3148/16: Positionen: Neues Berufsbild

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Schornsteinfeger-Website mit Usability

Schornsteinfeger-Website mit Usability

„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich hoffe der Schornsteinpfleger wird jetzt doch die Meckenheimer Str. besuchen!“ #Tagespost #Emails #NeueBerufe (* Straßenname geändert)

Im Interesse Aufmerksamkeit erregenden Schreibens zählt die Wortverwechslung zu denjenigen Königsdisziplinen, die für weltweite Einzigarbeit sorgen. So manches neue Wort wurde hier schon geschaffen. Diesmal hat Kommissar Zufall Emailpost von einer französischen, netten Eigentümerin aus Kreuzberg in den Ufersand des Strandblogs gesichtspunkte.de gespült. Ein neues Berufsbild ist weltweit erstmalig hier entstanden: Der Schornsteinpfleger.

Wie Perseiden geht das los: Perseiden (Laurentiustränen, Tränen des Laurentius) sind ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Wusste ich auch nicht, war mir schnuppe. Bis heute morgen. Jetzt weiß ich es.

Auch ein schönes Wort: Die Erledigungserinnerung. Weiter arbeiten….

1971/14: Video: Eine Dokumentation über einen Mann, den die Bräute gerne küssen!

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Logo der Schornsteinfegerinnung

(Logo der Schornsteinfegerinnung!)

Manch Schornsteinfeger irrt. Mancher ist verwirrt. Frei sind sie jetzt alle.  Einer für alle, alle für einen. Haben das die Toten Hosen für die Schornsteinfeger geschrieben? Eine Auftragsarbeit?

Im Mai 2010 wurde von einer sehr netten Französin diese Dokumentation über den Alltag eines Berliner Schornsteinfegermeisters ins Netz gestellt. Schornsteinfeger Skrobek sagt das. Dass sie sehr nett gewesen sei. Einer für alle, alle für einen. Diese Tradition sei auch ein Stück Lebenswirklichkeit, sagt Norbert Skrobek, der Kreuzberger. Schön gemachtes, kurzweiliges Video über den Berufsalltag oben auf´m Dach.

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1870/13: Positionen: Dass der liebe Herrgott den Sonntag als Ruhetag definierte, gilt nicht für Schornsteinfeger

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Heilige Messe durch Schornsteinfeger

Heilige Messe durch Schornsteinfeger

Vorbildlich oder nicht? Der Schornsteinfeger will am Sonntag kommen. Vor 14 Tagen.

Man kann ihn einen guten Mann sein lassen oder zur Sonntagsmesse in die Kirche aufbrechen. Gott sieht alles. Als am 30. Oktober 2013 der zuständige Schornsteinfeger den „Messetermin“ mitteilt, ist aber nicht „alles frisch“. Und gerät durcheinander.

Auf telefonische Nachfrage stellt sich raus: Er war nicht betrunken, sein Computerprogramm hat auch gewissenhaft gearbeitet. Ein Eingabefehler: Anstatt 13.11, wie es richtig ist, trägt er 13.10 ein, ein Sonntag. Niemand kontrolliert den Postkartendruck, der pflichtbeflissen bei uns eintrifft Anfang November.  Da liegt der anvisierte Termin aber schon 14 Tage zurück, wie man sieht. Erinnerungen an Jethro Tull und das Album „Living In The Past“ werden wach.

Weiter arbeiten.

1722/13: Positionen: Fragen kostet nüscht….

Yin und Yang sind gesichtspunkte

Yin und Yang sind gesichtspunkte

Schornsteinfeger-Website mit Usability

Schornsteinfeger-Website mit Usability

Kein Aprilscherz: Wir brüten gerade über der Jahresabrechnung für das obige Grundstück und uns fällt die „zu hohe Kostenbelastung“ mit Kehrgebühren auf der Kostenstelle „Schornsteinfeger“ unliebsam ins Auge. Wir bitten Sie, bei nächster Gelegenheit in eine Gebührenüberprüfung mit uns gemeinsam einzutreten und nach Möglichkeiten zu forschen, die
unserer Meinung nach viel zu hohen Gebühren zu senken. Das Grundstück hat Fernwärmeanschluss (Yin) und dezentrale Brauchwassererwärmung mit Gasfeuerstätten (Yang). Yin und Yang sind uns bekannt. Wie aber lassen sich die Gebühren nachhaltig absenken? Diese Frage interessiert uns. (Email an den Schornsteinfeger des Grundstücks in Berlin-Wilmersdorf)

Es geht hier nicht um falsche Abrechnung oder gar Abrechnungsbetrug. Es geht hier um die Frage warum so hohe Gebühren anfallen und was sich finden lässt, um die Gebühren abzusenken. Die Frage „mal in den Raum gestellt“ geht an den Richtigen. Der Herr Schornsteinfeger hat bestimmt paar gute Antworten dazu. Und wir sind darüber dann im Gespräch. Das ist in Ordnung.

