847-11 – Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-04-17

846-11 – Video: Es ist Zeit für den Frühjahrsputz – Rubrik: Saisonale Haushaltstipps

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Ein Herz und eine Seele – Frühjahrsputz Teil 1 von 5 (via Youtube)

Man braucht doch nicht nach Gelsenkirchen fahren, …. #geflügelte Worte – Break: IN AUFBRUCHSTIMMUNG lagen 1981 drei Schulfreunde am Strand ihres Lieblings – Freibades im Norden Berlins ! Der Schulabschluss war gerade bewältigt, ihr Fussball – Heimat – Verein VfB Hermsdorf – Berlin wollte sie aus der Jugendabteilung in die 1. Männer – Mannschaft kicken — unmöglich da ein rabiater polizeilicher Hauptoberkommissar dort Trainer war!!! Was also nun??? Durch ihre Jugend-Diskos waren sie begeistert vom frühen Punk-Rock, Glitter-Rock-Helden,altem urigem Rock-a-Billy und den seltsamen, verschrobenen Varianten des deutschen Schlagers ! Musik könnte das Ding werden, das man neben allen sonstigen Aktivitäten als Freizeitprogramm einführen könnte ! #Selstdarstellung der „Suurbiers“ (lt. Homepage)

Wolfgang Menge hat die Episoden geschrieben und sie gehörten zum deutschen Kulturgut, wie Brandt-Zwieback, das war der mit dem Pausbäckigen. 

Legendär auch die Umgangsformen: Alfred Tetzlaff prägte das Wort von der „dusseligen Kuh“, damit gemeint war seine Ehefrau. Moderne Zeiten.

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845-11 – Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen

Manchmal ist es eben so, du kannst es gar nicht beeinflussen: Erst geht irgendein Stern auf. Und dann dein Herz! Ganz automatisch! Aber: „Wo ist der Stern?“ Wir suchen hier einmal danach: mit echtem Herzblut!

Es war D.J. Ötzi, der das Thema der Sterne über Deutschland personifizierte. „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, den verschenke er heut nacht. Aber als ihn unlängst ein Journalist interviewartig befragen wollte, ob es überhaupt möglich sei, dessen Musik zu hören ohne sich vorher zu betrinken, da wurde es D.J. Ötzi denn doch zu viel und sein Ausraster ist inzwischen weltweit abzurufen. Der Grund: Der Journalist war schlecht vorbereitet und das neue Machwerk des Herrn, der eine Mütze trägt, kommt auf neue, andere Art daher: direkt und eigene Erlebnisse verarbeitend, ja, mit Gefühl.

Wobei wir schon beim Thema des heutigen „Kulturecke“-Beitrags sind: Daniel de Lazo aus Detmold hat offensichtlich Gefühl, und was wir  in den Schatzkammern des weltweit einzigartigsten Internets aller Zeiten fanden, belegt dies auf nachdrückliche Weise.

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843-11 – Historie: Vor vielen, vielen Jahren war da ein Prozess in Gang gesetzt! Im Antiquariat wird man fündig.

Vor vielen, vielen Jahren -es war anno domini 2005-, da focht eine ältere Wohnungseigentümerin einen Beschluss der übrigen Wohnungseigentümer an. Diese hatten den Verwalter neu bestellt. Die ältere Dame lebte noch viele Jahre dahin und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie auch noch heute. Die Dame war mit der Entscheidung der Anderen nicht einverstanden: denn diese hatten den Verwalter aus Gründen ihrer eigenen Zufriedenheit noch einmal als Verwalter bestellt. Denn er war der Verwalter schon seit noch viel mehr Jahren. Ja, wenn man heute zurückschaut, dann war er sogar „der dienstälteste Verwalter dieser WEG aller Zeiten“. Keiner hatte je länger dieses Amt ausgeübt.

Heute übrigens ist dieser Verwalter nicht mehr deren Verwalter. Er entschloß sich 2010, die im Dezember 2010 auslaufende Verwalterbestellung nicht zu erneuern, um ab 01.01.2011 erneut per mehrheitlichem Beschluss zum Verwalter bestellt zu werden. Dies hätte nach seiner Auffassung keinen Sinn.

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842-11 – Skurril: Auf den Prüfstand gestellt sind Ossis, Ostfriesen & Blondinen

Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)

Die beste Droge ist ein klarer Kopf. Witze wie dieser:

Ein Ostfriese fährt nach Bayern in den Urlaub und sieht in seinem Hotel einen Spiegel an der Wand. Er packt ihn ein und schickt ihn seinen Eltern mit einem Brief auf dem steht: „Schaut nur wie nett die Bayern sind! Die haben hier sogar ein Bild von mir aufgehängt.“ Der Vater sieht sich den Spiegel an und sagt zu seiner Frau: „Mein Gott, ist unser Sohn alt geworden!“
Die Mutter schaut über Vaters Schulter in den Spiegel und sagt: „Kein Wunder, wenn er mit so einer hässlichen alten Frau zusammen ist!“ (Quelle: Heinz Eggert, via facebook, danke)

werden bald nicht mehr öffentlich erzählt werden. Besonders ekelhaft auch dieser: „Man kann einem Hausverwalter doch nicht böse sein, oder? Er tut doch gar nichts.“ Jaja, immer auf die gesellschaftlichen Randgruppen. Spätestens seit der Wende ist ja auch die Zonenrandförderung zusammen gebrochen. Reden wir gar nicht erst von der Berlinzulage. Stattdessen: zahlen, zahlen, zahlen. Witzig ist das nicht.

