719-11 – Methusalem: Die Großwetterlage, der Methusalem-Komplex und überhaupt, es ist arschglatt! #Mitgefühl

Banner Methusalem-Kompott!

Schon mal draußen gewesen heute? Es ist arsch…. – alte Menschen sind heute sicherungsverwahrt. Zuhause!

Die Wohnungseigentümerin hat noch keine Pflegestufe. Sie ist deutlich 93 Jahre alt und in ihren letzten Jahren. Der Malteser-Hilfsdienst, der selbst keinen Pflegedienst diesbezüglich durchführt, hat zwar einen Hausnotruf in der Wohnung in Berlin-Wilmersdorf, darf aber auf Verdacht nicht dort vorbeifahren. Das sei Hausfriedensbruch. Der Malteser-Hilfsdienst grenzt sich telefonisch recht stark von der Möglichkeit ab, dort „auf Verdacht“ mal schnell vorbei zu fahren. Ob eine Pflegestufe beantragt werden könnte, kann bspw. die Caritas (Telefon der Pflegezentrale: 6179790) klären. Es ist irgendwie doch kein „ganzheitlicher Ansatz“, man stößt jetzt auf Zuständigkeiten, Abgrenzungen und „das dürfen wir nicht“. Sozialträumerei meinerseits? Mal wachen Auges dort vorbeigehen? Hat man überhaupt jemals ein Verhältnis zur Seniorin aufgebaut? Ich stelle fest: Niemals, die Fragen, die wir klären, haben mit Geräten, Wachzyklen, Überprüfungsturnen und dergleichen zu tun. Wenig mit Mensch. Wann ist der Mensch ein Mensch?

Nein, das tut die Hausverwaltung natürlich nicht, wie die sich das vorstellen: Eine Pflegestufe für einen alten Eigentümer beantragen! Was diese „sozialen Hansels“ sich immer denken, im eigenen Saft schwimmen sie von Antrag, Formular, Vorgang, Zuständigkeit und Chevapcici. Sie selbst wissen eher genauer, was sie nicht tun dürfen, können, sollen, als was sich eventuell aufgrund einer echten Bewohner- bzw. Nachbarnbesorgnis anbietet zu tun! Was wissen wir denn, wir sind nur eine Hausverwaltung?

Weiterlesen

718-11 – Linktipp: Sie hat das absolute Gedächtnis, gerade so, wie die gewöhnlichen Mitarbeiter unserer Firma!

Die nachfolgend, zumindest einleitend erzählte Geschichte hat einen sowas von fiktivem Charakter, das wirste gleich mal merken! Später allerdings heißt es „Back To Reality“

Da klingelt das Telefon und die Mieterin Frau Müller-Lüdenscheidt (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf ist dran. Sie sagt, sie hätte doch damals -1991, am 15. April, ein Freitag- gelegentlich der Mietvertragsunterzeichnung eine Kaution von 1.502,- DEM (in Worten Deutsche Mark) eingezahlt. „Richtig“, wende ich ein und korrigiere ihr Anliegen nur sanft andeutungsweise: „Es waren nur 1.452,- DEM, erinnern Sie sich? Es waren zwei Fünfhunderter mit den SerienNummern (Nrn aus Datenschutzgründen entfernt :-)) . Wir hatten damals die Angewohnheit, die Geldscheine der in bar zu entrichtenden Kaution zu fotokopieren. Sie schaut in ihrer Kopie der Quittung nach, kann diese Angaben bestätigen und entschuldigt sich.

Oder die Sache mit dem Perlator, das ist dieses Kalk- und Flusen- bzw. Restesieb auf dem Wasserhahn. Sie hatte diese Klausel im Mietvertrag unterschrieben und nun beriefen wir uns als Mitarbeiter der Hausverwaltung darauf: Für die Dauer des fünfjährigen, befristeten Mietverhältnisses hätte sie Kleinstreparaturen in ihrem Gewerberaum bis zur Höhe von 8% der Nettokaltmiete selbst auszuführen und die Rechnungen hierüber jeweils zum Jahresende der Verwalterin zur Mieterakte einzureichen.

