1708/13: Wissen: Was bedeutet eigentlich „GV-Vollmacht“? #Abkürzungen

_icon.Gut.zu.wissen.

Wissen hält nicht länger als Fisch!

Wissen hält nicht länger als Fisch!

Das Kürzel „GV-Vollmacht heißt übrigens „Vollmacht für die generelle Inlandszustellungsbevollmächtigung“ und regelt, dass der Wohnungseigentümer anstatt an sich selbst, Zustellungen seiner Post vom Verwalter der WEG an einen Dritten vornehmen lässt. Weil wir immer wieder gern gefragt werden, was „GV“ bedeutet. #Definitionen

Ja, die Sache ist ein „running gag“. Aber gar nicht so komisch, sondern rechtlich von einigermaßen großer Bedeutung. Nicht wahr?

So wie in Lichtenberg, wo eine Bauingenieurin mit ständigem beruflichen Aufenthalt in Algerien eine Berlinerin bevollmächtigt hat, ihre Post von der Verwalterin in Empfang zu nehmen. Dass dies auch rechtlich richtig eingeordnet wird, bedarf es eines Formalismus. Den versendet die Verwalterin an die Eigentümerin via Email nach Algerien. Damit die Sache „rund“ ist und kein Raum für falsche Interpretationen ist. Nach dem Motto „So war das ja gar nicht gemeint“. Doch, so war es gemeint. Und nicht anders.

Weiter arbeiten…

Notariat in Wilmersdorf: Impressionen

1707/13: FotoPodcast: Notariatszinnober in Wilmersdorf: Impressionen

Ich sag ihm, da auf dieser Titanic, da sollten sie noch zwei Playmo-Figuren vorn drauf stellen, so direkt hintereinander. Er murmelt was von „Jaja“, in eine Art nicht vorhandenen Bart. Wahrscheinlich wird er meine Idee unberücksichtigt lassen, denke ich später.

Ich sag nur eins dazu: Ein Notar ist eine amtliche Person öffentlichen Zutrauens und genießt hohes Ansinnen. Und noch eins: Wenn ein Notar in seinem Büro „alten Tand“ hinstellt, aus vergangenen Zeiten, hat das was Fesselndes. Dann werden die Paragraphen unwichtiger. Ein Stück weit. Ich sag euch noch was: Ein Notar, der die Titanic in Pappe nachgebildet ausstellt, wird niemals untergehen. Denn er weiß um die Schwierigkeiten, große Schiffe an Eisbergen vorbei zu steuern. Irgendwann werden bestimmt die „Berliner Originale“ unter den Notaren aussterben. Und dann steht nirgendwo mehr eine alte Uhr, eine Briefwaage oder gar eine ganze Replik der Titanic aus Pappe.

 

Vom Papst umarmt: Berliner plaudert aus dem Nähkästchen

1706/13: Medienecho: Berliner Erzbischof plaudert exklusiv aus dem Nähkästchen – Ich bin nur einfacher Armleuchter im Weinberg des Herrn.

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Vom Papst umarmt: Berliner plaudert aus dem Nähkästchen

Vom Papst umarmt: Berliner plaudert aus dem Nähkästchen

Ein Medienecho ist das Echo auf die in den Medien verbreiteten „True Stories“, also auf Geschichten, die sich Blattmacher ausdachten. Einen Medienecho hingegen vergibt die deutsche Wirtschaft im Moment noch nicht. Auch wenn so manche Schlagzeile einen verdient hätte. „Der Papst umarmte mich wie einen Bruder“, das ist nicht YellowPress und nicht „Sex & Crime“ als Verkaufsmotor, ja nicht einmal eine „Bedtime-Story“. Es ist einfach nur klasse getitelt und sofort springt das eigene Kopfkino unabsichtlich an. #HowTo Build Schlagzeilen von Weltrang

Eine Schlagzeile macht Schlagzeilen. Wer hat nur die Redaktion von Berlin´s anspruchsvollster Boulevard-Zeitung beraten?

