1603/12: Fotowelt: Was an Haustürzugängen alles so steht #Foto des Tages

Bitte kräftig gegen die Tür drücken!!! (Nicht die Klinke)

Bitte kräftig gegen die Tür drücken!!! (Nicht die Klinke)

So ist es, mit einem falschen Fehler fertig zu werden. Man packt einen ergänzenden Zettel an die Haustür und schon weiß jeder, wie man eine Haustür richtig zu bedienen hat. Gesehen in Neuruppin, im erweiterten Speckgürtel von Berlin. Guten Morgen!

1602/12: Fotowelt: Was an deutschen Hauseingängen alles steht, hier: „Introite, nam et heic dii sunt“

Introite, nam et hic dii sunt - Tretet ein, denn auch hier sind Götter!

Introite, nam et hic dii sunt – Tretet ein, denn auch hier sind Götter!

Zu Deutsch: Tretet ein, denn auch hier sind Götter! – So hat auch diese Treppe ihre Schwellenreize!

Gesehen im „Berliner Speckgürtel“ ;-), in Neuruppin, Brandenburg.

In Neuruppin herausragend: Das Restaurant (Hotel und pipapo) Up-Hus, eine Rezension ist verlinkt. Ebenso auch die Homepage.

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 (EP)

1601/12: Redensarten-Index: Jemand einen Katzenkopf geben! #Fotowelt #Definition

Katzenkopf

Katzenkopf

Jemand einen Katzenkopf geben, das kann viele Bedeutungen haben. Die gebräuchlichen fanden wir hier.

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1600/12: Zitate: Lorenz Meyer hat den Punkt getroffen, mit einer Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht und findet #Linktipp

Lorenz Meyer - Der "Gipfel der Unverschämtheit"

Lorenz Meyer – Der „Gipfel der Unverschämtheit“

Eine Art moderner Till Eulenspiegel im Irgendwo von Deutschland und der Restwelt: Dr. Lorenz „Grauert“ Meyer, wobei das „Dr.“ vermutlich als Initialen „Detlef Rainer“ zu entlarven ist….- er ist die „Reinkarnation des Trauens“

Nein, der von Loriot hieß nicht Kosakenwipfel, sondern Kosakenzipfel. Und was die inzwischen deutschlandweit weltweit berühmt gewordene Zitierweise des Herrn Lorenz Meyer (aus Peking) betrifft, so haben wir uns angewöhnt, erst noch in seinem Nacken nachzusuchen, quasi „nackend“. Denn Lorenz Meyer hat dort für gewöhnlich einen Schalk sitzen. Vermutlich mit Rädern untendran. Doch das ist eine andere Geschichte. Vom Gipfel der Unverschämtheit lässt sich nicht wirklich vortrefflich auf andere herab schauen. Und wo der Mann recht hat, da hat er ….

Sein Webkompendium ist berühmt, seine Bücher sind legendär…., Lorenz Meyer hat nichts, was wir nachäffen sollen, sondern ist ein Alleinstellungsmerkmal.

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(EP)

1599/12: Alltag: Ich bin ein Fliesenjung, bin ein kleiner Fliesenjung und ich wohne hinterm Teich!

Ich bin so schlecht im Bett

Ich bin so schlecht im Bett

Merke:

Du kannst dir schöne Bäder und Duschen, WCs und Feuchtraumträume verfliesen, irgendwann gibt es auch diese Fliesen nicht mehr. Wenn die Hausverwaltung will, dass du dich an einer Strangsanierung gebührlich beteiligst, dann haben wir ein Problem. In diesem Fall in der Blissestr. in Berlin-Wilmersdorf. Es ist heiß. Der den wir fragen, weilt derzeit auf Gran Canaria. Wo der große Inselbrand tobt. Da denkt gerade niemand noch ans Fliesen, überall nur brennende Wiesen. Bzw. Dörrsteppen!

Die Strangsanierung, das umbaute Rohrgeflecht, die alten Leitungen müssen raus: Was zu lösen ist, aber hohe Aufmerksamkeit und den Willen zu einer (außergerichtlichen) Einigung erfordert. Na klar. Fliesenjungs sind härter im Nehmen als Friesenjungs. Aber das ist eine andere Geschichte. Der wesentliche Unterschied: Friesenjungs wohnen hinterm Deich. Fliesenjungs allenfalls hinterm Teich. Der Teich am Dorfanger als regionaltypisches Pläsir im Zentrum der Gemeinde. Lassen wir es, das genauer auseinanderzunehmen. Hier meldet sich Berlin, nicht Bremen und Brandenburg erst in zweiter Linie!

(2 be continued)

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1598/12: Alltag: Vom Anrufen bei Aufzugsfirmen im Generationenwechsel, Bauherren in GbR-Form und einem wahnsinnig vielfältigen Alltag

Aufzug

Guten Tag, es geht um ein Angebot, dass wir Ihnen gemacht haben, vom 21.05.. Da hätten wir gern gewusst, ob da noch Interesse Ihrerseits besteht? Vielleicht können Sie uns dazu zurückrufen unter der Rufnummer …….. #Anruf vom 07.08.12 um 07:59 Uhr, außerhalb der täglichen Bürozeit von 09 bis 12 Uhr des Büro Gotthal durch #Engler & Hering-Aufzüge, Frau Irgendwer (* Name geändert)

Erste Reaktion auf meinen Anruf heute: „Bei der Vielzahl der Firmen, die ich angerufen habe, weiß ich es jetzt auch nicht aus dem Kopf.“ Die Firma Engler und Hering Aufzüge GmbH (* Name geändert) ist nicht besser geworden durch den „Generationenwechsel“, obwohl sich diese Dame namens Irgendwer am Telefon wirklich redlich Mühe gibt. Die Firma war immer so eine Art „alte Ehrenleute-Firma“, wo man per Handschlaggeschäft schon recht weit kam.