Weiterlesen

716-11 – Linktipp: Es ist sowas von gräuslich, was uns noch zu essen angeboten wird, noch…. #Eier

Banner Essen für Eigentümer, Mieter & Verwalter

Zwei Themen, die derzeit vielen „an die Eier“ gehen: Der rapide Qualitätsverlust, gepaart mit der schlichten Unmöglichkeit, noch sicher zu sagen, was man eigentlich kauft, wenn man Eier kauft und das Single-Dasein vieler Menschen! Ist der Mensch kein Paarhufer?

Es ist inzwischen kaum noch vorstellbar, dass wir irgendein Lebensmittel erwerben, das nicht irgendwie von einem heimlichen Zubereitungsskandal durchsetzt ist. Das ist nun die Folge einer inzwischen nur noch ergebnisorientierten Gewinnmaximierung. DER SPIEGEL hat das Thema umfassend zusammengestellt und nachdem wir vor kurzem schon einmal richtig wütend wurden,  als wir feststellten, dass auch Biohühner in ekelhafter Weise gehalten werden. Ja, was sollst dann noch fressen? So denken jetzt nicht nur die Bayern, gelle?

Und vor allem: Mit wem? Immer mehr Menschen leben als Singles und basteln lebenslang an einem vermeintlichen Wunschpartner, bis sie partnerlos….und was dann? DER SPIEGEL hatte auch das vor kurzem als Titelseiten-Thema und wir verlinken mal zum Pdf-Artikel, der gutgeschrieben ist und einem einiges vor Augen führt. Gut geschrieben, übrigens von zwei Singles, die dazu auch Einblicke in ihre Seele geben.

Weblotse

715-11 – Report: Instandhaltung: Väterchen Frost und Mütterchen Frust – Es gibt genug zu tun!

Banner Report: Instandhaltung

Väterchen Frost oder war es Mütterchen Frust? Egal, ist kalt jetzt, oder? Jedenfalls liegen einige Sachen untätig herum und schieben Frust. Andere Dinge wiederum kommen einem jetzt erst so richtig zu Bewusstsein: Wie die Sache mit den einfrierenden Dachrinnen, den Auftauprozessen und was ein klügerer Hausverwalter diesbezüglich denken könnte. Heraus kommt dabei ein Pilotprojekt „Überschäumende Freude“, nicht „Überschäumende Dachrinnen“ Schwapp schubi dua….

Forschungsgruppe Dachrinnen-Enteisung und das Pilotprojekt „Überschäumende Freude“

Das Weihnachtsprojekt des Wohnungseigentümers Lumeri (* Name geändert) bestand im Wesentlichen darin, auf vernünftige, vorzeigbare Weise Entwässerung zu veranlassen. Die Dachrinnen am Mehrfamilienhaus in der Falckensteinstr. in Berlin-Kreuzberg waren vereist. Nun setzte das Tauwetter ein. In Sturzbächen, so Lumeri, lief das Wasser an wenigstens einer Zimmerseite im Schlafzimmer entlang. Der Grund: Die Rinne oder besser, was sich drin befand, schmolz ab. Bevor es wieder kalt werden würde und das ist ja heute der Fall. Ach, und bis es wieder wärmer, aber das folgt erst noch, sehenden Auges.

Weiterlesen

714-11 – ManTantra: Am Mantra eines Mannes erkennt man seinen Johannes…oder auch sein Ziel!

 

Aus dem Unternehmens-Handbuch der Fa. Vatro Trocknungstechnik, lt. Firmen-Website derzeit 500 Mitarbeiter, Niederlassungen in ganz Deutschland, und „das gefällt“ uns, schaut:

(aufs Bild klicken)

 Die entscheidende Frage aber ist: Was ist eigentlich ein ManTantra? Und inwieweit haben Unternehmensgrundsätze wie diese etwas damit zu tun? Müssen derartige Grundsätze der modernen Unternehmensführung morgens -ggf. barfuß- gechanted werden?

