1230-12 – Trendbarometer: Die sehr bewegenden Märkte werden durch die Deutsche Bank sorgsam beobachtet!

Unnützes Wissen - Gras....
Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!

CDs des Jahres 2012 dürfte im deutschsprachigen Raum die CD „Uferlos“ des Berliner Musikers Dirk Zöllner (Band: „Die Zöllner“) werden. – Kauflink amazon.de – Songdemo: Idylle im Krieg (youtube) – Die Segel setzen um aufzubrechen Richtung Internationale Finanzmärkte?

Eingangspost heute per Email,  weil ich Freitag anrief, hier nun die Antwort von der Deutschen Bank:

„Guten Morgen Herr Gotthal, Frau K. hatte mir Ihre Anfrage bereits mitgeteilt. Sorry, durch die doch sehr bewegenden Märkte in den letzten Tagen habe ich die Unterlagen noch nicht versandt. Heute morgen habe ich bereits die Hauptanschrift vermerkt, Ihre Anschrift weiterhin als Versandanschrift vermerkt und schicke alle relevanten Unterlagen heute noch Richtung New York.“ – aus einer Email der Deutschen Bank eine offene Frage betreffend, die einen Auslandskunden unsererseits beschäftigt

Halten wir fest: Je bewegter die Märkte, desto weniger zu hören vom Unterlagenversand.

Manchmal ist eben viel zu tun. Geriert sich der Markt, wartet der Zwerg, dass das Gras wächst. Und Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (Alte, afrikanische Redensart). Nicht einmal, wenn man´s raucht. Man kommt einfach nicht dazu zu tun, was zu tun ist. Dass dies aber seinen Grund hat in den „doch sehr bewegenden Märkten“, das wiederum hat uns bewegt. Sehr bewegt sogar. Komm, wir setzen die Segel!

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1229-12 – Telefon: Der Anruf des Tages – Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter & sich selbst

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Weeßte, wo ick jewohnt han,“ sagt er auf der Fete neulich, „das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!“ „Wieso?“ „Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.“ „Wofür denn?“ „Na, das ick ausjezogn´bin.“ „Ach was!“ – #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig

Rrrinngg….“Guten Tag.“
„Ja, mein Name ist Müller, ich bin vor einem Jahr aus der Residenzstr. ausgezogen und habe vergessen, mich bei der GASAG abzumelden.“
„Und?“
„Können Sie mir nochmal das Übergabeprotokoll…..?“
„Was?“
„Das Übergabeprotokoll….“
„Ach, das haben Sie auch nicht mehr?“
*Nein.“
„Ich sag ihnen was, Sie haben vergessen, sich bei der GASAG abzumelden, das ist ihr Problem. Lassen sie sich was einfallen. Ich habe nämlich vor allem keine Zeit dafür.“
Krrrkkkksss….er hat aufgelegt. Nicht ich.

Das Telefonat ist beendet. Leicht aggressiver Unterton meinerseits. Kann sich nicht ordentlich abmelden. Kann ja mal passieren. Aber dann noch den alten Vermieter einspannen und Bescheinigungen geben lassen. Unverschämt. Schmarotzke.

Update: Jetzt ruft ein Bekannter von ihm an, der augenscheinlich geschickter ist. Fazit: „Ich werde sie nicht weiterempfehlen als Vermieter!“ – Sagt er. Jetzt ist es raus, öffentlich.

1228-12 – Kritik: Totgesagte melden sich …per Email…. und empfehlen #Mystica TV

Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab.

Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes Adressbuch durchforstet und all denjenigen diese Email „weitergeleitet“, die sie bekommen sollten. Der Betreff der Email verrät es: „WG: Gleichgewichtskultur , Mitweltbewusstsein u. Mitgefühlkultur“.

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1227-12 – Positionen: Das Foto des Tages betrifft Gewichtsprobleme bei der Altbausanierung

Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!
Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!

Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell mal 1.000 Kilo! Dieser hier immer noch vor einem Grundstück in Berlin-Zehlendorf, Waltraudstr./Ecke Irmgardstr.. Hinterher wird alles wegverkauft. Eigentumswohnungen de luxe! Hoffentlich finden sie einen guten, seriösen Verwalter.

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1226-12 – Positionen: Vom Gefühl, verlassen zu sein

Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung
Skuril 03.09 – Rechtsanwaltsempfehlung

Edward mit Schererhänden aus´m Wedding dachte an Wettringen. Bzw. im Bett singen. Ließ sein Handy auch gerne mal flatklingeln.

Genau, die Kanzlei ist groß geworden, sehr groß. Es ist jetzt eher so eine große Anwaltsfirma, wie man sie aus Amerika kennt, aus diesen Julia-Roberts-Filmen. Alle haben längere Haare, sind unformell informell gekleidet und die Akten sind streng gegliedert. Für alles gibt es Fachleute. Einige der Anwälte sind noch ganz jung, schön, schick und na ja, seufz. Dafür haben die Mädels aus dem Schreibdienst der Kanzlei heute Telefondienst und einige davon „Kodderschnauze“, so angewidert vom Mandantenanruf, als hätten sie einen riesigen Bubblegum zwischen den Zähnen. Wenn der mal nicht Fäden schliert.