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1704/13: Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!

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Berliner Speckgürtel? Was ist denn das...

Berliner Speckgürtel? Was ist denn das…

Ab Ende März sind erstmals preußische Landkarten aus den Archiven für jedermann im Internet verfügbar. (meldet die BZ Berlin in ihrer Online Ausgabe)

Landkarten von Berlin aus allen möglichen Zeiten. Superwow. Das ist interessant. Wir schicken unseren Lesern ein #Lesezeichen.

Damit die Karten nicht verbleichen. Wer will das schon: Geografische Leichen?

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1703/13: Positionen: Unternehmen TELEKOM – erleben was verbündet. Dagegen!

Positionen

Telekom-Mashup - Herkunft: unbekannt

Telekom-Mashup – Herkunft: unbekannt

Es geht ums Recht und um Vertragsgestaltung: Wie man sich Verträge baut, sie pflegt und dafür sorgt, dass Richtigkeit und „correctness“ das Maß aller Dinge sind. Und es geht um die TELEKOM und wie sie das versucht, mit teilweise überraschenden Arbeitsergebnissen. Vom schleichenden Übergang von Vertragsbeziehungen auf Dritte.

Als uns kürzlich jemand diesen „verfälschten Header“ (sehr gelungen) zuspielte, haben wir schallend gelacht. Ja, da steckt auch Wahrheit drin. Doch wie viel? – Man soll nicht voreingenommen gegen eine Sache sein, bis man das Gegenteil beweisen kann.

Und wie dumm ist eigentlich Bohnenstroh? Fragen über Fragen. Interessant aber auch der Fall eines gewöhnlichen Büroumzugs: Die Hausverwaltung zieht um, ist Kunde bei der TELEKOM und hat schon wirklich zigfach mitgeteilt, dass sie umgezogen ist. Wer wüsste das besser als das Unternehmen TELEKOM: Erleben, was verbindet. So heißt es.

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1702/13: Kommunikation: Mängelmeldungen per SMS #Mängelmeldung

Gute Kommunikation? Telefon

Gute Kommunikation? Telefon

Es gibt Tage, da wollt ich, ich wär mein Hund. Oder jedenfalls nicht in anderer Leute´s Pipeline, gesteuert von „fernsteuernden Mächten“, wie z.B. Mietern, die das Artenschutzabkommen „Vermieter/Mieter“ einseitig aufkündigen. Aus „Tatenschutzgründen“ ist die „Mängelmeldung des Tages“ per SMS, die eine Mieterin aus Berlin-Wilmersdorf abließ, was die Absenderdaten angeht, nachbearbeitet:

Hallo Herr Gotthal, wir haben einen Problem, eine Toilettenspülung ist defekt und tropft staendig. Bitte ruffen Sie mich an XXXX/XXXXXXXXX. Lila Gibson (*). Uh (* Name geändert)

Schon merkwürdig, wie Kommunikation vermeintlich funktionieren soll? – Warum ruft sie nicht selbst an und schickt stattdessen SMS-Nachrichten wie diese? Merkwürdig. Hier gilt der Spruch: „Don´t sms me, call me!“ – Der Berichterstatter betreut diese Mieterin übrigens nicht, sondern liest nur den Eingang per SMS im Büro auf dem SMS-Server und leitet ihn weiter an den Mitarbeiter, der dies bearbeitet. Wie der es bearbeitet, steht auf einem anderen Blatt. Nicht auf dem des Berichterstatters.  In die „rules of communication“ möchte man schon schreiben: „Bitte schicken Sie keine SMS an die Hausverwaltung.“

1701/13: Das Leben der Anderen: Vermieter filmt „junge Mieterinnen“ vom Keller aus #Linktipp

Das Leben der anderen...

Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: „Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.“
(Quelle: Link unten)

Eine skurrile Geschichte, die sich direkt im Berliner Speckgürtel, Landshut, Bayern, abspielt, ist hier als Linktipp verlinkt. Da bleibt uns nur, rechtsverbindlich zuzusagen: Bei uns darfst Du eine junge Frau sein. Wir garantieren: In unseren Häusern wirst Du niemals heimlich auf dem WC, in der Küche oder im Schlafzimmer gefilmt. Sehr skurrile Geschichte.

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1700/13: Alltag: Und dann war da noch der Wohnungseigentümer….

Wetten dass 01.2010 - Wohngeldrückstände

Wetten dass 01.2010 – Wohngeldrückstände

…aus Berlin-Wedding, der artig immer zwei Zahlungen leistete auf die monatliche Wohngeldzahlung. Einmal, und das ist hier das Thema, in Höhe von 21,12 €, artig ausgefüllt ist, dass es sich hierbei um den Anteil der Zuführung zur Insta-Rücklage handelt. Wollen kann man das so, aber müssen muss man das nicht.Die anderen 202,79 € kommen natürlich extra. Hipp hipp….

lfd. Wohngeld              0,00      146,53- S     189,11      202,79
Sonderumlage               0,00        0,00  H       0,00        0,00
Anteil Insta-RL           21,12       21,12- S      21,12       21,12

Buchhaltung ist eine Freude. Aber wenn die Wohnungseigentümer so gewissenhaft sind, ….

1699/13: Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem „Hauch von Grün“ auf dem Papier

Positionen

https://gesichtspunkte.de/?p=13412

https://gesichtspunkte.de/?p=13412

Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein,  mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer Würze und „standing“, dann gilt sie als gut gekocht. Der Aufwand muss auch im richtigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Eine Kritik an die Verwender zu schöner Briefvorlagen: seid selbstkritisch und reduziert den „großen Bohei“. Schöne Briefvorlagen waren früher wichtig. Früher alles wie früher.

Hach, ist der Rasen schön grün. Am Golfplatz Motzen ist der Rasen so grün, die Wohnungseigentümer untereinander sind es sich selbst gegenüber jedoch nicht. Das ist der wesentliche Grund, warum schönes Grün auf der Rasenfläche beeindruckend sein kann, im  Gesicht aber eher von einem „Mir ist speiübel“ zeugt. Kann, nicht muss. Auf dem Golfplatz motzen, schimpfen, sinnieren kann, wer aufs kleine Bildchen klickt. Alle anderen lesen hier weiter. Heiter.

Ein moderner Grünanlagenpflegebetrieb hingegen kann sich als Ambient durchaus ein „sich in den Firmenfarben durchziehendes“ Grün als Verlauf auf das Briefpapier drucken. Das sieht schön aus, ist aber im Grunde inzwischen nicht mehr modern und regelrecht nachteilig, wenn man die Firmenkorrespondenz elektronisch verschickt. Der Grund: Farbverläufe, dahin gehauchte Hintergründe, müssen einer falschen Idee zufolge mit übertragen werden an Korrespondenzempfänger.

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1698/13: Foto des Tages: Der Sumpenpumpf!

Der Sumpenpumpf!

Der Sumpenpumpf!

„Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst„, tadele den Sumpenpumpf. Das Wort mit verdrehten Buchstaben gehört zu den Lustigsten, die es weltweit in Deutschland gibt in dieser Art zu sprechen, in der an den hinteren gegen den vorderen ersetzt. Dies gilt übrigens auch umgekehrt. Fakt ist: Wenn das Wasser über die Wupper tritt, ist er funktionsunfähig. Er schafft es dann mangels Wartung und Pflege nicht, die Wassermassen wegzupumpen. Übrig bleibt nur ein untätiger Stumpen und hinterher kämpfen die Menschen nicht mehr mit ihren Kellerablagen, sondern „Gelumpen“. Dem, was übrig blieb.

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