947-11 – Gesagt ist gesagt: Was Filmemacher Klaus Lemke über Mädchen in Berlin sagt. #Interview #Linktipp

Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada
Deutsche Kopftuchmädchen mit Eltern - 1911/Kanada

 Also, wenn ich durch Berlin laufe, frage ich mich auch ab und zu, ob es Mädchen überhaupt noch gibt oder ob das so eine Fantasie war des letzten Jahrtausends. Bei den meisten Mädchen hat man das Gefühl, das sind die Strohmänner der Jungs. Die meisten Mädchen empfinden sich auch so. Das ist immerhin sehr viel besser, als wenn man Mädchen für irgend was mag, was sie gar nicht sind. Also dumm sind sie in jedem Fall. So wie wir. Hilflose Deppen. So wie wir. Mädchen sind alle die Hölle. Aber das ist das Beste überhaupt, dass man da durch muss. (Quelle: Interview, TAZ, Link unten)

sagt Klaus Lemke, Filmemacher, in einem Interview, das uns lesenswert erscheint. Und was für ein Diskurs, man sieht lauter Ecken und Kanten. Der Link ist angehängt. #Lesetipp

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946-11 – Video: Julia Oschewsky mag Joni Mitchell, und wir mögen beide! #Lied des Tages

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Julia Oschewsky – Down To You (Joni Mitchell)  (via Youtube)

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? (Berliner Redensart) – Wir ergänzen: Viel! Denn was bleibt, hat Bestand!

Amsterdam, mein Amsterdam, Tulpenstadt und irgendwie Jazzmekka, so der Eindruck. Dort lebt und singt Julia Oschewsky, die manchmal auch in Berlin auftritt, allerdings zu selten. Ein paar weiterführende Links sind unten angefügt. Lied des Tages: „Down To You“, performed by an incredible duett, Julia Oschewsky (Gesang) und Thomas Bekhuis (g). Wow!

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945-11 – Video: Nero Brandenburg „Die Renten sind sicher“

Aus einer Mücke einen Elefanten machen!
Aus einer Mücke einen Elefanten machen!

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BERLIN janz berlinisch Folge 19 Renten  (via Youtube) 

…und dankt Nero.TV bzw. Nero Brandenburg für die klärenden Worte zu „Abiball“, „Norbert Blüm“ und „Die Renten sind sicher“ sowie Erinnerungen an Dachlucke, TöffTöff, die Mysteries, die Evergreen Brothers, Neffi und Frank Zander.

944-11 – News: Die Zahl der Flüge zwischen Berlin und Bonn ist beachtlich

Unnützes Wissen: Verliebt in Berlin!
Unnützes Wissen: Verliebt in Berlin!

Das Ergebnis einer „verwässerten Hauptstadtentscheidung“ in Folge des Gesetzes über den Umzug von Bonn nach Berlin ist noch heute:

Es sind rund 66.000 Flüge pro Jahr erforderlich, die den Regiebetrieb der Bundesregierung und der aufgespaltenen Administrationsebenen zwischen Bonn und Berlin erforderlich machen. (Quelle: Tagesschau heute, 20 Uhr)

Es wäre wohl an der Zeit, dies zu beenden und die noch in Bonn ansässigen Regierungsdienststellen nach Berlin zu holen. Auch dem Umweltschutz zuliebe.

Die jetzige Situation ist das Ergebnis einer „Politik der ausgleichenden Gerechtigkeit“, die jede klare politische Entscheidung „verwässert“, koste es was es wolle.

Halten wir fest: Der Hauptstadtumzug ist derweil noch nicht abgeschlossen. Ist es ein Wunder, dass „Gott & die Welt“ nach Berlin strömt, um Immobilien praktisch aus der Portokasse zu kaufen?

 

943-11 – Video: Die Frage der Hausmusik-Ausübung ist inzwischen in der Rechtsprechung weitgehend akzeptiert

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Martin Grubinger TV-Dokumentation Part 1 / 6  (via Youtube) 

Ob bayerische Volksmusik, Smooth Jazz oder heavy metal: das Üben an den Musikinstrumenten bedarf einer gewissen Beharrlichkeit. Einzelübung oder gemeinschaftliche Hausmusik: grundsätzlich ist das erlaubt, allerdings ist Rücksichtnahme vonnöten…, allerdings hat auch kaum jemand hinter dem Haus eine Übungsraumscheune, wie bspw. der österreichische Multipercussionist Martin Grubinger, dessen Einzel- und Ensemblespiel nicht nur eine konsequente Lautstärke, direkt neben dem Schlafzimmer der Eltern erzeugte, sondern diese auch veranlaßte, sich hieran aus Gründen der elterlichen Liebe zu gewöhnen. Ein starkes Stück und nun allerdings eine Weltkarriere eines jungen Mannes, der seit frühester Kindheit täglich mehrere Stunden übte.