Das ist jetzt vorbei. Wir sind jetzt Angebots- und Kundennummern, Vorgänge und gerade in dem Ordner abgelegt, den die Kollegin jetzt hat. Nein, sie sei auch nur vorübergehend da, sagt sie, ist da ein Anflug des Bedauerns? Ja ja, ich weiß, das ist ja das Problem.

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1597/12: Waldwissen: Willst du in den Wald, vergiss mein nicht….. #Foto des Tages

Blindschleiche: Willst du in den Wald....

Blindschleiche: Willst du in den Wald….

Wenn du in den Wald willst, vergiss die Augen nicht, du Blindschleiche! Bzw. die Brille.- Aber nimm die Blindschleiche nie mit. Schleich dich.

Denn sonst siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Bzw. bist alt und die beräumen nicht. Den Schnee. Im Winter.

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(EP)

1596/12: Personen: Von Gabi Decker, Gabi Köster und Susanne Fröhlich, der Berliner Schnauze einer Flohmarkt-CD-Verkäuferin

 Thomas "Bloggwart" Gotthal-Animation (gif-Datei)

Heute war ich auf dem Flohmarkt, wühle an einem Stand in ein paar CD`s, kommt eine etwas verlebte, urinblonde Verkäuferin und sagt:“ die sind aus meene Kneipe, die ham imma Stimmung jebracht unter die Jäste.“ Ich: „hm“. Verkäuferin: „ick weeß jenau wer sie sind, sie sind diese Gabi…“
Ich: „genau.“ Verkäuferin: „doll, det sie aus`m Rollstuhl wieder raus sind, und die Haare ham se ooch schöner jetze.“ Ich: „sie meinen Gabi Köster, das bin ich nicht.“ Verkäuferin: „ach nee, jetzte weeß ick, ick habe doch dieset Buch von ihnen jekooft.“ Ich: ich habe noch nie ein Buch geschrieben.“ Verkäuferin: „Na klar doch, dieses Moppel-Ich“. Danach ließ ich sie einfach stehen…… (Gabi Decker, auf facebook, über den heutigen Sonntag auf dem Trödelmarkt)

Ich mochte Gabi Decker bislang nicht sonderlich. Doch dann sah ich kürzlich ein Porträt. Es wurde angefertigt vom RBB und vor kurzem unter dem Titel: „Ein Wochenende mit Gabi Decker“ ausgestrahlt. Ich erfuhr, sie lebt im Stadtteil Westend von Berlin. Sie ist als Sängerin mehr als talentiert, astreine Stimme, sehr guter Gesang. Ich wusste einfach zu wenig von ihr. Ja, ganz nett. Seit dieser Sendung denke ich anders über sie.  Ich addete sie als facebook-Freundin. Und was sie heute Morgen ihren facebook-Freunden erzählt, rettete meinen Tag. Ich hätte brüllen können vor Lachen. Supersympathisch. Und die Berliner Schnauze exakt abgebildet.

Wir als gedachtes Triumvirat: Gabi Decker, Bloggwart und Verkäuferin auf Flohmarkt, alles „schillernde Persönlichkeiten“. Damit ich diesen Anspruch erfülle, habe ich oben schon mal ein Preview eingefügt. Nur von mir. Mit den beiden weiteren Protagonisten muss ich mich erst einmal persönlich bekannt machen.

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(EP)

1595/12: Zitatfilter: Über das Leben in gewohnten und ungewohnten Bahnen, die Würze des Lebens, Dirk Michaelis, Sissy und Elke

Maggi - Würze des Lebens!

Maggi – Würze des Lebens!

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head-less – Als Ich Fortging (Karussell/ Dirk Michaelis Cover) (via Youtube)

Das Schöne an meinem Leben ist, dass ich es auch genießen kann, wenn es anders läuft, als ich mir gedacht habe. (Elke, Berlin)

Das ist ja das Berauschende. Leben wie gewünscht und oft auch an Zufällen und Abweichungen hiervon entlang schrammelnd, egal wie: Ich kann es genießen. Wir gehen jetzt alle, die Blumen gießen. Damit bald neue Lebensfreuden sprießen. Bzw. ins Kräuterbett schießen! Die Stammwürze gibt´s heute mal ohne Kochschürze. In der Würze liegt auch Kürze. Zuweilen.

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1594/12: Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott

Banner Methusalem-Kompott!

Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und denke, wie gut es mir doch geht, unter allen aufsummierenden Strichen! Aktiva und Passiva meines Lebens stimmen überein. Noch. Hoffnung, dass das so bleibt.

Sissy (* Name geändert), Baujahr 1959 und ich, Baujahr 1962, kennen uns schon eine ganze Weile. Vielleicht seit 1998. Wir sind beim „Du“. Damals übernahmen wir dieses Haus in Berlin-Wedding im Afrikanischen Viertel von einem Vorverwalter, der heute froh ist, das Haus nicht mehr verwalten zu müssen. Geschichte. Heute telefoniere ich mit ihr. Aus gegebenem Anlass. Dämliche Worthülsen. Inhaltsleer.

Sissy hat Lymphdrüsenkrebs gehabt, sagt sie mir ganz klar schon ziemlich am Anfang unseres Telefonats.

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