999/10: Polaroid des Tages: Der Schmutzfink im Berliner Alltag – Rettet den Alltag! #Häufig anzutreffende Tierarten

Häufig anzutreffende Tierarten: der Schmutzfink!

Häufig anzutreffende Tierarten: der Schmutzfink!

Es ist nicht irgendeiner unwichtigen Schnapszahl geschuldet, z.B. der Zahl 999, die aktuell vorzuweisen keine schlechte Leistung ist. Nein, berauschende, geistige Getränke waren nicht dafür verantwortlich. Und doch kommt er uns als Verwalterin fremder Grundbesitzlichkeiten häufiger unter: er tschirpt nicht und ruft auch nicht laut Tirili. Er ist eher ein Hasardeur, ein untypischer, flüchtiger, gefiederter Vogel und wo er war, da stinkt´s den Leuten. Wer ihn sieht, bewundert seine schillernde Auffälligkeit. Viel öfter ärgern sich die Menschen aber über sein Auftreten, wenn er bereits längst wieder weg ist: der Schmutzfink ist in vielen, vielen Wohnanlagen schon gesehen worden. Ein geeignetes Gegenmittel? Schwierig, schwierig.

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998/10: Schulklo-Lyrik: Und sie trifft uns mittenmang ins Herz, oder? #Sein und Werden

Schulklo-Lyrik

(Danke, Mae!)

997/10: Stilblüten: Die Versicherung gibt die o.g. KVA ohne Präjudiz frei. Ohne Präjudiz? Na, was denn nun?

Stilblüte Mehrdeutigkeit

„wir geben die o.g. KVA ohne Präjudiz frei. Bitte lassen Sie uns die Originalrechnungen zukommen.“ (aus der Email der Versicherung, drei Angebote betreffend)

Etwas ohne Präjudiz freigeben, das ist eine zumindest „merkwürdig anmutende“ Formulierung. Oder nicht? 

Präjudiz

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Präjudiz

Substantiv, n

KasusSingularPlural
Nominativdas Präjudizdie Präjudizien
Genitivdes Präjudizesder Präjudizien
Dativdem Präjudizden Präjudizien
Akkusativdas Präjudizdie Präjudizien

Silbentrennung:

Prä·ju·diz, Plural: Prä·ju·di·zien

Bedeutungen:

[1] eine vorgefasste Meinung
[2] eine Gerichtsentscheidung, die für künftige, gleichartige Fälle richtungsweisend ist

Aber was meinen die denn damit? Ist jetzt nicht hochgradig wichtig und sollte ich da irren, würde mich eine Schließung der vorhandenen Bildungslücke ehrlich interessieren! Für mich klingt es so ähnlich wie z.B.: „Wir geben es unverbindlich frei!“ Das wäre widersprüchlich, oder? Einen Kostenvoranschlag ohne Präjudiz freizugeben, das klingt ein Stück weit wie eine Drohung, derartiges dürfe sich nun aber nicht wiederholen und künftig werde man anders entscheiden? Was ist wirklich gemeint? Der Mann hat jetzt die Frage: Mal sehen, was er antwortet!

996/10: In Stichworten: Auch in der 2. Instanz ist die Rückbauklage des Wohnungseigentümers erfolglos!

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 I don´t understand the people who are playing against the rules… (The famous, xtraordinary Blackbirds.tv, Song: Mother Nature – performed am 28.08.2010 in Berlin)

Auch in der zweiten Instanz bleibt die Klage erfolglos, mit der der Kläger/die Klägerin vom Beklagten verlangt, bestimmte Umbauten, Änderungen, Modellierungen an den Außenanlagen, wie z.B. das Vorbereiten einer Carport-Anlage auf der linken Grundstücksseite nach Aushub des gemeinschaftlichen Öltanks bei Umstellung auf Gaszentralheizung komplett rückabzuwickeln. Mutter Erde, der Prozess rankte teils auch um Mutterboden, Muttererde oder schlichter auch Verfüllboden, Erdaushub, feucht dann „Matschepampe“, brandenburgischer Berliner Lehmboden, solcher für gute „wasserführende Schichten“.

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995/10: Twitter Wochenschau: 2010-11-14

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994/10: Linktipp: Bei qype holt sich Berlins Fress-, Sauf- und sonstigen Laufkundschaft Anregungen: Bin Laden!

Ich empfinde es immer als einen besonderen Ritterschlag, auf der Titelseite der Website qype.com den „Insider-Tipp“ gegeben haben zu dürfen! So wie jetzt gerade aktuell für Berlin. Wonach das geht? Who knows? Aber es zeigt, dass sich das redliche Mühe geben lohnt, Kritik kann laut, darf aber nicht dahin geschludert sein!

Wer hingeht, wo kein Gras mehr wächst und sich was zum „Schnabulieren“ drauftut, um nicht Hamburg, Düsseldorf, sondern zu essen, kennt als internetaffiner Mensch das Bewertungs-Portal „qype.com“. Aus Eigennutz, purem Egoismus, kann sich der geneigte Besucher hier Besucherkritiken von mehr oder weniger talentierten Schreib-Lüstlingen (und Lüstlinginnen) drauftun.  Taugt der Laden was, wo ich gerade rein will. In Verbindung mit neueren Handys -gemeinhin: eierlegende Wollmilchsäue genannt- ein rasanter Spaß und ein geeignete Frühwarnsystem. Die Prinzen haben es eindrücklich gesungen: Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen sind zurückzuweisen, uaaaahhhhhhhh!

