Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: „Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.“ (Quelle: Link unten)
Eine skurrile Geschichte, die sich direkt im Berliner Speckgürtel, Landshut, Bayern, abspielt, ist hier als Linktipp verlinkt. Da bleibt uns nur, rechtsverbindlich zuzusagen: Bei uns darfst Du eine junge Frau sein. Wir garantieren: In unseren Häusern wirst Du niemals heimlich auf dem WC, in der Küche oder im Schlafzimmer gefilmt. Sehr skurrile Geschichte.
…aus Berlin-Wedding, der artig immer zwei Zahlungen leistete auf die monatliche Wohngeldzahlung. Einmal, und das ist hier das Thema, in Höhe von 21,12 €, artig ausgefüllt ist, dass es sich hierbei um den Anteil der Zuführung zur Insta-Rücklage handelt. Wollen kann man das so, aber müssen muss man das nicht.Die anderen 202,79 € kommen natürlich extra. Hipp hipp….
lfd. Wohngeld 0,00 146,53- S 189,11 202,79 Sonderumlage 0,00 0,00 H 0,00 0,00 Anteil Insta-RL 21,12 21,12- S 21,12 21,12
Buchhaltung ist eine Freude. Aber wenn die Wohnungseigentümer so gewissenhaft sind, ….
Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein, mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer Würze und „standing“, dann gilt sie als gut gekocht. Der Aufwand muss auch im richtigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Eine Kritik an die Verwender zu schöner Briefvorlagen: seid selbstkritisch und reduziert den „großen Bohei“. Schöne Briefvorlagen waren früher wichtig. Früher alles wie früher.
Hach, ist der Rasen schön grün. Am Golfplatz Motzen ist der Rasen so grün, die Wohnungseigentümer untereinander sind es sich selbst gegenüber jedoch nicht. Das ist der wesentliche Grund, warum schönes Grün auf der Rasenfläche beeindruckend sein kann, im Gesicht aber eher von einem „Mir ist speiübel“ zeugt. Kann, nicht muss. Auf dem Golfplatz motzen, schimpfen, sinnieren kann, wer aufs kleine Bildchen klickt. Alle anderen lesen hier weiter. Heiter.
Ein moderner Grünanlagenpflegebetrieb hingegen kann sich als Ambient durchaus ein „sich in den Firmenfarben durchziehendes“ Grün als Verlauf auf das Briefpapier drucken. Das sieht schön aus, ist aber im Grunde inzwischen nicht mehr modern und regelrecht nachteilig, wenn man die Firmenkorrespondenz elektronisch verschickt. Der Grund: Farbverläufe, dahin gehauchte Hintergründe, müssen einer falschen Idee zufolge mit übertragen werden an Korrespondenzempfänger.
„Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst„, tadele den Sumpenpumpf. Das Wort mit verdrehten Buchstaben gehört zu den Lustigsten, die es weltweit in Deutschland gibt in dieser Art zu sprechen, in der an den hinteren gegen den vorderen ersetzt. Dies gilt übrigens auch umgekehrt. Fakt ist: Wenn das Wasser über die Wupper tritt, ist er funktionsunfähig. Er schafft es dann mangels Wartung und Pflege nicht, die Wassermassen wegzupumpen. Übrig bleibt nur ein untätiger Stumpen und hinterher kämpfen die Menschen nicht mehr mit ihren Kellerablagen, sondern „Gelumpen“. Dem, was übrig blieb.
Immer wieder sammelt sich in Kellergängen und Abseiten Sperrmüll an, oder Kartonagen verblichener Einkaufsgegenstände: So wie hier der Karton „Frischer Eier aus Freilandhaltung“. Dabei wissen Einkäufer längst, dass diese Eier nicht dieselbe Qualität besitzen wie Eier aus Biogelegen. Doch Wurscht: In Berlin-Lichtenberg müsste man nun schon recht bald einen Sperrmüllentsorger beauftragen.
