3272/18: Bewertung: Von Check24 doch lieber die Finger lassen?

Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)

Man soll mit voreiliger Bewertung vorsichtig sein. Und überhaupt. Die ganz gewieften Global Player im Internet versuchen, das Bewertungswesen zu türken. Sie schalten so Bewertungsheinis mit viel Software davor ein, so Balustraden wie Nebelbomben, dass am Ende negative Kritik nicht mehr auslesbar ist. Das liest sich so wie bei Check24, wo Check draufsteht, aber der interessierte Leser dann keinen Check hat. Nämlich was gut und was schlecht ist. Da steht pseudotransparent bei Facebook: 817.078 Bewertungen und 98.08% grün oder zufrieden. Stand: Heute, tata….

Wirklich klasse. Aber ganz doof ist ja niemand.

Ich bewerte lieber frei von der Leber weg und mit freier Hand-Feinzeichnung. Niemals nur global Verriss. Sondern auf den Punkt. Bei Check 24 habe ich richtige Kritik, die gerechtfertigt ist. Es gibt mehr Vergleichsportale, eins davon heißt beispielsweise Verivox, ein anderes heißt Check 24. Auf Check 24 bezogen passiert folgendes.

Ein Kundin von uns ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft mit sagen wir 30 Wohnungen im schönen Bezirk Pankow. Die Anlage hat Gaszentralheizung und ein Anbieterwechsel zu einem anderen Gasanbieter ist über die Plattform schnell realisiert. Dann wird ein Vertrag abgeschlossen. Das ist weder bei Verivox noch bei Check 24 ganz einfach, weil diese Portale ihren Fokus auf natürliche Personen, Einzelverbraucher ausgerichtet haben. Auch Wohnungseigentümer heizen gern.

Alle diese Geschäftsbeziehungen werden elektronisch abgebildet. Dazu ist u.a. erforderlich, die Emailadresse an den künftigen Lieferanten bereitzustellen. Für elektronische Rechnungen schreibt der Gesetzgeber bestimmten Normen- und Formalienketten vor. Um es kurz zu machen, gibt es bei uns eine besondere Emailadresse für elektronische Rechnungen. Die heißt auch so.  Irgendwas mit Rechnung. Liebe Spammer, nein, verrat ich nicht.

Nun fangen Probleme an, mit denen niemand gerechnet hat.

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3224/17: Kampagnen: Nach der Me-Too-Debatte in Schweden gibt es jetzt den praktischen Abreiß-PostIt #WeThree von #Ikea

Rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft hat die schwedische Möbelkette einen praktischen PostIt-Block aufgelegt, der unter dem Hashtag #WeThree (Du und ich und unser Einverständnis-Schreibblock) weltweit vermarktet werden soll. Dabei regelt der praktische kleine Helfershelfer das Zusammenleben von Mann und Mann, Mann und Frau und Frau und Frau äußerst praktisch und kongenial, zum Ankreuzen häufig gestellter Fragen (#Fuck #Faq)

Direkt im Berliner Speckgürtel, in Schweden, beratschlagt die schwedische Regierung über eine wichtige Aktualisierung des Sexualstrafrechts. Im Kern verständlich, schaffen die Schweden dieser Tage endlich Rechtssicherheit beim sexuellen Zusammensein von Männlein und Weiblein, gleich in welcher Kombination. Ob auch die gerade erst in Deutschland ausgeurteilte dritte Geschlechterkategorie davon betroffen ist, war bei Redaktionsschluss noch unklar. Dabei wird von vornherein glasklar gedacht. Unsicherheiten sind weitgehend ausgeräumt, ja nahezu beseitigt.

Das neue Gesetz hat gute Chancen: Man muss nun vor dem Geschlechtsverkehr sicherstellen, dass der andere will. Währenddessen auch.

Andernfalls macht man sich strafbar.

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Drops, gelutscht

3098/16: Metaebenen: Die Vielzahl der ungelösten PC-Probleme hat sich soeben erledigt (gif)

Drops, gelutscht

MyComputer (gif)

Dieser Drops ist gelutscht.

