1545-13 – Shift happens: 1 Mülltonne abbestellen

Shift.happens

Die „Wertstofftonne“ muss weg. Seit dem 01. Januar 2013 hat sich ALBA Berlin mit der BSR aufgeteilt. Was die einen nicht machen, lassen die anderen liegen. Oder stehen.

Die 240 L-Tonne soll weg. Stattdessen soll zusätzlich eine 240 L-Papiertonne hin. Am 07. August geht der Auftrag raus. Ein Autoreply von ALBA, Angelika Broichganz (* geändert) lässt ausrichten, sie liest keine Emails, sie würden auch nicht beantwortet. So eine Autoreply schaffe ich mir auch an. Ist auch gemütlicher.

Am 16.10. steht die Wertstofftonne immer noch. Frau Broichganz ist inzwischen ausgeschieden bei ALBA. Wieder habe ich die vier ALBA-Gesellschaften adresstechnisch am Wickel, die für mich wichtig sind. Zwei fliegen heute raus. Es gibt sie nicht mehr. Zwei andere heißen jetzt nicht mehr Deutschland GmbH und Consulting GmbH. Sie heißen jetzt plötzlich Alba Berlin GmbH. Im Westen nichts neues: Dr. Schweitzer, ALBA-Vorstand, hat wieder Unternehmensmonopoly gespielt. Einmal im Jahr ändern alle diese Gesellschaften ihre Namen und Zuständigkeiten. Fünf Telefonate, drei Emails und zwei weitere, die zurückkommen, obwohl sie lediglich zurückgeschickt wurden mit dem Hinweis: Bitte antworten Sie nicht auf diese Email. Na, dann eben nicht.

Guten Tag weiterhin.

1519-13 – Alltag: Wer alles so anruft…

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Dietrich Schneider, liebe Frau Fritzsche, es wäre nett, wenn Sie mich mal zurückrufen würden. Es betrifft das morgige Grillfest.“

(Anrufbeantworter-Nachricht, 05.08.13) #unbeantwortet

Frau Fritsche gibt es hier nicht. Dietrich Schneider ist unbekannt. Wenigstens hat er seine Nummer hinterlassen. Falls wir doch grillen möchten? Als Hausverwaltung sind wir allerdings eher weniger auf Grillfesten Dritter zu Gast. Nur auf persönliche Einladung, zum Haus- und Hoffest beispielsweise.

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1506-13 – Lebenslinien: Was sich alles so verändert

Der rote Faden: Ach, ist der Faden schön rot!
Der rote Faden: Ach, ist der Faden schön rot!

Das Leben bildet Linien, Verläufe. Manche besitzen „rote Fäden“, Lebenslinien, die man erwarten bzw. voraussehen kann.

Der Herr Rechtsanwalt und Notar, Baujahr 1937, ist ganz schön alt geworden. Vor ein paar Jahren, so ungefähr 2008, hat der Verwalter ein Foto des Notars genommen, von der damaligen Website. Jetzt wird die Adresse aktualisiert. Er hat eine Assistentin, die in die Offensive geht. Sie meldet sich telefonisch. Wie geht´s? Ja, gut. Danke. Und schwupps sind die Daten wieder etwas aktueller. Die neue Website ist neuer, noch besser, noch übersichtlicher und es sind neue Fotos „vom Alten“ drauf. Der Vergleich ergibt: Der Mann ist gealtert. Altes Foto weg, neues Foto her, Identitätenklau für die gute, gemeinsame Sache.

Auch sein Sozius, Baujahr 1967, geboren in Herne, Westfalen, ist älter geworden. Auch hier ergibt der fotografische Vergleich: Ist älter geworden. Sieht noch besser aus. Irgendwie in sich ruhender, jetzt.

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1503-13 – Positionen: Gerichtsvollzieher sind oftmals keine netten Menschen, sie haben recht! Recht?

Versiegelter Tatort im Todesermittlungsverfahren
Versiegelter Tatort im Todesermittlungsverfahren

Verwaltungsunterlagen herauszuvollstrecken, das ist das eine. Sie dann aus den Fängen der Justiz loszueisen das andere. Beides ist mit gewissen Rücksichtnahmen auf die Besonderheiten der Berliner Justiz zu handhaben. Zu berücksichtigen sind lange Bearbeitungszeiten.

Die Gerichtsvollzieherin sitzt in Tegel auf ihrem Amtssitz. Seit Mai 2013 hat sie 2 Ordner Verwaltungsunterlagen bei sich stehen. Sie gehören zu den Unterlagen einer WEG in Berlin-Wilmersdorf am Kudamm und werden für die Erstellung der Vorjahresabrechnung benötigt. Die alte Verwalterin hat sie ohne gerichtlichen Zwang nicht herausgegeben. Mit gerichtlichem Zwang nun schon. Doch sie finden den Weg zum Endberechtigten, dem neuen Verwalter, nicht.

Weil Gerichtsvollzieher einfach keine netten Menschen sind. Sondern Kotzbrocken.

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1498-13 – Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache

Positionen

Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich derartiges nicht mehr durchlesen.

Klar kennst du das, Leser dieses Artikels.

Du willst einen einfachen Lebenssachverhalt bewerkstelligen und gerätst in eine Mühle gefährlicher Missverständnisse und Verstrickungen in tiefsten Abgründen von Sachbearbeitung.

