896/2010: Linktipp: Gnogongo liegt weder am Kongo, noch Hutu in Tootsie #Lesenswertes da draußen #R. Gleim

Richard Gleim (Quelle: Facebook)

Richard Gleim (Quelle: Facebook)

 Wir distanzieren uns in aller Form und in aller Unschuld von Inhalten verlinkter Sites und Inhalten von Kommentaren auf diesem Blog mit strafwürdigen oder verletzenden und geschmacklosen Inhalten, die von uns noch nicht entdeckt wurden und entfernt werden konnten, was nicht bedeutet, dass Geschmacklosigkeiten, die wir haben durchgehen lassen, unsere Billigung finden. (Impressum: gnogongo.de – Richard Gleim, Auszug, Quelle: siehe unten)

Der Gnogongo ist kein Fluss in Schwarzafrika und führt durch wildes Steppengebiet voll gefährlicher Löwen und rennender Straußentiere. Der Gnogongo führt durch Düsseldorf und „sein Führer“ ist Richard Gleim. gnogongo.de ist das Blog von Richard Gleim. Mit wachem Auge und unverstelltem Blick bloggt Richard Gleim aus der Düsseldorfer Wohnzone, fotografiert hier und da, hält Sachen fest, die andere gar nicht sehen würden. Eine Baustellenumleitung beispielsweise und stellt fest: Autos und Straßenbahn werden hier umgeleitet. Doch die Schienen der Tram sind nicht verlegt worden, sie führen scheinbar unbeirrt hindurch durch die den Weg verstellenden Umleitungsschilder. Eindruck: surreal!

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895/2010: FotoPodcast: Aushang des Tages „genitalische Aushänge“ – Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht #Stilfragen

 

(Dieser Beitrag ist zugleich auch in der Kategorie Lied des Tages verschlagwortet.) 

LP Cover Hoffmann & Hoffmann

LP Cover Hoffmann & Hoffmann

 

Es war eine schnulzige Schlagerschmonzette, die die Gebrüder Hoffmann & Hoffmann einst (1983) zum Besten gaben: Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht. Geschrieben von Volker Lechtenbrink

Das ist das Credo, aus dem die Verhaltensweisen von Mehrfamilienhausbewohnern eingerührt werden müssen. Es geht darum, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Darüber kann streiten, wer sich einen in Berlin ausgehängten Privat-Hausaushang eines Bekenntnisträgers verinnerlicht, der jetzt via facebook auftauchte. Das Bekenntnis lautet, Eltern zu sein. Ob Eltern allerdings in ähnlicher Weise vorzugehen etwas Positives vorleben, ihren Kindern, indem sie Aushänge mit bemerkenswertem Inhalt ins Treppenhaus hängen, steht auf einem anderen Blatt. 

Denn ob eine junge Frau mit dunklen Haaren (nur noch auf dem Kopf) oder ein etwas dicklicher Mann allein oder zu zweit am Fenster stehen, ist für den Hausfrieden zunächst einmal von wenig Bedeutung. Bedeutungsschwanger wird die Angelegenheit, die einer – er hat Kinder – schriftlich festgehalten hat, durch die Art und Weise der Zur-Schau-Stellung vermittels eines Hausaushanges. Der hat folgenden Wortlaut

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892/2010: Müllentsorgung in Berlin: Die Orangen stellen jetzt Piloten der „Orange Box“ auf, was soll’s?

Die Berliner Orangen! BSR

Die Berliner Orangen! BSR

Da leg ich mich doch lieber hin, das hat doch alles keinen Sinn, ich will, dass alles besser wird, dass endlich was passiert. (Ideal, 1980)

Diversifikation allerorten. Wer einen Mobilfunkvertrag abschließt, ist bereits leicht gereizt. Die Begriffsverwirrung und ein allgemeiner Tarife-Kuddelmuddel sind inzwischen Alltag. Jeder sucht nach Schlagworten und Kopfstützen, gedanklichen Brücken, um erklären zu können, warum es richtig ist, den speziellen Tarif abgeschlossen zu haben. Auch beim Müll ist der Tarife-Kuddelmuddel inzwischen größer geworden. Tendenz ansteigend. Das neueste Produkt aus dem Hause BSR (Berliner Stadtreinigungsbetriebe) ist die „Orange Box“.