Fragen kostet nüscht. Noch nicht.

1673/13: Positionen: Otfried Preußler ist tot, aus dem Neger- wird der Südseekönig und dankbare Menschen sprechen Dinge aus!

Trauerkerze

Wunderbar. Zylinder ist getauscht und man kommt wieder garantiert rein. An dieser Stelle möchte ich nochmal zumindest für meine Person  sagen, dass ich insgesamt sehr zufrieden damit bin, wie Sie die Dinge angehen. Das ist wirklich kein Vergleich mit der bisherigen „Verwaltung“. Ich wollte das nur mal gesagt haben weil man sich ja doch sonst eher meldet wenn etwas nicht so ist, wie man erwartet. (Email eines „neuen“ Verwaltungsbeirats und Kunden, Berlin-Lichtenberg)

Otfried Preußler hat den „Räuber Hotzenplotz“ erfunden und „Die kleine Hexe“ geschrieben. Der uralt gewesene Otfried Preußler ist tot. Gott hab ihn selig. Der Thienemann-Verlag hat das bekanntgemacht, hier.  Preußler, der Dinge beim Namen nannte, in einer alten, teils überkommenen, millionenfach geliebten, verständlichen Sprache für Kinder. Ein großer Teil Deutschlands hat diese Bücher als Kinder vorgelesen bekommen, so wie ein großer Teil der Restwelt, Abermillionen Bücher wurden verkauft. Preußler, der Held guter Geschichten. Ruhe in Frieden. Ob andere nun bessere Bücher schreiben werden? Vielleicht die Angelsachsen? – Pah. Kaum möglich.

„Neger, Neger, Schornsteinfeger“, das ist ein Buch, in dem Hans-Jürgen Massaquoi (gestorben 19.01.13) seine Erinnerungen an das braune „Dunkeldeutschland“ aufschrieb. Das Buch gehört zu den lesenswerten Büchern über Rassismus in Deutschland.

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1411/11: Tipps & Tricks: WISO berichtete gestern, was beim Aufstellen eigener Öfen beachtet werden sollte – praktisch


 WISO – Sendung vom 07.11.2011: Tipps zum Einbau eines Ofens (via Youtube)

Dieser Beitrag wendet sich vornehmlich an Haus- und Wohnungseigentümer. Mieter müssen unbedingt vorher ihren Vermieter bzw. die Verwalterin fragen.

Weblotse

1113/11: Kreuzberg: Einer für alle, alle für einen, umgekehrt, Micha und die schrägen Vögel vom Kreuzberg

Schornsteinfeger-Website mit Usability

„Ich gehöre zu den Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Denn wer kann das schon von sich sagen: Ich bin seit über 40 Jahren mit Spaß Schornsteinfeger.“ (sagt Schornsteinfegermeister Michael Schmidt hier – allerdings: Das ist schon „der Brüller“, oder? Kennt jemand einen, der das Hobby, Schornsteine zu fegen angibt? Und hat sich das positiv oder negativ auf die Partnerwahl ausgewirkt? Ich würde nie behaupten, es war schon in frühester Kindheit mein Hobby, Häuser zu verwalten! Wobei: In der Park- bzw. der Schloßallee auf dem Monopoly-Brett…? Nein, es ging darum, Immobilien und Straßenzüge zu „raffken“ und nicht darum, sie mit Anstand, Beständigkeit und über Jahre hinweg kontinuierlich positiv zu verwalten. #Hobbys & Sternstunden der Internet-Selbstdarstellung #Anregung zur Textüberarbeitung

Als wir über die Anfänge des Interneteinzugs (nicht Durchzug) im Schornsteinfegerwesen berichteten und die obige Sperrung der rechten Maustaste durch einen besonders klugen „Schorni“ erwähnten, war die Welt schon anfangs in der Ruhr. In Aufruhr. Es hat sich seit dem viel getan, auch und sogar im Schornsteinfegerwesen. Die obige eingerückte Lösung ist eine Wahllösung für die berühmten drei Musketiere, aber sie gilt auch im Schornsteinfegerwesen als Wahlspruch, als Credo der schwarzgewandeten Männer, die jedenfalls früher regelmäßig auch zum Glück bringen verdonnert waren. Sie traten jedenfalls seltener in welches, als sie Glück brachten. Hoffen wir mal.
Und wenn, wäre es nicht aufgefallen, die schwarze Kleidung von Kopf bis Fuß, doch lassen wir das.