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993/10: Meta: Die Idee ist stets vor dem Wort: sonst ist alles sehr erschwert! Besser ist´s nicht umgekehrt!

Meta-Tag, Kilometa, Metageil, MetaDesign! – Der Begriff metert! Hier auch vertreten: Metaebenen! Oder alles, was man nicht genau beweisen sollte…besser nicht! – Ansonsten ist in der deutschen Sprache derzeit ein zu hoher Fuckfaktor virulent, meint der Berichterstatter zu erkennen. Es ist ein Traumjob: Hausverwalter – Entwicklungen wie diese beim Schopfe packen!

Sofa-, Sitz- und Kissenkunde, Teil 1, heute Morgen: Auch wenn der Müllplatz vermüllt ist. Hauswart Sperber aus Berlin-Pankow, der anderen Namens und selben Wohnsitzbezirks ist, geht auf Veranlassung des Anrufers ans Telefon. Es ist der Hausverwalter, der gelegentlich auch Bloggwart ist, in Hogwardt, bzw. Hausverwaltistan!

Erst hatte das europäische Markenamt den doppeldeutigen Namen „Fucking Hell“ für ein Bier zurückgewiesen. Jetzt darf das Gebräu aus dem österreichischen Ort Fucking doch so heißen. Die Brauerei will es im Spätsommer präsentieren. Spiegel Online, hier (Danke, Serge!)

Was bitte ist ein „abgefucktes“ Sofa? Und wie würde man das eheliche, ausrangierte Doppelbett aus Messing in selben Zustand nennen? Durchgefuckt? Der Gedanke ist so schräg, dass man lachen muss, um zu ertragen, dass er das Sofa mittenmang in Kellergang abgestellt hat. Er ist ein namentlich ungenannt Bleibender, den wir Hausbewohner nennen, um eine Persönlichkeitsrechte nicht zu verletzen. Hat jemand mit einem solchen Sofa am Ende eine irgendwie „abgefuckte Persönlichkeit“? Der Gedanke erscheint uns zu unwesentlich, um ihn noch weiter zu vertiefen! Herr, lass Bregen regnen! Aufs Sofa!

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992/10: FotoPodcast: Abschied nehmen von Elena, der Satelittenschüssel: 12 Jahre einer intimen Beziehung!

Sie war das Einfallstor zur den Globus umspannenden Außenwelt, stilsicher meldete sie digitale Verschlüsselungen, die niemand zu knacken beabsichtigte nur wegen Hausfrauen- und Luder TV. Berichtete multilingual, mediterran und bei Bedarf polyglott. Herrjemine!
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991/10: Linktipp: Wahre Worte weiser Wirte #Kernkompetenzwissen #Gastrotipps


Wahre Worte weiser Wirte – Sprechstunde Teil 11-15 – Shit happens und weitere (via Youtube)

shit happens: Mitnichten eine Kneipenlosung angetrunkener Stammgäste, stellt sich die „shit happens“-Theorie als allgemeines Gesetz á la Murphy dar. Es passiert stets, wenn du nicht damit rechnest und mit Sicherheit in jedem -jedem!- denkbaren Zusammenhang. Dass noch keine Firma in unserer Branche dieses eherne Gesetz zur eigenen Geschäftsphilosophie verklärt hat, nimmt wunder. Und auch die Kanalreinigungsbranche nicht: wahrscheinlich liegt´s am ständigen Stallgeruch im eigenen Arbeitsumfeld: Wer kommt unter solchen Bedingungen schon auf kreative Ideen?

Das ist ein interessantes Projekt. Dem Volke (der Kneipenwirte) aufs Maul geschaut. Nein, diese veraltete Knowledge Base, in der stand: „Wer nichts wird, wird Wirt!“, kannst du jetzt abschreiben. Und Abschreiben ist das Gegenteil von Anschreiben, wie wir im Video erfahren.

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990/10: Filmtipp: 7 oder Warum ich auf der Welt bin? Warum? Na, um mir diese Frage zu beantworten…..


7 oder Warum ich auf der Welt bin? – Der Film (via Youtube)

Pik Sieben oder „Warum ich auf der Welt bin“ hat mehr Antworten, als man auf den ersten Blick meint: all das Gesichtspunkte! Und das macht ihn uns sympathisch und förderungswürdig! Die Antwort ist nämlich (noch) ergebnisoffen! Ich hab´s im Netzwerk neu verwoben und jetzt kräftig für geworben! Guckst du?

Ich frag mich das eigentlich dauernd, denke ich gerade: Warum ich auf der Welt bin?  Vielleicht ist diese Frage ja auch naheliegend. Sie ist irgendwie kindisch kindlich. Den Versuch, verschiedene Antworten auf diese Frage darzustellen, unternimmt offenbar der Film selben Namens von Antje Starost (nicht: Stardust, Sternenstaub) und Hans Helmut Grotjahn. Weil die Frage spannend ist und wir neugierig, wünschen wir dem Film hiermit -total aus dem Off- viel Erfolg. Und gute Besucherzahlen! Nähere Informationen für Berliner Cineasten:

  • Donnerstag, den 25. November 2010 um 20:00 Uhr (bis 23:00 Uhr)
  • Hackesche Höfe Kino, Rosenthalter Str. 40/41, Berlin-Mitte, Deutschland

Das Besondere an dieser Website ist: Hier sind ganze Kinos angehängt! Als Link. Blink…

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