Anruf bei der Computer-Hotline,

ich bin schon etwas älter (87 Jahre) und habe irgendeinen Fehler mit dem Windowszeug gemacht. Ich kann jetzt meinen Computer nicht mehr wiederfinden. Gott sei Dank hat meine Frau die Sache mit dem Smartphone gefilmt. Was habe ich falsch gemacht?

Haben Sie schon einmal nachgesehen, ob das Netzkabel gesteckt ist?

Das geht nicht: Es ist mitverschwunden.

Gute Kommunikation? Telefon

3023/15: Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten

Icon Virales Marketing

Gute Kommunikation? Telefon

Gute Kommunikation? Telefon

„Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.“ – „Hust, kein Interesse.“ – „Sie wissen doch gar nicht, was….“ Krrrrkkkkssss, aufgelegt. #‎Spamcall‬

Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: „Moment! Ich verbinde.“ Dann verbinde ich zu meiner speziellen Spam-Durchwahl, einer Hotline für aggressive Telefonmarketingfritzen. Dort wird ihnen etwas vorgelesen aus Charlotte Roches „Feuchtgebiete“, eine besonders eklige, ausschmückende Version ihrer Texte über Analfissuren. Das käme meinem Hass besonders entgegen. Ja, ich hasse diese Nervtöter. Ich würde sie gern an ihrem verwundbarsten Punkt treffen, dem G-Punkt – dem Gesichtspunkt.

Heute kam via Facebook noch dieser schöne Fragebogen als Lösungsansatz herein. Ja, auch nicht schlecht. Allerdings, was mich betrifft, zu zeitraubend. Danke, Jens.

Weblotse

Da ist mehr für Sie drin. #BER

2060/14: Foto des Tages: „Da ist mehr für Sie drin“. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion

Da ist mehr für Sie drin. #BER

Da ist mehr für Sie drin. #BER

Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung „Fusion“, der sich eine neue Berliner Band widmet: „B3“ ist der Name der Band und einer bekannten Orgel.

Mann, ist das verwunderlich. Aber nun wissen wir wenigstens, wie Berliner Zeitungen auf den Berliner Großflughafen eingeschworen wurden. Mit Kaffeetassen für die Redaktionen. Kleine Geschenke, die so geringfügig sind, da sie abfallen. Einfach so.

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Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!

2033/14: Fotowelt: Heimlich, leise, leise, und immer schön hübsch versteckt…. #Commerzbank

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Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!

Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!

Die auf einem Kontoauszug der Commerzbank ausgedruckte Konditionsänderung ist ein schönes Beispiel dafür, wie dynamisches Vertragsmanagement heute funktioniert: Heimlich, heimlich, hübsch versteckt! Heute hier, morgen dort und übermorgen noch per SMS werden unsere Konditionen, Vertragsklauseln und dergleichen abgeändert. Wir haben das Recht zu widersprechen. Es ist nur sinnlos.

Eine saubere Vorgehensweise könnte die Bundesregierung mal regeln: Dann wäre es vorbei mit einseitigen Änderungsakten und Abänderungen bestehender Verträge müssten expressis verbis vereinbart werden. Nein, das wäre kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt: Hin zu mehr Kundenfreundlichkeit. Kostenerhöhungen müssten begründet und schließlich akzeptiert werden. Eine fristlose Kündigung der Geschäftsbeziehung wegen Neueinführung einer Gebühr von 1,90 EUR, wie oben angedacht, ein vollkommen abwegiger Gedanke. Es geht uns hier darum aufzuzeigen, wie es läuft. Und das ist nur ein klitzekleines Beispiel.

1909/14: Positionen: Nur große Firmen brauchen Lokatoren! Alle anderen bleiben bei der Stange

Positionen

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Benütze den Office-Locator, fordert die internationale Website der Aufzugsfirma mich auf. Doch ich bin nur ein ganz kleines Licht, ein Berliner Armleuchter. Und hangele mich durch schlecht strukturierte Erreichbarkeitsdaten.

