1131/11: Kampagnen: PETA Deutschland kann Cosma Shiva Hagen für Zirkustiere gewinnen! #Video

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Cosma Shiva Hagen via Peta e.V. – Über Wildtiere im Zirkus

Es ist das Zeitalter der Kampagnen, der Agitation. Menschen lassen sich via facebook, Twitter & Co. erreichen. Großen Zulauf verzeichnen mehrere in die Herzen der Menschen zielende Kampagnen der Tierschutzorganisation PETA e.V.. Jetzt hat (ein weiteres Mal) Cosma Shiva Hagen etwas per Video-Grußbotschaft gesagt, das zu Herzen geht. Wir erinnern hier an folgende Berichterstattungen auf dieser Website .

  • Eisbär Knut stirbt mit nur vier Jahren.
  • Löwen brechen aus Zirkus aus und müssen erschossen werden.
  • Eine Kameldame büchst in Teltow aus und beißt Passanten.

In dieses Raster passt die Kampagne von PETA und deshalb bilden wir den Clip hier ab. Danke, Cosma Shiva Hagen, gut gemacht! Respekt.

Weblotse

1130/11: Positionen: Und dann war da noch der Testosteron-schwangere Rechtsanwalt mit Durchblick

Banner Italien

Der Erwerb von Wohnungseigentum in Deutschland ist inzwischen längst eine internationale Angelegenheit, Typ „foreign affairs“. Ob dabei noch das Gebot wechselseitiger Höflichkeit zählt? Mitnichten. Junge, dynamische Rechtsanwälte mit „reichlich Testosteron“ und inländischem Wohnsitz an Kudamm und anderswo machen sich die Sache zu Eigen. Der eigene Erfahrungssprengel zeigt uns, dass der Erwerb von ausländischem Wohnungseigentum mit teils harschen Rechtsregelungen einher geht. Schlagzeilen machten u.a. die spanischen Regelungen, wonach der säumige Grundsteuerzahler seitens der Finanzbehörden sehr schnell in die Zwangsversteigerung gerät. So offenbar noch nicht in Deutschland. Bei aller Sympathie für die Niederkämpfung von Protektionismus und dergleichen: Muss am Ende das Wohnungseigentumsgesetz in diesem Punkt noch konkretere Ausgestaltung erfahren? Einiges spricht dafür.

Das Rubrum, das sein Schreiben führt, ist fettgedruckt, warum auch nicht. Es heißt „B. S. R. L.  S.r.L.“ – Beratung“. Was vielleicht viele nicht wissen: „S.r.L.“, das ist eine GmbH nach italienischem Recht. Carbonara per favore…

Eine italienische GmbH -nicht ganz so bekömmlich wie eine italienische Minestrone vermutlich- schickt sich an, Wohnungseigentum in Berlin-Kreuzberg zu erwerben. Sie sitzt in Rom. Kein Problem. Es entspricht europäischem Recht, dass „Ausländer“ (nicht Inländer mit Migrantenhintergrund…, sondern im Ausland lebende Nichtinländer…) nicht schlechter gestellt werden dürfen als Inländer. Mal ganz allgemein gesagt.

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1129/11: Twitter Wochenschau: 2011-03-20

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1128/11: Das war´s: Eisbär Knut ist tot. Er trieb leblos im Wasser.

 

Er trieb tot im Wasser und soll jetzt obduziert werden. Wollte er zu seinem Aufzuchtpfleger Thomas Dörflein, der auch schon tot ist? Okay, in Neuruppin waren zwei Löwen ausgebrochen, eine Löwin wurde in einer Kleingartenkolonie erschossen, hatte die Löwin die Kleingärtner als mistverstandenen „Berliner Speckgürtel“ im Visier? Mjam, mjam. In Teltow hat ein Kamel Leute gebissen. Seit Japan wissen wir: Die Natur spielt verrückt. Oder hat jemand nachgeholfen und Knut vergiftet? Die Obduktion wird´s bringen. Ein Feuerteufel in Neukölln bringt jetzt 25.000,- € „Finderlohn“. Hinweise zur Ergreifung des/r Täter…. 

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1127/11: Prognosen: Wie man den zu schreibwütigen Emails Einhalt gebietet, weiß Sascha Lobo #Linktipp

 Zurück in den Januar 2010, als ich mehr als 800 Mails am Tag bekam und keine Chance auf Bewältigung hatte. Die vielen Mails stahlen mir im Schnitt sagenhafte zwei Stunden am Tag, zwei verlorene Stunden, in denen ich nicht aktiv herumliegen konnte. Deshalb erprobe ich seit einem Jahr Strategien der Mailminimierung, an denen ich Euch hier teilhaben lassen möchte. Denn sie haben mein durchschnittliches Mailaufkommen an Werktagen von 800 auf 40 Mails gedrückt, dabei sind sogar die zahlreichen (5 bis 10 täglich) unverlangt eingesendeten Pressemitteilungen zu neuen Wasserkochern mit WLAN eingerechnet. – Sascha Lobo in „Die Kunst der Emailminimierung. – Hermetisches Schreiben (Link unten)

Ich weiß gern zu erzählen, ich könne niemals so viel Viagra im Internet bestellen, als ich angeboten bekomme. Hinter diesem Treppenwitz der Internetgeschichte steckt viel Wahres: Sascha Lobo weiß von 800 Emails pro Tag zu berichten und angesichts dieses Umstandes der Mühe Anerkennung zu zollen, etwas gegen diese Art moderner Umweltverschmutzung zu unternehmen. Das allein, das Vorhaben, die Zahl der täglichen Emails einzuschränken, ist eine Verlinkung als Lesetipp schon wert.

