481-10 – Zitat des Tages: Die alte Jungfer, der Kriminaltango, es ist was los im Staate Deutschland…

 Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, warum bei dem Mieter von ….Name…., VH, 1.OG, seit Monaten das Klingelschild ab ist und nur noch die Drähte rausgucken? Ich komm mir zwar vor wie die alte verbitterte Jungfer 🙂 die immer meckert, aber das muss ja wohl nicht sein, die haben ein Kind und unschön sieht’s auch aus.

(Aus einer Email an uns)

Anmerkung unsererseits: Also, so unschön sieht das Kind doch gar nicht aus! Weitere Anmerkung: Die Petentin ist keine alte Jungfer, sondern eine nette, immer aufmerksame Miteigentümerin in Berlin-Spandau. Mehr wird nicht verraten,

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480-10 – Report: Instandhaltung: An der frisch gestrichenen Fassade sorgt ein Wasserschaden für Auflösung!

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Völker, hört die Signale, auf die Kelle geschwungen, die Maurerkelle! (Spontaner Verwaltersingsang am frühen Morgen, nicht laut)

An der vor kurzem gestrichenen Außenfassade des Hauses in Berlin-Wedding bröckelt die Untersicht eines Balkons bereits wieder ab. Der Grund: Es gab eine Rohrverstopfung bei der Renovierung eines Sondereigentums durch den „renovierenden Eigentümer“ bzw. dessen Handwerkern. Das Wasser hat sich seinen Weg gesucht und nun sieht alles aus, wie eine hüglige Kraterlandschaft.

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479-10 – Report: Instandhaltung: In Berlin-Wedding kräuselt sich der Fussboden – Handwerkerauftrag

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Vorwärts und nicht vergessen. Das ist die Solidarität! (in diesem Fall die ggü. Treppenhausbenutzern)

Im „roten Arbeiterbezirk“ (frühere Bezeichnung) Berlin-Wedding kräuselt sich der hintere Austritt im Bereich des Fußbodens, unmittelbar vor dem Treppenabgang zum Keller und zum Austrittsbereich im Innenhof. Besonders ältere Menschen haben dort Schwierigkeiten zu laufen, weil man stolpern kann. Die Sache blieb liegen, weil es ziemlich lange kalt war. Jetzt ist es warm und nun soll mit Hochdruck etwas geschehen.

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473-10 – Pressemeldung des Tages: Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Aus der Pressemeldung #1582 vom 01.06. – 10:55 Uhr:

Eine professionell betriebene Cannabis-Indoorplantage entdeckten Beamte des Polizeiabschnitts 36 vorgestern Nachmittag in Gesundbrunnen. Die Polizisten und die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren wegen eines Schwelbrandes gegen 16 Uhr 40 in die Gerichtstraße alarmiert worden. Nachdem der ebenfalls eintreffende 69-jährige Mieter der dort befindlichen Büroräume die Tür geöffnet hatte, fanden sich die Beamten im „Grünen“ wieder. In den speziell hergerichteten Räumen stellten sie 1.400 erntereife Cannabispflanzen, zirka 650 Jungpflanzen, ebenso viele Setzlinge, 630 Blumentöpfe mit Pflanzenstängeln, neun Kilogramm Cannabis-Blattmaterial und Gerätschaften zur Weiterverarbeitung fest.

Merke: Der gründliche Hausverwalter nimmt ab sofort -bitte- eine Extraklausel in den Gewerbemietvertrag auf: „Das Anpflanzen von Rauschgiften stellt keine ordnungsgemäße Nutzung der vermieteten Büroeinheit dar und berechtigt zur Kündigung aus wichtigem Grund.“ – Weiter arbeiten.

Weblotse

472-10 – Kulturecke: Julia Oschewsky & Band treten am Montag, den 31.05.2010 im Berliner B-Flat auf -Tipp

Sie hat jetzt einen Koffer in Berlin. Und der klingt sau gut.

   01.06.2010, the day after: Auf der Berliner Website blackbirds.tv ist eine umfassende Berichterstattung zu diesem Konzert erschienen.

Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)
Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)

Ab und zu weist diese Website auf musikalische Perlen hin. So eine ist Julia Oschewsky, eine deutsche Sängerin, die im Jazz zuhause ist und dabei von einer gut funktionierenden Boygroup „aus aller Herren“ Länder unterstützt wird. Bei uns ist über sie mehrfach berichtet worden. Wir erlauben uns daher den zutreffenden und fördernden Hinweis an unsere Leserschaft, dass Julia Oschewsky, die eigentlich in Amsterdam lebt, am Montagabend im Berliner B-Flat ein Gastkonzert gibt.

Weblotse

Rechercheempfehlung: Bitte beachtet auch und insbesondere die weiterführenden Links in dem Artikel, um einen zutreffenden Einblick über die Arbeit und die Musik von Julia Oschewsky zu erhalten.

