940-11 – Video: Alexandra Weichler (Berlinerin, Sängerin) singt „Women in Chains“ #Lied des Tages

Hach, Leute, lasst uns bitte eine Demo veranstalten. Eine Demo? Na ja, ja, lasst uns ein Demo anhören von einer verzaubernden Sängerin. Ihr Name ist Alexandra Weichler und was sie kann, wird sie euch zeigen: mit einem Demo! – Ja, okay, das geht in Ordnung! Ich dachte schon, so politisch….

Tears for Fears hatten eine große Zeit und ihre Songs wurden zu Millionsellern. Alexandra Weichler hatte auch Zeit und übte einiges ein, dass zu singen sich anbot. Ihr Plan: Sie würde gern wieder mehr auftreten und als Sängerin von sich reden machen. Seit kurzem ist es so weit und sie gibt stadtteilverstreute Konzerte, meist zu zweit, mit einem Pianisten „huckepack“, den sie samt Flügel während des gesamten Auftritts auf dem Rücken trägt. Die Konzerte nennen sich „Deutschstunde“ und sind inzwischen ein Geheimtipp, das Publikum handverlesen.

Weiterlesen

939-11 – News: Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung und Häuslicher Gewalt #Polizeiticker

Banner hingeschaut!

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Betrüblich: Wir haben schon wirklich viel über Berlin & seine Bezirke berichtet: Marzahn & Hellersdorf als Plätze waren noch nicht dabei. Und traurig der Anlass, die Berliner Bezirksliste jetzt zu komplettieren. Wann kommen aus diesen Bezirken hervorhebenswerte, positive Nachrichten? Höchste Zeit für die Politik, etwas zu unternehmen! Finden wir.

Was der Polizeiticker uns wörtlich meldet:

Pressemeldung
Eingabe: 16.06.2011 – 16:05 Uhr
Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung und Häuslicher Gewalt – Tatverdächtiger festgenommen
Marzahn – Hellersdorf
# 2238

Vorgestern gegen 13 Uhr 15 alarmierten Hausbewohner die Polizei zu einer Wohnung nach Hellersdorf, nachdem sie bereits in der Nacht zuvor in der bezeichneten Wohnung lautstarke Auseinandersetzungen, dumpfe Schläge, lautes Wimmern und das Jaulen eines Hundes gehört hatten.

Weiterlesen

938-11 – News: Die Haftung von Verwaltern nimmt streng genommen über die letzten Jahre drastisch zu

Die Abonnenten der Haufe-Verlagsgruppe und ihres elektronischen Kompendiums „Die Eigentumswohnung“ erhalten dieser Tage starke textliche Überarbeitungen, die das Segment „Haftung des Verwalters“ (in WEG-Sachen) betreffen. Von Bedeutung, finden wir, ist dieses Zitat:

Unter starkem Konkurrenz- und Leistungsdruck stehend bereinigt sich gerade aufgrund strenger Haftungsgrundsätze mehr und mehr der Verwaltermarkt selbst, ohne dass es für diesen Berufsstand bisher detaillierte gesetzliche oder berufs- und standesrechtliche Reglementierungen gibt. (HaufeIndex 171935, nicht verlinkt, da Abo-Exklusiv-Zugriff)

In ein ähnliches Horn stießen wir mit unserer Berichterstattung (hier) zum Gang der gewöhnlichen Rechtsprechungstendenzen in Berlin und auf weiter Flur. Nicht zuletzt spricht sich auch die Firmenhomepage des Büro Gotthal in Berlin für berufs- und standesrechtliche Reglementierungen aus (verlinkt unten). Aber halten wir fest: Mit dem Eingang dieser Auffassung in die Meinung des Haufe-Gesamtkompendiums (vergleiche Zitat) kann nur bestätigt werden: Es wird härter in Deutschland für jede Art von „laienhafter Verwaltung“ und ein Ausleseprozess wird bereits bemerkt, den nennt man „Marktbereinigung“. Mal sehen, wer die Guten sind?

