ganze Haus saniert werden muss. Zu prüfen, wie viel Sanierungsbedarf bzw. Entwicklungsmöglichkeit in einem Haus steckt, kann man „Sorgfalt“ nennen, oder auch „Due Diligence“. Weil die Zeiten einfach so modern sind. Und wir uns damit beruflich befassen. Manchmal.
Kurz gesagt ist bereits diese Überschrift irreführend: Jeder Ankauf eines Mehrfamilienhauses ist eine ganz unterschiedliche Sachlage. In jedem Hause atmet ein persönlicher Geist, der jedem, der zu vieles heißt, von hinten in den Allerwertesten beißt. So könnte man rüttelreimend auf den Berichtstrip gehen und sagen: Jedes Haus ist anders und in jedem Haus musst Du andere Sachen „ankieken“. Vorsicht ohne Nachsicht ist die Rücksicht auf die Gesamtsicht: Sie ist das Gegenteil von Naivität, Einfältigkeit und Blauäugigkeit und die Mutter der Porzellankiste. Due Diligence ist der moderne Begriff, den ein jeder Immobilien-Tycoon gern verwendet, den aber kaum einer richtig versteht. Wir Berichterstatter und Leser natürlich ausgenommen.