1603-14 – Pro & Contra: Streit um die Altglas-Sammlung in Berlin – Vom Argumente fischen gehen! Eine Zusammenfassung.

Mr.Bean.Profilbild


Gone fishin‘- Bing Crosby & Louis Armstrong-Ed Ruth Menezes (via Youtube)

I’ll tell you why I can’t find you every time I go out to your place
You gone fishin‘ well, how you know?
Well, there’s a sign upon your door

Gone fishin‘ I’m real gone man
You ain’t workin‘ anymore could be?

Textfragment aus „Gone Fishin“ – Louis Armstrong & Bing Crosby

In Berlin wird um die Frage gestritten, ob und wie das Altglas weiter organisiert werden soll? Daniel Buchholz, SPD-Abgeordneter (nicht links oben, sondern weiter unten) hat die Diskussionspunkte wie folgt zusammengefasst, dafür danke.

Heftiger Streit um die Zukunft der Altglas-Sammlung in Berlin.

Er sagt: „Das Duale System (DSD) will uns die Hoftonnen wegnehmen, stattdessen sollen wir hunderte Meter zum nächsten Glasiglu tappern. Das bedeutet weniger Komfort, weniger Umweltschutz und höhere Kosten für die Mieter. Die SPD spricht sich eindeutig für den Erhalt des bewährten Berliner Modells mit Hoftonnen in allen Bezirken aus!“

(Daniel Buchholz, via facebook)

Weiterlesen

1598-14 – Trends: Vattenfall, Wasserbetriebe, Gas, Strom, Zählerstandserfassung, Terror der unterschiedlichen Zugangssysteme? Ein Status Quo

Drehstrom-Wohnungszähler

trendbarometer

Drehstrom-Wohnungszähler
Drehstrom-Wohnungszähler

Erbsen zählen oder Linsen, wusste schon Goethe, ist im Grunde einerlei. Man kann die m³ Wasser zählen, den Stromverbrauch oder die verbrauchten Gasmengen, um das Wohnhaus zu beheizen. Der Punkt, an dem dies inzwischen online in Webformulare eingegeben werden darf, um Verwaltungswege zu verkürzen, ist etwas Schotterpiste….man kann sich blaue Flecken holen, Blessuren und man muss den Umgang mit diesen Gespenstern der Bedienunfreundlichkeit erst noch üben.

In puncto Kundenfreundlichkeit:

Hausverwaltungen sind professionelle Kunden, die ihre Handhabung mit ihrem Stromanbieter professionell abzusprechen versuchen. Es ist gut, dass der Trend u.a. dahin geht, dass Stromkunden ihre Zählerstände selbst in Online-Masken eingeben können, bzw. dürfen.

Schlecht ist das, wenn es unübersichtlich wird.

Wie das sehr schnell der Fall ist, wenn ein Kunde, sagen wir einmal fünfzig verschiedene Zähler zu betreuen hat. Oder gar mehr. Richtig! Das ist „schwierig“, oder wie man es auf facebook sagen würde: „Es ist kompliziert“.

Weiterlesen

1597-14 – Positionen: Nur große Firmen brauchen Lokatoren! Alle anderen bleiben bei der Stange

Positionen

Menage_a_trois

Benütze den Office-Locator, fordert die internationale Website der Aufzugsfirma mich auf. Doch ich bin nur ein ganz kleines Licht, ein Berliner Armleuchter. Und hangele mich durch schlecht strukturierte Erreichbarkeitsdaten.

Liegen am offiziell 1. Arbeitstag bereits die Nerven blank. Jemand ruft an und meldet, der Aufzug steht. Die Aufzugswartung war da und seit dem steht der Aufzug. Die Aufzugsfirma angerufen.  Neuer Zeitgeist überall: Die Hotline für Aufzugsstörungen, die man zu melden bezahlt, ist jetzt eine Warteschleife, man wartet, während zu Servicezwecken die Belehrung erfolgt, Gespräche würden aufgezeichnet. Niemand zeichnet zu Schulungszwecken diese Warteschleifen auf, das ist ja das Fatale. Würden die das tun, würden sie verstehen…. So aber vergehen vier, fünf Minuten, in denen ein Eingeschlossener via Handy oder aus der Kabine versucht, die Aufzugsfirma zu kontaktieren. Vielleicht ist die Kabine ein Faraday´scher Käfig und was dann?

Mir wird übel. So hörte das Jahr auf, wie es wieder anfängt. Ich bin im Trott, aber noch nicht im Tritt. Ich jedenfalls lege wutentbrannt auf und schicke eine Email. Leckt mich doch. Wer hat schon Zeit für diesen ganzen „overhead“, diesen Scheiß, der einen davon abhält, im neuen Jahr alles besser zu machen?  Wartet´s ab, Freunde: Bald kommt wieder so ein Papphefter auf Hochglanz mit Servicebericht. Die Wartung war perfekt, keine Störungen und dieser ganze Kladderadatsch. Marketingsprech, das einem übel wird. 2014, soviel steht fest, ist kein Deut besser als 2013. Jawoll.

1592-13 – News: Vom 23.12.13-05.01.14 liegen wir „auf der faulen Haut“ – Das Büro ist offiziell zu.

Aktion "Zählerstand": Wegen Inventur geschlossen!

news

Aktion "Zählerstand": Wegen Inventur geschlossen!
Aktion „Zählerstand“: Wegen Inventur geschlossen!

Ein Hausverwalter muss auch mal richtig die Beine hochlegen dürfen. Sich „auf die faule Haut legen“.

Alle Jahre wieder kommt der Zählerstand.

Wie jedes Jahr machen wir als Hausverwaltung von Mehrfamilienhäusern im obigen Zeitfenster vom 23.12.13 bis 05.01.14 zu, die Schotten dicht. Time to faulenz?