Ein Bienchen für korrektes „Lärm melden“ erhält heute eine namentlich ungenannt bleibende Mieterin aus Berlin-Wedding von der Redaktion von gesichtspunkte.de – Ihr Brief, Ihre Beschwerde schaltet ein erfrischendes Kopfkino an von der Idee, dass es sich lohnen müsste, in Berlin zu leben. Mit all diesen verrückten Schrägheiten, individualistischen Einzelschicksalen und dem gelungenen „Menschenmix“, von dem, wer liest, eine Ahnung bekommen kann…
Zielfinder: Hausfriedensstörung: Wie aber eine Lösung bzw. eine Auflösung finden für eine eingehende Beschwerde über die Störung des Hausfriedens? Ulla Meinecke: „Am Anfang war ich sicher, dass ich sie nicht mag.“ So weit, Überschrift und Fortsetzung hier links sind aus „Die Tänzerin“ von Ulla Meinecke, einem Song, den sie gemeinsam mit dem „deutschen Paten des Soul“ Edo Zanki in den Achtzigern aufnahm. Sehr sparsam instrumental begleitet, aber mit einer puristischen Großartigkeit, dass es einem schwindlig wird. Kein windiges Ding, ein Song von großartiger Größe, Ausdruck und mit einem Anflug vom „Stolz italienischer Frauen“ (Albumtitel). Ach, Ulla, Du hast immer so schöne Alben gemacht. Sie „graue Eminenz der Plattenindustrie“, immer für mindestens 100 bis 200.000 Plattenverkäufe gut, hatte es geheißen. Aktuell erinnert sich der pflichtbeflissene Hausverwalter musikalisch, wenn es irgendwo in Berlin-Wedding emotional brennt. Auszüge aus einer (redigierten) Email an die Hausverwaltung:
Menschen rufen Menschen an. Der Grund: Computer legen feste Wiedervorlagen und Termine an. Diese sind von Mitarbeitern abzuarbeiten. So wie bei Kabeldeutschland: Kabeldeutschland möchte das bestehende Geschäft modernisieren. Dazu braucht es die Mitwirkung der Haus- und Grundstücksverwalter. Die sehen aber oft gar keinen Grund, bei diesem „großen Bohei“ aktiv mitzumachen. Wozu auch. Ein Erinnerungsprotokoll heute morgen.
(Erinnerungsprotokoll eines morgendlichen Anrufs von Kabeldeutschland)
Rrrring.
Büro Gotthal. Guten Tag.
Ja, guten Tag, Kabeldeutschland, Frau Schnickerdöns (* Name geändert). Ich hatte Ihnen ja diesen Veränderungsvorschlag zugeschickt. Hatten Sie schon Zeit, sich den anzusehen?
Nein.
Ja, okay. Dann rufe ich Sie nochmal in vierzehn Tagen an.
„Die, die für das Leben sterben, kann man nicht tot nennen“ und erklärte: „Ab sofort ist es verboten zu weinen.“ (Zitat Spiegel Online, hier) – Vizepräsident Nicolás Maduro
Andere Länder, andere Sitten. Man erinnert noch den letzten Abgang in Nordkorea, da war das Weinen sogar irgendwie Staatsdoktrin. Oder Räson? Egal. Und hatte skurrile Züge.
Tears In Heaven, aber auf der Weltenbühne darf nicht geweint werden. Hugo Chavez machte die Vene zu, Ela. Ist weit weg, Venezuela. Besondere Verdienste dieses Herren erinnern wir nicht. Sie hätten uns hier auch nicht sonderlich betroffen. Aus vorgenannten Gründen haben wir soeben entschieden: Wir trauern da nicht mit und im übrigen auch niemandem über den Weg, der von hieraus…. – doch jeder nach seiner Facon. Vizepräsident Maduro hat auch die Schuldigen ausgemacht: „Der hatte vor wenigen Stunden noch davon gesprochen dass seine Feinde Chávez mit Krebs infiziert haben sollen.“ Schreibt der Spiegel (Link oben). Aha. Im bewohnten Berlin-Brandenburger Mehrfamilienhaus kommt eine Solidarisierung in wehmütiger Erinnerung an glanzvolle Lebensleistungen nicht in Betracht.