1237-12 – FAQ: Häufig gestellte Fragen: Was für eine Größe von Müllcontainern sollen wir in unserem neuen Haus nehmen?

Stadtquartier Friesenstr. /Ecke Schwiebusser Str., Kreuzberg
Stadtquartier Friesenstr. /Ecke Schwiebusser Str., Kreuzberg

Jede Art von Frage kann die richtige sein, um sich gleich heimisch und wohl zu fühlen. Diese Frage erreichte uns heute  und ich trage sie zum Zwecke der Beantwortung lieber in die Öffentlichkeit, anstatt mich im heimlichen Gezeter zu zweit zu verlieren. Die Frage lautet:

Am Donnerstag müssen wir uns auch entscheiden, welche Mülleinhausungen wir kaufen. Uns wurden von Seiten der Landschaftsarchitektin zwei Systeme angeboten:
Variante1)  Für ausschließlich 120L Tonnen
Variante 2) Für 660L/1100L Tonnen, in der wir auch kleine Systeme unterbringen könnten.
Haben Sie Erfahrungswerte bzw. welches System würden Sie uns aus Sicht einer Hausverwaltung empfehlen?

Nun, die Antwort finde ich nicht schwer.

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1236-12 – Positionen: Wer einmal durchgefallen war, bleibt durchgefallen! Es ist wie mit den Mitschülern damals….

Ich heisse Ingo und werde gemobbt....
Ich heisse Ingo und werde gemobbt….

Wir kennen das vom Klassentreffen nach zwanzig Jahren. Sofort bilden sich (wieder) die alten Cliquen. Wer früher ein Idiot war, ist es noch heute. Und alle alten Freunde und Kumpel verstehen sich sofort wieder. Warum sollte sich das auch ändern? Die Psychologie des gemeinsamen Vertrauens bricht sich ihre Bahn, ohne dass wir etwas hinzutun müssen…..

Das Telefon klingelt und er ist (wieder) dran. Er kann im Grunde seines Herzens ein noch so netter Kerl sein. Wenn er anruft, spüre ich binnen Sekunden, dass er mich einfach nur nervt. Er soll den Mund halten, denn egal, was er sagt, ich weiß schon im Voraus, er will mich benutzen, ausnutzen, an mir saugen, mich ausnehmen. Als Eigentümer und Kunde ist er aus meinem Leben verschwunden, er hat verkauft. Heute war er wieder dran: Ich geb ihm nichts mehr. Sobald er seinen Namen sagt, weiß ich, ich bin froh darüber. Geh weg! Ruf nicht mehr an. Tschüs. Oder „Tschüssikowski“, wie Synchronlegende Rainer Brandt zu sagen pflegte. Es war mehr als ein geflügeltes Wort. Es hatte Tiefgang, klang sonor und hatte eine gewisse Berechtigung. Zumindest in diesem einen Fall meines Lebens. Oder?

Weblotse

 (EP)

1234-12 – Netzethik: Das Verfahren bei Einladungen zu Events in sozialen Netzwerken bedürfte gründlicherer Reformierung!

Kaffeemaschine von Stephan Luckow, Geschäftsführer der GzEvD GmbH, Berlin
Kaffeemaschine von Stephan Luckow, Geschäftsführer der GzEvD GmbH, Berlin

Ich schrieb heute Morgen an John D., einen meiner Kontakte im Netzwerk qype:

Lieber John D., ein zentraler Punkt meines Profils ist, meine jetzigen und künftigen Kontakte darum zu bitten, mich keineswegs zu Events fortgesetzt einzuladen. Abgesehen davon ist das auch sinnfrei, denn ich jette ja nicht durch die Welt, um qype-Events überall auf der Welt nachzugehen. Nein nein, ich habe meine eigene Orts- und Lebensmitte.  Bitte lass mich bei Eventeinladungen aus, denn ich will nicht ferngesteuert von Anderen ständig „nein“ zum vermeintlichen Leben sagen müssen, sondern lieber „Ja“, und zwar zu denjenigen Events, die ich in der Lage bin aufzusuchen. Regionale Produkte, da haben wir es wieder….  Vergleiche bitte meine Profilangaben…..herzlichen Dank, – Zitat Ende