Weblotse

937-11 – Gastrotipp: Enterbt die Schlechten, eßt nur die Wurst der Gerechten! – In der Currybaude im Wedding

[iframe_youtube video=“CyvF1S8Pxms“]
Rainer Lehman´s currywurst (via Youtube) 

Raina Lehmann (Schreibweise überprüft) ist so ein Gerechter. Er betreibt seit „anno zwirn“ eine Currybude namens Currybaude und ist der heimliche „Currywurstfleischer Berlins“, zugleich Zulieferer und die Qualität der Wurst ist ihm nicht wurst. Raina Lehmann hat sein Frontend, die Currybaude am S-Bahnhof Gesundbrunnen so gut im Griff, dass über ihn auch berichtet wurde. Und wir, als Wurst-Sachverständige wider Willen, müssen darüber natürlich zutreffend berichten. Wider Willen? Na klar, es ist eine Verlegenheitslösung: Currywurst zu essen, weil man verlegen um eine bessere Zwischenmahlzeit wäre. Gilt übrigens berlinweit.

Weblotse

936-11 – FotoPodcast: Die neuen Matjes sind da, aber nicht in Berlin angekommen, eine Katastrophe #Skandale

Matjes (Foto: Mae Mistler, mit herzl. Dank)
Matjes (Foto: Mae Mistler, mit herzl. Dank)

Jeder Mensch hat mindestens einen Traum, meistens sogar mehrere. Wir hatten und haben auch einen Traum: Anderen bei der Erfüllung der kleineren Träume behilflich zu sein. 1999 bekamen wir die Möglichkeit, einen unserer Träume zu erfüllen. In Greetsiel, einem kleinen, romantischen und verträumten Ort in Ostfriesland, wurde ein hübscher, kleiner, alter Laden direkt am Hafen frei. Hier hat die Fa. Traumflug sich Ihre Basis eingerichtet, die Basis für viele kleinere und größere Traumflüge. Selbstdarstellung von Traumflug, Website hier

Gastronomisch ist es eine Katastrophe ersten Ranges: Die neuen Matjes sind da. Irgendwo an der Nordsee (Nordsee ist Mordsee, Film, Musik: Udo Lindenberg) liegt Greetsiel und dort steht die Fischwächterin Mae, gebürtig in Berlin und nun „Leuchtturm aller gastromischen Kenner“ mit Wächterfunktion über die Küste: Krabben puhlen, Seehund streicheln oder die neuen Matjes (Fanggebiet: Holland, das sind die besten) probieren. Rote Ankündigungen sind frisch gedruckt und überall ausgehängt. Und wir Berliner?

Weiterlesen

935-11 – Positionen: Alles was schief laufen kann, wird auch schiefgehen, sagte der Kindesvater #Edward A. Murphy

Murphys Gesetz

[iframe_youtube video=“ukTfLGwYu5I“]
WWWW John über „Murphys Law“  (via Youtube)

Sag mal, sind die nur blöd? #Fluch eines Autofahrers am Morgen – Entwurf für § 8 des Standardauftrags für Ersatzbeschaffungen: „Die Anlieferung erfolgt außerhalb der Kernanreise- und -abfahrtzeiten der Schulkinder bzw. deren Eltern. Ein Stundenschema zu erwartender Stoßzeiten ist beigefügt.“ – Zur Kernfrage: Wie kann man dem Leben durch antizyklisches Verhalten Qualitätszuwächse verschaffen?

So dachte der Kindesvater heute morgen, als er sein Kind zur Schule brachte, über Stoßzeiten sinnierte und über Strategien zur Ausweichzeitgewinnung:

Es ist immer viel los morgens kurz vor acht Uhr vor der Schule in Berlin-Zehlendorf. Nicht wenige Kinder werden gebracht. Mit Autos, die in der engen Straße mit Kunst und Andacht, vor allem viel „liebender Geduld“ aneinander vorbeischlängeln. Es sind auch Ignoranten unter den Eltern, etwa solche, die ihre Kinder grundsätzlich zur Straßenseite hin aussteigen lassen. Nach Murphy kann man ohne Problem in ein solches Kind hineinfahren. Sämtliche Neuanschaffungen, die die Schule seit langem mit Geduld und Spucke eingefädelt hat, wie z.B. das neue übermannshohe Turngerüst samt Lastwagen, Kramer-Allradbagger und zwei düster dreinblickenden „Geräteaufstellern“.  Pünktlich um 10 Minuten vor acht Uhr an reisen sie an. Sie müssen natürlich sofort mit der Arbeit anfangen. Nicht um zehn nach acht Uhr, wenn die Schüler der Grundschule in den Klassenzimmern sind. Initiativlos: Niemand gebietet ihrem Schwachsinn Einhalt. Sie wollen doch nur ihre Arbeit machen. Von unserem Standpunkt aus sollten wir froh sein, dass endlich ein neues Turngerüst für den Schulhof kommt, ansonsten bitte „Fresse halten“. Niemand hat das Recht, ihnen das vorzuwerfen und ihre Gedankenlosigkeit. Aber -frei nach Murphy- hab ich jetzt wenigstens überraschend festgehalten.

