1088-11 – Positionen: 2012 goes orange, von der Rettung der Ranunkel, Weihnachtsbaumabwürfen & Biokost für Festtage

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Die Berliner Orangen! BSR
Die Berliner Orangen! BSR

Großartig: “ Es ist angerichtet: Vergessen Sie nach dem Essen nicht die BIOGUT-Tonne – die möchte auch was abhaben.“ (Zitat aus: Bio-Rezeptheft der BSR zu Weihnachten 2011)

Vorab noch dies: Es ist sinnlos, sich jetzt noch über die mögliche Rettung von Ranunkeln Gedanken zu machen. Aber es eröffnet diesen „schematischen Abriss“ neuester Entwicklungen bei den Berliner Orangen gut. Wir haben ePost bekommen und wissen: Divide et impera -teile und herrsche! Zumindest über dieses Blog. Jörg Rudolph ist jetzt schon seit ein paar Jahren „Abfallberater“, der Mann redet keinen Müll. Wenn er zur Sache geht, geht es zur Sache, Stichwort: Behälteroptimierung. Beispielsweise.
Dass Jörg Rudolph auch andere Qualitäten hat, wird dieser Tage deutlich. Als hätte jemand gesagt, jetzt an die Kunden ran, erhalten wir heute Morgen eine Kunden-Rundemail. Und warum auch nicht. Inhaltlich geht es bedeutungsschwanger um Weihnachten, na klar. Was dem Engländer sein „Teebeutelweitwurf“, ist dem Schweden sein Knut und der Weihnachtsbaum-Abwurf. In Berlin geht es jetzt um den Termin der Abholung ausgemusterter Altbäume 2011 im Januar 2012.

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1086-11 – Linktipp: Von der Idee, seinen Hund zu verspeisen – puh, please „No rats, no cats, no dogs“ (Aufstand der Tiere)

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Ich finde die Worte nicht, Zitat: „Ich bin wahrhaftig kein Messias, spreche mich auch nicht grundsätzlich gegen das Töten von Tieren aus, aber in Bezug auf meine Entscheidung zum Verzicht auf Fleisch und Fisch bin ich überzeugt, das Richtige zu tun – weil ich die grausamen Produktionsmethoden, mit denen Fleisch unter anderem in Deutschland und Europa erzeugt wird, nicht mehr unterstützen möchte. Rund 98 Prozent der in der Bundesrepublik zum Verzehr gehaltenen Tiere stammen aus Massentierhaltungsbetrieben. Rund 98 Prozent der in der Bundesrepublik zum Verzehr gehaltenen Tiere stammen aus Massentierhaltungsbetrieben.“ (schreibt Anne Remy in der WELT online, Link unten)

Natürlich ist es albern, jetzt noch die Welt retten zu wollen. Nur weil es gerade alle tun. By the way: Dazu ist es entweder zu spät, oder auch irgendwie aussichtslos. Allerdings hat das Tim Bendzko wirklich erfolgreich begonnen. Dies ist sein Aphorismus für eine bessere Welt. Erst noch schnell die Mails checken. Wie oft sich die Welt retten lässt, das ist ein noch nicht näher untersuchtes Feld. Fangen wir beispielsweise mal mit dem alltäglichen Fleischkonsum in der Wohlstandswelt an. In klaren, lesbaren Sätzen hat die Autorin Anne Remy ihre Argumente gegen den routinierten Fleischkonsum mit einer Hilfe einer industriellen, erschreckend effizienten KonsumgüterTötungsindustrie zusammengestellt, deutlich wird: Es gibt eine Art fleischloses Gewissen. Ausgangspunkt ihres Artikels ist ein Quälgeist, journalistisch „der Teaser“: „Dieses Jahr serviert meine Mutter ein besonders knuspriges Weihnachtsmahl: Unser Hund kommt in die Pfanne.“ Sozusagen: „Ich muss nur noch schnell den Hund essen!“

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1085-11 – Verwaltervertrag: Besser ist mit, manchmal nicht schlecht ohne…. Yin und Yang im Leben eines Wohnungseigentümers

Mit den Verträgen ist das so eine Sache. Und wie die Überschrift bereits besagt, kommt es drauf an.

