Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist)
Zuallererst: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes Pärchen, vermutlich schon etwas höheren Alters, ruft auf einem Anrufbeantworter an. Diese Art Anrufe sind gelebter Alltag für jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz in der Haus- und Grundstücksverwaltung haben. Es ist die Natur der Sache an sich -!!!-: Hausverwalter können sollten lieber auch gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein. In einem harten Arbeitsleben wie diesem muss man sich auch mal verstecken dürfen.
Z.B. vor vollkommen verwirrten Anrufern, die es tatsächlich öfter gibt, aus ganz unterschiedlichen Gründen:
Man kann den Text auch per Mail an streetview-deutschland@google.com versenden – ich empfehle allerdings, entweder einen Brief zu schicken oder in ein Museum einzubrechen und den Widerspruch per Fax zu senden: auf traditionelle Weise vorgebrachte Offline-Meinungen zählen offenbar mehr als Online-Meinungen. (Sascha Lobo im dazugehörigen Artikel, Link unten)
Von wegen „Schweigen der Lämmer“. Jetzt „das Lachen der Hühner“. Sascha Lobo hat was vorgelegt, und Sascha Lobo ist so was wie Netzverstand, wenn auch mit bunten Haaren. Der Mann hat Ahnung und lebt momentan im Web 2.5, Web 3.0 erwartend. Das ist mit Einführung von Google Streetview bereits beabsichtigt. Dass die Bundesministerin jetzt Widerspruchsschreiben empfiehlt, um sich gegen die Digitalisierung der Welt zur Wehr zu setzen, hat folgenden Entwurf eines Widerspruch-Widerspruchs befördert.
Eingebettet von Sascha Lobo (Link unten)
Der Widerspruch gegen die Widersprüche anderer Menschen: gesichtspunkte.de findet die Idee „knorke“ (berolinisch für dufte). Hoher Humorfaktor. Und vermutlich eine etagenweise Verpixelung von individuellen Wohnungsaußenfassaden. Wir haben hier schon über das Abfallprodukt „google cake view“ berichtet. Braucht google da nicht Sachverstand von kundigen Verwaltern? Wir kennen da welche…
Der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz hat die Position der SPD-Fraktion ganz aktuell noch einmal für die Fraktion zusammengefasst. Und der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen macht gleich eine Podiumsveranstaltung mit ausführlichen Diskussionsmöglichkeiten draus: Am Donnerstag, den 2. September 2010 findet in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Haus der Wohnungswirtschaft beim Verband (Lentzealle 107, 14195 Berlin, großer Saal) eine Veranstaltung mit dem Titel „Novellierung des Berliner Straßenreinigungsgesetzes – Sind wir tatsächlich für den nächsten Winter gewappnet? Nach „Winterchaos“ nun „Organisationschaos“?
Nero Brandenburg, der Profi DJ (Quelle: Nero Brandenburg)
Nero Brandenburg ist vielen Berlinern ein fester Begriff. Der Radio-, Live- und Unterhaltungsmann („Dingeling“) ist inzwischen im hochverdienten Ruhestand, allerdings noch aktiv. Nero Brandenburg, mit Herz & Schnauze Berliner, liebenswert, ein „Berliner Urgestein“ und Mitglied einer aussterbenden Spezies: Die Berliner Radioleute vom Schlage eines Nero Brandenburg, eines Lord Knud (Schlager der Woche) und vieler anderer mehr. Früher waren Radiomoderatoren fast Popstars. Heute gibt es „zu viele“ Sender. Auch Moderatoren werden verwechselbarer. Einige fliegen raus, wenn sie nicht genug mainstreamartig sind. Von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Rinjehaun – Berlinerisch für Anfänger – via Youtube
Die regelmäßige Berichterstattung über Berolinismen auf gesichtspunkte.de macht die Aufnahme dieses Videos in unseren Quellennachweis unbedingt erforderlich. Gehört hierhin!
Zuweilen benötigt man nicht mehr als fast neun Minuten, um den Lärm der Welt im Übrigen zu vergessen!
Wie sieht eigentlich Berlin aus, wenn wir mal die Augen zu machen und „unsere Stadt“ vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen? Und was würde wohl Franz Liszt dazu für eine Musik inszenieren in unserem musikalischen Vorstellungsvermögen?
Den Versuch einer (recht gelungenen) Antwort darauf gibt es heute hier als fast neunminütiges Video. Sehenswert.
Auf gesichtspunkte.de ist während der Wintersaison sehr viel über die mangelhaft empfundene Schnee- & Eisbeseitigung in Berlin berichtet worden. Seinerzeit hatten wir auch darüber berichtet, dass der SPD-Abgeordnete Müller hier initiativ wurde. Im guten Kontakt mit der Fraktion des Abgeordnetenhauses erreichen uns ein paar Updates. Wir hatten auch während fast jeder Wohnungseigentümerversammlung hierüber berichtet. Aus dem Vorhaben wird nun Ernst, wie man meinen kann.
Nachdem Ilse Aigner (Bundesministerin) immer fragwürdiger kritisch nachfragt, was es mit Google Street View auf sich habe, wir berichteten, sickert langsam durch, dass google auch weitere „Schwesterprodukte“ ins Leben rief. Wie dem Beweisvideo (ausgestrahlt auf ZDF) unmissverständlich entnommen werden kann, gehen dieser Tage Datensammler durch Deutschlands Haushaltungen und digitalisieren Wohn-, Schlaf- und Nebengelass.
Voraussetzung für die Fälligkeit der Rechnung ist die detaillierte, getrennte Ausweisung von Lohn- und Fahrtzeitanteilen und abzurechnender Materialien. (Zahlungsbedingungen für Handwerkerrechnungen analog § 35a EStG seit kürzerem) – Rechtsnormen im Spiegel der Zeiten
Zum 900.ten Jubiläum auf diesem Blog gesichtspunkte.de heute ein einfacher und kurz abzuhandelnder Bericht über die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung im Auftrag unseres Herrn, unserer geschätzten Mandantschaft. Die Rechnung, mit der das Projekt abgeschlossen wurde 1941, war einige Zeit verschütt gegangen. Jetzt tauchte sie wieder auf: Der Pfarrer hatte sie mit in den Beichtstuhl genommen und sie dort hinter einem samtenen Brokatvorhang verlegt.