1790-15 – Positionen: Wie schwarze Seife sein…, „Back To Black“ und die dunkelste Seite der Macht.

Positionen

"Schwarze Seife" #Unverbindlichkeit


Back To Black – Amy Winehouse (live)

Unverbindlich zu bleiben im Gespräch, das hat für den Anderen stets etwas Ärgerliches: Man ist unverbindlich, der flutscht immer so weg, dem darf man nicht die Hand geben. Misstrauen ist berechtigt. Wenn auch der Grund dafür profund sein kann.

Das Telefonat: Ja, nett: Haben wir mal gesprochen. Der Heizkörper lässt sich nicht regulieren, sagt sie. Ich kenne das. Sie müssen sich an Ihre Vermieterin wenden in Radolfzell. Wir sind für das Gemeinschaftseigentum zuständig, also alles, was außerhalb der Wohnung abgespielt wird. Fassade, Treppenhaus, Heizungskeller grob gesagt.

Die Heizkörper und: Ja, woran das liegt? – Wir wissen es nicht. Wir können es uns vorstellen. „Und wissen’s, ich bin zwar gern mit ihnen im Gespräch,“ soag i, aber unverbindlich muss ich bleiben, glibschig, „wie ein Stück schwarze Seife.“ – Wissen’s, denkt sie bestimmt, was ich an ihm so mag? Gar nichts.

Klasse: Schwarze Seife ist Kult! Überhaupt: Wir tragen erst andere Kleidungsstücke, wenn eine dunklere Farbe als schwarz entwickelt wurde, sagte Wednesday Addams (The Addams Family) und wir lasen es heute hier , gesagt von einer Ikone des Dunklen… – Back To Black!

1789-15 – Foto des Tages: Vom Terrazzo machen, Wonneproppen, Naturburschen und Knutschkugeln

Collage "Triptychon" der #Dreifaltigkeit
Collage "Triptychon" der #Dreifaltigkeit
Collage „Triptychon“ der #Dreifaltigkeit
Mach nicht so´nen Terrazzo!
Mach nicht so´nen Terrazzo!

Mach bitte nicht so´nen Rabitz.

Für irgendwas müssen unterwegs aufgenommene Schnappschüsse ja dienen. Denn immerhin waren sie seinerzeit „in den Augen ihres Betrachters“, des Fotografen. Für beide Bildumsetzungen wurden die Fotos im Februar 2014 in Berlin-Zehlendorf in einem kleinen Reihen-Einfamilienhaus „am Fischtal“ angefertigt. Dort gibt es Terrazzo en masse auf Fußböden verarbeitet und an den Wänden Dekore von schlichter Schön- und Bescheidenheit, wie jene, die „Wonneproppen“, „Naturbursch“ und „Knutschkugel“ zu sein assistieren. Doch hinter den Fotos steckt auch ein fotografisch-pedantischer Exakteur, dessen Menschsein sogar so weit geht, auf den Socken korrekte „L“ und „R“-Beschriftungen zu verwenden. Bitte: Wer trägt denn so was?

1788-15 – Positionen: Zum Jahreswechsel gibt´s Updates. Lexware bleibt zurück.

#Lexware #FinancialOffice

Positionen

#Lexware #FinancialOffice
#Lexware #FinancialOffice

Vor einigen Jahren machte ich eine bahnbrechende Erkenntnis, die viel Geld ersparte. Es hatte geheißen, einen neuen Kopierer anzuschaffen. Das ist ein Gerät, das man in einer Hausverwaltung einigermaßen oft benötigt. Alles Mögliche muss kopiert werden. Die Bahnbrechung war ein Paradigmenwechsel, ein Austausch der Notwendigkeitsgedanken: Hausverwaltungen haben auch immer einen schnellen Drucker, überwiegend Laserdrucker. Die Arbeitshinwendung von analogem Papierzeugs (Post) zu digitalen Speichereinheiten ist längst vollzogen.

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1787-14 – Jahreswechsel: Mit der Doppelnull!

