Der Verwaltungsbeirat tagt, Erkenntnisse

Zitat ‚Dienstaufsichtsbeschwerden sind form-, frist- und sinnlos‘

Juristenweisheit aus der öffentlichen Verwaltung – angesprochen von einem Volljuristen (im Ruhestand, ehemaliger Richter)


Oma Brink´s Kartoffelhaus in der Gastro-Kritik

Gastrotipp

(Quelle: qype.com)
Teaser Gastrotipp

Oma Brink? Find ich gut. Wir wundern uns, wir finden dieses angestammte Lichterfelde-West-Lokal noch nicht auf qype? Sicher, es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür: die Generation der Älteren, zu der auch Oma Brink gehört, die sogenannten ‚Silver Surfer‘, die mögen das Internet nur teils, und Oma Brink versteht mehr vom Kochen, als vom Schreiben befeuernder Gastro-Beiträge? So wirds, nein, so wirts wohl sein!

Oma Brink´s Kartoffelhaus, von der Straße her

Oma Brink´s Kartoffelhaus, von der Straße her

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Das gute Recht eines Wohnungseigentümers

Positionen

ZitatEs ist das gute Recht eines Wohnungseigentümers, sich zum 80.tigsten Geburtstag von der Verwalterin herzlich gratulieren zu lassen und andererseits aber zu verneinen, dass hierin eine Art von Kompromittierungsversuch liegen könnte, dergestalt, dass die Verwalterin versuche zu erreichen, dass sich der Jubilar nicht auch weiterhin -wie bisher- für Maßnahmen ordnungsgemäßer Verwaltung einsetzen werde. Denn die ‚absichtslose, einseitige‘ Willenserklärung einer Verwalterin, einem stolzen Jubilar zu dessen rundem Geburtstag zu gratulieren, verfange jedenfalls nicht in der vermeintlichen Idee, damit dessen stillschweigende Zustimmung zu solchen Maßnahmen zu ‚erkaufen‘, die künftighin nicht ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen.

Die Verwalterin in ihrer Erwiderung angesichts von TOP 01 – Formalia – auf einen entsprechenden Einwand

Website-Statistik März 09: Zugriffszahlen steigen…

Die Website gesichtspunkte.de wurde im Monat März 09 von 12.560 Besuchern aufgerufen, die insgesamt 27.920 Seitenzugriffe (page impressions) verursachten. Danke an alle Leser. Wir veröffentlichen gelegentlich diese Zahlen, um die Relevanz der Seite kritisch zu beleuchten und zu- oder abnehmende Besuchertendenzen darzustellen. Momentan lässt sich erfreulicherweise nur vermelden: die Zugriffe wachsen an.

In Deutschland gibt es etliche Mietnomaden, und der Staat schaut zu

Spiegel TV berichtete am 14.04.09 über das Phänomen von Mietnomaden. Auch uns sind derartige, bizarre Erscheinungen nicht unbekannt. Hier geht es zum dem Beitrag auf spiegel-online. Viel Spaß können wir nicht wünschen, das Thema macht einfach keinen.

Ein Beitrag der ‚Akte 09‘ zeigte am 24.03.09 einen derartigen Fall in Karlsruhe.

(Videobeitrag 1/2 – Akte 09 vom 24.03.09)


(Videobeitrag 2/2 – Akte 09 vom 24.03.09)

Das Projekt ‚Stolpersteine‘ braucht noch Sponsoren!

Der in Köln lebende Künstler Günter Demnig schuf das Projekt ‚Stolpersteine‘ und erinnert damit an die Verfolgten, Vertriebenen, Vergasten des Hitler-Regimes (1933-1945) auf eine emotional und persönlich ansprechende Weise. Der erste Stolperstein datiert auf den 16.12.1992. Dabei handelt es sich um einen Steinkubus (Pflasterstein) mit einer Kopfplatte aus Messing. Auf dem ersten Stolperstein waren die ersten Zeilen eines Erlasses des SS-Reichsführers Heinrich Himmler zur bevorstehenden Deportation von ‚Zigeunern‘ (vor dem Kölner Rathaus) zu lesen. Inzwischen sind (Stand Dezember 2008) rund 17.000 Steine in 430 Städten in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt (Quelle: wikipedia.de).

Es sind nicht wirklich Stolpersteine, der Künstler sagt dazu: „Nein, nein man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen“. Die Website gotthal.de hatte früher bereits zu diesem Projekt verlinkt. Beim Relaunch der Website (2007/8) sei das Projekt dann herausgefallen. Aktuell gebe es aber keinen Grund, das Projekt nicht wieder erneut in die Liste nennenswerter Projekte erneut aufzunehmen, teilt die Website heute mit.