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891/2010: FotoPodcast: Ganz im Trend oder schon abgelaufen? Kaffeetassen mit Aufdruck…

 Nochmals nöh! Ich bin nicht der Bloggwart von Hogwarth, Ihr #Harry-Potter-Fans. (Kraftausdruck und Kraftmeierei vom Bloggwart, dem Autor von gesichtspunkte.de)

Man kann auf Tassen alles Mögliche schreiben. „Du Pißnelke“ oder „Thomas, der Herrscher“ oder was auch immer. Ob das noch „modern“ ist oder längst lau wie vormals warmes Wasser in einer durchgelegenen Badewanne, darüber ist die Redaktion noch uneins. Beispieltasse: Stinkebär. Geschenktipp: nicht dem Verwalter schenken. Der mag diesen Aufdruck nicht. Dem Nachbar oben im vierten schon eher, vor allem, wenn er sich nicht wäscht. Aber das ist eine andere Geschichte, die hier nicht her gehört.

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890/2010: FotoPodcast: Michael Plettner ist seit Januar 2010 Vorstandsvorsitzender

Michael Plettner ist seit Januar 2010 Vorstandsvorsitzender der Berliner Grundstücksauktionen. Das war der Berliner Morgenpost eine besondere Aktion wert. Denn die Firma ist ein guter Kunde der Berliner Morgenpost mit einem beachtenswerten Anzeigenvolumen. Hat die Berliner Morgenpost gut gemacht. Plettner ist ein ruhiger, bescheidener Mensch, der durch Zielstrebigkeit und Augenmaß positiv auffällt. Hat die MoPo jemanden gut in Szene gesetzt, auf den man achten wird, weiterhin achten wird. Ganz so wie auf den Vater von Plettner. Plettner senior hat sicherlich „Immobiliengeschichte“ in Berlin geschrieben. Keine Übertreibung.

Michael Plettner (Zeitungsausriss)

Michael Plettner (Zeitungsausriss)

889/2010: FotoPodcast: Ich habe Post …. vom Papst – via facebook

Ich habe Post bekommen. Vom Papst. Ein guter Draht, kann nicht schaden…

Post vom Papst, via Facebook

Post vom Papst, via Facebook

888/2010: Foto des Tages: Mutterpflichten

Entenmutter (Netzfundstück)

Entenmutter (Netzfundstück)

Danke, Michaela (via facebook)

887/2010: Zitat des Tages: Per Email kommt es raus: Was von Kombigeräten (Drucker, Scanner) zu halten ist?

Sagt jedenfalls ein Kunde von uns. Er schreibt:

Email des Tages: Kombifaxgeräte

Email des Tages: Kombifaxgeräte

883/2010: Kampagnen: Stolperstein in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin gibt Edith Müller in unsere Erinnerungen!

Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin

Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin

Edith Müller, geborene Wertheim, Jahrgang 1898, war eine freundlich lächelnde Frau mit einer grundsympathischen Ausstrahlung. Ihre grundfreundliche Ausstrahlung hat ihr nicht genützt. Heinrich Himmler gab den Befehl, Adolf Eichmann führte ihn „mit Verve“ aus und Lagerkommandant Rudolf Höß sorgte an Ort und Stelle mit Pflichtbeflissenheit für die gewissenhafte Umsetzung des Massengenozids, in diesem Falle der Juden Europas. In der Waltraudstr. 27, 14169 Berlin hatte Edith Müller zuletzt gewohnt. Ein Foto aus dem Archiv von Yad Vashem zeigt sie als Frau mit einem sonnigen Gemüt in besseren Tagen.

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880/2010: Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein

Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)

Am Samstag, den 03. Juli 2010: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: „Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!“. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, wenig später folgt ihm ein metallicroter, kleiner Kastenwagen, an Bord Günter Demnig, Projektinitiator des Projekts Stolpersteine. Um 16 Uhr wird in Südafrika das Fußballspiel Deutschland:Argentinien beginnen. „Say No To Racism“ werden die Spieler eingangs auf einem großen, blauen Transparent vor sich hochhalten, sie werden es alle hoch halten, um damit ein klares Nein zu jeder Form von Rassismus zu bekennen! Wer das vor Fußballpublikum auf der ganzen Welt sagt, der wird wahrgenommen!

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