1463-13 – Unnützes Wissen: Menschen lassen ihre Familiennamen ändern

Unnützes Wissen
Unnützes Wissen

Der Handwerker Thomas Fick hat seinen Familiennamen jetzt ändern lassen. Er heißt jetzt „Sachert“. #aufgeschnappt

Zur Frage, ob man bei der Gelegenheit gleich eine Generalbereinigung in die Jahre gekommener Mode-Vornamen hätte vornehmen können/sollen, wurde nichts bekannt. Thomas ist längst nicht mehr modern. Ein zeitgemäßes Kevin, eventuell?

Egal, andere Menschen, andere Prioritäten. Weiter arbeiten, ….

 

1454-13 – Foto: Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.

Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.
Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.
Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.

Mit Haftnotizen lässt sich Arbeit organisieren. Was ist wichtig? Der Witz, dass an einem überprüften Ordner mit Papier an jedem zweiten Blatt eine Haftnotiz steckt. Wichtig. Gleich prüfen. Oder später? Egal, irgendwann. Bloß jetzt nicht zu genau drüber nachdenken. Büroalltag.

1439-13 – Hallo Echo: Stimmen aus der digitalen Welt #beta release 2.1

Hallo.Echo

Einen 16.000er DSL-Anschluss zu drosseln, verändert nichts. Da die Leitungsschwankungen schon jetzt evident sind und nur „bis zu 16.000“ versprechen, lt. Telekom. Normale, stundenlange Flaschenhälse sind gang und gäbe, also Gangjam Style, wie TELEKOM ihn versteht. (zur Telekom-Ankündigung einer Drosselung von Flatrates)

Klickst du mal, hier? (ggf. danach wieder auf „zurück“)

Wie ist sie eigentlich, die heutige Gesellschaft? Selbstverliebt? Autistisch, sich selbst verwirklichend? Keine vernünftige Antwort, die in einen Artikel wie diesen passen könnte. Und doch denken wir darüber nach.

Ist die Gesellschaft glücklich, ist eine törichte Fragestellung. Bist du glücklich ist schon treffsicherer. Nur wenn du glücklich bist, ist die Gesellschaft glücklich. Auch mit dir. Du bist Glück, du bist Deutschland, Maßstab aller Dinge.

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1424-13 – Alltag: Der Anruf, die Klarheit und die Unwiederbringlichkeit der Wohnung

Katastrophe

Sätze wie Torpedos, durch den Draht geschossen: Und Jesus haben sie ans Kreuz geschlagen.

Der Mieter ruft mit zitternder Stimme an und erkundigt sich, wann er wieder in die ausgebrannte Wohnung hineindürfe? Die Hausverwaltung erklärt, sie sei derzeit unbewohnbar, müsse entrümpelt, getrocknet und gereinigt werden. Nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnisse bekäme er die Wohnung wohl nicht wieder. Eine Vermüllung in Höhe von durchschnittlich 1,50 m über Fußbodenoberkante und ein nachfolgender Wohnungsbrand mit lebensgefährlichen Rauchgasvergiftungen des paralysierten Mieters sei ein schwer erträglicher Zustand der Wohnung selbst, wie auch des Hauses im Ganzen, dessen Bewohnersicherheit oberste Priorität habe.

Ob er sich nicht lieber an das Sozialamt wenden wolle, wie man ihm in dieser für ihn schlimmen Situation behilflich sein könne? Ja, das ist ein Gedanke, sagt er. Er würde sich dann melden, um zu besichtigen, ob noch Wertgegenstände in der Wohnung waren? Wir hätten eigentlich keine gesehen, sagen wir ganz leise. Es stimmt. #Ausnahmemomente des #Berufslebens

Brrrrr, es ist kalt im deutschen Frühling. Was ist ethischer? Einem Hilflosen die Hilfe zu verweigern, weil es einem die Verantwortung für alle anderen gebietet? Oder ist das bereits Hilfe: Einem Hilfesuchenden die Stelle zu erläutern, die Hilfe zu bieten imstande ist? Für den Moment bleibt einiges zurück und vieles ungeklärt.

1400-13 – Positionen: Von Morbus Telekom, großem DSL-Speedtest und der Quadratur konzentrischer Kreise

Morbus.Telekom: Internet? Ich habe Telekom
Morbus.Telekom: Internet? Ich habe Telekom

Nach eingehender Recherche ist der medizinische Fachbegriff „Morbus Telekom“ bislang wissenschaftlich noch nicht belegt und wird bundesweit in unterschiedlichen Bedeutungen -sehr selten- benutzt. Das macht erforderlich nachzudenken, ob nicht eine allgemein gültige Definition längst überfällig wäre! Die empirischen Forschungen dazu sind bereits im Gange, ähnlich wie die Überprüfung der tatsächlich geleisteten Internetgeschwindigkeiten, die zwischen Soll und Haben nicht nur mokant, sondern sogar „frappant“ vom vertraglichen Soll nach unten hin abweichen können. Ein äußerst lästiges Feld.

