766/2010: Nachgehakt: Bei BSR Rechtslücken in Leistungsbedingungen – vom Behälterinhaltsgewicht einer Tonne

gesichtspunkte.de hatte gestern auf als unnütz empfundene serienbriefmäßige Belehrungsbriefe der Berliner Stadtreinigungsbetriebe hingewiesen. Da das Thema „als brennend“, weil irgendwie willkürlich empfunden wurde, hat die Redaktion heute nochmals genauer nachgehakt. Das Ergebnis: Derartige Schreiben „der Orange“ können durchaus mutwillig versendet werden und haben kaum nachvollziehbare und -vor allem- nicht nachprüfbare Grundlagen. Muss am Ende diese Fassung der aktuellen Leistungsbedingungen jetzt selbst in „die Tonne“?

Weiterlesen

765/2010: Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!

Banner Meckerecke

Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.“ (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008)

Ja moi, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, gelle? Ob’s dafür tatsächlich einen Antragsvordruck gibt? Dieser Textbaustein wurde von „der Mülle“ im Bezirk Berlin-Wedding abgesetzt, um zu rechtfertigen, dass der Restmüll nicht abgeholt worden war. Einen Eierkopf-Award hat gesichtspunkte.de kürzlich schon mal vergeben. Allerdings betraf dieser nicht die BSR (Slogan: „We kehr for You“ – Gegenslogan von uns: „Da lachen ja die Hühner!“ Werbung und Verhalten sollte übereinstimmen), sondern die Berliner Kraftfahrzeugzulassungsbehörde. Zeit wird’s, über den Eierkopf Award nochmals nachzudenken. Er muss nur noch zurückgefordert werden, denn bekanntlich werden derartige Preise verliehen und was, wenn der Leihnehmer (die KFZ-Behörde) den Award nicht zurückgibt?

Ich meine, das kennt man ja von früher, oder? Als wir alle noch richtige Hauswarte hatten, da standen die immer „inne Tonne mittenmang den Müll“ (berolinisch), einen metallenen Stampfer in der Hand. Heute ist alles ganz anders. Es gibt Juristen und Rechtsabteilungen, die machen sich über alles Mögliche Gedanken. Auch übers Müll stampfen. Das ist nun nicht mehr zulässig.

Weiterlesen

764/2010: Historische Sprüche: Hundehaltung – von Johann Wolfgang von Goethe

Historische Sprüche: Johann-Wolfgang von Goethe (Faust)

Wo er recht hat, hat er Recht!

Weblotse

763/2010: Hat man oder hat mich nicht: Gesichtspunkte, auch und insbesondere ggü. der TELEKOM!

Hat man oder hat man nicht: gesichtspunkte im Glas

Und dann war da noch die TELEKOM, die uns eine Auftragsbestätigung schickt. Für den Neuanschluss eines Telefons mit Internet und allem drum und dran. Das Problem nur: niemand hatte die Absicht, einen Telefonanschluss zu errichten. Der Auftrag datiert vom 19.03.2010, sagt die TELEKOM. Bei Anruf stellt sich raus: Einen solchen Auftrag gibt es nicht.

Weiterlesen

762/2010: Wohnungswirtschaftliches Hearing: Die Rechtsanwälte Wanderer & Kollegen luden ein

„Es wird Nacht, Senhorita, und ich hab kein Quartier, lass mich rein in dein Bettchen, ich will gar nichts von dir…“ (Otto Waalkes, Prophet, 1973, zur BGH-Entscheidung über die Vermietung von Ferienwohnungen in Eigentumswohnanlagen)

Unbestätigten Gerüchten zufolge wird das Berufsleben von Verwaltern nicht einfacher, die sich in diesen „schweren Zeiten“ mit der Verwaltung von Wohnungseigentümern befassen. Jammer, jammer. Das sagen alle. Aber das ist auch richtig, gefühlt. Denn wir haben eine andere Zeit, in der vieles weg geht von der Idee eines Friedrich Merz (CDU), künftig alles „auf Bierdeckeln“ zu erledigen. Gut, werden jetzt viele sagen, der Friedrich Merz, der spielt ja jetzt auch keine Rolle mehr. Die Frage aller Fragen aber ist: Muss das denn sein?

