1350/11: Prognosen: Gesamtes FDP-Präsidium stellte sich gestern demonstrativ hinter Westerwelle, um nicht erschossen zu werden!

DwgDsw: Westerwelle!

Prognose: Westerwelle ist nach den heutigen Nachrichten nicht mehr lange zu halten! Das gesamte FPD-Präsidium ging hinter dem Außenminister in Deckung. Er ist jetzt der stoibersche Problembär der FDP.

Anstatt DSDS jetzt DwgDsd von gesichtspunkte.de, oder ausgeschrieben: Das wurde gesagt! Das steckte dahinter!

In diesem Fall Nachrichtensprache heute Morgen im Radio. Ein Bild entsteht im Kopf, eine Vorstellung davon, was die Nachrichtenformulierung wirklich bedeutet. Sprachlich ist die Meldung verwaschen, auslegungsfähig. Sich hinter jemand zu stellen, kann bedeuten, selbst nicht erschossen werden zu wollen. Demonstrativ nicht erschossen werden zu wollen, es aber nicht zu sagen, hat allerdings auch was Verlogenes. Hätte vielleicht der Nachrichten-Redakteur, der die Agenturmeldung aufhübschte, eine ganz andere Sprachregelung wählen müssen. Er wollte wohl sagen: „Nahezu das gesamte FDP-Präsidium erklärte gestern demonstrativ, es stehe zu und für Westerwelle. Gesagt ist gesagt. Mit dem Text haben wir uns hinterher abgeplagt. Und großes Kopfkino.

 

1349/11: Lied des Tages: Elke Querbeet & Olaf Maske zelebrieren „Ick bleib in Berlin“, nervig, enervierend und genial! #Video

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Ick bleib in Berlin – Elke Querbeet & Olaf Maske (via Youtube)

Olaf Maske begleitet Elke Querbeet bei ihrem Song „Ick bleib in Berlin“ auf dem Akkordeon bei einem Auftritt auf dem jährlichen „Luhmer Spätsommerfest“ am 27.08.2011

Wie allgemein bekannt ist, hat sich diese Website im übrigen der stets wiederkehrenden Berichterstattung über „Berolinismen“ verschrieben. Wenn dann noch hinzukommt, dass berolineske Protagonisten „redaktionsbekannt“ sind, dann ist es bei uns anders als bei Notaren. Notare durften vor dem eigentlichen Akt, ihrer Beurkundung eventuell streitträchtiger Verträge nicht „vorbefaßt“ gewesen sein. Dies ist hingegen in der „Redaktionsbranche“ kein Problem.

Im Gegenteil: Man spricht dann dem Berichterstatter sogar eine gewisse Fundiertheit zu. Berichtstiefe, Hintergrundrecherche, alles kommt zusammen und fügt sich nun -nicht ganz folgenlos- zu einen Mosaik zusammen. Wie im Falle von Olaf Maske & Elke Queerbeet, die auf lustwandlerische Art und Weise Berlin ihre Referenz erweisen. Bitte sehr, viel Spaß mit diesem „Lied des Tages“.

Weblotse

1348/11: Prognosen: Die Datenrücksicherung hat begonnen! Ich komme vorwärts, in Riesenschritten! #Datensicherheit

 
 
Ja, ne, is klar, prima: Das geht in Ordnung! Ich brauche die Datenrücksicherung.
 
Meine Daten-Wiederherstellung läuft auf Hochtouren: In 136,19 Jahren bzw. schon in 49.710 Tagen ist alles wieder komplett. Ich freu mich! Bald kann ich wieder arbeiten!
 
 

1347/11: Report: Instandhaltung: Vandalismusresistenz

Banner Report: Instandhaltung

In dem von uns verwalteten „hang out“ an der Kreuzberger Yorckstr. bittet uns der Verwaltungsbeirat, auch das Klingeltableau der Wohnanlage „vandalismusresistent“ ausführen zu lassen durch den Elektriker. Das Haus steht nicht an der Vandalenallee, bzw. in der Wachulkenstraße. #Gesichtspunkte

1346/11: Video: Alexander von Eich – Immobilienmaklerin (mit Audiokommentar) – Sind so die Makler in Düsseldorf?

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 Alexander von Eich – Immobilienmaklerin (mit Audiokommentar) (via Youtube)

Ein Kandidat muss ein komplettes Wochenende mit einer ihm unbekannten Person verbringen, die ein für ihn unangenehmer, nervtötender Charakter ist, dessen Identität und Eigenschaften jedoch vorher nicht bekannt sind. Der Kandidat muss alles ertragen, was diese Person tut oder verlangt und ihn gegenüber Freunden und Eltern als neuen Freund vorstellen. Der Kandidat und sein „neuer Freund“ sind während des Wochenendes die einzigen auftretenden Personen, die wissen, dass alles gefilmt wird und die Beziehung nur vorgetäuscht ist.

