1359-13 – Positionen: Vom Flag weg, großer Bohei, tägliche Eingangspost + der Dingsbums des Lebens

biggest bohei

Falsifikat/Meshup einer Likörwerbung
Falsifikat/Meshup einer Likörwerbung

Wenn ein versierter Datenguru auf einen Adressdatensatz einen „Flag“ setzt, markiert er diesen mit einer zu programmierenden Eigenschaft. Die hier anzusprechende Eigenschaft heißt: „Kunde wünscht keinerlei Banderolenwerbung, trotz Geschäftsbeziehung“. Eine noch krassere lautet: „Kunde ist gar kein Kunde und wünscht trotzdem nichts von uns“ oder feiner ausgedrückt: „Eventueller Neukunde denkt über uns, wir sind Spammer.“ Womit er vielleicht sogar recht hat.

Ich muss deutlich zugeben, ich liebe das Bearbeiten der Eingangspost nicht sonderlich. Es ist zu viel. Und trotz großartiger Rationalisierungsbemühungen und der Einführung einer digital gestützten Aktenverwaltung wird das Schrifttum insgesamt nicht weniger. Es hat sogar ein regelrechtes Eigenleben.

Schnell stellt man fest, wenn man die Post unzuständigkeitshalber längere Zeit nicht selbst bearbeitet hat, wie sich Dinge unabgesprochenerweise „eingeschliffen haben“, gegen die sich vorher in der Eingangspostbearbeitung niemand zur Wehr gesetzt hat. Richtig: Es gab klare Anweisungen, sich zur Wehr zu setzen. Hat nur niemand angefangen, sich durchzusetzen und laut und deutlich zu sagen: Mit uns nicht! STOP SPAM! Sonst erschießen wir einen Hund!

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1346-13 – Anrufe: Das wollen Sie so? #Anrufe #Berliner Stadtreinigung

Nigerianer baggert Esther Schweins an (Quelle: facebook)
Nigerianer baggert Esther Schweins an (Quelle: facebook)

Rrrinnggg! Rrrringgg!

Büro Gotthal, guten Tag? Mein Name ist Thomas Gotthal.

Hallo, BSR, mein Name ist Lieschen Müller (* Name geändert).

Und?

Ja, es dreht sich jetzt um die Siegfriedstr. in Berlin-Kreuzberg (* Name geändert). Ich wollte nachfragen……

Was?

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1343-13 – Korrekturhilfe: Meine Korrekturhilfe (Officeprogramm) nennt es „Entscheidbarkeitspostulate“, die Deutsche Post und der eBrief!

Alltag

Schild Deutsche Post
Schild Deutsche Post

Bunt beworbene „Postprodukte“ sind selten ganz einfach zu bedienen und ihre Benutzung voller „Haken und Ösen“. Eine Gedankensammlung zu „ePostbrief“ und „Internetmarke“. Beides funktioniert nach strengen Regeln. Diese haben mit der modernen, schillernden Welt des Internetzeitalters allerdings nicht regelmäßig zu tun. Bzw. gar nicht.

Es war einmal ein gelbes Unternehmen namens Deutsche Post, der verrutschte das verruchte „e“ im Namen. So geschah es, dass aus der Deutschen Post das Unternehmen „Deutsch ePost“ wurde. Das war ein Feldversuch. Die Unternehmensgründung lag viele Jahrhunderte zurück. Früher beauftragte sie deutsche Rennschnecken. Abgesehen vom Schleim, den die Posttiere hinter sich herzogen, war das allerdings ganz witzig. Es dauerte eben eine Weile und das war auch gut so. Prokrastination. „Hey, ich hab einen Brief zuzustellen nach Berlin-Wilmersdorf. Ist in vierzehn Tagen erledigt.“ So sprach die Charlottenburger Postrennschnecke, deren Tour auf der Bezirksgrenze zwischen beiden Verwaltungsbezirken verlief. Das war noch relativ schnell. Denn nach der Bezirksreform in Berlin mutierte daraus dann sogar ein Mammutbezirk mit zusammengesetztem Namen: „Wilmersdorf-Charlottenburg“. Oder umgekehrt.

Dann verzog sich die aussterbende Post in die Privatwirtschaft, wurde modern und behielt lediglich die gelbe Einfärbung zurück. Alles wurde anders. Die Aktiengesellschaft wurde gegründet. Inzwischen gehört die Deutsche Post AG zu den „global playern“ weltweit. Allerdings nicht beim Briefverkehr.