Die Grafikabteilung von gesichtspunkte.de hat die Ergebnisse der letzten Arbeitstage wie folgt zusammengefasst, wobei die Vorgaben der Textredaktion folgende waren:

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1389-13 – Das Leben der Anderen: Vermieter filmt „junge Mieterinnen“ vom Keller aus #Linktipp

Das Leben der anderen...

Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: „Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.“
(Quelle: Link unten)

Eine skurrile Geschichte, die sich direkt im Berliner Speckgürtel, Landshut, Bayern, abspielt, ist hier als Linktipp verlinkt. Da bleibt uns nur, rechtsverbindlich zuzusagen: Bei uns darfst Du eine junge Frau sein. Wir garantieren: In unseren Häusern wirst Du niemals heimlich auf dem WC, in der Küche oder im Schlafzimmer gefilmt. Sehr skurrile Geschichte.

Weblotse

1388-13 – Alltag: Und dann war da noch der Wohnungseigentümer….

Wetten dass 01.2010 - Wohngeldrückstände
Wetten dass 01.2010 – Wohngeldrückstände

…aus Berlin-Wedding, der artig immer zwei Zahlungen leistete auf die monatliche Wohngeldzahlung. Einmal, und das ist hier das Thema, in Höhe von 21,12 €, artig ausgefüllt ist, dass es sich hierbei um den Anteil der Zuführung zur Insta-Rücklage handelt. Wollen kann man das so, aber müssen muss man das nicht.Die anderen 202,79 € kommen natürlich extra. Hipp hipp….

lfd. Wohngeld              0,00      146,53- S     189,11      202,79
Sonderumlage               0,00        0,00  H       0,00        0,00
Anteil Insta-RL           21,12       21,12- S      21,12       21,12

Buchhaltung ist eine Freude. Aber wenn die Wohnungseigentümer so gewissenhaft sind, ….

1381-13 – Erfahrungshorizonte: Kabeldeutschland, Computersteuerung, Telefonterror, Morbus telecom #Positionen

Erfahrungshorizonte

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

Menschen rufen Menschen an. Der Grund: Computer legen feste Wiedervorlagen und Termine an. Diese sind von Mitarbeitern abzuarbeiten. So wie bei Kabeldeutschland: Kabeldeutschland möchte das bestehende Geschäft modernisieren. Dazu braucht es die Mitwirkung der Haus- und Grundstücksverwalter. Die sehen aber oft gar keinen Grund, bei diesem „großen Bohei“ aktiv mitzumachen. Wozu auch. Ein Erinnerungsprotokoll heute morgen.

(Erinnerungsprotokoll eines morgendlichen Anrufs von Kabeldeutschland)

Rrrring.

Büro Gotthal. Guten Tag.

Ja, guten Tag, Kabeldeutschland, Frau Schnickerdöns (* Name geändert). Ich hatte Ihnen ja diesen Veränderungsvorschlag zugeschickt. Hatten Sie schon Zeit, sich den anzusehen?

Nein.

Ja, okay. Dann rufe ich Sie nochmal in vierzehn Tagen an.

Nein.

Wie?

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1363-13 – Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung & die Löschung von Rechten #Positionen

Positionen

Erfahrungshorizonte

Rrringg…“Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.“ „Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.“ „Wat?“ „Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.“ „Na, iss jut.“ Krrrk.

Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für „die Löschung eines Rechts“ werden 170,- € fällig, zahlbar an die Kosteneinziehungsstelle der Justiz. Ab dann gilt -nach fristgemäßer Zahlung- das Recht als erloschen. Man ist rechtlich rechtlos. Jedenfalls in Bezug auf das bis dahin eingetragene Recht.

Rechtlos, weil das Recht zur Löschung gebracht wird. Ganz einfach. Währenddessen verlangt ein Wohnungseigentümer ohne „Löschungsantrag“ wegen Staub in seiner Wohnung sein Recht vom Verwalter. Der es ihm allerdings nicht abspricht. Der zuhört. Unter ihm arbeiten im Erdgeschoss Handwerker und der Staub ist oben in der Wohnung äußerst ärgerlich. Die Handwerker arbeiten im Auftrag des Erdgeschoss-Eigentümers. Der Verwalter ist eigentlich nicht zu involvieren. Aber das Recht, sich diesbezüglich an den Verwalter zu wenden, wurde noch nicht zur Löschung gebracht. – In Berlin-Kreuzberg haben die Handwerker im Auftrag der Hausverwaltung Kellerleitungen saniert. Dabei wurde gesägt: Staub in den Einrichtungsgegenständen, die im Keller lagern. Es sind auch handbemalte Gläser darunter. Sehr ärgerlich. Yin und Yang des Verwalterlebens. Weiter arbeiten…