Doppelnull_Banner

Kerze

Udo.Juergens

Boah, das war aber auch ein Jahr. Es ist viel passiert:

2015 wird….wie? – Keine Ahnung: Die Null hat große Bedeutung erhalten, die Staatsverschuldung wird mit einer „Schwarzen Null“ zum zweitwichtigsten Wort des Jahres gewählt, das hätten wir erledigt. Insofern ist es auch nur konsequent, an das Jahr 2014 schnell einen Haken zu machen und mit einer Doppelnull vor Augen (schwarz, bitte) nach 2015 aufzubrechen. Das ist der Sinn dieses Artikels.

Die Doppelnull, weil doppelt Null besser hält.

Ich melde mich im neuen Jahr mit neuen Betrachtungen aus dem inneren des Lebens im bewohnten Mehrfamilienhaus. Bis dahin ist die Schreibstube zu. Und das Büro offiziell auch: Hinter den Kulissen wird natürlich gearbeitet. Der Jahreswechsel macht in einer Hausverwaltung Arbeit. Und das ist kein Spaß. Euch eine schöne Zeit und danke für die vielen Zugrifflichkeiten.

Udo ist tot: Für ihn, einen Freund in meinem Herzen, einen großen Musiker, stelle ich heute noch schnell diese Kerze auf und verlinke zu diesem Nachruf, dessen Worte meiner Sprache und meinen Gefühlen entsprechen.

1786-14 – Rechtsanwalt: Von der Vergütung

Skuril 03.09 - Rechtsanwaltsempfehlung

Rechtsanwalt 2.0

Das mit dem neuen Anwalt hatte sich gut angelassen. Eine Alternative zu bewährter Zusammenarbeit. Und jetzt?

Der Anwalt schreibt, ich sei stillos.

Ich habe eine Gebührenrechnung seinerseits beanstandet. Gleich als sie kam, beanstandete ich die Höhe und den Umstand, dass wir nun namens der von uns vertretenen Wohnungseigentümer eine solch hohe Rechnung zu bezahlen hätten, einerseits. Und andererseits: Der Anwaltsauftrag lautete ja gerade, die Gegenseite dazu zu zwingen, ihren Giebel auf einem Weddinger Altbau-Nachbargrundstück instand zusetzen, damit unser neugemachter Lichthof (ein Grillplatz) nutzbar ist, ohne dass Putzbrocken auf die Grill- und Sonnenfreunde herabregnen.

Das liegt jetzt erfolgreich eine Weile zurück.

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1785-14 – Positionen: Mercedes oder Skoda? – Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.

Positionen

sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache einfach komplett hängen lassen.
Nochmal kurz zur Sache selbst: Man kann eine Heizung bauen und sagen wir 25.000,‐ EUR dafür ausgeben. Oder man kann das Dreifache für eine gute, durchdachte Lösung ausgeben. Finden Sie es nicht auch haarsträubend, wenn jemand, der versucht einen Mercedes zu kaufen, bedient wird wie ein Skoda‐Käufer? Also, ich ärgere mich inzwischen über die Permanenz der Nichtklärung von Fragen, die für Sie so einfach sein müssen wie „Alltagsgeschäft“. Bis wann, also jetzt das dritte Mal, darf ich eine Antwort erwarten? (Aus einer Beschwerdeemail)

Nein, man tut Skoda sicherlich Unrecht damit. Die haben viel gemacht in den letzten zwanzig Jahren. Der Vergleich ist historisch zu verstehen. Sekt oder Selters? Oder tolle Heizungsanlage oder Mainstreamlösung von der Stange? Dass der Kunde, der diese Email geschrieben hat, sich so ärgert, ist verständlich: Er will eine Heizungsanlage projektieren, die zugleich als Blockheizkraftwerk fungiert, Strom erzeugt. Diese Anlage ist förderfähig oder nicht förderfähig nach bestimmten, komplizierten Kriterien der BAFA und der KfW mit ungefähr 100 verschiedenen Förderungskatalognummern. Das muss vorher richtig eingeschätzt werden, denn darauf fußt die Überlegung: „Ist eine solch aufwändige Anlage wirtschaftlich sinnvoll?“ – Es ist also eine ganz elementare Angelegenheit. – Aber antworten, auf Fragen, das ist nicht inkludiert.