Grundsätzlich kann man Wohnungseigentümern empfehlen, „immer mit Vertrag“ Verwalter an sich zu binden. Nur sollten die Fesseln im Zweifel nicht allzu eng sein. Denn sonst hat der Verwalter einen im Würgegriff. Man bekommt keine Luft mehr. Luft zum Atmen. Warum ist es sinnvoll, einen schriftlichen Verwaltervertrag auszuhandeln? Kurz gesagt, ist das WoEigG (Wohnungseigentumsgesetz) ein „Gestaltungsrecht“, ein ziemlich kurzes Gesetz. Das Nähere regelt die Rechtsprechung. Die ist übrigens vergleichsweise ausführlich, um nicht zu sagen ausufernd. Der neue Verwalter sollte mit einem schriftlichen Vertrag an konkrete Rechte und Pflichten gebunden werden, die einzuhalten möglich ist, aber auch verpflichtend. Wenn es mit dem Verwalter aber nicht klappt, sollte der Vertrag auch regeln, wie man ihn wieder los wird. Oder umgekehrt: Manchmal will ja auch der Verwalter die Wohnungseigentümer wieder loswerden. Irgendwie passen die Parteien nicht zueinander? Na dann, höchste Zeit.

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1084-11 – Wartung & Pflege: Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja, was ist denn schon dabei? #Foto des Tages

Was in der Apotheke geraten wird: Verstopfung & Völlegefühl? Nimm doch gleich paar Pillen. Pustekuchen. Hier geht es um den technischen Aspekt der Verstopfung. #Haustechnik

Wir setzen uns hin und lassen alles hinter uns, was wir einst vor uns hatten. Wir entsorgen die „Restschlämme“ per Rohrpost. Lasst es fließen.

Doch was, wenn´s stockt? Wenn es Rückstauungen gibt? Dann kommt der Rohrfrei-Sofortdienst und fräst und pickert in den abgehenden Entwässerungsrohren herum. Wobei er dann feststellt, dass es schwierig ist, so schwierig wie das Leben insgesamt. Es ist kein Durchkommen. Wie sowas aussieht, ist in dieser Collage aus mehreren Fotos festgehalten. Schaut.

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1082-11 – Verwalterlatein: In der Schöneberger Großgörschenstr. sind jetzt alle Stockwerksdecken aufgerissen

 

Korrekturhilfe "Verwalterwechsel"

Als wir den Namen des amtierenden Verwalters erfahren, wird deutlich: Zu dem haben wir eine eigene, jahrzehntelange Meinung. Im Ergebnis ist der Mann bekannt und hat schon viel verwaltet in Berlin, vornehmlich im Wohnungseigentum. Dass er im vorliegenden Fall an seine Grenzen stößt, wird deutlich im Telefonat. Die Eigentümer wollen ihn jetzt loswerden. Aber wie?

Martin Antonius (* Name geändert) ruft an. Er hat jetzt wirklich genug.

Das Haus ist eine Eigentümergemeinschaft, Altbau, Baujahr ca. 1880. Schönes altes Stadthaus, hat auch Geschichte genossen, Genossen.

Jetzt soll der „Echte Hausschwamm“ drin sein. Der Verwalter regiert ein Team von Sachverständigen, Architekten und Baufirmen. Im ersten Schritt waren 120.000,- € beschlossen worden, um dem Echten Hausschwamm beizukommen. Im weiteren Schritt wurde dieser Betrag um weitere, erhebliche Mittel aufgestockt. Irgendwie ist „alles aufgerissen“, u.a. auch die Wohnung von Martin Antonius. Der ganze Stuck ist weg.

 

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1081-11 – Rezepte: Rendang (indonesisch)

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Ein Rezept. Ich habe schon immer wieder mal welche aufgeschrieben. Auch an anderen Orten. Teils erfand ich selbst welche und gab ihn unverwechselbare, weltweit gültige Namen, die nun gegugelt werden können. Ich habe viele Kochbücher zur Verfügung, koche seit vielen Jahren mit Spaß und Hingabe. Allerdings wie im richtigen Leben, in Phasen, mal mehr, mal weniger.