Denn ich kenne kaum jemanden, der heute noch so begeistert darauf hofft, weitere Emails zu erhalten. Sie werden in der Regel als unnütz, überflüssig und oft irrelevante Dinge beinhaltend angesehen. Und doch ist die Benützung von Emailprogrammen so verlockend wie nächstliegend, so bezaubernd wie unsinnig bzw. überflüssig.

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1126/11: Prognosen: Beste Grüße aus Tutukaka! Aber, oh Gott, wo bitte liegt Tutukaka?

Der liebe Gott hat seiner Wut über die mißratenen Kinder der Erde Luft gemacht und sich ausgekotzt. #Eintrag eines facebookianers zur Situation in Japan

Bereits der Popgigant Prince titelte eine seiner Scheiben mit „Around The World In A Day“, während noch Jules Verne 80 Tage benötigte, um einmal um dieselbe zu ziehen. Und der gnadenlose „Fred von Jupiter“ ist nicht mehr länger noch allein, bekommt Besuch von Mutter Erde,  bekommt jetzt Besuch von einer Sonde, nicht für Mägen. Sie ist etwa tischgroß und hat unterschiedliche Temperaturen auf der Tagesseite von ca. 450° und auf der Nachtseite von minus 185° zu verkraften. Heiß ist es auf dem Jupiter und kalt. Jedenfalls nicht so heiß, als das eine Kernschmelze zu befürchten ist. Gott sei Dank.

Anke Kosanke (* Name geändert) jedenfalls ist gerade jetzt in Tutukaka. Nie gehört? Taka-Tuka-Land, ja, das schon. Oder Popocatépetl, ein Vulkan. Bzw. Titicacasee?

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1125/11: Neukölln: Wenn Häuser brennen wie die Sonnenallee 18, fragt man sich, was man besser machen kann!

Feuerlöscher

Am Tag nach dem verheerenden Wohnungsbrand im Hinterhaus an der Sonnenallee 18 in Neukölln ist sich die Polizei sicher, dass ein absichtlich angezündeter Kinderwagen die Katastrophe ausgelöst hat. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte aber zunächst keine weiteren Angaben über Motive und Hintergründe der Brandstiftung machen. (Berliner Morgenpost, online am 14.03.11, hier)

Im Haus Sonnenallee 18 in Berlin-Neukölln hat es gebrannt. Die Bilanz: 3 Tote und etliche Verletzte, die Medien berichteten darüber eingehend. Das Haus taucht in Webverzeichnissen artig fotografiert auf und macht „keinen schlechten Eindruck“, vor der Tat. 2009 sieht dort alles „frisch renoviert“ aus. Als sei das Haus eher eine Art Neuköllner Vorzeige-Prestigeobjekt. Im Haus selbst, so ist zu lesen, ist die „Mieterdurchmischung“ international. Verschiedene Nationalitäten: es sind etliche Bosnier und Türken darunter. Auch der Verband der Islamischen e.V. ist dort ansässig. Eine schöne 1-Zimmer-Wohnung bot ein Herr Bücking dort zur Vermietung an im Januar 2011. Nein, es sieht alles ganz normal dort aus – bis es brannte.

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1124/11: Positionen: Eine andere Sichtweise zu Japan ist nicht erforderlich, keine Korrekturen!

Die Hausverwaltung braucht Dich!

Ich dachte letzten Samstag, das könne als eine Art Geschmacklosigkeit meinerseits aufgefasst werden. Ich stellte angesichts der Entwicklung in Japan die Gedankenkette Hiroshima – Nagasaki – Fukushima her und bezweifelte, dass jetzt noch genügend Zeit bleibt, über das alles nachzudenken. Inzwischen weiß ich: Meine gedankliche Kette wird zumindest von nicht wenigen durchaus geteilt. Geschmacklosigkeit wird mir wohl nicht (mehr) vorgeworfen werden. In Deutschland wird die Katastrophe dafür ausgenutzt, Wahlkampf zu machen und sich auf Kosten der mit dieser Situation durchaus gestraften Regierung schnell noch zu profilieren. Ein wenig mehr „gemeinsamer Grundkonsens“ aller Demokraten stünde uns dieser Tage nicht schlecht zu Gesicht.

Bei großer Bewunderung für die Japaner und wie sie versuchen, der Lage (wieder) Herr zu werden, muss man angesichts der Gesamtsituation im Zweifel bleiben, dass es letztlich gelingen wird, Herr der Geschehnisse zu werden, nein, nicht zu bleiben. Denn die Geschehnisse sind derzeit Herr und nicht umgekehrt. Angesichts dieser die gesamte Welt bedrohenden Zustände erscheint es uns in diesen Tagen fast „wie nichts Vergleichbares“, dass irgendein durchgeknallter Pyromane in Berlin-Neukölln immer wieder Häuser anzündet. Oder sind es mehrere?  Alles Mögliche wird noch unternommen werden müssen, um das Wohnen in Mehrfamilienhäusern ertragbarer zu machen: dazu gehören Feuer- bzw. Brand- oder Rauchmelder, funktionierende Haustüren, nicht mehr abgestellte Kinderwagen in Treppenhäusern. Wenigstens haben die Berlin-Neuköllner nicht erst meterhohe Schutzwände aus Beton vor ihre Küste bauen müssen, um hinterher in einem 12 m hohen Tsunami weggeräumt zu werden. Hat alles nichts genützt.

Den Brandstifter allerdings kann man fassen. Berliner Hausbewohner, aufgepasst, schaut auf eure Stadt!

1123/11: Twitter Wochenschau: 2011-03-13

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1122/11: Positionen: Bleibt angesichts von Fukushima noch Zeit über die Lage nachzudenken?

Noch ohne Worte.