Mitnichten.

Jedes Jahr zum 31.12. muss die Hausverwaltung eine große, generalstabsmäßig vorbereitete Inventur lostreten. Es werden alle Zählerstände in der betreuten Wohnanlage abgelesen. Diese werden aufbereitet und den Lieferanten und Versorgern gemeldet. Auf dieser Basis rechnen diese mit der Eigentümergemeinschaft oder dem Hauseigentümer ab. Damit die Jahresabrechnung 2013 gut vorbereitet ist. Auch andere Gesichtspunkte spielen eine Rolle. Dieses Jahr auch folgende.

Weiterlesen

1585-13 – Positionen: Das homoerotische Studio

Einladung zur Eigentümerversammlung
Einladung zur Eigentümerversammlung

Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem „Laden“ zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen „den Rest der Welt“. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas.

Für alles gibt es eine Erklärung.

Auch für dies? Das ebenerdige Gewerbe an der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg ist ein Laden mit Schaufenster. Vor eineinhalb Jahren wurde das Gewerbe zwangsversteigert. Dann stand es eine Weile leer. Der neue Eigentümer ist ein Arzt. Er hat die Einheit als Kapitalanlage gekauft und entwickelt, einen neuen Mieter gefunden. Von außen sieht das Gewerbe jetzt gut aus. Es wurden neue Schaufenster eingebaut. Bzw. das Gegenteil von Schaufenstern. Also Fenster, durch die man nicht (mehr) schauen kann soll.

Weiterlesen

1566-13 – Alltag: Kellerdeckensanierung in Spandau und Rockerleben in Lichtenberg – Ein alltäglicher Berlinmix

Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen
Aktion: Aushang für die Ewigkeit
Aktion: Aushang für die Ewigkeit
Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen
Time To Say Goodbye #Korrekturhilfen

In Berlin-Spandau wird eine Kellerdecke saniert, nächstens.

Dazu müssen per Aushang alle Bewohner des Hauses auf eine nickelige Vorgehensweise eingeschworen werden. Im Kern geht es darum, den eigenen Keller „im Bereich der geschädigten Kellerdecken“ (wo ist kartographiert) wenigstens teils zu beräumen. Ein Mieterkeller muss ganz und gar beräumt werden.

Weiterlesen

1565-13 – Alltag: Vom Strangschema als Auffindungsgrenze für Sonder- und Gemeinschaftseigentum

Strangschema - Abbildung

Alltag

Strangschema - Abbildung
Strangschema – Abbildung

Eine der hilfreichsten Grafiken, um Wohnungseigentümern zu erklären, wo eine Wohnung (und bis wohin) Sondereigentum ist und auf eigene Kosten instand zuhalten. Anschaffung: Schon vor mehr als 10 Jahren. Dann in Vergessenheit geraten. Jetzt schaltet die Hausverwaltung ihre Firmen-Suchmaschine scharf und siehe da: Da ist die Grafik wieder! Und jetzt kommt sie nie wieder weg. Versprochen.

In der gut geschriebenen Allerweltsgeschichte eines Blogs gibt es den roten Faden. Einen Handlungsstrang. Der allein schon dem Leser gewieft Spaß bietet, das Ding überhaupt zu lesen.

So ist auch das Rundschreiben an alle Wohnungseigentümer aufzusetzen. Das zu lesen soll Spaß machen. Auch wenn die Geschichte hinter dem „eckigen Rundschreiben“ oft als Widerlichkeit des Lebens aufzufassen ist. So wie bspw. das Strangschema von Abwassersträngen in bewohnten Mehrfamilienhäusern. Wissen macht „Ahhhh…..“.

Weiterlesen

1550-13 – Positionen: Merkel wird abgehört. Die Tonne ist weg!

Zitat, leicht verändert:

„Die USA soll Merkels Handy abgehört haben. Wie schrecklich muss ein Leben sein, wenn man überall Gefahr twittert?“ (Ursprungszitat Konstantin Neven DuMont)

Errate das Ursprungszitat.

In Kreuzberg einen Tonnenraub: Der Hauswart fragt, ob bei uns bekannt sei, dass die Papiertonne fehlt? Die Hausverwaltung weiß nichts. Fragt den Entsorger gestern. Heute morgen die Auflösung vom Hausmeister selbst, er meldet: „Die Tonne wurde beim Nachbarn eingeschlossen, und steht nun wieder auf dem richtigen Platz.“ – Hätten wir doch die NSA gefragt, wäre das nicht passiert.

Sie steht für die korrekte Handhabung von Informationen.

1548-13 – Linktipp: 10 Dinge, die alle Eltern ihren Kindern über Behinderungen sagen sollten

icon_linktipp

Vertraulich

http://youtu.be/xhasLyfuT4Y
Paul Simon live: 50 Ways To Leave Your Lover

„Wir können auch fantastisch sein.“ 50 Ways to love Your leaver, den zu lieben, der Dich verlassen hat, oder „leave Your lover“, Deinen Liebhaber zu verlassen! 10 things to tell Your children about beeing handicaped! Mit Aufzählungen für vollständiges Verstehen werben, Bahnen brechend… – Oder wie man die Glasknochenkrankheit einem Kind erklärt!

Raul Krauthausen hat sie aufgeschrieben, inspiriert von einem englischsprachigen Text, der ihm als Vorlage zur Verfügung stand. Er ergänzte sie mit eigenen Bemerkungen bzw. Erfahrungen. Vollständig ist die Liste damit noch nicht.

Und bevor der Wind uns in Richtung seines Artikels trägt: Baut Rampen und barrierefreie Zugänge zum Rest der Welt. Endlich.

Weblotse