51-09 – Eine interessante Frage: Sind Online-Rechnungen zulässig?

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Ohne dass wir die Richtigkeit prüfen konnten, fanden wir jedoch externer hyperlinkdiese Website für die Leser von gesichtspunkte.de interessant. Denn das Versenden von Online-Rechnungen nimmt immer mehr zu und die Frage ist, ist das zulässig? Der Beitrag wirkt gutinformiert und -recherchiert. Für seine Richtigkeit verbürgt sich niemand anders als der Blogger selbst. Und das sind nicht wir! Externer Link, aber interessant.

50-09 – Aktuelle EILMELDUNG: Becker & Harms wurde von der Fa. ISTA übernommen

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ZitatAktueller Verbrauchertipp: Durch den Verkauf der Fa. BHM an ISTA entsteht starke Bewegung im Markt. gesichtspunkte.de empfiehlt allen Kunden der Fa. Becker und Harms in Potsdam, bestehende Verträge bis zum 30.06.09 zu kündigen, allein schon um die eigene wirtschaftliche Situation abzusichern und um einen guten Verhandlungsstatus mit der künftig vermutlich in ISTA komplett untergehenden Firma zu versuchen. BHM wird vermutlich nächstes Jahr nicht mehr als eigenständige Unternehmung mit ihrem geschätzten Unternehmensprofil existieren. Dies kann heute noch nicht vorhergesagt werden, ist aber zu vermuten. Es steht zu befürchten, dass erst nach dem 01.07.09 richtiggehende Informationen über den Firmenverkauf, eine vollkommen neue Unternehmensstrategie von der übernommenen Firma an die Kundschaft verschickt werden. Denn dann sind übliche, weit verbreitete Kündigungsfristen abgelaufen und man hat unternehmerisch mindestens 12 Monate mehr Zeit, die Bestandskunden zu halten. Doch ein überzeugendes Qualitätsmanagement hat die Fa. ISTA jedenfalls nach unserem Wissen in den letzten zehn Jahren nicht hingelegt, um eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit herbeizuführen. Zu befürchten sind erhebliche Neugeräte-Ausstattungen, ein kompletter Schluckvorgang, ein Untergang der Fa. BHM Potsdam und die Auflösung der Geschäftsräume, der Software und die komplette Verschmilzung in den Geschäftsräumen der Fa. ISTA.

Aufgrund einer aktuellen Mitteilung der Fa. externer hyperlinkBHM (Becker & Harms, Tochter der Deutschen Shell) hat die Fa. externer hyperlinkISTA Deutschland GmbH die Geschäfte der Fa. BHM übernommen. Die beiden Firmen beschäftigen sich mit der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heizkosten, sachgerechter Heizkosten- und Warmwasserkostenverteilung. Dass die Fa. ISTA jetzt auch die vormals eigenständige und später durch die Deutsche Shell übernommen hat, ist zwar ein überraschender Coup, im Ergebnis aber nicht erstaunlich. Denn auf diesem Markt, wie in keinem zweiten finden schon seit mehreren Jahren harte Übernahmekämpfe statt. Vielleicht kann man es so verallgemeinern: Dieser Markt ist eigentlich abgegrast, und wie in anderen Branchen auch, haben derartige Unternehmen zwei Möglichkeiten, in diesem Markt noch gedeihlich zu expandieren. Am besten ist eine gut funktionierende Arbeitsleistung, die im Ergebnis bei Bestandskunden zu Sehnsüchten nach Ausweitung der Geschäftsbeziehung führt oder sogar zu Weiterempfehlung. Sage niemanden eine Weiterempfehlung, wenn Du sie nicht wirklich auch längerfristig vor einem guten Geschäftsfreund vertreten kannst. Oder die zweite Möglichkeit: Durch geschickte Firmenzukäufe erweitert mein seinen festen Auftragsbestand an Liegenschaften. Das zweite ist hier ganz offensichtlich der Fall.