Die Zöllner, CD-Cover "Uferlos"

 Komm wir setzen die Segel! by Dirk Zöllner & Bobo In White Wooden Houses

Eine der großartigsten CDs des Jahres 2012 dürfte im deutschsprachigen Raum die CD „Uferlos“ des Berliner Musikers Dirk Zöllner (Band: „Die Zöllner“) sein. Der Aphorismusaufruf „Komm, wir setzen die Segel“ ist eine lautmalerische, vokale Klangfarbe von Dirk Zöllner und Bobo In White Wooden Houses aus dem Song „Ein Blut“ – Kauflink amazon.de – Songdemo: Idylle im Krieg (youtube)

Und? Ach, ich bin wohl alt geworden, fühl mich allein, bin zurückgelassen worden. Auf zu neuen Ufern: Komm, wir setzen die Segel!

1225-12 – Kollegen in der Präsenz – Ein dreifach Tusch für Wilhelm Busch! Die CD „Uferlos“ und der Weltstupstag im Fokus! #Wochenendausgabe

Die Hausverwaltung braucht Dich!

Die wirklich wichtigen Dinge liegen beieinander. Die Interhyp AG Deutschland, Berlin, Potsdamer Platz anrufen, genau aufpassen, konzentriert sein. Die nebenbei gewählte Rufnummer kann beim Vertun auf der Wählscheibe dazu führen, dass sich „Das Bundespräsidialamt“ meldet, schluck. Der Präsidentenposten ist ja leider längst in trocknen Tüchern. Wählt also nie die Rufnummer 2000041xxx (Datenschutz), sondern für die Interhyp AG besser die 200041xxx (Datenschutz). Es sei denn, der Gauck muss selbst ran.

Irgendwann vor längerem hat ein Branchenkollege sich im Internet öffentlich auf eine lustige, versehentliche Art gebärdet. Ich kam, las und lachte. Über ihn. Ganz unfreiwillig. Weil ich gern Humor besitze und nicht wegen Tumor schwitze. Oder so ähnlich. Immer wieder kann man auch schmunzeln. Klar, die Damen und Herren Kollegen haben auch ganz andere, ja vollkommen gegensätzliche Vorstellungen zu unseren, was den Webauftritt betrifft. Was sich da überall so „stilblütenartig“ findet, großartig.

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1223-12 – Goldene Worte: Der Ratgeber sagt alles, was zum Thema Schimmel in der Wohnung zu sagen ist

Peter Glaser, Stuttgarter Zeitung, betreibt eine „Glaserei“ und damit ein edles Handwerk mit transparenter, pardon hochtransparenter Betriebsführung. Transluzent. Dass er aber auch ein könnerhafter Ratgeber für Mieter mit Schimmelproblemen in der Wohnung ist, hat er heute unter Beweis gestellt. Peter Glaser, dafür danken wir recht herzlich. Er rät betroffenen Mietern mit einem Anflug des Bedauerns im Brustton der Überzeugung:

Schimmel in der Wohnung – Mieter müssen alle paar Stunden ausreiten.

Großartig. Danke.

Das heutige Zitat des Tages.

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1222-12 – Report: Instandhaltung: Die verglaste Tür zur Straße ist nach außen hin Gemeinschaftseigentum, aber die Scheibe kaputt und nun?

Banner Report: Instandhaltung

Die Chausseestr. ist an diesem Orte geschichtsträchtig. Hier wurde in Grenzfragen wichtig gehandelt für den Fortbestand der sozialistischen Vorzeigestadt Ost-Berlin. Bis die Wende kam und derartige Zäune osmotisch wurden, also durchlässig. Biosmotisch, in beide Richtungen wohlgemerkt. Später zogen hier „inne Jegend“ die Wohnungseigentümer in die benachbarten Straßenzüge, es ist hip, hier zu wohnen. Wo früher das Stadion der Weltjugend war, entsteht jetzt der gigantischste Bundesnachrichtendienst aller Zeiten….

Immer ranken sich diese Rechtsfragen um das Verhalten von Wohnungseigentümern. Dies für gewöhnlich dann, wenn der einzelne Wohnungseigentümer immer noch fintenreich und in letzter Minute verständlich unverständlich reagiert, also ausweicht, sich Maßnahmen eines geordneten Miteinanders entzieht. Wie der Wohnungseigentümer, dem das Teileigentum in Berlin-Mitte gehört, direkt gegenüber vom neu entstehenden Bundesnachrichtendienst, über den wir aus übergeordneten Interessen der Bundesrepublik Deutschland (har har) nicht berichten dürfen.

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1221-12 – Anruf des Monats: Die Mülle hat keine Energie mehr, „Jonas, meine Batterie ist alle…“

Die Zwei-Fliegen-Theorie

Heute Morgen um 06:48 Uhr war eine „unchristliche Zeit“, noch.

Was den Mitarbeiter Ungenannt der Orangen (hier: Berliner Stadtreinigung) nicht davon abhielt, auf dem Anrufbeantworter unserer Hausverwaltung folgenden Notfall zu hinterlassen, Zitat:

Ja, mein Name ist Granke von ´ne BSR, es jeht sich jetzt um die Haydnstr. 46 (*), da ham wa so ´nen Öffner, so ´nen elektrischen Öffner und da ist die Batterie alle….so….wir benötigen da nun ´ne neue Batterie, um den Müll holen zu können, vielleicht können ´Se da ma kurz zurückrufn, wann wa da eventuell ´ne Vereinbarung treffen können? Danke schön. (aufgelegt)

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