Eins der Rezepte, die ich großartig finde und traditionell in den drei Monaten vor Weihnachten gern koche, ist Rendang. Ein malaysisches Gericht auf der Basis von Kokosmilch, einer eigenen Currypaste, die ich immer wieder unterschiedlich ausprobiere und Rindfleisch. Es gibt das Gericht auch mit anderem Fleisch, sogar Mischungen diverser Fleischsorten. Ich benutze stets nur deutsches, regionales Rindfleisch, in Würfeln, wie Gulasch geschnitten.

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1080-11 – Sinnfragen: Wieviel Kommerz verträgt der Mensch? #Crashtestdummies

Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!
Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!

RBB-Fernsehen gerade: Die französische Automobilindustrie testet Geländewagen. Dabei im Versuch: echte Menschenleichen. Auf die Frage: Warum nehmen Sie keine falschen? Antwort: Es gibt keine falschen Menschenleichen. Benutzt werden gespendete Leichen. Das Ergebnis des Crashtests: Wäre niemals mit Crashtestdummies auszutesten gewesen. Allerdings: Der Versuch der Industrie stößt zumindest bei mir an die Geschmacksgrenzen und ich frage mich, ob man für Geld wirklich alles kaufen kann. Auch die Leiche eines Gestorbenen? Totenruhe adé und kurz gesagt: Widerlich! – Das Wort „Ethik“ erscheint einem nicht mehr gänzlich sinnleer.

Und im Übrigen Bilder einer Versuchsanordnung mit Ergebnis: Die Leiche wird aufgehangen, angezogen mit Schutzanzug (wie Kleidung) und hinterher fährt ein Geländewagen gegen die Leiche. Jemand zählt noch einen Countdown herunter auf Französisch. Aber es ist nicht „drei-zwei-eins“ und dann meins. Heraus kommt sinngemäß: Die Leber wurde mit ein paar saftigen Rippenbrüchen durchbohrt. Ein leitender Versuchsarzt ist erleichtert: „Das hätten wir mit Crashtestdummies nie herausbekommen!“ – Siehste, ein echtes Glück.

 

(EP)

1079-11 – Linktipps, Grundriss & HowTo:Wohnen: Die wichtigsten deutschen, subjektiven Hausverwaltungsnews in Lettern #news

 

Detaillierte Instandsetzungrechnung St. Paulus
Detaillierte Instandsetzungrechnung St. Paulus

Das Gegenteil von „jemand linken“ ist ihn zu verlinken in einem positiven Sinne. Wenn Worte meine Sprache wären, fehlten mir auch die Worte nicht davon zu berichten, dass Menschen, die sich wechselseitig nicht verstehen, besser andere Partner suchen sollten, Lebens-, Geschäfts-, Berufs-, Freizeitpartner, aber auch Verwalter. Wer wenn er Korrespondenz, Emails oder sonstige Versuche von Kommunikation solcher Partner häufiger mit dem Hintergedanken „So ein Idiot“ wahrnimmt, sollte handeln! Besser heute als morgen!

Wie im übrigen Leben auch, gibt es auch im Maler- und Lackiererhandwerk solche.

– Es gibt bloggende Maler, sogar.
– Es gibt blökende Maler, auch.
– Alles dies gilt auch für alle Anderen sowie Mischungen vom Anderen!

Zur ersten Kategorie derer von Quasten gehört mit Spaß, Inhalt und Tiefgang „malerdeck“, dessen Blog zu lesen jedenfalls mir immer wieder große Freude bereitet. Denn dass sich ein Maler auch sauber artikuliert, erfahre ich mit Freude. Aus dem Innersten eines Maler- und Lackierermeisters etwas zu hören und nicht nur unter üblen Dämpfen zustande gekommenes „Alltags-Repertoire“, das ist für mich ein persönliches Highlight. Nicht auszudenken, auch der Gas-, Wasser-, Sch…..-Installateur, der Abluft-, Abfluss- und Zuflussprofi, der Wärmedämmer, Stuckateur und Trockenbauer würden nun von ihren Baustellen bloggen. Schön, wenn „malerdeck“ beispielsweise beschreibt, wie jemand mit ihm versucht, Schlitten zu fahren. Der Artikel ist klasse. Er ist ganz unten als Linktipp „1“ verlinkt.

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