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947/10: Schornsteinfeger: Von der hohen Kunst guter Kommunikation, der Dumpfbacke und böse sein!

„Wer verbreitet Angst und Schrecken, wer vernichtet, was er will? Jeder versucht sich zu verstecken vor dem Hund von Baskerville.“ („Der Hund von Baskerville“, 1971, als Synonym für den Berliner Schornsteinfeger?) – Hinzuzufügen ist: Dass ein Chef seinen Mitarbeitern nicht richtig Aufträge erteilt, ist gar nicht mal so selten. Dagegen zu sagen ist lediglich nur, dass es dann nicht die Aufgabe Dritter ist, Arbeitsaufträge erst mit Sinn zu erfüllen, sozusagen vom Hörensagen und nach dem Motto: „Er könnte wohl das gemeint haben!“ Auch Hausverwalter sind da manchmal ganz gern „Endkunden“, für die ein gewisser Verbraucherschutz programmiert ist!

Nein, nein, kein Problem, Herr Müller (* Name geändert)! Herr Müller ist Mitarbeiter des Schornsteinfegermeisters Herrn Piepenbrink (* Name geändert) in Berlin Wedding (* Bezirk nicht geändert) und ruft mich heute Morgen an. Er steht entweder irgendwo auf einem Dach oder in einem Keller, jedenfalls ruft er nicht vom Festnetz an. Viele Menschen rufen lediglich nur per Mobiltelefon an, von irgendwo, manchmal auch aus dem Nirgendwo.  Man merkt das an mehreren Dingen:

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Report: Instandhaltung: Schornstein und Schornsteinfeger im Wandel der Zeiten – Trends

Schornsteinköpfe in Pankow

Schornsteinköpfe in Pankow

Ich finde die Berliner Schnauze gut und höre ihr gern zu, wenn sie redet. Sie redet meist etwas unbedarft daher und frei von der Leber weg, unbekümmert und ohne die Folgen zu bedenken. Eine Berufsgruppe von Berliner Originalen sind sicherlich die Gastwirte der Berliner Kleinkneipen, in denen jetzt noch geraucht werden darf. Allerdings gehe ich deswegen nicht in Kneipen, ich bin eben kein Kneipengänger. Mag sein, dass es in zwanzig Jahren die Berliner Stampe (berolinisch für Kneipe) gar nicht mehr gibt, weil sich die Gewohnheiten der Menschen total verändern. Eine andere Berufsgruppe kämpft derzeit laut Eigenauskunft (am Telefon) mit mannigfaltigen Veränderungen, Verwerfungen, so gut wie gar nichts ist noch so, wie es mal war. Es geht um die Schornsteinfeger. Sie haben derzeit mit dem Zeitgeist Zwanzig.Zehn zu tun.

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Zeitgeist Zwanzig.Zehn: Im Schornsteinfegerwesen tut sich was…

Im Schornsteinfegerwesen tut sich was. Letztes Jahr wurde das Monopol abgeschafft, nun werden die Schornsteinfeger in Berlin frei wählbar sein. Bemerkbar ist, dass auch die neuen Medien bei den Schornis (berolinischer Ausdruck) inzwischen verstärkt bei den bisher als traditionell-konservativ auftretenden ’schwarzen Glücksbringern‘ ankommen. Zunehmend gibt es auch mal eine Homepage mit wirklich servicedienlichen Hinweisen, die sich sogar benutzen lässt. Auf den Briefbögen erscheinen seit kurzem auch mal Emailadressen, Funktelefonnummern, teils sogar unterschieden zwischen Werkstatt und Büro (Bürokram oft von zuhause aus).

Dies alles lässt uns hoffen, dass der früher schon mal anzutreffende ‚kasernenhofartige‘ Ton von so genannten Bezirksschornsteinfegern eher eine Erscheinung des Schornsteinfegermonopols war, mit der Folge, dass in Zukunft Kundennähe, Zufriedenheit, echte Partnerschaft wächst, gedeiht. Schornsteinfeger geben zunehmend ein Berufsbild als moderne Gebäudetechnik-Dienstleister und erweitern ihren beruflichen Horizont noch. Der Gebäudeenergieberater ist ein zunehmend interessantes Erweiterungsmodul für die schwarze Zunft.

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