Weiterlesen

713-11 – Ratgeber: Als Leder-Sklave durch die Stadt zu rennen, bringt eventuell Verwechslung mit sich!

„…natürlich gibt es (fast) kein Handwerker zu, wenn er ohne Zeugen einen Schaden verursacht hat.“ (Aus der Email einer Miteigentümerin, trifft im Übrigen auch von hier die Beobachtung eines Phänomens, wie ich finde, gilt aber nicht für die eingangs abgedruckte Meldung, dort wurde alles zugegeben, zur Rede gestellt, und vielleicht deswegen)

…und allein aufgrund dieser Meldung der Süddeutschen Zeitung (Quelle: hier) erscheint es uns noch einmal sehr vernünftig, auf die Gefahren hinzuweisen, die mit Verkleiden in derartiger Form verbunden sein kann, insbesondere wenn dies erkennbar außerhalb von Fasching, Helloween und dergleichen geschieht. Auch in Wohnanlagen, die uns bewohnt vorkommen, ist daher dringend davon abzuraten. Dieser Rat gilt übrigens nicht für Gesamt-Berlin und Brandenburg, sondern auch für die anderen vorhandenen Bundesländer! Auch wenn derartiges nicht explizit in der Hausordnung geregelt ist, besteht eines Verbotsvermutung ohne „expressis verbis“-Regelung des Einzelfalls.

Dem ist nichts hinzuzufügen! Übrigens: Auch das Anbinden eines Lustspielgefährten am Heizkörper bei unverhülltem Freiblick durchs nicht gardinentechnisch umsäumte Fenster kann einen Regelverstoß gegen die Formen unfreizügigen Umgangs miteinander bedeuten. Tja, das Leben birgt manchen Fallstrick….und lauter Gefahren!

Weblotse

712-11 – Karussell: Die Kanzlei Wanderer & Partner zieht umme Ecke, das Personalkarussell dreht sich weiter…

Rechtliches

„Unsere Anwälte sind die Wertschöpfung der Kanzlei. Denn sie müssen nicht nur herausragende Köpfe in mehreren Fachgebieten sein und die Rechtsgebiete Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und Öffentliches Recht abdecken. Sie sind auch Virtuosen im Zeit-, Wissens- und Informationsmanagement -und außerdem einfach sympathisch.“ (Selbstdarstellung im O-Ton der Kanzlei Müller Radack, Quelle: hier)

Ach, was haben wir gelacht, ich und mein Bauch! Ansonsten viel Personalien und Wanderer, wir Wanderer in diesen Tagen!

Weiterlesen

711-11 – Polaroid des Tages: Oazapft is! Ein 2 m großes Monstrum hängt an der Rinne! Und nu?

Polaroid des Tages - Oazapft is, an der Dachrinne!
Polaroid des Tages - Oazapft is, an der Dachrinne!

Bitte prüfen: Zwischen Xystr. 1+2 hinten Hof großer 2 m großer Eisdildo an Dachrinne, droht herabzufallen, was veranlassen? Ggf. Industriekletterer? (SMS-Nachricht an Hauswart)(

Die Sache ist am 23.12. eingetroffen. Das Büro war geschlossen. Still und leise, wie Weihnachten nun mal ist, traf die Email ein, und im Anhang war dieses Foto versteckt. Niemand war da, Betriebsruhe, Weihnachtsfrieden. Okay, stimmt nicht ganz: die Email wurde doch bemerkt. Das sind Zauberer, so Hausverwalterleutz, die das Büro zumachen und dann nichtsdestotrotz auf eine Email rechtzeitig reagieren können. Es gebot die Weihnachtsruhe, über alles Weitere den Mund zu halten. Weg ist er jedenfalls.

(VÖ zeitversetzt 03.01.)