1501/12: Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt

Lacke & Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)

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Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die sie im April 2011 angeboten haben, einen Winterrabatt von 5% „auf alles“, natürlich außer Tiernahrung.

Alles wird gut. Sie haben jetzt Arbeit in einer arbeitsarmen Zeit. Und wir haben einen guten Preis und die Eigentümer sind bald wieder glücklich. Antizyklisches Verhalten.

 

1500/12: Report: Instandhaltung: Auch Kleinvieh macht Mist #Fotowelt #Polaroid des Tages

Polaroid des Tages "Der Viertelstab"

Polaroid des Tages "Der Viertelstab"

Der gelockerte Viertelstab muss festgeschraubt werden in Berlin-Kreuzberg.

Das macht der Hausmeister. Keine große Sache. Kleinvieh macht auch Mist.

Weggeschickt. Wir arbeiten dran.

 

1498/12: Report: Instandhaltung: Die große Klappe überm Elektroraum

Banner Report: Instandhaltung

Die Klappe ist schon länger da eingebaut in Berlin-Kreuzberg. Seit wann genau, weiß keiner. Vermutlich. Ist auch unwichtig. Nun ist sie da und niemand kümmert sich um sie. Sie ist direkt in der Decke vom Elektroanschlussraum eingebaut. Der Eigentümer oben drüber sagt, sie „steht seit Jahrzehnten auf“. Das führe dazu, dass kalte Kellerluft in die Zwischendecke einströmt. Und müssen wir nicht ohnehin unterste Geschoßdecken irgendwann alle dämmen? Soweit möglich? Ein weites Feld, die EnEV, die Verordnung, die das vorschreibt. Bohren wir hier und heute nicht zu tief.

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1497/12: FotoPodcast: Wie man Apple ins Esszimmer stellt und es kurzerhand zur computerfreien Zone erklärt! #Zehlendorf

Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf

Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf

Was folgt? Eine Art „Premium-Content“, erstklassige Verarbeitung, teure Superqualität und „unbezahlbare“ Möbel für eine erlesene Klientel in Berlin-Zehlendorf und im Speckgürtel des „grünen Bezirks“

Früher war die Firma „Neue Wohnkultur“ eine Berlin-Schöneberger Größe unmittelbar am Innsbrucker Platz. Doch das war ein richtig großer Laden. Die Zeiten haben sich geändert. Man ist schlanker geworden, kleiner, übersichtlicher: und man kommt ein Stück näher ran an die potenzielle Kundschaft, erklärt mir einer der Mitarbeiter der Firma auf Nachfrage. Sie sind jetzt in Zehlendorf-Mitte seit ein paar Jahren. Ich habe es bislang schlicht übersehen, obwohl ich regelmäßig dran vorbeifuhr. „Da kann man das Geld der Leute leichter abholen“, witzele ich, er lacht. Gewitzt. Schluck. Apropos Schluck: aus der Flasche guten Weines! Oder ich brauch noch einen Schlauch.

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1495/12: Berolinismen: Wie nennt man einen Balkon-Kräutergarten an seiner eigenen Wohnung in Berlin?

Berliner Kodderschnauze "Kräuter der Provinz"
Berliner Kodderschnauze „Kräuter der Provinz“

Auf die Idee hat mich Stefan Heide gebracht. Er sagte zum Thema Hertha BSC, da kennt er sich definitiv besser aus als ich:

„Berlin braucht einen Erstligisten. Wir sind schon in vielen anderen Dingen Provinz.“ (Stefan Heide, Makler, über Hertha BSC und Berlin)

Die Franzosen haben ihre „Kräuter der Provence“, das gilt nicht als Schimpfwort, sondern als alerte Auszeichnung. Die Berliner haben eine Provinzstr. in Reinickendorf, ihren Balkon, einen Kräutergarten und einen verletzten Fußballkapitän namens André Mijatovic.  Gute Besserung!

Allgemein gefürchtet: die Berliner Kodderschnauze. Nun, seit heute gibt es diesen neuen Begriff, Berliner Slang, peng: die „Kräuter der Provinz„, das haben wir Stefan Heide zu verdanken, der einen Erstligisten so dringend wünscht.

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1494/12: Jahreszeiten: Bei kühler Witterung mache ich mir warme Gedanken und prokrastiniere möglichst nicht!