Richtig, das Leben wird komplizierter. Und während die Verwalter Deutschlands zumindest, was Wohnungseigentum betrifft, die „unerträgliche Leichtigkeit ihres Seins“ noch feste feierten, hatten diejenigen mit einem Miethausverwaltungsschwerpunkt schon länger etliche, fette und glibschige Kröten zu schlucken. Verbraucherschutz, so könnte man das Ansinnen der Richter vor Deutschlands Rechtsprechungsportalen umschreiben. Wer aber schützt Deutschlands Wohnungseigentümer (Verbraucher) von „verkomplifizierenden Richtern“?

Weiterlesen

761/2010: Twitter Wochenschau: 2010-03-28

follow me

760/2010: Serie: Nachbarn – Es sind die tagtäglichen kleinen Probleme, für die wir Lösungen suchen!


Der Dalai Lama und sein Nachbar – Die Welt auf Schwäbisch SWR (via Youtube)

Kommentieren? Muss man das nicht. Unmöglich, was sich der Nachbar eines gewissen Herrn Lama herausnimmt. Mit einer guten Hausverwaltung wäre das nicht passiert. Die Reihe der angesprochenen Verstöße gegen die Hausordnung ist lang, allerdings unabänderlich.

Weblotse

759/2010: Umgang mit Kunden: Die Fa. MINOL hat jetzt „einen Stein im Brett“ für gutes Verhalten

Die Zwei-Fliegen-Theorie

„Die Redewendung bei jemandem einen Stein im Brett haben als Synonym für große Sympathie bei jemandem haben geht auf das Wurfzabelspiel zurück. Bei dem Spiel kommt es darauf an, seine Steine gut zu platzieren. Wem dies gelang, hatte also Aussicht auf Gewinn und Erfolg. (Quelle: Duden 11 von 1992 S.688)“ (Quelle: Wikipedia: Der Wurfzabel –hier)

Die Fa. Minol Messtechnik -Slogan: Alles was zählt!- hat jetzt einen Stein im Brett bei uns. Die gefährliche Steinlaus, von Prof. Grizmek hier hinreichend beschrieben, nagt nicht an der Geschäftsbeziehung. Minol, das ist heute ein Messdienstunternehmen im Auftrag seines Kunden und der Besuch schlägt zwei Fliegen mit einer Klatsche. Und das hat folgenden Grund.

Weiterlesen

758/2010: Unnützes Wissen: Gustav Stresemann hat promoviert, das Thema ist berolinisch, worüber?

sagt Wikipedia hier.

Eine seiner Enkelinnen, welche tut nichts zur Sache, beschäftigt sich anstatt mit Bier mit Immobilien, mit welchen, tut ebenfalls nichts zur Sache. Früher waren die Brauereikonzerne Großgrundbesitzer in Berlin. Das ist noch heute so. Ob Bier oder Immobilie: Due Diligence, also die sorgfältigste Prüfung entscheidet, ob gekauft wird oder nicht. Die braunen Horden der Zwanziger entwickelten einen widerlichen Schlachtruf: „Stresemann, verwese man!“ (hier) Gustav Stresemann starb zu früh. Wäre doch anstatt Stresemann ein Anderer verwest. Wäre vieles ganz anders gelaufen, vermutlich. Merke: Unnützes Wissen einerseits, nützliche Gedanken andererseits (weiter unten), hilfreich allerdings nicht mehr. Ist alles gelaufen.

757/2010: Der Webschnipsel des Tages: Der junge Web-Designer, Familienvater von 2 kleinen Söhnen

screenshot Selbstarbeit

Was gibt es dazu noch zu sagen? Eigentlich ist schon alles gesagt: es „menschelt“ heftig, aber vielleicht unabsichtlich etwas sehr stark? Irgendwie ist es aber auch eine echte Stilblüte.

  • Dass er es liebt, an sich zu arbeiten, wissen wir nun. Es ist ehrlich gemeint, offenbar, geht allerdings eventuell die mögliche Kundschaft nichts an.
  • Richtig gut: „Ich optimiere meine Verhaltensmuster“…und „verwirkliche so meine Ziele“…

Weiterlesen