1060-11 – Ratgeber: Mal schnell nachgefragt: Was muss man beachten, wenn man ein Wasserbett anschaffen will?

Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE
Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE

Wie man sich bettet, so liegt man. Ob ein Wasserbett nur mit enthärtetem Wasser betrieben werden sollte? Die neue deutsche Härte: Wasserbetten!

Anruf, Frage: Guten Morgen! Also ich überlege, ein Wasserbett anzuschaffen! Muss ich da was beachten?

Antwort: Na, vielleicht nicht so weit herausschwimmen?  Bzw. mal ehrlich. Über die Frage, ob man ein Wasserbett aufzustellen in der Lage ist, fehlt mir ein bisschen das Fachwissen, also an der Stelle „Hose runter“, bzw. ehrlich gesagt. Wissen Sie, was das einzige Fachwissen meinerseits zum Thema Wasserbett ist?

Antwort Anrufer: Nein, was denn?

Antwort, Angerufener: Na, ganz einfach. Warum kauft man sich ein Wasserbett? Die Antwort ist einfach: Sie kann auf dem Rücken treiben, während er krault.

Gelächter.

Ob ein Wasserbett die Statik des Altbaus ernstlich berührt? Wie viel Liter Wasserinhalt hat so ein Wasserbett? Antworten darauf geben die Hersteller. Und technische Daten und Fakten. Allerdings: Es spricht einiges für ein bestehendes Vertrauensverhältnis zur Verwalterin, wenn sie angerufen wird, um eine Art Testimonialanruf zur Zulässigkeit von Wasserbetten in bewohnten Mehrfamilienhäusern abzugreifen. Fazit: Ein lustiger Anruf, den wir der Nachwelt gern hiermit zur Verfügung stellen. Weiter arbeiten….

 

(EP)

1059-11 – Lied des Tages: „Du läßt dich geh´n“ von Charles Aznavour

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Charles Aznavour: Du läßt Dich gehn  (via Youtube)

Sich geh´n lassen: Ein Beziehungskiller!

Der Beschwerdeführer Charles Aznavour ist männlich und sein Lied schon etwas älter. Es ist aus einer anderen Zeit. Ja, so ist das: sie lässt sich gehen, er beschwert sich darüber. Und irgendwann lässt er sie gehen, so wie man in einer Beziehung jemand anderes ziehen lässt, weil man zu viel an ihm auszusetzen hat. Ob die Gründe hier wohlweislich zutreffen, das ist eine ganz andere Geschichte. Es ist eher eine gefühlvoll angemeldete Stimmungslage. Ein Bericht zur Lage der Beziehung.

Das Lied ist berühmt geworden, ein zeitloser Klassiker. Da kommen die „Toten Hosen“ nicht an das Original ran, auch wenn es lustig ist, wie sie den Klassiker interpretiert haben. Aber wer braucht schon verzerrte E-Gitarren, um das Stück zu fühlen. Es ist doch eher störend, wenn die Gitarren bratzen! So als hätte niemals ein Stück Musik seine Berechtigung, wenn es nicht binnen weniger Songstruktur-Minuten in etwas Ätzendes umkippt. Nö, so war das von Charles Aznavour nicht gedacht. Das ist (zum Beweis) verlinkt. 

Weblotse

(EP)

1058-11 – Internationale Fragen: Der Karriereberater in mir rät mir zum Berufswechsel, Vorstand einer Bad Bank wäre nicht schlecht

icon Internationale

Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)

Das ist doch eigentlich ein Beruf mit gewissen Risiken: Wie wird man eigentlich Vorstandsmitglied einer Bad Bank? Ist das ein Karriere- oder am Ende eher eine Art Hammelsprung? Und was, wenn man sich mal verrechnet, zu Gunsten oder besser zu Ungunsten der eigenen (Bad) Bank: Z.B. um 55 Milliarden Euro! Was passiert dann? Rutscht man dann die Karriereleiter weiter hoch, weil es im Wesen einer Bad Bank liegt, schlechte Zahlen zu schreiben?

 

(EP)

1057-11 – Foto des Tages: Maggi wird 125 Jahre alt – und stellt historische Etiketten im Nachdruck zur Verfügung

Denke ich an Maggi, gehen meine Erinnerungen bis in meine früheste Kindheit zurück! Juchei!

Wie man Kinder für eine Sache gefangen nimmt? Ganz einfach. Man bietet ihnen Spielzeug an. Oder verspieltes Trallala.