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Zur Schadenstatistik der Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung versichert auch Leitungswasserschäden. In einer Wohnanlage (Baujahr 1976) steigen -für die Verwalterin bemerkbar- die Leitungswasserschäden spürbar an. Das gibt Anlass zu einer besorgten Meldung an die Wohnungseigentümer. Die Verwalterin findet es ‚fairnymphdich‘, den Wohnungseigentümern mitzuteilen:

 aus gegebenem Anlass möchte ich meinen Eindruck nicht unerwähnt lassen, dass sich die Anzahl der stets auftretenden Wasserschäden (Leitungswasser) stark steigert. Dies kann nachteilige Auswirkungen auf die Beobachtung durch die Gebäudeversicherung haben. Erfahrungsgemäß verlangen diese irgendwann bei hoher Schadenstatistik sogenannte Eigenanteile bei weiteren Leitungswasserschäden. So weit ist es jetzt noch nicht. Aber das kann passieren. Wir machen die Versicherung nicht darauf aufmerksam. Möglicherweise muss man irgendwann über substanzielle Instandsetzungsmaßnahmen nachdenken? Dies nur als „Gesichtspunkt“ ordnungsgemäßer Verwaltung. Dann kommt einem das Thema zu gegebener Zeit nicht insgesamt unbekannt vor.“

Genau, es gehört sich, den Wohnungseigentümern derartige Gefährdungsumstände beizeiten mitzuteilen, denn wer hat einen besseren Überblick über die (von der Verwalterin geführte) Schadenstatistik der Wohnanlage?

(Dieser Beitrag erschien auch auf gotthal.de)

Wie man eine Eigentumswohnung (richtig) erwirbt….

Gleich am Anfang dieses Artikels weisen wir nochmals auf die ‚vermeintliche Innovation‘ (im Zuge der WEG-Novellierung) durch den Gesetzgeber hin und fragen uns: ‚Warum hat noch kein einziger Mensch (Stichtag heute) die sogenannte Beschluss-Sammlung‘ der WEG einsehen wollen?‚ Eine denkbare Antwort ist: Die Menschen wissen davon nichts…, also ist das Ziel offenbar (damit) verfehlt?

Wie oft sind wir schon gefragt worden: Sag mal, ich habe vor, eine Eigentumswohnung zu erwerben, was muss ich eigentlich tun, um eine richtige Entscheidung zu treffen? Unsere Antwort heute hier, jedoch ausdrücklich ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit: wir können in diesem einen Artikel ganz sicher nicht die Welt von hinten aufrollen und gleichzeitig eine Vollständigkeitsgarantie abgeben. Was wir allerdings können: Wir können ein paar gesichtspunkte (das ist das Wort wieder) hinzufügen, auf das die Welt ein bisschen klarer wird. Nun können Menschen lesen. Und wir können darauf verweisen: das ist bequem, nicht nur für uns. ‚Wer lesen kann, ist klar im Vorteil‘, sagt eine bekannte Redensart. Neulich -oder war es heute?- trug sich folgendes zu:

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Zitat des Tages: Grausam, aber wahr?

 

 Immer mehr ältere Menschen verschwinden spurlos im Internet, weil sie gleichzeitig „alt“ und „entfernen“ drücken.“

Wilhelm-Ruprecht Frieling auf twitter.com, 22.04.09

Nachsatz: Ob die Ursprungsquelle auch so ist, war bis zum Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. twitter ist ein Kurznachrichtendienst zur Versendung von kurzen Nachrichten mit maximal 140 Zeichen. gesichtspunkte.de kann man bei twitter hier abonnieren. Der Wahrheitsgehalt der Aussage wurde nicht überprüft.

Die etwas andere Sicht: das Bauhaus nervt!

Wo stehen heute Bauhaus-Möbel? In der Chefetage!“, gibt Janek Müller zu denken. Oder im Museum. Vom „Design fürs Volk“ kann nicht die Rede sein. „Das Bauhaus ist heute absolut elitär“, so der Weimarer Theatermacher. Das Staatliche Bauhaus, einst in Weimar gegründet, ist dieses Jahr 90 geworden. Stadt, Land und Klassik-Stiftung Weimar feiern es mit geballter Marketingkraft. „90 ist ein ehrenwertes Alter“, findet Janek Müller. „Aber jedes Jahr ein Jubeljahr – das ist nervig.“ Seiner Meinung nach hat sich die „Impuls-Region Erfurt-Weimar-Jena“, wie sie sich nennt, einen touristischen Coup einfallen lassen.“

Bericht der Tageszeitung vom 20.04.09

gesichtspunkte.de berichtet hierüber, weil in Berlin in der Tat viel Bauhaus anzutreffen ist. Ob uns Berliner Bauhaus ebenso nervt, war bei Redaktionsschluss noch nicht ganz sicher.