1784-14 – Positionen: Über den Umgang mit Grundstücksnachbarn – Hausverwaltung des Nachbargrundstücks recherchieren!

Report Nachbarn - Banner

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Aus dem Alltag: Hausverwaltung des Nachbargrundstücks recherchieren!

Internet anwerfen, Suchmaschine, Adresse des Nachbargrundstücks checken, Fundeinträge auswerten. Großer Erotic-Massage-Club mit seitenweise Fotos von Massagemodellen und Hotline, angerufen abends um 21:45 Uhr. Gespräch vorher schnell zurechtgelegt, ähem, nein, kein Kunde, ähem, Hausverwaltung? – Das Telefon nicht erreichbar. Ein AB bittet Nachricht zu hinterlassen. Aufgelegt.

Anderen Eintrag rausgesucht. Alte Frau. Anruf zurechtgelegt, für den späten Anruf entschuldigt. Ähem. Hausverwaltung, aha? Ach ja? Warum? Na ja, okay, ach, das ist aber nett. Wieso? Na der Baum, der muss weg, der stört. Ach so, naja. Danke, danke. Aufgelegt. Gefreut. Erfolgreich gewesen. Das zählt. Weiter arbeiten…

Früher war das anders. Früher schickte man eine Postkarte an google….und wartete auf Antwort…

1783-14 – Konfuzius spricht: Immer Ärger mit den Heizkostenverteiler-Ablesern

_Konfuzius_Subunternehmer

Im Zeitpunkt der Auftragserteilung, eine Liegenschaft zu betreuen hinsichtlich der Ablesung und der Betreuung von verbrauchstechnischen Messeinrichtungen wird dies nicht klar kommuniziert: Dass Ableseunternehmen schon ganz überwiegend, ja in der Regel, Subunternehmer beauftragen. Oft schlecht ausgebildete „Hiwis“ (Hilfskräfte), die in Schulungen übergeholfen bekommen, wie man einen Heizkostenverteiler abliest. Dafür reicht es noch.

Doch der Mensch lebt zwischen den Ableseterminen und tut Dinge, die zu tun gewöhnliche Dinge sind. Am 31.12. bzw. rund um diesen Termin kommen die „Hiwis“ und lesen ab. Dann reicht es noch gerade für einen Hinweis vor Ort: Oh, kein Ablesegerät da! Och!

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1782-14 – Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem

Heizkostenabrechnung durch TECHEM

_Konfuzius_Textbausteinmonster

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.
Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.

Der Text kommt freundlich daher. Doch das ist ein Irrtum. Denn der Text sagt: Du bist zu doof, verständliche Daten anzugeben, wenn Du uns eine Email schickst. Hast Du noch Fragen? Dann ruf an. Ist doch einfach.

Was die Fa. TECHEM schreibt, stimmt so nicht und ist ein Textbausteinmonster. Denn der „beanstandeten Email“ ging folgendes voraus, im Interesse der Vollständigkeit.

Was Konfuzius, der nickelige chinesische Philosoph ebenfalls beanstandet, war passiert: Der Kunde hatte zuerst angerufen….

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1781-14 – Recht: Was der Bundesgerichtshof über Schadenersatz ggü. einem Telekomunternehmen sagt und zur Einordnung von Faxgeräten!

Bundesgerichtshof
Bundesgerichtshof

Aus den Urteilsgründen zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs
Aktenzeichen: III ZR 98/12 vom 24. Januar 2013
Textauszug: Zum Thema „Telefax“

„Das Telefaxgerät dient der Fernübertragung von Abbildungen, zu denen insbesondere auch Texte gehören. Die Übermittlung der Bilder mittels Signalen über Telekommunikationsnetze (vgl. § 3 Nr. 24, 27 TKG) ersetzt dabei die Versendung von Ausdrucken oder Datenträgern auf dem herkömmlichen Post- oder Kurierweg. Die Telefaxtechnik weist gegenüber diesem den Vorteil auf, dass der Versand weniger aufwändig ist, da das Einlegen in Umschläge, das Adressieren, das Frankieren und der Einwurf in einen Briefkasten beziehungsweise Übergabe an einen Kurierdienst entfallen.

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