1070-11 – Prognosen: Mit einer Sparkasse zu kommunizieren, ist Ausdruck hoher Kunst auf der Seite des Anrufers #Kommunikation

Wie lang ist der Weg von der Idee, eine Bank sprechen zu wollen bis zum erfolgreichen Gespräch? Ich kann es vorweg nehmen: ziemlich lang. Bzw. eventuell auch ohne vernünftiges Ergebnis. Im Zweifel gilt ja in Notfällen, wie dem unten geschilderten, dass es um schnelle Kommunikation und „kurze Wege“ geht. Die herauszufinden, ist am Beispiel der Sparkasse gar nicht mal so leicht, wie sich herausstellt.

Wie soll das nur alles enden?

Ich habe eine Kontonummer bei der Sparkasse in den Akten des Vorverwalters gefunden. Er -der Vorverwalter- gilt den geschassten Wohnungseigentümern, die sich von ihm kürzlich „aus wichtigem Grund“ trennten, als vorläufig kaufmännisch unzuverlässig. Deshalb soll der Kontoübertrag der bei uns neu verwalteten WEG in Berlin-Friedenau zeitgleich dem Vorverwalter als Aufgabe an die Hand gegeben werden. Die Sparkasse soll eine Kopie des Schreibens erhalten. Damit sie Bescheid weiß. Doch nun geht ein munteres Filiale raten los und das geht so.

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1069-11 – Historie: Aus Gründen der Erinnerung an einen großartigen Boxer: Joe Frazier ist tot

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Muhammad Ali vs Joe Frazier Thrilla in Manila 1975 (via Youtube)

Joe Frazier ist tot. Das war sein berühmtester Kampf. Großartiger Boxer, der Geschichte schrieb.

Unschwer zu erkennen: Wer diese Website regelmäßig liest, bzw. anschaut, der feiert heute angesichts der beiden letzten Einträge eine lange Kinonacht. Viel Spaß.

 

(EP)

1068-11 – Prognosen: Ein Tag auf der Welt in 90 Minuten, 190 Länder, 4500 Videostunden zusammengekürzt auf 1:34:59 Länge

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 Life In A Day (via Youtube)

„Life In A Day“ komprimiert, was das Leben zu bieten hat, in eine beeindruckende Aneinanderreihung von Momentaufnahmen. Die Bilder, die gezeigt werden, reichen von belanglosen, gefühlt überflüssigen Alltagsszenen hin zu traurigen, ergreifenden, lustigen und skurrilen Einblicken. Menschen aller Kulturen, verteilt auf 190 Länder, zeigen einen Ausschnitt aus ihrem Leben am 24. Juli 2010 und schaffen damit ein sehenswertes Dokument.

Aber ganz abgesehen davon ist „Life In A Day“, was die Beatles mit einem der großartigsten Songs aller Zeiten ohne Videoschnitt und Globalisierung in einem englischen Tonstudio aufnahmen: „A Day In A Life“. Das dürfte dann auch das „namedropping“ ausgelöst haben, diesen Film anders herum zu titeln. Gutes Projekt.

 

1067-11 – Tipps & Tricks: WISO berichtete gestern, was beim Aufstellen eigener Öfen beachtet werden sollte – praktisch

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 WISO – Sendung vom 07.11.2011: Tipps zum Einbau eines Ofens (via Youtube)

Dieser Beitrag wendet sich vornehmlich an Haus- und Wohnungseigentümer. Mieter müssen unbedingt vorher ihren Vermieter bzw. die Verwalterin fragen.

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1066-11 – Personen: Die Maultaschenverkäuferin, NoGo-Areas & der Alltag in Berlin #Video

Das Leben der anderen...