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1336-13 – Positionen: Ein Hausverwalter ist Hausverwalter, ein Makler Makler und wir tanzen nicht den „Unterlagentango“

Positionen

Erfahrungshorizonte

Unterlagentango eines Maklers
Unterlagentango eines Maklers

Wie schön, dass zwischen Makler und Verkäufer der Eigentumswohnung ein lockerer „Du-Ton“ herrscht. Sicher: Das Unterlagen heraussuchen macht Mühe. Großartig aber, wie weltgewandt dieser Makler seinem Kunden vorschlägt, die Arbeit outzusourcen. Du musst gar nichts tun, Erwin: Das macht alles die Hausverwaltung für dich. #Frechheiten

Schon seit der Erfindung hochwertiger Kopiertechniken wissen wir, wie anno dunnemals der berühmte Berufspolitiker zu Guttenberg bewies: Copy & paste ist nicht. Eine Hausverwaltung ist eine Hausverwaltung, kein Kopiercenter. Für Unterlagen, die ein Eigentümer hat, weil sie ihm gehören. Und weil er zu faul ist, die Unterlagen im Verkaufsfall herauszusuchen. Die Benutzung anderer Menschen zu Fronzwecken ist verboten. Dass Makler Kollegen seien, stimmt so auch nicht ganz. Wir befassen uns nämlich nicht mit Maklerei. Manchmal sagen wir scherzhaft: „Ich verdien mein Geld auf ehrliche Weise.“ – Was natürlich nichts mehr als nur ein schaler Witz ist, hoho…

(EP)

1314-12 – Alltag: Was einem tagsüber so alles über den Weg läuft…

Nichts ist öder … rettet den Alltag

Die Fettecke war ein Kunstwerk des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Beuys brachte am 28. April 1982, zwecks eines für den kommenden Tag vorgesehenen Empfangs von Lama Sogyal Rinpoche, dem Bevollmächtigten des Dalai Lamas in Europa, bei dem im Anschluss ein Seminar der FIU stattfand, in einer Ecke seines Ateliers Raum 3 in der Düsseldorfer Kunstakademie, ca. zwei Meter unterhalb der Raumdecke, fünf Kilogramm Butter an. (aus der deutschen Wikipedia zu „Fettecke“)

Es ist schon was los in diesen Tagen in der Hauptstadt Deutschlands. Alle sind irgendwie busy und jeder rackert so vor sich hin. Die Menschen sind dieser Tage fleißig,  bemüht. Es erscheint einem so, als würden alle noch rechtzeitig vor dem Jahresende ihre „Dreckecken“ sauber machen. So lange es nicht die berühmten Fettecken von Joseph Beuys sind. Denn die putzt die Putzfrau weg.  Indem wir heute noch Erledigungen auf den Weg bringen, bringen wir uns alle auch ein Stück zur Strecke. Die wichtigsten Fragen und Antworten habe ich kurzerhand zusammengestellt.

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1309-12 – Alltag: Nach dem Ausverkauf von „Krieg der Sterne“ an Disney ist jetzt der „Krieg der Dateiformate“ im Rennen!

Thomas "Bloggwart" Gotthal-Animation (gif-Datei)

Da musste ich aber herumschnackeln, bis das funktioniert hat.
Ich verwende z.B. OpenOffice, nicht Microsoft-Produkte. Das
kann die Dinger auch öffnen. Beim Drucken mit meiner Unterschrift entsteht aber ein Druckproblem. Mal ist der Briefbogen leer und nur Kopf und Fuß werden gedruckt. Mal nur die Unterschrift. Dann habe ich das Ursprungsdokument „umgespeichert“ und als OpenOfficeDokument gespeichert. Nun ließ es sich, aber nur aus OpenOffice „vorschriftengetreu“ abspeichern. Hier ist es jetzt anbei. Kleine Sache, große Geschichte. Warum ich Ihnen das schreibe? Damit Sie es wissen. Eventuell sollten Sie Veranstaltungsaufträge noch viel einfacher halten. Nach meinem Eindruck machen die vielen Tabellenzellen hier Kompatibilitätsprobleme. Ich weiß es nicht genau. Ich wollte es aber gesagt haben: Wegen der Romantik, die
darin liegt. Schönen Tag. Und uns eine gute Veranstaltung. (aus einer Email an das Hotel, in dem die Veranstaltung stattfindet)

Disney wird Microsoft sicher nicht auch noch zusätzlich aufkaufen, um hier erst gar keine unzutreffenden Gerüchte zu streuen. Es gibt einen Verband von Hotels, der seine Mitgliedshäuser als „Romantik-Häuser“ zu bezeichnen pflegt. To whom it may concern: Jetzt weiß der heimliche seine Ehefrau Hintergeher, in welcher Art Kemenate dies mit dem Faktor „R“ passiert. Vermutlich mit rollendem. Rrrrrroar-man-tikkkkkk pur.