In „Frühstück bei Tiffanys“ besingt Audrey Hepburn auf Veranlassung des Filmkomponisten Henry Mancini den „Moon River“ und so, wie sie täglich Gitarre üben muss, um sehnsuchtsvoll diesen Evergreen dahinzuhauchen, so „barrierefrei“ tut sie es. Und anders als in der bundesdeutschen Wirklichkeit trifft sie damit auf keinerlei Widerstand. War es so, dass derartiges nur im Filmstudio -in der Traumfabrik Hollywood- erlaubt war? Mitnichten.

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942-11 – Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-06-19

941-11 – Video: Noch´n Gesicht – von Johann König

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Johann König Gedichte  (via Youtube)  

Um mein Mundwerk auszumisten, ging ich einmal zum Dentisten, den ich schon seit Jahren scheute, was ich diesen Tags bereute. #Zahnarzt

Johann König mag es mit der deutschen Sprache. Hier eine Zusammenfassung.

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940-11 – Video: Alexandra Weichler (Berlinerin, Sängerin) singt „Women in Chains“ #Lied des Tages

Hach, Leute, lasst uns bitte eine Demo veranstalten. Eine Demo? Na ja, ja, lasst uns ein Demo anhören von einer verzaubernden Sängerin. Ihr Name ist Alexandra Weichler und was sie kann, wird sie euch zeigen: mit einem Demo! – Ja, okay, das geht in Ordnung! Ich dachte schon, so politisch….

Tears for Fears hatten eine große Zeit und ihre Songs wurden zu Millionsellern. Alexandra Weichler hatte auch Zeit und übte einiges ein, dass zu singen sich anbot. Ihr Plan: Sie würde gern wieder mehr auftreten und als Sängerin von sich reden machen. Seit kurzem ist es so weit und sie gibt stadtteilverstreute Konzerte, meist zu zweit, mit einem Pianisten „huckepack“, den sie samt Flügel während des gesamten Auftritts auf dem Rücken trägt. Die Konzerte nennen sich „Deutschstunde“ und sind inzwischen ein Geheimtipp, das Publikum handverlesen.

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939-11 – News: Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung und Häuslicher Gewalt #Polizeiticker

Banner hingeschaut!

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Betrüblich: Wir haben schon wirklich viel über Berlin & seine Bezirke berichtet: Marzahn & Hellersdorf als Plätze waren noch nicht dabei. Und traurig der Anlass, die Berliner Bezirksliste jetzt zu komplettieren. Wann kommen aus diesen Bezirken hervorhebenswerte, positive Nachrichten? Höchste Zeit für die Politik, etwas zu unternehmen! Finden wir.

Was der Polizeiticker uns wörtlich meldet:

Pressemeldung
Eingabe: 16.06.2011 – 16:05 Uhr
Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung und Häuslicher Gewalt – Tatverdächtiger festgenommen
Marzahn – Hellersdorf
# 2238

Vorgestern gegen 13 Uhr 15 alarmierten Hausbewohner die Polizei zu einer Wohnung nach Hellersdorf, nachdem sie bereits in der Nacht zuvor in der bezeichneten Wohnung lautstarke Auseinandersetzungen, dumpfe Schläge, lautes Wimmern und das Jaulen eines Hundes gehört hatten.

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938-11 – News: Die Haftung von Verwaltern nimmt streng genommen über die letzten Jahre drastisch zu

Die Abonnenten der Haufe-Verlagsgruppe und ihres elektronischen Kompendiums „Die Eigentumswohnung“ erhalten dieser Tage starke textliche Überarbeitungen, die das Segment „Haftung des Verwalters“ (in WEG-Sachen) betreffen. Von Bedeutung, finden wir, ist dieses Zitat:

Unter starkem Konkurrenz- und Leistungsdruck stehend bereinigt sich gerade aufgrund strenger Haftungsgrundsätze mehr und mehr der Verwaltermarkt selbst, ohne dass es für diesen Berufsstand bisher detaillierte gesetzliche oder berufs- und standesrechtliche Reglementierungen gibt. (HaufeIndex 171935, nicht verlinkt, da Abo-Exklusiv-Zugriff)

In ein ähnliches Horn stießen wir mit unserer Berichterstattung (hier) zum Gang der gewöhnlichen Rechtsprechungstendenzen in Berlin und auf weiter Flur. Nicht zuletzt spricht sich auch die Firmenhomepage des Büro Gotthal in Berlin für berufs- und standesrechtliche Reglementierungen aus (verlinkt unten). Aber halten wir fest: Mit dem Eingang dieser Auffassung in die Meinung des Haufe-Gesamtkompendiums (vergleiche Zitat) kann nur bestätigt werden: Es wird härter in Deutschland für jede Art von „laienhafter Verwaltung“ und ein Ausleseprozess wird bereits bemerkt, den nennt man „Marktbereinigung“. Mal sehen, wer die Guten sind?

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