870-11 – Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-05-08

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869-11 – Lied des Tages: Auf meinem Konto steht das Komma zu weit links #Paul Kuhn

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Paulchen am Klavier und seine Musikmixer (1956) – via Youtube

Haste was, biste was! Haste nüscht, biste ooch nüscht! #Credo des Liedes #Weltencredo

Großartiger Jazzmusiker, lebende Legende, dem wir noch viele gesunde Jahre wünschen: Paul „Paulchen“ Kuhn. Der Song passt in die Zeit, stammt aus dem Jahre 1956 (damals noch „DEM“) und auch nach Einführung des T-EURO ist die Bedeutung des Liedtextes wohlfeil zu verstehen. An der Schreibrichtung hat sich ja bekanntlich nichts geändert.

Allerdings bekommen wir nun auch eine Vorstellung, wie schnell Rufmord geht. Denn alle Mädchen rings rufen herum: „Auf seinem Konto steht das Komma zu weit links“.  Was Paulchen Kuhn infolgedessen von Sophia Loren abhält, wie er beklagt. Tja, die Finanzwirtschaft hat es dieser Tage nicht leicht, allerdings: Ist die Krise nicht schon vorbei? Wie schiebt man eigentlich ein Komma mehr nach rechts, also auf ehrliche Weise? [Update] Aber jetzt ist Rettung in Sicht!

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868-11 – Report Instandhaltung: Willi will´s wissen und wer zu sehr auf der Oberfläche surft…

Banner Report: Instandhaltung

DAS ERSTE strahlt regelmäßig eine Fernsehsendung namens „Willi will´s wissen“ aus, der Titel ist Programm. Denn Willi ist der Moderator der Sendung und lässt sich gern von den Anderen die Welt erklären. Es gibt eine Menge Fragen und ein jeder schaue bitte über seinen eigenen Tellerrand, was sich mit der Anzahl der Lebensjahre mit Sicherheit verändert, das ist zumindest die Erkenntnis, wie wenig man wirklich aus anderen Bereichen des Lebens weiß. So auch, was ein keramisches Handwaschbecken als Küchenspüle betrifft. Es kam, wie man selbst, in die Jahre und im Unterschied zur menschlichen Hautoberfläche hat Keramik die Eigenschaft bei auftretenden thermischen oder feuchtigkeitsbedingten Spannungen zu bersten. Manchmal entstehen auf diese Weise auf dem Fußboden des Spülbeckens so starke Risse, dass eine Art Abdichtung nichts mehr bringt. Wir leben in der Wegwerfgesellschaft, also weg damit und ein neues bestellt. Damit fängt das Problem schon an.

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867-11 – Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?

Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky
Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky

Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden:

  • Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein „eigen Gartenland“ gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine „Tulpentruppe“ installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung
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    866-11 – FotoPodcast: Ferienwohnungen zu vermieten allerorten, man sieht das alles viel lockerer

    Ferienwohnungen zu vermieten!
    Ferienwohnungen zu vermieten!

    Jeder noch so harmlose Hinweis auf öffentlich sichtbar aufgehängten Schildern weckt bei Betrachtern Denkweisen und die Frage, inwieweit sich hieraus Denkverbote ergeben? Und für wen?

    Von bestimmten Fotos sagen die Betroffenen, sie hätten ein „Recht auf das eigene Bild“. Dazu gehören nach den Gefühlen der Menschen inzwischen auch die Außenansichten ihrer Häuser. Google Street View hat eine Debatte über die „Vertraulichkeit des öffentlichen Raums“ entfacht. Im vorliegenden Fall hat gesichtspunkte.de-StreetView allerdings ein kleines Werbeschild ausgemacht, dass in Berlin-Neukölln an der Straßenecke Heidelberger Str./Elsenstr., Berlin-Neukölln (google Streetview hier) angebracht ist.

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    865-11 – FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages

    Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.
    Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.

    Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
    Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?
    Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.
    Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

    Vorausgegangen war dem Aushang in Berlin-Neukölln der gelegentliche Blumendiebstahl. Ob auch zum Muttertag, der jetzt unmittelbar bevorsteht? Egal: aus nichtigem Anlass klauen die Bewohner das Blumenbeet leer. Das ärgert jemanden. Er behauptet „Diebstahl lohnt sich nicht.“ Für wen nicht? Für den Bestohlenen? Für denjenigen, der Blumen klaut? Warum nicht? So verständlich die Formel „Laßt die Blumen in Ruhe“ auch sein mag, der Spruch „Diebstahl lohnt sich nicht“ ist stark interpretationsfähig.

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    864-11 – FotoPodcast: Einer trage des Anderen Last, aber bitte keine Brandlasten!

    Brandlasten im Treppenhaus
    Brandlasten im Treppenhaus

    Die Welt der bunten Digitalfotos und heute eine Collage von vier Fotos aus einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg.

    So was kann man „Feuerfressen“ nennen, also „Brandnahrung“, die im Gegensatz zum berühmten Brandt-Zwieback hundsgefährlich für das Leben der Hausbewohner werden kann. Wer Brandt-Zwieback isst, bekommt rote Bäckchen. Wer im Mehrfamilienhaus verbrennt, weil Brandnahrung im Treppenhaus abgestellt wird, hingegen verkohlt. Nicht nur die Anderen, sondern eventuell selbst. Lieber gar nicht erst weiter nachdenken über sowas. Weg mit den Brandlasten. Zero Tolerance, Nulltoleranz.

    863-11 – Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht

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    Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle…. #Liedtext

    Richtig ist: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen „Hausgenossen“ geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art „Lex ornithologicus“ oder so ähnlich. Das Naturschutzgesetz setzt die Maßstäbe für den Vogelschutz.

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    862-11 – Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-05-01

    861-11 – Report: Instandhaltung: In der Schönberger Haustechnik werden jetzt Fensterwächter eingesetzt!

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    In der Berlin-Schöneberger Bewohnerszene werden jetzt eigene Fensterwächter eingesetzt. Diese haben die Aufgabe, regelmäßig nach dem Zustand des Außenfensteranstrichs zu schauen. Zwei erste Prototypen dieser phänomenalen Verhinderungsstrategie gegen zu unachtsames Wohnen wurden jetzt von unserem „Elchtest-Paparazzi“ abgelichtet.

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