Das ist doch eigentlich ein Beruf mit gewissen Risiken: Wie wird man eigentlich Vorstandsmitglied einer Bad Bank? Ist das ein Karriere- oder am Ende eher eine Art Hammelsprung? Und was, wenn man sich mal verrechnet, zu Gunsten oder besser zu Ungunsten der eigenen (Bad) Bank: Z.B. um 55 Milliarden Euro! Was passiert dann? Rutscht man dann die Karriereleiter weiter hoch, weil es im Wesen einer Bad Bank liegt, schlechte Zahlen zu schreiben?
Denke ich an Maggi, gehen meine Erinnerungen bis in meine früheste Kindheit zurück! Juchei!
Wie man Kinder für eine Sache gefangen nimmt? Ganz einfach. Man bietet ihnen Spielzeug an. Oder verspieltes Trallala.
So wie das „Knax-Sparbuch“ der Sparkasse. Irgendwann werden die Kleinen sich schon an den Gedanken gewöhnen, dass eine Sparkasse etwas ist, das man benötigt. Dass es sinnvoll ist, Geld nicht nur auszugeben, sondern Teile davon auf „hohe Kanten“ zu legen! Nicht so hoch, dass jeder es sieht und es stibitzt wird. „Auf die hohe Kante legen“ ist in Wirklichkeit, Geld vor der Weltöffentlichkeit wegzusperren. Auf geheimen Konten mit unbekannten Kontonummern. Oder die Sache mit Maggi, der „Stammwürze“ jedes fortschrittlichen Lebens: 125 Jahre wird die Marke jetzt alt. Aus Anlass dieses Jubiläums druckt Maggi auf die kaum veränderten Maggiflaschen die alten, historischen Etiketts vergangener Zeiten.
Es ist ein Glücksfall und gerade nicht Pech, wenn sich in Wohnanlagen Eigentümer bereiterklären, freiwillig und ehrenamtlich das Gemeinschaftseigentum zu hegen und zu pflegen. Es ist demzufolge auch mindestens ein Gebot der Höflichkeit, einem solchen Kundenkreis gegenüber, besonders offene Ohren zu haben und diesen Menschen -aus Dankbarkeit für ihren Einsatz- genauer zuzuhören, wenn sie Vorschläge haben, die man nüchtern und auch aus distanziertem Blick als „für das Allgemeinwohl“ förderliche, konstruktive Verbesserungen anzusehen hat.
Unser Gespräch ist kurz, sachlich und ergebnisorientiert. Frau Vierer (* Name geändert) aus Berlin-Wilmersdorf hat ein Konzept entwickelt. Dazu hat sie eine hölzerne Tulpe an ihr Klingelbrett geheftet. Denn sie hat den Vorsitz geführt, oder besser: sie hat die Gruppe irgendwie angeleitet. Die Gruppe, das ist die „Tulpentruppe“ der Wohnanlage. Das Konzept ist fertig. Der Verwaltungsbeirat hat sich schon dazu geäußert. Gegenüber dem Verwalter. Nicht gegenüber Frau Vierer. Das ist der Sinn des heutige Gesprächs: Der Verwalter hat sich das durchgelesen, was die Tulpentruppe zur künftigen Pflege der Vorgärten ausgeheckt hat.
Wenn ich den Sumpf trockenlegen will, werde ich ja nicht den Frosch fragen! (sagte der Verwaltungsbeirat über den Tischler, der neue Fenster lieber in Holz und nicht in Kunststoff einbauen mochte) – und forderte nun weitere Angebote, diesmal mit Werkstoff „Kunststoff“ an. Wenn man sich über Humor in Deutschland ein Bild machen möchte, kann man sich aber mit Wigald Boning unterhalten. So wie Karl Johannes Schindler es tat: im extrem diskreten Dialog im Berliner Yorckschlösschen
Wie konnte das passieren? Karl Johannes Schindler hatte Interviews geführt. Die nannte er selbst „extrem diskrete Dialoge“. Und veröffentlichte sie auf facebook. Sie waren sehr beliebt, wurden vielfach „geliked“, angeklickt. Der Grund: sie sind spritzig, frech und verlaufen immer irgendwie unerwartet: so wie Gehirnschmalz-Schmirgelübungen! Rettet die Freiheit zu denken! Irgendwann kam der nächste facebook-Relaunch. Wieder wurde alles umgestellt, gestrafft, neu organisiert und nichts ist mehr so wie vorher. Den vielleicht „längsten Datensatz der Welt“ und dessen Verschwinden im „Orkut der digitalen Geschichte“. Sie sammeln Daten bei facebook wie nichts anderes. Die „extrem begehrten Interviews“ waren weg. Eins davon ist das Nachfolgende und es konnte mit wenigen anderen gerettet und wiederhergestellt werden. Karl Johannes Schindler hat den „doofen“ (!!) Wigald Boning interviewt. Der ist gar nicht doof, sondern ziemlich intelligent, stellt sich heraus. Das Gespräch wurde am 16.07.2011 erstmals veröffentlicht.
Der Fortschritt ist eine Schnecke (Verfasser: unbekannt)
Mark Scheibe (* 30. Juni 1968 in Bremen) ist ein deutscher Musiker, Ballettrepetitor, Sänger, Songtexter, Komponist und Arrangeur sowie Bandleader und Entertainer. Er komponierte Film- und Theatermusiken, Orchesterarrangements für andere Künstler und eigene Songs. #Deutsche Wikipedia über Mark Scheibe, Link unten
Mark Scheibe ist vielen aus RBB-Talkshows wie z.B. „Dickes B“ bekannt. Engagierter Musiker mit Berliner Wohnsitz, hoch im Norden, von hieraus gesehen. Für die, die ihn nicht kennen, haben wir seine Website verlinkt, unten.