Die ersten Folgen sind jetzt auch brieflich angekündigt: Die Führungsriege der Firma BHM wurde komplett ausgetauscht und durch neue ISTA-Leute ersetzt. Auf telefonische Nachfrage unserer Redaktion heute konnte am Telefon niemand der alten Mitarbeiter etwas über diesen Vorgang mitteilen. Man verweist generell an eine Dame, die von der ISTA für den Punkt ‚Unternehmenskommunikation‘ eingesetzt wurde und die allein berechtigt sei, Auskünfte zu diesem Brandthema zu geben. Die ’neuen Besen‘, die erfahrungsgemäß immer gut kehren, nutzen jetzt die Zeit vor dem 30.06. zu einer Art Generalbereinigung mit vormaligen, vermeintlichen Fehlern der BHM-Leute in Potsdam. Mit BHM in Potsdam hatte die Fa. Büro Gotthal sehr gute Erfahrungen: Es war ein gewissenhafter, gut arbeitender, zuverlässiger Dienstleister. ISTA hingegen stand in den Vorjahren nicht in einem guten Ruf in diesen, für eine Hausverwaltung wichtigen Gesichtspunkten. Wie wenige andere, handverlesene Unternehmen hat das Büro Gotthal die Fa. BHM in Potsdam ihren Kunden stets als langfristig, unbedenkliches Unternehmen in dieser Sparte angepriesen, auch wenn teils Kampfpreise der großen Branchenmultis dagegen standen und zu der Devise ‚Geiz ist geil‘ verleiten sollten. Eine alte Bauernregel besagt: ‚Die Enten sind am Ende fett‘ und so weitete sich die Geschäftsbeziehung mit der BHM in den Vorjahren noch stark und erfreulich aus. Mit der Übernahme durch ISTA kommt nun ein neuer Wind die Sache. Ein Orkan? Oder ein Tornado? Man wird sehen.

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49-09 – Stimme der Kritik: Bankenskandal anders herum: Banken verhindern Wärmedämmungen

Stimme der Kritik

Kein weiterer, unwichtiger Kommentar zur Bankenkrise an sich. Doch diejenigen, die Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) verwalten, dürfen sich vor neue Probleme gestellt sehen. Es geht darum, dass wo ein (politischer) Wille ist, auch ein Weg sein muss. gesichtspunkte.de hat sich u.a. mit der Frage beschäftigt, warum die Politik einerseits eine Energie- und Einsparverordnung (EnEV) beschließt, andererseits aber vergisst zu regeln, dass das interner Link ‚Überbauen‘ eines nachbarschaftlichen Grundstücks durch Anbringung einer Vollwärmeschutzfassade von dessen Zustimmung weiterhin abhängt? Es gibt ein öffentlich begründbares Interesse, dies jedem Nachbarn entschädigungslos zu gestatten, damit dem Klimaschutz Rechnung getragen wird. Doch weit gefehlt. Zu viele Rücksichtnahmen auf persönliche Zivilrechtsfragen und die Heiligkeit des Eigentums Dritter steht hier dem öffentlichen Recht entgegen, möglichst viel CO2 einzusparen und dafür zu sorgen, dass die nachfolgenden Generationen besser leben können.

In eine ähnliche Richtung geht das Problem fehlender Beratungskompentenz der Geschäftsbanken bei der Unterstützung von öffentlichen Förderprogrammen, wie sie beispielsweise die externer hyperlinkKreditanstalt für Wiederaufbau aufgelegt hat. Mit öffentlicher Förderung darf danach rechnen, wer nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanzen ganzer Mehrfamilienhäuser durchführen möchte. Zinsgünstige Kredite stehen zur Verfügung und teils auch Zuschüsse. Es gibt inzwischen für jedes Haus (hoffentlich) einen externer hyperlinkGebäudeenergieausweis, der die Eckwerte positiv, mittelmäßig oder schlecht bewertet. Ein übersichtlicher Verlaufsbalken zeigt uns an, ob unser Haus noch ‚im grünen Bereich‘ bewirtschaftet wird, oder ob längst ein ‚blutrot‘ ausgewiesen werden muss, letzterer Wert ein hundsmiserabler.

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47-09 – Der orange farbene Punkt und die unentdeckten Möglichkeiten…