470-10 – Report Instandhaltung: Ich habe den Asian Tiger in mir zutiefst empfunden und entschieden

Hausmeister

Oben ist hinter. Unten ist vorher. Also genau andersrum als sonst (Credo dieses Beitrags zur Reihenfolge der zwei Fotoabbildungen – siehe Folgeseite)

Ich strich zu meiner Gewissheit noch ein paarmal drüber, fühlte, sowas muss auch von der Haptik her stimmen. Dann wusste ich: ich hatte mich nicht verhört. In mir spürte ich ganz klar den „Asian Tiger“. Ich gab ihm dem Vorzug gegenüber „wild Amazon“, das mich nicht in selber Weise berührte. Zu grün: die wilde Amazone. Nein, es würde der „Asian Tiger“ werden, selbst wenn eine Preisdifferenz entstünde. Eine reine Herzensangelegenheit ist keine Frage des Preises, sondern der Intuition. Es ist der Tiger in mir, rroooaaaarrrr….

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468-10 – Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen

Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)
Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)

Kulturschock pur: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von blackbirds.tv (Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, Musikfans und die Schwierigkeiten im Umgang damit.

Au weia: Heuer (wienerisch, nicht berolinisch) sind Versammlungstermine aber auch nicht ganz leicht zu entwerfen. Es muss ein ganzer Sack von Gesichtspunkten überprüft werden, um dafür zu sorgen, dass die Verwalterin mit ihrem Wunsch nach Kundenkommunikation nicht aneckt.

  • Wir hatten am 19. Mai 2010 bereits darüber berichtet, dass Wohnungseigentümer sich zwar gern zusammenrotten zu Versammlungen (treten nur in Rudeln auf…), dabei aber bitte schön im Vorhinein zu überprüfen wäre, ob am gewünschten Versammlungstag ein Viertelfinalspiel der Fußball WM droht. Ist das der Fall, muss die Versammlung an einem anderen Tag erfolgen.
  • Man muss kein sonderlich großer Prophet sein, um sich vorzustellen, dass die Generation der älter Werdenden irgendwann aus Altersheimen „We will rock you“ skandiert oder im Seniorenchor die „Bohemian Rhapsody von Queen eingeübt wird.

Nun treten weitere, bedeutsame Umstände ein.

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467-10 – Personen: Herr Hengstenberg aus Mildessa hat wenig Zeit und keinen Überblick, er bittet um Support

Papa will da nicht mehr wohn… – eingedeutscht von Stefan Gwildis (Temptationsklassiker)

Herr Hengstenberg (* Name geändert) aus Mildessa (* Wohnort geändert) hat wenig Zeit. Statt seiner ruft irgendeine Maklerin an. Sie sagt, Herr Hengstenberg hat wenig Zeit. Er sei jetzt nach Brüssel abgeflogen. Von dort fliege er gleich weiter nach New York. Sie rufe an, weil er da diese Wohnung in Kreuzberg habe, und jetzt habe sie auch jemanden gefunden, der sie kaufen möchte. Von dreien freuen sich zwei, Vorfreude.

Und weil zwei sich freuen, wenn es „Pinke, Pinke“ (berolinisch) gibt, schildert sie die Sachlage wie folgt:

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464-10 – Lied des Tages: Ach herrjemine…- Eigentümerversammlung, Fußball WM, Hotel California

Hasta la vista, baby. (Arnold Schwarzenegger in „Der Terminator“)

Doch wer hätte das gedacht? Jedes Jahr müssen Eigentümerversammlungen terminiert werden. Aber alle voraussichtlich vier Jahre (oder sind es fünf?) findet eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? In diesen Tagen arbeitet der Terminator an der Terminfindung, an Terminen, Räumen, Sitzungsmöglichkeiten, Veranstaltungstechnik – kurz: Versammlungen

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460-10 – Lied des Tages: Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen (My Fair Lady) – Emailregel 09.2010

 Zweiter Stock, vierter Hinterhof, neben mir wohnt ein Philosoph. (Ideal, „Blaue Augen“, 1982)

Seit in Berlin-Kreuzberg die Eigentümergemeinschaft neu durchmischt wird, ziehen immer mehr Selbstnutzer in die Wohnanlage in der Falckensteinstr. ein. Inzwischen wohnen dort überwiegend Selbstnutzer, die einstigen Kapitalanleger hatten nicht genug Kapital angelegt oder zu viel: nicht wenige hatten sich finanziell verhoben. Nachgezogen sind junge Menschen, die noch Pläne hegen. Sie wollen in erster Linie wohnen und das in attraktiver Szenelage, fußläufig ist der Wrangelkiez erreichbar. Nicht wenige davon sind kinderlos und bleiben es für eine Weile. Andere Lebenspläne. Die Kinder in die Welt gesetzt haben, möchten jetzt deren Lebensbedingungen verschönern.

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