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Joey Steffens – Die Maultaschenverkäuferin (via Youtube)

Joey Steffens wird 1988 in Amsterdam geboren. Der Vater kommt aus Ghana, die Mutter aus Bochum. Ihre Eltern haben sich in Holland kennen gelernt, aber vor Joeys Geburt getrennt. Joey wächst bei ihrer Mutter in Amsterdam auf. Als sie 21 ist, zieht sie nach Berlin. Sie wohnt in einer WG in Kreuzberg, studiert Filmregie und macht Musik. Ihren Lebensunterhalt verdient sie, indem sie auf Wochenmärkten Maultaschen verkauft. (Aus dem Klappentext zum Kurzporträt über Joey Steffens)

Wie ist das eigentlich, wenn man aus Ghana abstammt und in Berlin bzw. auch im Berliner Speckgürtel lebt, wohnt, arbeitet oder Freunde besucht? Eine von mehreren denkbaren Antworten gibt dieser Videobeitrag, der Teil einer ganzen Serie der Berliner „tageszeitung“ -kurz: taz- ist. Es sind noch weitere, ganz hervorragende, erzähldichte und sehr nahe solcher Kurzporträts vorhanden.

Wir können insofern nicht ausschließen, übrigens nicht leider, dass weitere solcher prägnanten Kurzporträts auf dieser Website erscheinen werden. Wer aber nun vor lauter Neugier platzt und es gar nicht mehr aushält, dem sein der Besuch der weiterführenden Links hier anschließend unbedingt ans Herz gelegt. Großartig.

Weniger großartig ist, wenn sie sagt: „Ich weiß mittlerweile, dass es bestimmte Ost-Bezirke gibt, die NoGo-Areas sind!“ Denn dies ist ein Video aus der Stadt Berlin des Jahres 2011.

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(EP)

1065-11 – Alltag: Auf dem Anrufbeantworter der Hausverwaltung gehen immer wieder seltsame Wünsche ein

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

Ja, schönen guten Tag. Mein Name ist Alexander Kwasniewski (*). Und zwar -ähem, räusper- habe ich schon vor einem halben Jahr einen Antrag gestellt wegen Ausreise in den USA, äh, wegen der Gesundheitsuntersuchung. Können Sie mich bitte zurückrufen unter 694 22 10 (*) – Anruf bei Hausverwaltung (Anrufbeantworter, 13:23 Uhr)

(* = Persönliche Daten verändert – wegen Arztgeheimnis der Hausverwaltung)

Der Anruf kam  heute um 13:23 Uhr und ist kurz und präzise.

Allerdings wäre es von Vorteil gewesen, wenn sich der Anrufer den einleitenden Begrüßungstext der Hausverwaltung richtig angehört hätte, der schon Verständlichkeits-Oskars gewonnen hat und eindeutig ist. Bleibt die Frage ungeklärt, ob die Hausverwaltung bei neuen Entwürfen von Einleitungs- bzw. Begrüßungstexten ausdrücklich aufnimmt: Wir führen keine Gesundheitschecks zwecks Ausreise in die Vereinigten Staaten von Amerika durch. Tun wir aber auch wirklich nicht. Ganz ehrlich.

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(EP)

1064-11 – Vorverwalter: Der ehemalige Verwalter ist (immer) an allem schuld! – Oder trügt uns hier die Erinnerung?

Die Wohnungseigentümer bleiben! Die Verwalter kommen und gehen! (Quelle: ich selbst, Vorlage: Die Deutschen bleiben! Die Hitler kommen und gehen! Joseph Stalin) – Aber was bleibt von einem früheren Verwalter nach vielen Jahren als Erinnerung an ihn wirklich noch hängen ? Würde es eine gute Erinnerung sein? Die Antwort ist recht einfach: wohl kaum. Aus welchen Gründen auch immer ein Verwalter gegen einen neuen ausgetauscht wird, im Wesentlichen ist es der dringende Wunsch nach Veränderung, von wem auch immer.