Fahrradständer, abgelaufenes Modell
Fahrradständer, abgelaufenes Modell

Jahr aus, Jahr ein laufen wir an demselben unvorteilhaften Fahrradständer in Berlin-Wilmersdorf vorbei. Auf dem Hof hat sich eine Fahrradsammlung entwickelt. Einer der Bewohner sammelt tatsächlich nicht nur alte Zeitungen und lagert diese in seiner Wohnung. Er hat seine Sammelstellen auf die Hoffläche ausgeweitet und nun lagern auch mindestens fünf teils schrottige Fahrräder dort. Sie sind sozusagen nicht betriebsbereit. Und wie fasst nun ein Verwalter derartigen Missbrauch gemeinschaftlichen Eigentums zutreffend auf? Müssen wir gleich an Wolfgang Schäuble denken, wenn wir eine Kennzeichnungspflicht für betriebsbereite Fahrräder einzuführen gedenken? Oder die Sache mit dem orange farbenen Punkt. Unser Hausbesorger wird beauftragt, auf all diejenigen Fahrräder, die nach seinem persönlichen Eindruck nicht mehr betriebsbereit sind, einen gelborange farbenen Punkt aufzukleben. Das ist noch nicht Sachbeschädigung, wie erregte Gemüter gleich behaupten werden, sondern erst einmal eine Behauptung. Nun muss der Besitzer des Schrottfahrzeugs den Gegenvortrag antreten und sich mit uns in Verbindung setzen. Es wird eine Einigung angestrebt. Der Weg ist das Ziel. Aber auch: Errare humanum est (Irren ist menschlich). In der Hoffnung, es wird als eine empfehlenswerte, sinnstiftende Tätigkeit angesehen und nicht als modernes Raubrittertum der Verwalterin. Wir arbeiten an einem freundlichen Gesamtäußeren. Auch der Wohnanlage…..

Zweitens ist der Fahrradständer wirklich doof. Er ist eigentlich viel zu klein für die große Anzahl der hier abgestellten Fahrräder. Nicht wenige lehnen hilfsweise an der dafür ungeeigneten Müllplatz-Pergola aus Holz, die vor kurzem entstanden ist. Die Begehung vor Ort ergibt: Wir schaffen einen neuen an, der beidseitig Fahrräder aufnehmen kann und mit mindestens zwölf Stück bestückt werden kann. Die Fahrradfahrer merken an, dass der Einschub aus Metall aber wenigstens einen ausreichenden Lenkerabstand haben muss. Das merken wir uns, denn wir waren ja selten bis nie mit dem Fahrrad in dieser Wohnanlage.  Schön wäre ja, wenn wir als schlau und gut durchdacht in Erscheinung treten würden. Werden wir vielleicht sogar…mal sehen.

46-09 – Zusage für zwei Stolpersteine ist unterwegs….

Update

Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)
Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)

Vor kurzem hatte die Website gesichtspunkte.de über das künstlerische Projekt interner LinkStolpersteine des Kölner Künstlers Günter Demmrich berichtet und dazu aufgerufen, selbst Stolpersteine zu sponsern. Wie die Website externer hyperlinkgotthal.de mitteilt, wurden nun die ersten zwei Sponsoren an die Berliner Projektkoordinatorin übermittelt, die bereit sind, einen Stolperstein zu finanzieren. Das Projekt Stolperstein wird seit kurzem sporadisch auf Wohnungseigentümerversammlungen angesprochen, mit der Zielsetzung, weitere Sponsoren für dieses Projekt zu finden.

45-09 – Sex sells….Bedenke die Folgen

Positionen

Ausriss Melodie & Rhythums - FKK in der DDR
Ausriss Melodie & Rhythums - FKK in der DDR

Ohne gezielt etwas im Schilde zu führen, berichtete gesichtspunkte.de über einen interner Link humorigen Vorgang hier. Infolgedessen explodierten die Zugriffszahlen auf die Website stark. Bis zu 50 User waren gleichzeitig online. Und so wird (uns) klar, dass das Thema allgemeininteressierend gewählt wurde. Die Werbeprofis sagen dazu ‚Sex sells‘ (mit Sex kann man was verkaufen). Noch einmal zur Klarstellung: das war gar nicht unsere Absicht. Diese bestand vielmehr darin, zu erwähnen, dass die augenzwinkernd vorgetragene Variante derartigen Nudistentums in der Öffentlichkeit (public nudity) nicht nur abseits einer Autobahn denkbar ist. Wie die Interviewpartner in dem Videobeitrag von Stern online auch zugeben, gibt es vielmehr eine größere Anzahl möglicher ‚Locations‘, in denen man sich lustbringende Fototermine -ganz nackt- vorstellen könne. Wer dies weiterspinnt, muss demzufolge fest damit rechnen, bei nächster Gelegenheit die Hausmülltüte nach unten zu bringen und am Müllcontainer (Gelbe Tonne? Oder Biomüll?) eine angekettete Gespielin vorzufinden. Oder an der Teppichklopfstange? Im Hauskeller? Oder am Fahrradständer? Nichts ist (mehr) unmöglich, spinnt man diesen Faden weiter. Weder will allerdings gesichtspunkte.de zu derartigem Handeln aufrufen, noch beabsichtigen wir, auf Anfrage derartige Drehgenehmigungen zu erteilen. Besser als in Wohnanlagen findet derartige Nacktheit daher bitte nach wie vor an abgelegenen Waldseen oder viel weiter von der Autobahn weg, als in dem Beitrag zu sehen, statt.