Nach manchen jahreszeitlichen Problemen kann der geübte Routinier auf dem Gebiet der Wohnungseigentumsverwaltung die Eieruhr stellen. Sie kommen unabweisbar auf einen zu. So Probleme, die „auf der Hand liegen“. Eins davon heißt „Den letzten beißen die Hunde“. So wie in Berlin-Spandau. Dort melden sich im einbrechenden sibirischen Winter stets die Mieter aus dem Dachgeschoß. Bei genauerem Überlegen aber nicht die Wohnungseigentümer derselben Anlage, die wir eigentlich verwalten. Melden tun sich immer nur die Mieter, denen es dann zu kalt ist. Der Winter ist auch die Zeit für eine „vorgeschlagene Mietminderung“, man habe 15,2° Celsius gemessen. Man werde einen Radiator „dazustellen“, damit es endlich warm wird.

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1493/12: Foto des Tages: Beim Bauen werden kleine Zettelchen geschrieben! Mit wichtigem Messages!

ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!
ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!

Das ist ein Hinweis, wie man ihn sich wünscht: Ein Handwerker schreibt noch schnell diesen Zettel:

ACHTUNG VOR SCHLIEßEN DER WANDSCHALE LEITUNG VERBINDEN!

Bauleitung, leicht gemacht. Stimmt genau! Denn hinterher ist schlecht. Da hat jemand mitgedacht. Das Foto ist von 1999. Großartig gesehen. Mitdenken leichtgemacht. Der Mann hat den Handwerker-Oscar verdient. Aufgenommen im „Berliner Speckgürtel“, wobei klarzustellen ist, dass der in New York, Sao Paulo und Neuruppin, aber auch in Hamburg, Rheinsberg oder an jedem anderen rechten Flechen Stechlin aufzufinden ist. Mit solchem Speck fängt man Mäuse. Das Foto des Tages.

1492/12: Der Filosofisch spricht: Fragste ville, kriechste ville Antworten…. #Positionen

Frage einen Fachmann, erhalte eine Meinung. Frage drei Fachleute, erhalte fünf Meinungen. Frage einen Sachbearbeiter. Erhalte seine Einschätzung. Frage fünf Sachbearbeiter. Erhalte sieben Einschätzungen. Lebe dein Leben und sorge dich nicht. Sorge Dich nicht, lebe! Siehe die Dinge, wie sie sind. Und nicht, wie du sie dir wünschst. Mache was du willst, mit dir allein aus und frag nicht. Wer zu viel fragt, bekommt zu viele Antworten. Weniger ist mehr, manchmal. Oft.

Weblotse

(EP)

1491/12: Prognosen: Orientierung, Richtung gebende Hinweise im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme mit „offener Baustelle“

Orientierung: Richtung geben...

Im Zeitpunkt der Verwaltungsübernahme des Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte war das so richtig „sonnenklar“ noch nicht. Das war kurz vor dem 31.12. des letzten Jahres. Jetzt verziehen sich die Wolken am Himmel, er bricht auf und die Sonne der Klarheit strahlt. Denn das Dachgeschoss ist groß. So groß, dass es sich in der ansonsten aus weiteren, lediglich nur 8 Einheiten eher omnipotent, besser omnipräsent ausnimmt. Ja, es ist ein Dachgeschoss mit mehreren Etagen, einer Riesen-Dachterrasse und es ist durchgestylt bis zu einem glamourösen Gesamtganzen. Wer hier wohnt, kann es sich auch leisten. Es wurde viel Geld dort verbaut. Aber wann „groovt“ das fertige Haus?

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1488/12: Report: Instandhaltung: Von Rotgesichtsmakaken, Schimmelbefall und Flecken vom Spaken

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Ein jeder Hardrockfan spricht gern vom Festival in Wacken. Mieter verschimmelter Wohnungen hingegen sprechen weniger gern vom „Spaken“. Dass schimmlige Musik gern in Waken aufgeführt wird, ist unbekannt. Spaken – Waken – Rotgesichtsmakaken: Es wird einen Grund haben, warum die Gesichsmakaken rot sind. Vielleicht vor Wut? Weil es überall schimmelt und Ungemach dräut.

Der Befund ist neu. Seit vielleicht eineinhalb Jahren wohnt der Russe im obersten Geschoss einer 2-Zimmer-Wohnung in einer Seitenstraße vom Kudamm als Mieter des dänischen Eigentümers aus Kopenhagen. Die Sache ist also von Anfang an international eingestellt. In englischer Sprache vermutet Steffen J., der dänische Eigentümer, in Emails an den Berliner Verwalter, er habe ein Problem mit „humidity“, zu Deutsch: Feuchtigkeit. Und um es vorweg zu nehmen, das stimmt. Jetzt liegen Fotos vor.

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