Die beruflichen Jahre ziehen dahin. Wir schauen zurück auf eine berufliche Tätigkeit seit ihrem Anbeginn im September 1980. Wir schauen zurück auf eine Vielzahl von Jahren. Sie haben uns geschliffen. Wir waren jung, wir waren (fast) schön, wir sollten neue, bedeutende Wege gehen. Doch jetzt sind diese Jahre alle dahin, verstrichen. In unseren Erinnerungen sind schon viele Menschen verblichen. Oder zumindest weniger konturenscharf, unscharf, verschwommen. Wir leben ganz im Hier und Jetzt. Was sich spinnert esoterisch anhört, ist aber so nicht gemeint. Wir schauen nicht im Wesentlichen zurück zum Anfang von allem, sondern nach vorn: in die Zukunft. Die gestalten wir kreativ, wir wenden möglichst viel zum Besseren. Interessant ist aber die Erinnerung an damals doch. Hiervon handelt die nachfolgende Geschichte und sie erzählt zwei unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dieselbe Erinnerung.

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1063-11 – Jahreszeitenindex: Frizz Feick und „Irgendwas wird blühen“ #Metaebenen #Hoffnung

Frizz Feick - bearbeitet © Frizz Feick, Presse 2011

Und merke: Es ist nicht link gemeint, wenn wir am Ende des Artikels zu einem großartigen Künstler verlinken, der tolle, aussagekräftige und intensive Songs unters Volk streut. Es ist der „Gang der Gerechten“! Denn verdient ist verdient!

Hach, das haben wir ja geschickt abgepasst. Wenn es denn Oktober wird, verändert sich unsere Umwelt. Sie wird bunter. Herbst.

Und wenn es dann November wird, passiert weiteres. Zu viel, um das hier in wenige Worte angemessen zu kleiden.

Frizz Feick hat es getan: er ist ein gefühlvoller, mitreißender Sänger/Interpret und kommt aus Bückeburg. Dort hält er auch Esel „auf dem Lande“. Wir aus Berlin halten uns keine. Manchmal sind wir selbst welche. Das allerdings ist eine vorschnelle Beurteilung aus einer künstlich überhöhten Position. Esel sind liebenswerte Geschöpfe. Sie verdienen unseren Spott nicht.

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1062-11 – Feiertage: Seit 2000 ist der heutige Tag, der 03. November, der „Weltmännertag“, heute ist ein denkwürdiger Tag!

Nackte Männer (Quelle: lustich.de)
Nackte Männer (Quelle: lustich.de)

Heute ist „Weltmännertag“. Der Mann wird heute zelebriert und fast wäre es uns entgangen. Dabei ist der Schirmherr ein Großer der Weltgeschichte: Mihail Gorbatschow. Ansonsten bleibt uns noch etwas nachzudenken über Männer im Allgemeinen und ihre Bedeutung für das Weltkulturerbe.  Und wieder hilft uns „Mutter google“ (oder ist google unser Übervater?). Bei Wikipedia wird die Formel sichtbar: „Dieser Artikel behandelt Mann im Sinn von „Mensch männlichen Geschlechts“. Für weitere Bedeutungen siehe unter Mann (Begriffsklärung). Genau: Die Begriffe zu klären erscheint nicht gänzlich unvernünftig. Wichtig: „Das geschlechtliche Gegenstück ist die Frau.“ Nur heute gilt: Es geht einmal nicht um sie.

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1061-11 – Ratgeber: Soeben erschienen, soeben eingetroffen: „Post-Privacy“ von Christian Heller (Verlag C.H. Beck, München)

Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)
Post-Privacy - Christian Heller (Verlag C.H. Beck)

Was ist am Webzwonull denn zweifelsohne schöne? Doch nicht dit posten in der facebook-Szene. (Abwandlung von Otto Waalkes Büttenrede auf´s Kalbfleisch)

Soeben erschienen und soeben eingetroffen: Christian Heller hat im Münchner Verlag C.H. Beck das Buch „POST-PRIVACY“ – Prima leben ohne Privatsphäre veröffentlicht. Man kann die Druckerschwärze noch riechen. Ob das Buch auch als iBook downloadbar ist, haben wir aus Gründen alter Gewohnheit noch nicht recherchiert. Fest steht aber schon jetzt, dass mit der Veröffentlichung dieses „Ratgebers“ dem Autor eine zumal im gediegenen Verlags-Ambiente eines der ganz renommierten, deutschen Rechtsverlage „großer Wurf“ gelungen ist.

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