Liegen am offiziell 1. Arbeitstag bereits die Nerven blank. Jemand ruft an und meldet, der Aufzug steht. Die Aufzugswartung war da und seit dem steht der Aufzug. Die Aufzugsfirma angerufen.  Neuer Zeitgeist überall: Die Hotline für Aufzugsstörungen, die man zu melden bezahlt, ist jetzt eine Warteschleife, man wartet, während zu Servicezwecken die Belehrung erfolgt, Gespräche würden aufgezeichnet. Niemand zeichnet zu Schulungszwecken diese Warteschleifen auf, das ist ja das Fatale. Würden die das tun, würden sie verstehen…. So aber vergehen vier, fünf Minuten, in denen ein Eingeschlossener via Handy oder aus der Kabine versucht, die Aufzugsfirma zu kontaktieren. Vielleicht ist die Kabine ein Faraday´scher Käfig und was dann?

Mir wird übel. So hörte das Jahr auf, wie es wieder anfängt. Ich bin im Trott, aber noch nicht im Tritt. Ich jedenfalls lege wutentbrannt auf und schicke eine Email. Leckt mich doch. Wer hat schon Zeit für diesen ganzen „overhead“, diesen Scheiß, der einen davon abhält, im neuen Jahr alles besser zu machen?  Wartet´s ab, Freunde: Bald kommt wieder so ein Papphefter auf Hochglanz mit Servicebericht. Die Wartung war perfekt, keine Störungen und dieser ganze Kladderadatsch. Marketingsprech, das einem übel wird. 2014, soviel steht fest, ist kein Deut besser als 2013. Jawoll.

1902/13: Video: Wenn Didi einen Imagefilm dreht #Linktipp


Kernkompetenz: Äpfel

Worum geht es denn im Kerngehäuse? Um Kerne. Was Didi Schweiger aus München auszeichnet? Sein Obststand hat jetzt eins von diesen unsäglichen Imagefilmchens. Imagefilm? Besteht nicht jeder Film aus Images? Antwort: Nur wenn er inhaltsleer daherkommt, entstehen neue Images. Sie werden gemacht.

Ist er CEO seines Obststandl?

Er hat „one face to the customer“. So ein Imagefilm ist was Feines.

Das sahen wir heute. Und fanden es schick. Der Artikel dazu ist lesenswert verlinkt.

Weblotse

1791/13: Positionen: Ich habe da mal eine Frage, TELEKOM! Ist es nicht die Sprache, die verbindet?

Positionen

Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht

Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht

Nur mal so fiktiv, du ….bist nicht Deutschland…, aber…

– Du magst es, Lastschrift-Einzugsermächtigungen zu erteilen, das ist bequem.
– Die Abbuchungen stimmen nie richtig, es ist immer irgendwas falsch, du bekommst viel Geld zurück inzwischen.
– Du sagst das dem, dem du dein Vertrauen geschenkt hattest, so lange.
– Der antwortet ganz schnell, AutoReply, und sagt „Wir kümmern uns. “ Du sollst noch bisschen im Internet „stöbern“, solange. Gut, machst du.
– Aber: „Stöbern“ ist auch keine Lösung, bald ist das das vermutliche Unwort des Jahres, dafür schlägst du es jetzt vor.
– Man kann auch in den eigenen Erinnerungen, Anmahnungen, Fristsetzungen stöbern: Antwort darauf ist noch nicht da. Fünf Monate sind ins Land gegangen.

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Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!

1755/13: Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt… #Werbung

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Kopflos geht die Welt zu Grunde!

Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!

Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!

Budapester Str., gestern um die Mittagszeit: Microsoft hat eine Gerüstfassade für eine Flanierwerbung präpariert. Der Autoverkehr ist stockend und als die Gedanken mit Blicken auf den verhangenen Fassadenflächen verweilen, blitzen kühne Gedanken im eigenen Kopfkino auf. Es sind unerwünschte Gedanken, geht es nach den Absichten der Werbestrategen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. #Kopfkino

Der Gedanke zu dieser Werbung ist richtig und kühn umgesetzt. Im Kopf des Betrachters allerdings ist ein „i-Tüpfelchen“ von weiterentwickelten Gedanken dazu. An der Budapester Straße, Schöneberg, gegenüber vom Elefantentor des Berliner Zoos hängt jetzt aktuell diese „ausgerollte Werbung“ von Microsoft. Eine Rüstung an der hohen Straßenfassade trägt sie. Während wir vorbeifahren und die Werbung betrachten, kommt uns in den Sinn, ob Outlook tatsächlich die hier ausgerollten Ansprüche von EDV-Anwendern gerecht und zukunftsweisend händeln kann? – Der Fehler:

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