So wie das „Knax-Sparbuch“ der Sparkasse. Irgendwann werden die Kleinen sich schon an den Gedanken gewöhnen, dass eine Sparkasse etwas ist, das man benötigt. Dass es sinnvoll ist, Geld nicht nur auszugeben, sondern Teile davon auf „hohe Kanten“ zu legen! Nicht so hoch, dass jeder es sieht und es stibitzt wird. „Auf die hohe Kante legen“ ist in Wirklichkeit, Geld vor der Weltöffentlichkeit wegzusperren. Auf geheimen Konten mit unbekannten  Kontonummern. Oder die Sache mit Maggi, der „Stammwürze“ jedes fortschrittlichen Lebens: 125 Jahre wird die Marke jetzt alt. Aus Anlass dieses Jubiläums druckt Maggi auf die kaum veränderten Maggiflaschen die alten, historischen Etiketts vergangener Zeiten.

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1056-11 – Foto des Tages: Was gut ist, kostet Geld! Tulpentruppen-Ergebnisse, Tiny Tim & Philosophiefragen zum Geld ausgeben!

Es ist ein Glücksfall und gerade nicht Pech, wenn sich in Wohnanlagen Eigentümer bereiterklären, freiwillig und ehrenamtlich das Gemeinschaftseigentum zu hegen und zu pflegen. Es ist demzufolge auch mindestens ein Gebot der Höflichkeit, einem solchen Kundenkreis gegenüber, besonders offene Ohren zu haben und diesen Menschen -aus Dankbarkeit für ihren Einsatz- genauer zuzuhören, wenn sie Vorschläge haben, die man nüchtern und auch aus distanziertem Blick als „für das Allgemeinwohl“ förderliche, konstruktive Verbesserungen anzusehen hat.

Unser Gespräch ist kurz, sachlich und ergebnisorientiert. Frau Vierer (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf hat ein Konzept entwickelt. Dazu hat sie eine hölzerne Tulpe an ihr Klingelbrett geheftet. Denn sie hat den Vorsitz geführt, oder besser: sie hat die Gruppe irgendwie angeleitet. Die Gruppe, das ist die „Tulpentruppe“ der Wohnanlage. Das Konzept ist fertig. Der Verwaltungsbeirat hat sich schon dazu geäußert. Gegenüber dem Verwalter. Nicht gegenüber Frau Vierer. Das ist der Sinn des heutige Gesprächs: Der Verwalter hat sich das durchgelesen, was die Tulpentruppe zur künftigen Pflege der Vorgärten ausgeheckt hat.

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1055-11 – Extrem diskreter Dialog: Karl-Johannes Schindler hat Wigald Boning auf den Zahn gefühlt #Interviews

Wenn ich den Sumpf trockenlegen will, werde ich ja nicht den Frosch fragen! (sagte der Verwaltungsbeirat über den Tischler, der neue Fenster lieber in Holz und nicht in Kunststoff einbauen mochte) – und forderte nun weitere Angebote, diesmal mit Werkstoff „Kunststoff“ an. Wenn man sich über Humor in Deutschland ein Bild machen möchte, kann man sich aber mit Wigald Boning unterhalten. So wie Karl Johannes Schindler es tat: im extrem diskreten Dialog im Berliner Yorckschlösschen

Wie konnte das passieren? Karl Johannes Schindler hatte Interviews geführt. Die nannte er selbst „extrem diskrete Dialoge“. Und veröffentlichte sie auf facebook. Sie waren sehr beliebt, wurden vielfach „geliked“, angeklickt. Der Grund: sie sind spritzig, frech und verlaufen immer irgendwie unerwartet: so wie Gehirnschmalz-Schmirgelübungen!  Rettet die Freiheit zu denken! Irgendwann kam der nächste facebook-Relaunch. Wieder wurde alles umgestellt, gestrafft, neu organisiert und nichts ist mehr so wie vorher. Den vielleicht „längsten Datensatz der Welt“ und dessen Verschwinden im „Orkut der digitalen Geschichte“. Sie sammeln Daten bei facebook wie nichts anderes. Die „extrem begehrten Interviews“ waren weg. Eins davon ist das Nachfolgende und es konnte mit wenigen anderen gerettet und wiederhergestellt werden. Karl Johannes Schindler hat den „doofen“ (!!) Wigald Boning interviewt. Der ist gar nicht doof, sondern ziemlich intelligent, stellt sich heraus. Das Gespräch wurde am 16.07.2011 erstmals veröffentlicht.