Und richtig. Es macht überhaupt keinen Sinn, mich gerade zu einer Vernissage nach Mallorca einzuladen, zum Rockkonzert nach Tampa, Florida oder zum Ringelblumensuppe kochen in Tegucipalpa in Mittel-Nordost-Südamerika. Versteht Ihr? Denkt doch mal nach. Dass man die Möglichkeit hat, auf sozialen Netzwerken zu werben, heißt doch aber trotzdem, man möge sich zielgruppenorientiert betätigen.

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1233-12 – Kommunikation: Bei E.ON edis wird hochverschlüsselt telefoniert, vom Sprachsystem

Nach einer Vielzahl von Jahren schließt nun yahoo sein „Newsgroups-System“ namens „groups“, eine kleine, intelligente und eloquente Art von Vernetzung Gleichgesinnter. Schade eigentlich, unsere Groups verschwinden von der Bildoberfläche. Leider niemals verschwinden wohl diese intergalaktischen Stromriesen, die uns immer nur Blödsinn versprechen, den sie sowieso nicht einhalten. Mit dem Abschluss eines Stromlieferungsvertrages Geld zu sparen, ist schon sprachlich Unsinn. De facto aber kommt es dazu ja gar nicht mal so leicht, ein Telefonsekretärsystem terrorisiert die Anrufer, die beabsichtigen, neue Stromlieferungsverträge abzuschließen. Schon mutig. 

Bei aller freien, sozialen Marktwirtschaft und warum wir sie so anpreisen. Ein gewisser Zentralkommunismus der Unternehmen lässt sich partout nicht verleugnen. So wie früher. Nur ist heute nicht der Tag der Oktoberrevolutionen! Völker, hört die Signale: Denn manchmal ist es Juli. So wie heute.

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1232-12 – Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp

Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)

Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)
Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel
er trifft dich genau.
Paul Celan (* 1920 – + 1970)

Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht gut geschmeckt. Es blieb mehr als ein im Vergleich zu banaler, bitterer Nachgeschmack. Überrascht war ich nicht. Ich hatte damit gerechnet.

Zu gut hatte ich jedes Detail des deutschen Nationalsozialismus von vielen, verschiedenen, nie ausgewogenen Seiten beleuchtet. Mit den Leugnern, Zweiflern und mit Menschen, die sich wie ich nichts Vergleichbares hätten vorstellen können. Ich hatte immer verstehen wollen: Wie hatte es so kommen können? Das Deutsche Reich in Perfektion: Eine arische Tötungsmaschine, deutsche Perfektion, made in Germany, im Reich der Wurm des Unerträglichen. Und Hannah Ahrendt hat den Hauptbuchhalter der Reichsgasverwesung Adolf Eichmann im Prozess beobachtet und die von ihm ausgehende Banalität des Bösen.

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1231-12 – Linktipp: Wenn Eigentümer auf Unkenntnis stoßen, z.B. beim Verwalter #Lesezeichen

Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)
Hausverwalter bei der Arbeit (mit Pommesgruss)

Nicht den alleinigen Ausschlag geben sollte laut zur Oven hingegen der Preis: Wer Qualität biete, müsse auch einen gewissen Preis verlangen. Ohnehin mache der Unterschied zwischen günstigen und weniger günstigen Verwaltungen selten mehr als 30 Euro pro Wohneinheit und Jahr aus – und dafür lohne es sich nicht, Risiken einzugehen. (Christian Hunziker, Tagesspiegel, 02.06.12, Link unten)

Wurde mir heute morgen telefonisch als Hinweis gegeben. Finde ich gut, den Artikel. Verlinke ich daher gern zum Weiterlesen.

