Sommerblume: Kapuzinerkresse

1783/13: Lied des Tages: „The hourglass“ von VALENTEANO – a #nothing special

Sommerblume: Kapuzinerkresse

Sommerblume: Kapuzinerkresse


The hourglass – by Ralph VALENTEANO (via Soundcloud)

A „nothing special“ im Sinne des Redaktionsstatus dieser Redaktion liegt vor in dieser Art absichtsloser Kulturberichterstattung. Der Leser mag sich fragen, warum? Ganz einfach: Darum. Weil es nicht immer nur um Hausverwaltung, Immobilien & die Sorgen & Nöte von Hausbewohnern geht. Sondern auch darum, für Momente im Leben abzudriften, Richtung „abschalten“, bekanntlich liegt in der Ruhe die Kraft. Lautmalerisch ist manchmal, was Ruhe schafft. Ein Widerspruch in sich: Wir lernen, das zu ertragen.

Was ist Sehnsucht, die durch Stundengläser rinnt? Unerfüllt?

Ach Quatsch. Sehnsucht ist Sehnsucht und Stundengläser sind Zeitenschieber, durch die die Zeit hindurch rinnt. Keine einzige der rückwärtigen Zeitenstunden sind solche, die jemals wiederkehren. Wiederholung tut auch nicht not. Die Arbeitszeit, die Freizeit, die Lebenszeit, aber wo bleiben wir? – Wir schauen nach vorn.

Wir bleiben sehnsüchtig.  Musik ist Liebe. Die Liebe ist wie Musik. Wir können uns dafür öffnen. Schönes Kleinod „The hourglass“, ein Stück von VALENTEANO. Dreifach genippelter Doppelhachberger. Hach. Hach.

Weblotse

 

Kompliziert: Berechnungsschema Straßenraumnutzung

1782/13: Fotowelt: Kompliziert: Berechnungsschema Straßenraumnutzung

Kompliziert: Berechnungsschema Straßenraumnutzung

Kompliziert: Berechnungsschema Straßenraumnutzung

Faustformeln wie „Gehweg X Übriger Straßenraum geteilt durch Parkflächen“, Nonstop Nonsens der öffentlichen Verwaltung, Hirngespinste gläserner Gerechtigkeit im öffentlichen Straßenraum

Als Anrainer von Bürgersteigen dafür bezahlen, dass das Haus instandgesetzt werden muss und eine Rüstung aufgestellt wird. Die öffentliche Verwaltung berechnet das ganz gerecht. Oder gerächt? Egal, der Gedanke führt nicht weiter. Einfach zahlen, Schnauze halten. Und gut ist. Wehe, wenn es zur Fristüberschreitung kommt.

Vier Seiten Kleingedrucktes hat der Straßensondernutzungsgestattungsapparat parat. Es wird einem schwindelig.

1781/13: Positionen: Wie lange es sich zu leben lohnt, weiß Peter Greenaway, Filmregisseur

Positionen

Ausriss aus "DER SPIEGEL" #Peter Greenaway

Ausriss aus „DER SPIEGEL“ #Peter Greenaway

Ein Statement.

Und dazu die Musik aus dem Soundtrackt „The Cook The Thief His Wife …“ hören, Michael Nyman hat ihn komponiert. Gänsehaut.

1780/13: Video: Mit Wigald Boning: Bangkok Backstage (Folge 1)

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Wigald Boning: BANGKOK BACKSTAGE – Teil 1 (via Youtube)

„Garlic? Oh, I have never seen a thing like that,“ sagt Wigald Boning erstaunt. Dies sind die Abenteuer des deutschen Comedystars Wigald Boning als Gast im thailändischen Fernsehen. Begleitet von seinem RTL Samstag Nacht Kollegen Tommy Krappweis und Erik Haffner (u.a. Regie: Ladykracher, Pastewka) an den Handycams ließ sich Wigald durch diverse TV-Shows schleusen, stets darauf bedacht, weder sich noch seine Gastgeber allzu sehr zu blamieren. Dass dies nicht immer gelang und manchmal sogar gehörig schief ging, macht diesen ungewöhnlichen Reisebericht zu einem sehr persönlichen, spannenden, frei- wie auch unfreiwillig komischen Stück Dokumentation mit Culture-Clash, Comedy und Charakter.

gesichtspunkte.de goes international. Wo Thailand liegt? Natürlich im Berliner Speckgürtel. Ja nee, iss klar..

Die von Tommy Krappweis verfilmten Reiseerinnerungen des Wigald Boning, präsentiert auf dem nationalen Beweisparkett für Couchpotatoes im bewohnten Berlin-Brandenburger Mehrfamilienhaus. Alle Beiträge zur kostenfreie Miete & Logis, Pringles nicht vergessen zu essen.

 

1779/13: Foto des Tages: Blume zu Pfingsten

Blume zu Pfingsten

1778/13: Positionen: Die Updates meines Lebens #Alltag

Positionen


Apple-Store am Ku´damm, Berlin (facebook-Video via Socialcam)

Apple-Store am Kudamm: Hier kauft man das, was vom Mainstream nachgefragt wird. Sonderapplikationen, ausgefuchste TechWare bekommt man hier nicht, dafür ist das Flair gekonnt inszeniert. Wie auf einem Campus des Weltwissens stellen sich hier Teenager vor die Webcams der Geräte, zappeln und posieren herum und versuchen schon jetzt einmal vorsorglich, sich gekonnt in Szene zu setzen. 2 be unique with all the others here. Endlich einzigartig.