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1303-12 – Positionen: Wenn der Bewässerungsvertrag nicht kommt #Telefonat des Tages

„Auch wenn´s heut Nacht ist, kommt.“
(Zitat: J. D., Gartenbauunternehmer)

Auf Vorhalt:

„Nein nein, wenn der Verwaltungsbeirat meckert, dann stelle ich mich schützend vor Sie, Herr Gotthal.“

Ich dazu:
„Mit Bronzeschwert und angeklebten Engelsflügeln bitte.“

Alles klar. Wenn Gott mitspielt, werde ich wohl bis heute Nacht irgendwann den Vertrag über die Betreuung der automatischen Bewässerungsanlage haben.

(EP)

1256-12 – Alltag: Ich bin ein Fliesenjung, bin ein kleiner Fliesenjung und ich wohne hinterm Teich!

Ich bin so schlecht im Bett
Ich bin so schlecht im Bett

Merke:

Du kannst dir schöne Bäder und Duschen, WCs und Feuchtraumträume verfliesen, irgendwann gibt es auch diese Fliesen nicht mehr. Wenn die Hausverwaltung will, dass du dich an einer Strangsanierung gebührlich beteiligst, dann haben wir ein Problem. In diesem Fall in der Blissestr. in Berlin-Wilmersdorf. Es ist heiß. Der den wir fragen, weilt derzeit auf Gran Canaria. Wo der große Inselbrand tobt. Da denkt gerade niemand noch ans Fliesen, überall nur brennende Wiesen. Bzw. Dörrsteppen!

Die Strangsanierung, das umbaute Rohrgeflecht, die alten Leitungen müssen raus: Was zu lösen ist, aber hohe Aufmerksamkeit und den Willen zu einer (außergerichtlichen) Einigung erfordert. Na klar. Fliesenjungs sind härter im Nehmen als Friesenjungs. Aber das ist eine andere Geschichte. Der wesentliche Unterschied: Friesenjungs wohnen hinterm Deich. Fliesenjungs allenfalls hinterm Teich. Der Teich am Dorfanger als regionaltypisches Pläsir im Zentrum der Gemeinde. Lassen wir es, das genauer auseinanderzunehmen. Hier meldet sich Berlin, nicht Bremen und Brandenburg erst in zweiter Linie!

(2 be continued)

Weblotse

1229-12 – Telefon: Der Anruf des Tages – Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter & sich selbst

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Weeßte, wo ick jewohnt han,“ sagt er auf der Fete neulich, „das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!“ „Wieso?“ „Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.“ „Wofür denn?“ „Na, das ick ausjezogn´bin.“ „Ach was!“ – #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig

Rrrinngg….“Guten Tag.“
„Ja, mein Name ist Müller, ich bin vor einem Jahr aus der Residenzstr. ausgezogen und habe vergessen, mich bei der GASAG abzumelden.“
„Und?“
„Können Sie mir nochmal das Übergabeprotokoll…..?“
„Was?“
„Das Übergabeprotokoll….“
„Ach, das haben Sie auch nicht mehr?“
*Nein.“
„Ich sag ihnen was, Sie haben vergessen, sich bei der GASAG abzumelden, das ist ihr Problem. Lassen sie sich was einfallen. Ich habe nämlich vor allem keine Zeit dafür.“
Krrrkkkksss….er hat aufgelegt. Nicht ich.

Das Telefonat ist beendet. Leicht aggressiver Unterton meinerseits. Kann sich nicht ordentlich abmelden. Kann ja mal passieren. Aber dann noch den alten Vermieter einspannen und Bescheinigungen geben lassen. Unverschämt. Schmarotzke.

Update: Jetzt ruft ein Bekannter von ihm an, der augenscheinlich geschickter ist. Fazit: „Ich werde sie nicht weiterempfehlen als Vermieter!“ – Sagt er. Jetzt ist es raus, öffentlich.