Diejenigen, die Aufträge entgegen nehmen oder welche absenden, sind gemeint. Sie möchten Gestaltungsvorteile herausschlagen, eine Sache auf eine vermeintliche einzig richtige, federführende Art und Weise auf den Weg bringen.

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1497-13 – Fotowelt: Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein „Konzern“

Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein "Konzern"
Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein "Konzern"
Geadelt? Oder genudelt? Büro Gotthal Berlin, ein „Konzern“

Das fiel uns auf, im Posteingang neulich. Die Ista Deutschland GmbH hat unsere Micky-Maus-Firma nachträglich zum „Konzern“ umstrukturiert, wie das Adressfeld beweist. Ob das eine Adelung ist, nachträglich? Wir hatten ja verschiedentlich hier über die Firma berichtet. Oder ist das daher Rache, wie Blutwurst? Keine Ahnung.

Wie aus einer kleinen Firma, einem schlicht „einfachen Arbeiter im Weinberg des ein Wohnungseigentum besitzenden Dienstherrn“ (etwas abgewandelt, zitiert nach Benedikt, dem Sechszehnten) ein multinationaler Konzern wird, das stand bei Redaktionsschluss  noch nicht fest.

1494-13 – News: Präsident Obamas Rede vor dem Brandenburger Tor – Hier und heute ein Preview! #breaking news

Positionen

news

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Die Welt auf Schwäbisch – Best of Obama – Vollversammlung der Eigentümer(via Youtube)

Während die Welt gespannt auf die bevorstehende Rede von Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor schaut, ist es uns gelungen, ein paar der Lehrsätze bereits videotisch aufzuzeichnen und hier „ganz weltexklusiv“ rechtzeitig vorher zu zeigen.

Die wesentliche Message der Rede erhält der interessierte Besucher, indem er den Player kurz anwirft. Später wird die Stadt auch wieder befahrbar sein. Alle Straßensperren werden fortgeräumt und auch die angesprochenen Fahrräder: Alles erledigt. Dass die Welt dann wieder in Ordnung ist, ist auch irgendwie deutsch. Obama hat sich im Übrigen bereits berichten lassen, dass es so ist. S´wurde oazapft.

1489-13 – Alltag: Zu sehen ist, was passiert. Nichts.

Messiewohnung Foto 10/15 - Foto: Klaus Gotthal
Messiewohnung Foto 10/15 – Foto: Klaus Gotthal

♪♫ Verflucht, Sacramento, Dolores ♪♫ – Suche „braungebrannten Gaucho“ zwecks ordnungsgemäßer Wohnungsentleerung. „Mann, hat der eine knarrige Stimme, der Heino,“ sagt Dieter-Thomas Heck am Ende des verlinkten Videos. Na klar, das kommt vom Entrümpeln der Wohnung! Oder? Karamba Karacho, Dolores!

Das Foto oben zeigt nicht die Wohnung, um die es aktuell in Berlin-Lichtenberg geht. Sondern eine andere, die vergleichbar aussah. Nein, sie war etwas ordentlicher. Es gab noch Stühle und Tische. In Lichtenberg gibt es nur noch Müll, ca. 1,50 m hoch in der 1-Zimmer-Wohnung. Die Sperrmüllentsorgung wurde aus dem Internet angesurft.

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1488-13 – Video: Ein klares Statement, nur mal so #Alltag #Laughing Tram Man

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Laughing Tram Man (via Youtube)

Du lächelst – und die Welt verändert sich.  (aus dem Zen-Buddhismus) – Aber was passiert, wenn Du lachst? #Lückenschlüsse

Und dann noch diese „berufsethischen Fragen“. Berufsfragen sind oft ethischer Natur: Wie bspw. verteilt man Schädlingsbekämpfung in der Jahresabrechnung? Doch wohl bloß nicht über´s ganze Haus? Dann geht doch das gleich wieder von vorne los. #Sinnfragen

Erfolgstrunkenheit und denkbarer Trugschluss erfolgreicher Blogger: Beweisen die Leserzahlen die „göttliche Relevanz“ dessen? Oder erfolgt die überwiegende Zahl der Blogzugriffe in der weit verbreiteten Annahme, vom Blogbauern sei einigermaßen sicher dessen bekannte Blöd- und Schrägheit zu erwarten, diese sei „systemimmanent“ und könnte mit großer Zuverlässigkeit täglich aufs Neue abgefragt werden?

Lachen verbindet. Auch ohne Worte. Wie man eingangs sieht.

1466-13 – Positionen: Die Updates meines Lebens #Alltag

Positionen


Apple-Store am Ku´damm, Berlin (facebook-Video via Socialcam)

Apple-Store am Kudamm: Hier kauft man das, was vom Mainstream nachgefragt wird. Sonderapplikationen, ausgefuchste TechWare bekommt man hier nicht, dafür ist das Flair gekonnt inszeniert. Wie auf einem Campus des Weltwissens stellen sich hier Teenager vor die Webcams der Geräte, zappeln und posieren herum und versuchen schon jetzt einmal vorsorglich, sich gekonnt in Szene zu setzen. 2 be unique with all the others here. Endlich einzigartig.

Die Updates meines Lebens vollziehen sich leise, still, aber bemerkt. Während ich schon loslegen will, benötigt am Morgen der PC erhebliche Eingriffe und Neustarts, um überhaupt wieder ordnungsgemäß arbeiten zu können.

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