Ohne Worte.

Weblotse

1345/11: Internet: Was die richtige Reihenfolge von Sensationsstories ist! #Medienkompetenz

Banner: "Erst gewittert, dann getwittert!"

Ohne Worte.

1344/11: Nachbarn: Hier kommt gleich mal Gebrauchsphilosophie mit hinein, wenn der Nachbar bauen will! #Kollegen

Banner Einer trage des anderen Last!

Homepage pflegen schwierig: Sie sieht ja eigentlich ganz niedlich aus, die Homepage der Kollegin Ungenannt. Und da sie was von uns will, erlauben wir uns, die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters dort abzugreifen. Wer freiwillig seine Emailadresse ungefiltert zur Schau stellt, der will das wohl so. Umso erstaunlicher der erste Versuch am selben Tag, dem Mann eine Email zu schreiben. Der Postmaster der Homepage meldet sogleich „User unknown“. Dann bitte lieber keine Emailadressen veröffentlichen. So wie wir, allerdings aus anderen Gründen und mit voller Absicht (hier) – über: Kollegen in der Präsenz, Kollegen im Präsens

Dass der Nachbar bauen will, ist okay. Das kommt vor. Er stellt uns umfassende Fragen, was er in diesem Zusammenhang darf und was wir davon erlauben? Das ist geschickt, aber eigentlich nicht notwendig. Appelliert möglicherweise unser „innerer Schweinehund“ an uns, dass wir nun „Die Guten“ sein könnten?

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1343/11: Lyrik: Die Rohrverstopfung #Unverblümte Textlilien

Rohrverstopfung
(Berlin-Lichtenrade) – 23.08.11

Dass „der Scheißdreck hier über die Wupper geschwuppert,“
sagt Frau Prinz aus Lichtenrade gerade.
Dem im Hause gastierenden Heizungs-Monteur war das viel zu schwör.
Er rief schnell zur zusätzlichen Handwerkerparade.

Ein Rohrleistungsgefräse mit vielen, unendlichen Metern,
unheimlich Gewese, Frau Prinz nur am Zetern.
Der Scheißdreck ist weg,
zurück blieb von allem nur ein bräunlicher Fleck.

Herr Fräse rät es und sein vieles Gewese
Meter um Meter, war doch vom Erfolge gekrönt.
Frau Prinz hat gepetert,
Die Rechnung vom Fräsen las sich nicht sehr erlesen,
und übrigens überwiegend bräunlich getönt,
Frau Prinz nahm zum Abschluß nen Besen.
Sie hat nach dem Duschen ihr Haupthaar gefönt.

(aus: Unverblümte Textlilien – Gebrauchs- und Alltagsprosa, © 2011)

1342/11: Alltag: Vom Telefonieren – umsonst und vergeblich, bzw. vorgeblich

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

Merke:

Viele Anrufe sind vielleicht vergeblich, aber keiner umsonst. Viele Anrufe erfolgen umsonst, manche davon vergeblich. Manch Anruf erfolgt vorgeblich.

1341/11: Personen: Michael T. Glaser erzählt von „Weinbrandt-Willy“ Brandt, Franz Josef Strauß und lauter Schnurren #Kneipe

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Das kann doch unseren Willy nicht erschüttern: Willy Brandt im Statement!  (via Youtube)

Diese Person des öffentlichen Lebens habe ich gestern in einer Berliner Eckkneipe in Berlin-Wilmersdorf, Blissestr., aufgenommen. Sie war eingedenk ihrer Popularität auf mein Nachfragen hin mit einer Veröffentlichung einverstanden. Politik muss ja bekanntlich Gehör bekommen. Aus aktuellem Anlass zum Berliner Wahlkampf hier der passende Wal: Der Titan der Berliner Bürgermeister: Willy Brandt!

Früher war Michael T. Glaser, der von sich sagt, er habe eine führende „6“ im eigenen Lebensalter, von Beruf Kaufmann. „Ich war immer Vertriebler“, sagt er, und so ist es noch heute. Jetzt verkauft er ein System namens „Hausnotruf“. Das ist ein Gerät so ähnlich wie ein Anrufbeantworter. Es hat einen roten Buzzer! Da draufkloppen, wenn Not am Mann ist und es baut sich eine Verbindung zur Störungszentrale auf. Für monatlich 24,36 € gibt es das Gerät. Es hilft alten Menschen, die allein sind. Gute Idee: bisschen Sicherheit, Lücken schließen, Hilflosigkeitslücken!

Ansonsten erinnert sich Michael T. Glaser auch gern an „Weinbrand-Willy“, wie er im berolinesken Jargon der Lästermäuler gern genannt wurde: den unsterblich gewordenen Mythenmann und Berliner Bürgermeister, späteren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt.

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