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841-11 – FotoPodcast: Hat jemand Hunger? #Berchtesgadener Eck

Berchtesgadener Eck, Kneipe in Schöneberg, am frühen Morgen, allerdings: die Küche ist gerade geschlossen, ausschlafen und ausnüchtern! Soljanka ist allerdings nicht im Angebot! Schöneberg (englisch: beautymountain) liegt immer noch im „alten Westen“ der Stadt. Auch Borscht gibt´s nicht. Deswegen!

Der Prälat Schöneberg ist abgerissen, stand vorher in der Hauptstr.. Der Prolet Schöneberg ist allerdings noch hie und da anzutreffen.
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840-11 – breaking news: Wer was auf dem Kerbholz hat, sollte sich nicht wundern, die Sache geht schon länger…

Wie die Leipziger Volkszeitung heute online hier mitteilt, hat die Sache mit dem Kerbholz schon einen längeren Bart:

Archäologen haben in Wittenberg ein 453 Jahre altes Kerbholz entdeckt. „Das ist in Europa ein sehr seltener Fund“, sagte der Archäologe Andreas Hille vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Das gut erhaltene Stück kam bei Ausgrabungen in der Wittenberger Innenstadt zutage. Kerbhölzer wurden im Mittelalter, wo die Menschen meist nicht schreiben konnten, als Schuldscheine genutzt.

 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ob Kerbholzträger diese Nachrichten zur Stimmungsaufhellung für sich nutzen können, sollten sie für sich selbst entscheiden. Entscheidend scheint, dass man darüber nicht in Depressionen verfällt. Denn dieses würde zu viel kosten.

839-11 – breaking news: Depressionen kosten bis zu 22 Milliarden Euro pro Jahr #news magazin

Wie news-magazin.de heute hier mitteilt:

Aus einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Allianz-Versicherung geht hervor, dass die Volkswirtschaft in der Bundesrepublik durch Depressionen jährlich mit rund 22 Milliarden Euro belastet wird. Demnach leidet jeder 20. Deutsche an einer Depression. Jedes Jahr fehlen die betroffenen Arbeitnehmer wegen der seelischen Erkrankung insgesamt fast elf Millionen Arbeitstage. Zudem kostet die Krankheit rund 7.000 Menschen Jahr für Jahr das Leben.

Und mich erstmal! Und an der Ermittlung dieser Kosten war ich nichtmal beteiligt.

Allein bei dem Gedanken daran wird mir schon richtig schlecht!

838-11 – Linktipp: Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin #Stolpersteine

Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin
Stolperstein Edith Müller, geborene Wertheim, verlegt Waltraudstr. 27, 14169 Berlin

Jahrgang 1898
Verhaftet 7.8.1943
‚Hochverrat‘
Hingerichtet 20.4.1944
Plötzensee

schrieb einen Abschiedsbrief:
Liebe Frau ! Die letzten Grüße sendet Dir Dein Paul. Werde Deiner gedenken bis zum letzten Atemzug. Grüße Bernhart und Jule, Johann und Maria nebst Tante Tine und Kinder, Peter, Maria und Kinder, Trautchen, Jupp und die Kleinen. Auch Anna Krauth grüße (Quelle: hier)

Als wir uns entschlossen, in der Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. einen Stolperstein verlegen zu lassen, bzw. dessen Verlegung finanzieren zu wollen, wussten wir bereits von mehr als zwanzigtausend verlegten Stolpersteinen „all over Europe“. Dass Berlin nicht Gelsenkirchen ist, ist richtig. Dass sich aber Gelsenkirchen auch in Berlin abgespielt hat, wird deutlich, wenn man die Website des Projekts Stolpersteine -Gelsenkirchen- ansteuert. Auf diese Weise war Gelsenkirchen einmal auf furchtbare Weise der „Berliner Speckgürtel“, von dem sich die Schergen von Heinrich Himmler Futter für ihre Tötungsindustrie zuführten. Denn dort lebte früher Paul Bukowski, der in Plötzensee hingerichtet wurde. Der Mund verstummt, aber das Herz schweigt nie! Ein Stolperstein kostet den Spender/Finanzier übrigens bisschen über 90,- €. Gut investiertes Geld!

(Mit Dank an Szuzsi Klara Schindler via facebook)

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