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44-09 – Idee des Monats: die Bauankündigung

Idee des Monats
Idee des Monats

Tatort Berlin-Schöneberg und eine Achse nach London und auf die griechischen Kykladen, eine Inselgruppe: der Wohnungseigentümer Stuttgart (* Name von der Redaktion geändert), der in London wohnt, lebt und arbeitet, hat die griechischen Mieter nach Jahrzehnten erfolgreich dazu veranlasst, die Wohnung zu räumen. Diese hat nun eine Art gefühlten Instandhaltungsstau hinter sich. Sie muss von Grund auf renoviert werden. Alles muss verändert werden, um die Wohnung in einen zeitgerechten Zustand zu versetzen.

Die Handwerker sind seit einigen Tagen dort. Das Telefonaufkommen bei der Verwaltung steigt merklich an. Bis zu fünf Mal pro Tag rufen erzürnte Wohnungseigentümer an. Die Arbeiten sind irgendwie kopflos im Gange, wird eingewendet. Da sei so eine „türkische Handwerkertruppe“ am Start, ob das Schwarzarbeiter seien? Nein, das ist nicht der Fall. Erst fallen einige nichttragende Wände (Sondereigentum), es entsteht Höllenschutt. Der muss durch das frisch renovierte Treppenhaus nach unten getragen werden. Das Treppenhaus ist hochwertig. An den Paneelen ist „stucco veneziano“ verarbeitet, eine ganz exquisite Spachteltechnik, die Flächen glänzen spiegelglatt und sehen edel aus, irgendwie marmoriert, gelblich. Sehr schick. Auf den Fussböden ist Kokos verlegt, mit Messingstangen.

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43-09 – Zitat des Tages: Der Emailverkehr

Zitat

Hallo lieber Herr Gotthal,
das wird erledigt.
Schön, dass aus der Mail-Flut auch mal eine für mich abfällt!
Artige Grüße
Teodorius Zwackelbarth (* Name von der Redaktion geändert)

Der Geschäftsführer eines Dienstleistungsbetriebs auf die Bitte hin, am Freitag in einem frisch renovierten Treppenhaus den neu verlegten Linoleum-Belag einzupflegen! Der Fettdruck ist eine Hervorhebung durch gesichtspunkte.de. Wir freuen uns über die viel gerechtere Verteilung von Emails sehr, nunmehr auch die Geschäftsführer,  und wünschen weiterhin freien eVerkehr.

42-09 – Das Restaurant ‚Waldhaus‘ an der Onkel-Tom-Strasse in Zehlendorf

Gastrotipp

Waldhaus, Visitenkarte
Waldhaus, Visitenkarte

 

Das Waldhaus Zehlendorf ist hier ursprünglich etwas irreführend verschlagwortet worden als Sommergarten. Dem ist beileibe nicht so. Es stimmt zwar, dass eine Vielzahl von Zehlendorfern vornehmlich an warmen Tagen dorthin schwoft, aber das tut der Gastronomie im übrigen keinen Abbruch. Beispielsweise wird jeden Mittwochabend Spanferkel angeboten, zu einem angemessenen Preis von 12,95 EUR pro Portion (Stand: 03.06.09). Das Waldhaus bittet insoweit um Reservierung. Das hat der Rezensent gerade nicht getan, sondern einen Überraschungscoup gelandet. Spanferkel essen ohne jede Voranmeldung, das war drin. Das Spanferkel frisch aus dem Ofen, mit einer Honig-Senfsoße (Prädikat: superlecker) und Wirsing mit Kartoffelspalten. Wir können uns zusammengefasst nicht beklagen: Das Spanferkel war ‚kross‘ mit lecker Kruste und im übrigen sehr zart.

Mein Beitrag zum externer hyperlinkWaldhaus Sommergarten auf Qype.