Seine Ballade „Bitte keine Eile“ ist langsam, meditativ, wütend und staatstragend, vielleicht sogar für einen besseren Staat, indem es nicht mehr so schnell geht. Gemahnt zur Ruhe, bitte langsam. Alles Wichtige braucht Langsamkeit. Langsamkeit ist auch ein „Themen-Eldorado“ dieser Website, jetzt ohne Scherz.
Wilhelmine Luise Mencken wurde am 24. Februar 1789 in Potsdam geboren und starb am 02. Januar 1839 in Berlin. Der Vater Anastasius Mencken (geboren 1752 in Helmstedt; gestorben 1801 in Potsdam) entstammte einer alten Gelehrtenfamilie; er heiratete Johanna Elisabeth Boeckel, die Witwe eines Direktors der Königlichen Tabakfabrik in Potsdam. Durch diese Heirat konnte die Familie finanziell relativ unabhängig leben. (Klappentext von der Homepage, Link unten) – Wilhelmine Luise Mencken ist die Mutter von Otto von Bismarck.
Wir haben hier Raul Krauthausen vorgestellt, den Gründer des Vereins „Sozialhelden e.V.“. Und von einer App gesprochen, die man sich herunterladen kann. Das tat ich auch.
Am Samstagabend war ich in der Villa Luise im Gutshof Kladow. Das ist eine schöne Villa. Dort feierte ein Liebespaar seine Liebes-Hochzeit. Das war sehr schön. Während ich mich zu deren Gästen zu zählen hatte, ging ich einen Moment vor die Tür. Dann überlegte ich einen Moment: Nein, die Villa Luise im Gutshof Kladow ist nicht barrierefrei erreichbar.
Wir sollten nicht über Behinderte sprechen. Wir sollten stets mit ihnen sprechen. Dabei können wir was lernen.
Raul Krauthausen ist der Gründer von „Sozialhelden“. Daneben bloggt er auf seinem persönlichen Blog. Und ich selbst bin mir einer gewissen Gewöhnlichkeit meiner selbst in diesem Moment bewusst. Neige ich am Ende dazu, jemanden „aus Mitleid zu bewundern“? Ich hoffe sehr, dass das nicht der Fall ist. An diesem Gedanken muss ich allerdings noch arbeiten und mir Zeit lassen, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich habe ein paar ausführliche, sehr präzise Worte auf der Eingangsseite zum Blog „Raul“ gelesen, die mich nachdenklich stimmen. Darauf heute keine Antwort, bitte.
Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ganz vielen Faktoren ab. U.a. auch von einem guten Hausverwalter. Aber nicht nur. Heute ist ein besonderer Tag: Unsere Bundeskanzlerin wird heute vermutlich sagen, dass sie sich freut. Muammar al Gaddafi soll tot sein. Einen Nachruf kriegt der hier nicht. Nicht hier.
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Weihnachten bringt es schöne Geschenke, es duftet nach Lebkuchen. Weihnachten, hach, das ist auch ein fest eingeplanter Termin des zur Ruhekommens und der inneren Einkehr, besonders in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Viele schließen ihr Büro, nehmen ein paar Tage Ferien, sind einfach nur gern weg. Auch der Verwalter ist weg. Den „Weihnachtsfrieden“ rettend ist das Büro geschlossen. Im neuen Jahr soll alles viel besser werden.
Das denken sich auch Eigentümer, die ihren bisherigen Verwalter in diesem Jahr wieder rechtzeitig „in die nächstjährige Wüste“ schicken. Dazu ist Zeitmanagement und Obacht erforderlich.
Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als „bekennender Flexitarier“ unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der „Wochentagsvegetarier“. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst herausgefunden hatte: Es gibt keinen Neuschnee. Längst hatten andere die Gruppe, der ich mich künftig zuordnen mochte, als „Flexitarier“ bezeichnet. Gut, das unterschreibe ich, bis auf weiteres und niemals gleich für immer. Momentan finde ich die Grundeinstellung, Flexitarier zu sein, äußerst sympathisch, gewinnbringend und im Grunde genommen ein Modell für eine bessere Welt ohne Massentierhaltung. Das erschöpfend zu vertiefen, verzichte ich hier bewusst. So wie auf Fleisch und, Leute, heute ist ein Wochentag im Leben eines Wochentagsvegetariers! Bis man mich davon überzeugt, dass es richtig sei, Tiere in Massen zu halten, sie zu schlachten und täglich große Mengen von ihnen aufzuessen.
Olaf Maske ist ein Berliner Musiker und „Kiez-Unternehmer“. Er verkauft „Kabel und Steckers“ am Bahnhof Westend, wo man ihn seit Jahrzehnten als feste Größe kennt und schätzt.
Ansonsten ist Olaf Maske auch „der vor dem Wind wohnt“. Dort hat er sich Gedanken gemacht über Globalkonsum, Fleisch essen, kurz: wohin das alles führt. Und witzig verpackt. In dem musikalischen Stück „Allein unter Gurken“ fasst Maske viele heiße Eisen an, von denen niemand behaupten kann, sie seien gar nicht existent.