Weiter arbeiten.

Weblotse

(Danke, Herr Wiedemann)

1230-12 – Trendbarometer: Die sehr bewegenden Märkte werden durch die Deutsche Bank sorgsam beobachtet!

Unnützes Wissen - Gras....
Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!

CDs des Jahres 2012 dürfte im deutschsprachigen Raum die CD „Uferlos“ des Berliner Musikers Dirk Zöllner (Band: „Die Zöllner“) werden. – Kauflink amazon.de – Songdemo: Idylle im Krieg (youtube) – Die Segel setzen um aufzubrechen Richtung Internationale Finanzmärkte?

Eingangspost heute per Email,  weil ich Freitag anrief, hier nun die Antwort von der Deutschen Bank:

„Guten Morgen Herr Gotthal, Frau K. hatte mir Ihre Anfrage bereits mitgeteilt. Sorry, durch die doch sehr bewegenden Märkte in den letzten Tagen habe ich die Unterlagen noch nicht versandt. Heute morgen habe ich bereits die Hauptanschrift vermerkt, Ihre Anschrift weiterhin als Versandanschrift vermerkt und schicke alle relevanten Unterlagen heute noch Richtung New York.“ – aus einer Email der Deutschen Bank eine offene Frage betreffend, die einen Auslandskunden unsererseits beschäftigt

Halten wir fest: Je bewegter die Märkte, desto weniger zu hören vom Unterlagenversand.

Manchmal ist eben viel zu tun. Geriert sich der Markt, wartet der Zwerg, dass das Gras wächst. Und Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (Alte, afrikanische Redensart). Nicht einmal, wenn man´s raucht. Man kommt einfach nicht dazu zu tun, was zu tun ist. Dass dies aber seinen Grund hat in den „doch sehr bewegenden Märkten“, das wiederum hat uns bewegt. Sehr bewegt sogar. Komm, wir setzen die Segel!

Weblotse

1229-12 – Telefon: Der Anruf des Tages – Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter & sich selbst

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Weeßte, wo ick jewohnt han,“ sagt er auf der Fete neulich, „das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!“ „Wieso?“ „Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.“ „Wofür denn?“ „Na, das ick ausjezogn´bin.“ „Ach was!“ – #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig

Rrrinngg….“Guten Tag.“
„Ja, mein Name ist Müller, ich bin vor einem Jahr aus der Residenzstr. ausgezogen und habe vergessen, mich bei der GASAG abzumelden.“
„Und?“
„Können Sie mir nochmal das Übergabeprotokoll…..?“
„Was?“
„Das Übergabeprotokoll….“
„Ach, das haben Sie auch nicht mehr?“
*Nein.“
„Ich sag ihnen was, Sie haben vergessen, sich bei der GASAG abzumelden, das ist ihr Problem. Lassen sie sich was einfallen. Ich habe nämlich vor allem keine Zeit dafür.“
Krrrkkkksss….er hat aufgelegt. Nicht ich.

Das Telefonat ist beendet. Leicht aggressiver Unterton meinerseits. Kann sich nicht ordentlich abmelden. Kann ja mal passieren. Aber dann noch den alten Vermieter einspannen und Bescheinigungen geben lassen. Unverschämt. Schmarotzke.

Update: Jetzt ruft ein Bekannter von ihm an, der augenscheinlich geschickter ist. Fazit: „Ich werde sie nicht weiterempfehlen als Vermieter!“ – Sagt er. Jetzt ist es raus, öffentlich.

1228-12 – Kritik: Totgesagte melden sich …per Email…. und empfehlen #Mystica TV

Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab.

Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes Adressbuch durchforstet und all denjenigen diese Email „weitergeleitet“, die sie bekommen sollten. Der Betreff der Email verrät es: „WG: Gleichgewichtskultur , Mitweltbewusstsein u. Mitgefühlkultur“.

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