934-11 – Kampagnen: Max Liebermann betrachtete den Fackelzug und wir den Polizeiticker des Tages – zum Kotzen

Banner hingeschaut!

Der Legende zufolge stand Max Liebermann am Pariser Platz (am Brandenburger Tor) am Fenster und betrachtete die vorbeiziehenden Fackelzüge der Nationalsozialisten, als er den historisch verbrieften Spruch von sich gab. „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Weil er historisch verbrieft ist, dürfen wir ihn benützen, denn über Max Liebermann´s Leben haben wir in Ansätzen auch schon berichtet, hier zum Beispiel. Verbrieft ist das Zitat hier. Berlin ist schwarz, musikalisch, wird da behauptet. Ist was dran. Cindy aus Marzahn und ihre „Alzheimer-Bulimie“ breiten wir hier jetzt nicht aus, das wäre „off topic“.

Weiterlesen

933-11 – Video: Rita und Frank versuchen ein Foto zu machen und zu seinem 84tigsten zu versenden! #Methusalem

Banner Methusalem-Kompott!

[iframe_youtube video=“cRBcP6MmE8g“]
Rita & Frank: Did you hear a click? (via Youtube) 

Und immer schön auf den Klick achten, Freunde!

932-11 – News: Matthias Brauner (CDU-Abgeordneter, Berlin) begrüßt den Erhalt von Müllabwurfanlagen

Stadtreinigung Hamburg: Wir geben dem Müll einen Korb!
Stadtreinigung Hamburg: Wir geben dem Müll einen Korb!

Der Kurswechsel in der Koalition ist daher richtig. Denn die CDU-Fraktion hat bereits Anfang Mai dieses Jahres einen entsprechenden Antrag zur Offenhaltung der Müllabwurfanlagen ins Parlament eingebracht. Dieser beinhaltet den Kompromiss, dass der Weiterbetrieb dieser Anlagen unter der Voraussetzung der Einhaltung abfallrechtlicher Trennpflichten erfolgen muss. Damit ist sowohl den Belangen der Mieter als auch denen der Umwelt Rechnung getragen. (Matthias Brauner, CDU, Newsmeldung vom 11.06.11, Link unten) 

Wir kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Man kann gar nicht so viel Müll fressen, wie hinterher entsorgt werden muss. Aber im Ernst. Ursprünglich sollte mit einer Änderung der Landesbauordnung für Berlin bis 2013 das Betreiben von Müllabwurfanlagen (im Volksmund: Müllschlucker) für ein Auslaufmodell erklärt werden. Bestehende Anlagen sollten schliessen. Das sah der Entwurf des Gesetzes vor. Matthias Brauner, Abgeordneter der CDU und zugleich ihr bau- und mietenpolitischer Sprecher, erklärte nun zur Freude aller: „Damit folgt Rot-Rot unserer Forderung, die im letzten Jahr beschlossene Novellierung wieder rückgängig zu machen.“ Allerdings gibt es einen Vorbehalt: der Weiterbetrieb dieser Anlagen sei unter der Voraussetzung der Einhaltung abrechtlicher Trennpflichten möglich. Na klar.

Weblotse

931-11 – Twitterperlen: Stephan Mosel aus Hamburg hat Chuck Norris gesichtet, in der U-Bahn Berlin!

Banner Twitterperlen
Wenn Stephan Mosel nicht bei Twitter twittert, dann qyped er bei qype als Community-Manager. Heute morgen allerdings ist er unterwegs. Und läßt Berlin Revue passieren vor dem eigenen, geistigen Auge. Er twittert wie folgt:

Chuck Norris schlägt die Berliner U-Bahn zusammen.

Und, jawoll, das könnte die Lösung des Problems sein! Gut getwittert.