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1054-11 – Lied des Tages: Mark Scheibe findet, es gibt keinen Grund zur Eile: „Bitte keine Eile!“

Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)

Mark Scheibe (* 30. Juni 1968 in Bremen) ist ein deutscher Musiker, Ballettrepetitor, Sänger, Songtexter, Komponist und Arrangeur sowie Bandleader und Entertainer. Er komponierte Film- und Theatermusiken, Orchesterarrangements für andere Künstler und eigene Songs. #Deutsche Wikipedia über Mark Scheibe, Link unten

Mark Scheibe ist vielen aus RBB-Talkshows wie z.B. „Dickes B“ bekannt. Engagierter Musiker mit Berliner Wohnsitz, hoch im Norden, von hieraus gesehen. Für die, die ihn nicht kennen, haben wir seine Website verlinkt, unten.

Seine Ballade „Bitte keine Eile“ ist langsam, meditativ, wütend und staatstragend, vielleicht sogar für einen besseren Staat, indem es nicht mehr so schnell geht. Gemahnt zur Ruhe, bitte langsam. Alles Wichtige braucht Langsamkeit. Langsamkeit ist auch ein „Themen-Eldorado“ dieser Website, jetzt ohne Scherz.

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1053-11 – Linktipp: iPhone-Benutzer können sich eine App herunterladen und dem „Rest der Welt“ helfend zur Seite stehen #wheelmap

Behinderungen - Rollstuhl
Behinderungen - Rollstuhl

Wilhelmine Luise Mencken wurde am 24. Februar 1789 in Potsdam geboren und starb am 02. Januar 1839 in Berlin. Der Vater Anastasius Mencken (geboren 1752 in Helmstedt; gestorben 1801 in Potsdam) entstammte einer alten Gelehrtenfamilie; er heiratete Johanna Elisabeth Boeckel, die Witwe eines Direktors der Königlichen Tabakfabrik in Potsdam. Durch diese Heirat konnte die Familie finanziell relativ unabhängig leben. (Klappentext von der Homepage, Link unten) – Wilhelmine Luise Mencken ist die Mutter von Otto von Bismarck.

Wir haben hier Raul Krauthausen vorgestellt, den Gründer des Vereins „Sozialhelden e.V.“. Und von einer App gesprochen, die man sich herunterladen kann. Das tat ich auch.

Am Samstagabend war ich in der Villa Luise im Gutshof Kladow. Das ist eine schöne Villa. Dort feierte ein Liebespaar seine Liebes-Hochzeit. Das war sehr schön. Während ich mich zu deren Gästen zu zählen hatte, ging ich einen Moment vor die Tür. Dann überlegte ich einen Moment: Nein, die Villa Luise im Gutshof Kladow ist nicht barrierefrei erreichbar.

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1052-11 – Linktipp: Das Blog von Raul Krauthausen wurde in unsere Blogroll „Lesenswertes da draußen“ aufgenommen

Unnützes Wissen - Gras....
Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!

Wir sollten nicht über Behinderte sprechen. Wir sollten stets mit ihnen sprechen. Dabei können wir was lernen.

Raul Krauthausen ist der Gründer von „Sozialhelden“. Daneben bloggt er auf seinem persönlichen Blog. Und ich selbst bin mir einer gewissen Gewöhnlichkeit meiner selbst in diesem Moment bewusst. Neige ich am Ende dazu, jemanden „aus Mitleid zu bewundern“? Ich hoffe sehr, dass das nicht der Fall ist. An diesem Gedanken muss ich allerdings noch arbeiten und mir Zeit lassen, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich habe ein paar ausführliche, sehr präzise Worte auf der Eingangsseite zum Blog „Raul“ gelesen, die mich nachdenklich stimmen. Darauf heute keine Antwort, bitte.

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1051-11 – Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter

Korrekturhilfe "Verwalterwechsel"

Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ganz vielen Faktoren ab. U.a. auch von einem guten Hausverwalter. Aber nicht nur. Heute ist ein besonderer Tag: Unsere Bundeskanzlerin wird heute vermutlich sagen, dass sie sich freut. Muammar al Gaddafi soll tot sein. Einen Nachruf kriegt der hier nicht. Nicht hier.

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Weihnachten bringt es schöne Geschenke, es duftet nach Lebkuchen. Weihnachten, hach, das ist auch ein fest eingeplanter Termin des zur Ruhekommens und der inneren Einkehr, besonders in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Viele schließen ihr Büro, nehmen ein paar Tage Ferien, sind einfach nur gern weg. Auch der Verwalter ist weg. Den „Weihnachtsfrieden“ rettend ist das Büro geschlossen. Im neuen Jahr soll alles viel besser werden.

Das denken sich auch Eigentümer, die ihren bisherigen Verwalter in diesem Jahr wieder rechtzeitig „in die nächstjährige Wüste“ schicken. Dazu ist Zeitmanagement und Obacht erforderlich.

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