Die Updates meines Lebens vollziehen sich leise, still, aber bemerkt. Während ich schon loslegen will, benötigt am Morgen der PC erhebliche Eingriffe und Neustarts, um überhaupt wieder ordnungsgemäß arbeiten zu können.

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1777/13: Positionen: Der schwäbischen Hegelmonie den Kampf angesagt, mit Currywurst

Positionen

Hegel & die schwäbische Currywurst

Foto & Zitat: Urheberrechte hier

Currywurst ist die Waffe der Berliner gegen die Schwaben. Die Soße steht für das Blut, das wegen schwäbischer Ideologie vergossen wurde. Die Wurst steht für die Zerstückelung, die die Schwaben über Berlins Bevölkerung gebracht haben. Das Currypulver steht für den Zynismus ihres kolonialen Systems. #Zitat des Tages

Berühmt war schon der Kunzelmann. Er warf mit Eiern, keine Hartgekochten. Gott sei Dank. Wo fragt 2013 der schwäbische Berufungsblogger, um nicht gehörig auf die Maultaschen zu erhalten? Weil kein Impressum existiert und kein Copyright-Vermerk.

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1776/13: Positionen: Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht zeigen (albanisches Sprichwort) #Unterlagen-Tango

Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht zeigen (albanisches Sprichwort)

Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht zeigen (albanisches Sprichwort)

Ich bitte um eine Zusendung von den folgenden Unterlagen:
1.      Teilungserklärung
2.      Protokolle der letzten Versammlungen, Beschlüsse
3.      Wirtschaftsplan
4.      Letzte Wohngeldabrechnung
Vielen Dank im Voraus (aus Email an Hausverwaltung)

Geübt im lateinamerikanischen Tanz wird heute der „Unterlagen-Tango“ gegeben. Die Wohnung soll verkauft werden. Nun ruft der Eigentümer an. Wir sagen: „Wieso?“ Und: „Das haben Sie doch alles schon.“ Er hat es nicht, sagt er. Wo ist es? Er weiß es nicht. Dann verbessert er sich: „Er hat es gehabt, weiß aber nicht, wo es geblieben ist.“ – Dann kommt diese Email. Am nächsten Morgen ruft er wieder an. Wo es bleibt? „Haben Sie die Email überhaupt bekommen?“ Und „Schicken Sie es per Email.“ Man kocht innerlich. Jemand beschäftigt uns mit seinen Problemen, die alles betreffen, was er hat. Eine Eigentumswohnung, eine Teilungserklärung, X Protokolle der letzten Versammlungen, Beschlüsse, Wirtschaftsplan, letzte Wohngeldabrechnung. Die Anfrage kommt per Webformular.

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1775/13: Unnützes Wissen: Menschen lassen ihre Familiennamen ändern

Unnützes Wissen

Unnützes Wissen

Der Handwerker Thomas Fick hat seinen Familiennamen jetzt ändern lassen. Er heißt jetzt „Sachert“. #aufgeschnappt

Zur Frage, ob man bei der Gelegenheit gleich eine Generalbereinigung in die Jahre gekommener Mode-Vornamen hätte vornehmen können/sollen, wurde nichts bekannt. Thomas ist längst nicht mehr modern. Ein zeitgemäßes Kevin, eventuell?

Egal, andere Menschen, andere Prioritäten. Weiter arbeiten, ….

 

1774/13: Positionen: Was Pablo Picasso über seine Kindheit erinnerte…

Pablo.Picasso.Kuenstler

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“

Wenn mich eines Tages die Wirklichkeit verhaften sollte, werde ich als Überlebenskünstler in die Geschichte der Welt eingehen. So in etwa könnte das Bonmot fortgeführt werden, das von Pablo Picasso, dem genialen Malerkünstler stammt. Mit Feder- und Pinselstrichen malte er gegen die Wirklichkeit an, um sie einzufangen und ganz anders abzubilden. So wie er sie sich dachte. Allerdings nicht so surreal wie sein spanischer Kumpel Salvador Dali. Naja, beiden fiel es nicht schwer, sich zeitlebens als Künstler darzustellen, beide lebten „La dolce vita“. Der Weg dahin war schwer. Dali warf sich immer wieder eine Treppe hinab, um sich zu spüren, erzählt er. Aber dann entzündete sich der Funken und es gab laute Kunstknalle überall auf der Welt. Die Kunstbegeisterten rissen sich um ihre Machwerke.

Ganz so sehr mit Ruhm kann sich heute kaum noch jemand bekleckern. Mit kühnen Farb- und Tintenklecksen. Die Farbe ist ausgetrocknet und die Tinte virtuell. Wir sind im Web 2.0 angekommen. Das allein ist längst noch nicht alles. Wir müssen uns das Kind im eigenen Herzen bewahren, sonst ist es noch unmöglicher, Künstler zu sein. Das gilt fortan für alle Zeiten. So wusste es auch Pablo Picasso zu erzählen. Weiter arbeiten, am eigenen Gesamtkunstwerk namens „Leben“.